"Ich kann alleine sein" von Julia Engelmann. Analyse eines Poetry Slams im Kontext von Aufbruchs- und Ankunftsmomenten


Hausarbeit (Hauptseminar), 2015

20 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Poetry Slam - Definition und Entwicklung

3. Woran erkennt man einen Poetry Slam?

4. Poetry Slam - Lyrikanalyse schwer gemacht

5. Das Gedicht „Ich kann alleine sein" - die Autorin, ihr Sprachmetrum und formale Lyrikelemente
5.1 Die Autorin „Julia Engelmann"
5.2 Sprechmetrum beim Vortrag „Ich kann alleine sein"
5.3 Formale Lyrikelemente im Slam Poetry „Ich kann alleine sein"

6. Das Gedicht „Ich kann alleine sein" - Textinterpretation
6.1 Der (ungewollte?) Aufbruch zur Selbstfindung / Selbstidentität (Strophe 1-19)
6.2 Das lyrische Ich und der „Peter-Pan-Cowboy-Wolf" (Strophe 20-23)
6.3 Die Ankunft im Selbst (Strophe 24-35)

7. Aufbruch VS. Ankunft: wo finden diese Momente in dem Gedicht „Ich kann alleine sein" statt

8. Persönliches Fazit

9. Literaturverzeichnis

1. Einführung

„Eines Tages, Baby“ ist der Titel eines Buches einer jungen Frau, die mitten im Leben steht, gerade ihre в achei or-Arb eit in Psychologie fertig geschrieben hat und sich zuvor ein Jahr Auszeit genommen hat, um ihren öffentlichen Auftritten, zu denen sie eingeladen wurde, nachkommen zu können (vgl. Hertreiter 2014).

„Woodstock der Literatur“: Poetry Slam in Hamburg“ so betitelte unter anderem die Intemetseite der Süddeutschen Zeitung (SZ) das große Poetry Siam-Open Air vom 27. August 2015, welches mit über 5.000 Zuschauern den Weltrekord an Zuschauerzahlen bei einem Poetry Slam geknackt hat (vgl. dpa-Newskanal 2015).

Was haben die junge Frau und das Poetry Siam-Open Air gemeinsam? Nun, die junge Frau heißt Julia Engelmann, ist eine der bekanntesten Slammerinnen Deutschlands und performte ebenfalls an diesem Weltrekordtag einen ihrer selbstgeschriebenen Texte (vgl. dpa-Newskanal 2015). Grund genug, in dieser literaturwissenschaftlichen Hausarbeit dem Hype des „slammens“ nachzugehen und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Den Forschungsfrage nach Aufbruchs- und Ankunftsmomenten in der Literatur folgend, wird in Punkt 5 und 6 der Text „Ich kann alleine sein“ aus dem oben genannten Buch von Julia Engelmann formal analysiert, dann interpretiert und in Punkt 7 nachweisliche Aufbruchs- und Ankunftsmomente herausgearbeitet und zusammen gefasst. Mit einem persönlichen Fazit (Punkt 8) endet diese Arbeit.[1]

Vorab wird kurz erläutert, um was für ein Format es sich beim Poetry Slam generell handelt, seiner Herkunft auf die Spur gekommen und anhand neuester, wenn auch immer noch viel zu wenig Forschungsliteraturen zu diesem Thema, erläutert, warum eine klassische Lyrikanalyse wie sie in unzähligen Handbüchern erläutert wird, für einen Poetry Slam nur schwerlich möglich ist.

2. Poetry Slam - Definition und Entwicklung

Ein Poetry Slam (deutsch: Dichterwettstreit) ist eine öffentliche Veranstaltungsform, bei dem unter Zeitdruck selbstgeschriebene Texte einem Publikum vorgetragen werden (vgl. Dinkel 2015). Ähnliche Definitionen liefern auch Preckwitz (1997: 22) mit „ein literarisches Veranstaltungsformat“ und Felis (2013: 13), die Poetry Slam als „eine interaktive Literaturveranstaltung mit Wettbewerbscharakter“ näher beschreibt.

Den deutschen Definitionen liegen somit die Adjektive öffentlich, interaktiv, sportlich und kämpferisch zu Grunde und dies dürfte dem Gründer des Poetry Slams sehr gefallen: Marc Smith, der „Godfather of Poetry Slam“, wie er seit Jahren in der Presse betitelt wird (vgl. Zeit Online dpa 2011), beschreibt in seinen Interviews stets mit diesen Adjektiven den Charakter des Poetry Slams (vgl. Röchter 2010).

