Im Rahmen dieser Arbeit wird die theoretische Sicht dreier wichtiger Bereiche des Themas Accounting und Controlling im Detail dargestellt.Das Thema Accounting und Controlling wird direkt mit der Beleuchtung des Target Costing („Zielkostenrechnung“) begonnen. Daran angegliedert wird die Portfolio Analyse nach BCG dargestellt. Im folgenden Kapitel soll das Thema Liquiditätskennzahlen genauer betrachtet werden.
Abschließend sind die Kernaussagen dieses Transfer-Dokumentations-Reports im Fazit zusammengefasst und in Bezug auf die Zielstellung der Arbeit reflektiert.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Target Costing
3 Portfolio-Analyse (Boston Consulting Group)
4 Liquiditätskennzahlen
5 Fazit
Zielsetzung und Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht in einer theoretischen Ausarbeitung und fundierten Darstellung dreier zentraler Bereiche des Accountings und Controllings, um ein tieferes Verständnis für diese Themengebiete zu schaffen.
- Grundlagen und Methodik des Target Costing als Instrument des Kostenmanagements.
- Analyse strategischer Geschäftseinheiten mittels der Portfolio-Matrix der Boston Consulting Group.
- Bewertung der Unternehmensliquidität anhand von Liquiditätskennzahlen (1. bis 3. Grades).
- Gegenüberstellung von klassischer Kostenplanung und marktpreisorientierten Ansätzen.
Auszug aus dem Buch
Target Costing
Target Costing, welches übersetzt ‚Zielkostenrechnung‘ bedeutet, ist eine Methode des Kostenmanagements. Mit dieser Methode lässt sich ermitteln, was ein Produkt oder ein einzelnes Bauteil kosten darf, um wettbewerbsfähig zu sein. „Target Costing bietet seit seiner Entwicklung in den 70er Jahren einen Ansatz, Produktkosten vorab zu planen und in die strategischen Erwägungen mit ein zu beziehen“. Mit den herkömmlichen Kostenrechnungssystemen wird lediglich die Frage: Was kostet ein Produkt? beantwortet. Die Zielkostenrechnung stellt jedoch die Frage was ein Produkt unter wettbewerbspolitischen Gesichtspunkten kosten darf. Den Ausgangspunkt stellt der vom Kunden erwartete und akzeptierte Preis eines Produkts dar. Dieser ergibt sich aus einem Vergleich zwischen den Angeboten und den Preisen des Wettbewerbs. Ist der Preis festgelegt und vorgegeben, werden durch eine Rückrechnung die erlaubten Kosten für das Produkt bestimmt.
„Der Target Costing Prozess besteht aus drei Basisschritten: Zielkostenplanung: Was darf das Produkt kosten? Zielkostenspaltung: Welchen Kostenanteil können die Teilkomponenten eines Produktes in Bezug zu den gewichteten Kundenanforderungen beanspruchen? Zielkostengestaltung: Befinden sich die einzelnen Komponenten in der definierten Zielkostenzone oder muss kostenseitig angepasst werden?“
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert den Entstehungskontext des Transfer-Dokumentations-Reports und legt dar, dass der Fokus auf einer detaillierten theoretischen Betrachtung dreier wesentlicher Accounting- und Controlling-Themen liegt.
2 Target Costing: Dieses Kapitel definiert die Zielkostenrechnung als Methode des Kostenmanagements, grenzt sie von der klassischen Kostenplanung ab und beleuchtet deren Kernprozess sowie die Vor- und Nachteile.
3 Portfolio-Analyse (Boston Consulting Group): Hier wird das BCG-Portfolio-Konzept vorgestellt, welches strategische Geschäftseinheiten anhand von Marktwachstum und relativem Marktanteil in einer Vier-Felder-Matrix positioniert.
4 Liquiditätskennzahlen: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Zahlungsfähigkeit und stellt die Berechnung sowie Interpretation der Liquiditätsgrade 1., 2. und 3. Grades als Instrument zur Beurteilung der Unternehmensliquidität dar.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Kernaussagen zu Target Costing, Portfolio-Analyse und Liquiditätskennzahlen zusammen und reflektiert die umfassende Natur der behandelten Themen im Bereich Accounting und Controlling.
Schlüsselwörter
Accounting, Controlling, Target Costing, Zielkostenrechnung, Kostenmanagement, Portfolio-Analyse, Boston Consulting Group, BCG-Matrix, Marktwachstum, Marktanteil, Liquiditätskennzahlen, Liquidität, Zahlungsfähigkeit, Cash Ratio, Quick Ratio.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Bericht grundsätzlich?
Der Bericht bietet eine fundierte theoretische Auseinandersetzung mit drei zentralen Instrumenten aus dem Bereich des Accountings und Controllings.
Welche Themenfelder werden zentral behandelt?
Die Arbeit fokussiert sich auf das Target Costing, die Portfolio-Analyse nach der Boston Consulting Group sowie die Analyse von Liquiditätskennzahlen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die theoretische Aufarbeitung und Erläuterung der genannten Methoden, um deren Funktion und Bedeutung für ein Unternehmen verständlich darzustellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine detaillierte Literaturrecherche und die theoretische Herleitung der erläuterten Controlling-Instrumente.
Welche Kerninhalte deckt der Hauptteil ab?
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Darstellung der Kostenplanung, strategische Portfolio-Positionierung und die bilanzielle Analyse der kurzfristigen Zahlungsfähigkeit.
Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter der Publikation?
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Zielkostenrechnung, BCG-Matrix, Liquiditätsgrade, Kostenmanagement und strategische Unternehmensführung aus.
Warum ist Target Costing eine Abkehr von der klassischen Kostenplanung?
Im Gegensatz zur klassischen Planung, die von den Ist-Kosten ausgeht, stellt das Target Costing den marktgegebenen Preis in den Fokus und leitet daraus die erlaubten Kosten ab.
Was besagt die goldene Bilanzregel im Kontext der Liquidität?
Die Arbeit führt aus, dass langfristiges Anlagevermögen zur Vermeidung von Finanzierungsrisiken auch langfristig finanziert werden sollte.
- Arbeit zitieren
- Christina Bischoff-Moos (Autor:in), 2014, Transferreport. Accounting und Controlling, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/413317