Materialien für Niederdeutsch und Saterfriesisch in der Schule


Referat (Ausarbeitung), 2015

12 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Rechtliche Grundlagen, methodische Überlegungen und derzeitiger Stand in Niedersachsen

3. Auf der Suche nach Lehrbüchern
3.1 Befragung der zertifizierten Schulen
3.2 Besuch im Institut für Niederdeutsche Sprache
3.3 Saterfriesische Lehrbücher

4. Internetquellen

5. Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Regional- und Minderheitensprachen Niederdeutsch und Saterfriesisch sind bei uns im Norden noch stark ausgeprägt. Dennoch zeichnet sich ein starker Rückgang dieser Sprachen ab. Vor Allem in den jüngeren Generationen fehlt vermehrt der Zugang zu den norddeutschen Regionalsprachen, da die natürliche Weitergabe durch die Familie heutzutage stark begrenzt ist. Außerdem bieten sich auch im Alltag nur selten Räume und Situationen, in denen die Regionalsprachen praktiziert werden können. Diese Problematik hat längst auch die bildungspolitische Diskussion erreicht.[1]Viele norddeutsche Bürger fordern eine Aufnahme der Regionalsprachen in den Lehrplan der Schulen, um unter anderem dem starken Rückgang der Sprachen entgegenzuwirken. Die Begegnung mit den Regionalsprachen in den Schulen wurde lange Zeit nur von ehrenamtlichen Mitarbeitern in freiwilligen Arbeitsgemeinschaften angeboten. Nun wird jedoch der Ruf nach einem systematisch angelegten Spracherwerb in der Schule immer lauter.[2]

Auch von rechtlicher Seite aus sind die Schulen seit geraumer Zeit dazu angehalten, Niederdeutsch und Saterfriesisch in den Unterricht zu integrieren, oder sogar als eigenständiges Fach anzubieten.[3]Hiermit kommt der Schule nicht nur eine weitere Bildungsaufgabe zu, sondern auch eine soziale und gemeinschaftsbildende Verantwortung. Die Umsetzung dieser Beschlüsse kommt nun auf uns als angehende Lehrer und Lehrerinnen zu. Gerade die Anfänge der Lehrtätigkeit in Niederdeutsch oder Saterfriesisch kann sehr mühevoll sein, da den rechtlichen Beschlüssen und Gesetzen keine Hinweise für die praktische Umsetzung beigefügt wurden. Die Lehrkräfte stehen daher vor der Aufgabe, die Methodik für die Vermittlung der Regionalsprachen im Unterricht eigenständig zu erschließen und auch geeignete Materialien für den Schulunterricht ausfindig zu machen. Dieser letztgenannte Aspekt der Materialiensuche ist das Thema dieser Ausarbeitung. Nach einer knappen Einführung in die rechtlichen Grundlagen, den derzeitigen Stand und die Ziele des Regionalsprachunterrichts wird die Frage nach geeigneten Materialien für den Niederdeutsch- und Saterfriesischunterricht geklärt. Um die Suche nach Material besonders authentisch zu gestalten, haben wir versucht, uns selbst in die Lage einer angehenden Lehrkraft im Bereich Niederdeutsch zu versetzen. Bezogen sind die jeweiligen Erkenntnisse speziell auf das Land Niedersachsen.

2. Rechtliche Grundlagen, Methodische Überlegungen und derzeitiger Stand in Niedersachsen

Die Aufnahme der Regional- und Minderheitensprachen in den Lehrplan der norddeutschen Schulen ist vielfältig im niedersächsischen Bildungssystem festgehalten. Mit dem Beitritt Deutschlands zur „Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen“ im Jahr 1999 verpflichteten sich neben Niedersachsen vier weitere norddeutsche Bundesländer zur Unterstützung und Förderung des Erhalts von ROM (Regional- und Minderheitensprachen).[4]

2007 setzte der Bundesraat för Nedderdüütsch, der die Regionalsprache Niederdeutsch sprachenpolitisch vertritt, die 12 „Schweriner Thesen zur Bildungspolitik“ auf. Diese Thesen fordern die norddeutschen Bildungseinrichtungen unmissverständlich zur Förderung des Niederdeutschen auf.[5]

2011 sprach schließlich das Niedersächsische Kultusministerium einen Erlass aus, der die Bildungseinrichtungen zur Förderung der Regionalsprachen im Pflichtunterricht aufruft. Der Erlass namens „Die Region und ihre Sprachen“ regelt sowohl die verpflichtenden, als auch die wünschenswerten aber freiwilligen Begegnungen mit den Regionalsprachen in der Bildung.[6]