Die Geburtsstunde des Poetry Slams war vor knapp 30 Jahren in Chicago. Gelangweilt von den damaligen Literaturvorträgen organisierte Smith 1985 den ersten Poesie-Abend in der Bar Get me high lounge. Hier untermalte er vorgelesene Poesie erstmals mit Jazz. Ein Jahr später verlegte er die Poesie-Abende in den Green Mill Jazz Club in Chicago, damit das immer größer werdende Publikum Platz zum Stehen und Sitzen hatte (vgl. Masomi 2012: 17). Smiths Anliegen war es, Gefühlen, die ein Gedicht auslösen können, einen entsprechenden Ausdruck durch den unterschiedlichen Umgang mit der Aussprache zu verleihen (vgl. Patzak 2000: 135f). Der eigentliche Wettbewerbscharakter wurde schlussendlich aus der Not heraus geboren, da die damalige 3-Teilung des Abends im Green Mill Jazz Club nicht lange gehalten werden konnte: im ersten Teil, der Open-Mic-Session genannt wurde, durften alle Poeten ihre Texte frei aufführen, der zweite Teil war reserviert für Textaufführungen von geladenen Gästen und zum Abschluss (der dritter Teil) trat stets das von Smith gegründete Chicago Poetry Ensemble auf (vgl. Masomi 2012: 18). Dieses hatte jedoch schnell Mühe jede Woche neue Stücke einzustudieren und so ersetzte Smith diesen Block durch einen Dichterwettbewerb und benannte ihn Poetry Slam. Innerhalb kürzester Zeit wurde daraus die Hauptattraktion des Abends (vgl. Patzak 2000: 136f). Die Verbreiterung des Poetry Slams geschah dann in den 90er Jahre über die Medien wie MTV, aber auch Zeitungen wie die New York Times, die über das neue Literaturformat berichteten (vgl. Patzak 2000: 139).

In Deutschland zog der Poetry Slam ebenfalls in den 90gem ein: von zwei Amerikanern eingeführt in Berlin, verbreiterte sich die Szene schnell über die Großstädte auf ganz Deutschland (vgl. Masomi 2012: 20f). 1997 wurde in der Hauptstadt der erste große, deutschsprachige Wettbewerb veranstaltet. Heute finden fast täglich Poetry Slams in den unterschiedlichen Städten von Deutschland statt. Alleine für den Monat Oktober 2015 wurden zum Beispiel über 80 Poetry-Slam-Termine auf der Internetseite des www.mvslam.net veröffentlicht (vgl. Dinkel 2015).

3. Woran erkennt man einen Poetry Slam?

Bevor nun im weiteren Verlauf der Arbeit eine Analyse eines Slam Poetry[2] vorgenommen wird, gilt es den Poetry Slam noch etwas weiter einzugrenzen, um der späteren Interpretation des Textes Rechnung zu tragen. Wie bereits näher erläutert, unterliegen Poetry Slams immer einer Art oralen Wettstreit zu denen dementsprechend auch Regeln gehören. Festgelegt von Marc Smith auf seiner eigenen Intemetseite www.slampapi.com hat jeder Slammer und Slammerin sich an folgende Regeln zu halten: „the poems must be of each poet’s own construction, the poet may not use props, costumes, or musical instrumens, an if the poet goes over the time limit, points are deducted from his or her score“ (Smith 2015).

Außerdem bilden 5 Personen die Jury, die willkürlich aus dem Publikum heraus gewählt werden. Ihre Aufgabe besteht darin, die vorgetragenen Texte mit Noten zwischen 0,0 und 10,0 zu bewerten (vgl. Smith 2015). Felis (vgl. 2013: 24) ergänzt die Bewertungen der Poetry Slams noch um die Jury-Karten oder auch Applauswertungen, die mittlerweile ebenfalls von einigen Veranstaltern eingesetzt werden.

Entscheidend bei der Bewertung der Texte und damit den Vorträgen der Slammer und Slammerinnen ist die „persönliche Vermittlung eines oralen Textes“ (Preckwitz 1997: 23). Masomi (2012: 81) geht sogar soweit in seiner Magi st erarbeit, als das er schreibt, dass „die im Slamformat dargebotene Bühnenpoesie [...] die Wiedergeburt des Autors [darstellt, denn] Autor und Publikum sind zur selben Zeit am selben Ort." Preckwitz (vgl. 1997: 51) erklärt hierzu, dass der beste Slampoet derjenige am Abend ist, der es am Besten verstanden hat, durch seine Oralität die Emotionen beim Publikum auszulösen, die hinter seinem Text Stehen. Damit wird unterstrichen, dass ein guter Poetry Slam durch die Interaktionen vom Autor und seiner Kommunikation mit dem Publikum gemessen wird (vgl. Masomi 2012: 82; vgl. Preckwitz 1997: 23).