Als Methodik für diese Sprachbegegnung ist in Niedersachsen die Immersionsmethode angesetzt worden. Durch die durchgehende Konfrontation mit der Zielsprache sollen die Schüler und Schülerinnen zum Selbstlerner bzw. zur Selbstlernerin werden. Der Unterricht soll kontextgebunden und in Lerngruppen mit gemischten Vorkenntnissen in der Regionalsprache erfolgen. Die Regionalsprachen sollen nach Möglichkeit nicht nur als Thema im Deutschunterricht, sondern auch durch Bilingualismus im Fachunterricht vermittelt werden.[7]Diese verpflichtende Sprachbegegnung in Form von Immersion reicht dem Bundesraat för Nedderdüütsch allerdings nicht aus: Der Bundesraat fordert nachdrücklich den niederdeutschen Spracherwerb in der Schule. Hierfür wäre ein systematischer Sprachunterricht in der Schule nötig.[8]

Bildungsstätten, die sich besonders engagiert für die Förderung des Niederdeutschen oder Saterfriesischen einsetzen, können die Auszeichnung „Plattdeutsche“ bzw. „saterfriesische Schule“ erlangen. Mit dieser Zertifizierung dürfen sich derzeit 14 niedersächsische Schulen schmücken.[9]

3. Auf der Suche nach Lehrbüchern

Nach der Klärung von rechtlichen und methodischen Grundlagen kommt es nun zur praktischen Umsetzung im Unterricht. Wie soll das Saterfriesische oder Niederdeutsche vermittelt werden und welche Materialien können hierfür herangezogen werden?

Gerade für Lehrende, die Anfänger in den Regional- und Minderheitensprachen sind, wäre ein gutes Lehrbuch eine große Unterstützung. Die Suche nach einem solchen Werk ist aber ernüchternd, sofern man die üblichen, gängigen Wege nutzt. Im Orbis-Katalog der Universitätsbibliothek Oldenburg finden sich zwar hochdeutsch-niederdeutsche Wörterbücher oder niederdeutsche Lesebücher, ein explizites Schulbuch für den Niederdeutschunterricht fehlt aber. Auch in der Buchhandlung der Universität ist ein solches Werk nicht vorhanden. Es scheint, als müsse man als Lehrkraft auf anderen Wegen an geeignetes Material kommen.

Als nächste Anlaufstelle kam uns das Institut für niederdeutsche Sprache (INS) in Bremen in den Sinn. Auf der Homepage befindet sich ein hauseigener Bibliothekskatalog. Allerdings tauchen auch hier, in der Rubrik „Böker för Kinner un junge Lüüd“ und „Sprache entdecken“ hauptsächlich Lesebücher auf. Zur Referatsvorbereitung wandten wir uns daher per Email direkt an das INS und das Kultusministerium um uns über Lehrmaterialien zu informieren. Außerdem kontaktierten wir die 14 als plattdeutsche, bzw. saterfriesische Schule ausgezeichneten Bildungsstätten, um mehr über die derzeit verwendeten Materialien herauszufinden.

3.1 Befragung der zertifizierten Schulen

Einige der plattdeutschen und saterfriesischen Schulen stellen das Niederdeutsch- bzw. Saterfriesisch-Angebot schon auf ihrer Internetpräsenz vor.[10]So auch die Grundschule Moordorf im ostfriesischen Südbrookmerland. Auf der Homepage werden bereits erreichte und noch bevorstehende Ziele in der Niederdeutschförderung erläutert. Außerdem werden überzeugende Vorteile der frühen Mehrsprachigkeit aufgeführt. Im Telefonat erklärte die verantwortliche Lehrerin, dass sie ihr Material aus dem zuständigen regionalen pädagogischen Zentrum beziehe, welches jedoch nur eine sehr geringe Auswahl anbiete. Den Großteil ihrer Materialien produziere oder übersetze sie daher selbstständig. Als Hilfe hierfür nutze sie das Übersetzungsprogramm auf www.platt-wb.net[11], welches von der ostfriesischen Landschaft bereitgestellt wird. Unterrichtet wird das Niederdeutsche in Moordorf mit der immersiven Methode.

So oder ähnlich sieht es auch an den anderen Schulen aus. Die Karl-Soehle--Grundschule in Hankensbüttel im Landkreis Gifhorn bietet neben der immersiven Sprachbegegnung auch eine niederdeutsche Spracherwerbs-AG an. Auch hier wird sich über selbst erstellte Materialien, darstellendes Spiel und Vorlesungswettbewerbe an die niederdeutsche Sprache herangetastet. An dieser Schule steht zurzeit die schwierige Frage im Raum, wer in zwei Jahren, wenn die derzeit zuständige und sehr engagierte Lehrerin in Pension geht, diesen Sektor übernimmt, da es keine weiteren Muttersprachler unter den Lehrenden gibt.