4. Poetry Slam - Lyrikanalyse schwer gemacht

Es ist also davon auszugehen, dass eine klassische Lyrikanalyse, wie in unzähligen Handbüchern ausführlich erläutert, für einen Slam Poetry alleine schwer umzusetzen ist, da immer auch die persönliche Performance im Vordergrund steht und nicht nur alleine die literaturwissenschaftlichen Elemente von Lyrik (vgl. Masomi 2012: 82, vgl. Preckwitz 1997: 23, vgl. Burdorf 1997).

Felis (vgl. 2013: 14) hat in ihrer qualitativ angelegten Forschungsarbeit „Auf den Spuren der Lyrik beim Poetry Slam“ versucht, einen Korpus für eine Lyrikanalyse eben dieser Literatur zu schaffen. Hierzu stellte sie theorieabgeleitete Lyrikelemente den qualitativ erhobener Lyrikelementen durch Interviews gegenüber und kam zu dem Ergebnis, dass es durchaus Überschneidungen gibt: „die Elemente der Verfremdung, der überstrukturiertheit, der Prägnanz und der relativen Kürze“ (ebd.: 97). Klassische Lyrikteile wie bildliche Sprache, Reim- und Versschematas scheint es ebenso zu geben, werden aber von den Slammer und Slammerinnen mehr als „Erinnerungs- und Strukturierungshilfe“ (ebd.: 96) eingesetzt. Dieses gilt ebenso für Wortspiele wie Alliterationen oder auch Refrains in den - meist alltags- und umgangssprachlich geschriebenen - Texten, die den Slammer und Slammerinnn größtenteils als roten Faden dienen und/oder auch für das Publikum eingesetzt werden, um ihnen eine Erleichterung zu bieten, wieder in den Text zu kommen (vgl. ebd.: 103f).

Preckwitz (vgl. 1997: 103) schreibt hierzu, dass der freie Vers sogar am geeignetsten für einen Poetry Slam ist, da gerade die orale Kommunikation, anders als die schriftliche, bestimmte Akzente durch Intonation setzen kann. Dementsprechend sind, nach ihm, auch die „Grenzen zwischen Lyrik und Prosa bewusst fließend gehalten“ (ebd. : 103).

Insgesamt beschreiben die Interviewten bei Felis „das Wesen der Lyrik [...] als eine Wahrnehmungssache “ (Felis 2013: 95). Für eine lyrische Erfassung von Poetry Slams schlägt die Autorin deshalb vor, dass der Text nie unabhängig von der Perfomance des Slammers gesehen werden sollte, sondern stets im Zusammenspiel miteinander zu einem Ganzen fungiert (vgl. Felis 2013: 110). Preckwitz (vgl. 1997: 59) geht sogar soweit, als das er sagt, dass der Slammer und das lyrische Ich während der Performance zu einer Person zusammenschmelzen und nicht voneinander getrennt betrachtet werden sollten.

Bevor nun eine Interpretation des Textes „Ich kann alleine sein“ folgt, wird diesen Umständen zufolge die Autorin Julia Engelmann kurz vorgestellt und darauf hingewiesen, dass ihre Performance in Auszügen mit in die Interpretation einfließen werden. Zusätzlich wird das Gedicht einer formalen Analyse unterzogen, die jedoch auf die wesentlichen Elemente runtergebrochen wird, da, wie bereits erwähnt, klassische Lyrikelemente bei einem Slam Poetry „nicht mehr unbedingt Indizien für Lyrik darstellen“ (Felis 2013: 95).

Eine Herausarbeitung der Charakterisierung des lyrischen Ichs und des Antagonisten, sowie Aufbruchs- und Ankunftsmomente im Text werden im weiteren Verlauf der Arbeit vorgenommen.

5. Das Gedicht „Ich kann alleine sein“ - die Autorin, ihr Sprachmetrum und formale Lyrikelemente

5.1 Die Autorin „Julia Engelmann“

Die Autorin wurde 1992 in Bremen geboren und studiert Psychologie an der Universität in Bremen (vgl. Hertreiter 2014). Sie sagt über ihre eigenen Texte „In erster Linie geht es mir darum, Sachen klar zu kriegen - ich nutz das so für mich...“ (Deutschland Radio Kultur 2014). Dem Weserkurier erläutert sie weiter, dass sie es ist, die auf der Bühne steht, da es ihre Gefühle und Texte sind, die sie vor dem Publikum vorträgt und auf die Frage, warum sie denn ihr ICH in den Mittelpunkt stellt und nicht ein WIR, berichtet sie offen „Ich finde es leichter, sich selbst zu reflektieren als eine Gruppe. Wenn ich wir sage, meine ich eigentlich immer nur mich und eine andere Person“ (Hinrichs 2014).

Bekannt wurde Julia Engelmann durch ihren Auftritt mit dem Text „One Day“ beim 5. Bielefelder Hörsaalslam, der mittlerweile über 8 Millionen mal auf dem Internetportal www.youtube.com abgerufen wurde (Stand 1. Oktober 2015). Noch im selben Jahr veröffentlichte sie ihr Buch „Eines Tages, Baby: Poetry Slam Texte“ aus dem auch der Text „Ich kann alleine sein“ stammt, der im folgenden analysiert wird (vgl. Engelmann 2014).

5.2 Sprechmetrum beim Vortrag „Ich kann alleine sein“

Die Slammerin[3] [4] spricht von Anfang an das Gedicht sehr schnell, fast pausenlos, jedoch in einer gleichmäßigen, leicht aggressiv anmaßenden Sprechweise aus. Lediglich bei wenigen Worten wird seitens der Slammerin mehr Druck in die Stimme gelegt, auf die im Punkt 6 der Textinterpretation eingegangen wird, sowie auch auf weitere Stellen des Textes, an denen sie ihre Stimmlage ändert, um dann wieder in ihre schnelle und fast atemlose Sprechweise zurück zu fallen. Innerhalb der Textanalyse wird auf diese Sprech-/Textstellen etwas näher eingegangen, die sich vorrangig in den Strophen 12, 21, 23, und 35 befinden.

5.3 Formale Lyrikelemente im Slam Poetry „Ich kann alleine sein“

Wie bereits oben ausführlich erläutert, finden klassische Lyrikelemente in Slams Poetrys zwar statt, dienen aber eher der „Erinnerungs- und Strukturierungshilfe eines Textes“ (Felis 2013: 95f). Dementsprechend werden hier Auffälligkeiten des Gedichtes kurz aufgelistet, aber ihrer jeweiligen Interpretationen in Punkt 6 nachgegangen.

Das Gedicht „Ich kann alleine sein“ besteht aus insgesamt 36 Strophen. Die jeweiligen Strophenlängen sind größtenteils ungleich lang und reichen von einem Vers bis zu 9 Versen. Ausgenommen sind hierbei die Strophen 8, 9 und 10, die jeweils Quartette sind und dem Reimschema A-B-C-B folgen. In einigen der anderen Strophen gibt es einen bis maximal zwei Endreime. Insgesamt folgen die Verse jedoch keinen Regelmäßigkeiten: die Verslängen und damit verbundenen Hebungen sind unterschiedlich lang und enden mal mit einer weiblichen, mal mit einer männlichen Kadenz.

[...]


[1] Aufgrund des Schwerpunktthemas „Aufbruch und Ankunft in der Literatur“ und der Länge der Hausarbeit wird darauf hingewiesen, dass in dieser Arbeit nicht auf Vergleiche mit anderen Epochen und Gedichten wie zum Beispiel des Sturm und Drangs oder auch des Expressionismus eingegangen wird, wobei diese nahezu dazu einladen.

[2] Slam-Poetry werden die Texte genannt, die bei der Veranstaltung, dem Poetry Slam, vorgetragen werden (vgl. Bylanzky 2000: 76)

[3] Die Analyse des Sprachmetrum wurde anhand der digitalen Aufzeichnung vom Slammer Filet am 26.04.2013 von Julia Engelmann durchgeführt und ist unter youtube.com öffentlich einzusehen: https://www.voutube.com/watch?v=D0DHx9MxKcM&feature=voutu.be (zuletzt eingesehen 1.10.2015)

[4] Da Slammerin und Autorin in diesem Fall dieselbe Person sind, wird die Genderform des weiblichen Geschlechts in dieser Hausarbeit bevorzugt.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
"Ich kann alleine sein" von Julia Engelmann. Analyse eines Poetry Slams im Kontext von Aufbruchs- und Ankunftsmomenten
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2015
Seiten
20
Katalognummer
V414065
ISBN (eBook)
9783668647428
ISBN (Buch)
9783668647435
Dateigröße
523 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Poetry Slam, Narration, Aufbruch, ankunft, Julia engelmann, Narrative
Arbeit zitieren
Kirsty Wegener (Autor), 2015, "Ich kann alleine sein" von Julia Engelmann. Analyse eines Poetry Slams im Kontext von Aufbruchs- und Ankunftsmomenten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/414065

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