Ein weiteres Beispiel ist die Grundschule Lintig im Landkreis Cuxhaven. Hier findet der Immersionsunterricht in den Fächern Kunst, Textil und Werken statt. Zusätzlich bietet die Schule den Schülern und Schülerinnen eine Plattdeutsch-Lernstunde pro Woche, in der tatsächlich der Spracherwerb im Fokus steht. Auch hier wird mit gesammelten und selbst erstellten Materialien gearbeitet. Ein Lehrbuch kommt dabei bisher nicht zum Einsatz.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1http://www.grundschule-scharrel.de/seite/196926/saterfriesisch.html

Ein Beispiel für eine saterfriesische Schule ist die „Litje Skoule Skäddel“, die Grundschule Scharrel. Auch diese Schule präsentiert ihre Saterfriesisch-Förderung eindrucksvoll auf ihrer Homepage.[12] Es werden die rechtlichen Grundlagen und die Vorteile der frühen Bilingualität überzeugend für skeptische Eltern und andere Interessierte dargestellt. Die Immersionsmethode wird in je einer der zwei Schulklassen eines jeden Jahrgangs praktiziert. Ziele sind hier, die Sprache zu verstehen und sprechen zu können, die saterfriesische Schriftsprache wird jedoch nicht gelehrt. Was die Unterrichtsmaterialien angeht sieht es hier noch dürftiger als im niederdeutschen Sprachraum aus. Die Lehrkräfte erstellen ihre Materialien daher durchweg selbstständig.

Was alle befragten Schulen verbindet, ist der Wunsch nach leichterem Zugang zu Material. Besonders vermisst wird das pädagogische Begleitmaterial zum Niederdeutsch-, bzw. Saterfriesischunterricht. Ein didaktisches Handbuch wäre besonders hilfreich. Der Wunsch nach einem kompakten Lehrwerk, speziell für die Schule, wurde auf unsere Nachfrage hin besonders häufig geäußert. Außerdem wünschen sich die Lehrkräfte einen moderneren, zeitgemäßen Zugang zu den Regionalsprachen, zum Beispiel war von einem e-learning-Angebot die Rede.

3.2 Besuch im Institut für Niederdeutsche Sprache

Die Antwort vom INS bestätigte die bereits vermutete problematische Lage im Hinblick auf Materialien noch einmal. Frau Ehlers, eine Mitarbeiterin im Institut, schrieb, dass dringend Materialien benötigt werden und viel mit kopierten Sammelsurien gearbeitet werden würde. Das INS hat daher eine Übersicht über Lehrwerke und Lesebücher mit dem Titel „Plattdüütsche Böker för Kinner un junge Lüüd. Lesen un lehren – en Översicht“ zusammengestellt, um den Überblick über zu erleichtern. Für nähere Informationen lud Frau Ehlers uns zu sich ins Institut ein. Am vereinbarten Termin hatte sie uns schon eine Menge an Werken bereitgelegt, die eventuell als Material für den Niederdeutschunterricht in der Schule dienen könnten. Sie erklärte uns, dass es schwierig sei die Lehrwerke zu finden, da sie nicht in den üblichen Lehr- und Schulbuchverlagen erschienen. Zunächst wunderten wir uns, dass doch so viele Lehrbücher für den Niederdeutschunterricht existieren, ein genaueres Hinsehen wirkte jedoch wieder ernüchternd. Frau Ehlers informierte uns über Eigenschaften, Autor, Erscheinungsjahr und die Vor- und Nachteile der jeweiligen Werke. Man muss festhalten, dass die meisten Lehrbücher veraltet waren oder, pädagogisch betrachtet, schlichtweg ungeeignet für den Schulunterricht sind. Einige Werke richteten ihren Fokus auf die Grammatik des Niederdeutschen, andere fungierten mehr als Lesebuch und waren für den Spracherwerb oder die Immersion daher ungeeignet. Als wirklich geeignet zeigten sich nur einige neuere Lehrwerke, wie der „Fietje“ von 2012 aus Hamburg. „Fietje“ ermöglicht einen modernen und immersiven Einstieg in die niederdeutsche Sprache. Das ostfriesische Lehrbuch „Nu man to“ von 2014, was allerdingst erst ab ca. 10 Jahren geeignet ist, fällt auch besonders positiv auf, da es gut für den Spracherwerb geeignet ist. Auch das Werk „Rög di“ von 2003 hat einige wertvolle Handreichungen für den Niederdeutschunterricht zu bieten.

Schlussfolgernd kann man festhalten, dass die Lehrwerke sequenziell gut für Kopien und Arbeitsblätter geeignet sind. Es dominieren die Lesebücher, die zwar das Verständnis von Niederdeutsch fördern können, aber keinen gezielten Spracherwerb ermöglichen. Eine systematisch aufgebaute Sprachbegegnung gestaltet sich mit den meisten Lehrwerken allein als eher schwierig. Außerdem fehlt es den meisten Werken an didaktischer und methodischer Begleitung. Dies liegt auch daran, dass die Werke meist von Heimatvereinen, nicht von Pädagogen, herausgebracht werden. Aus genau diesem Grund ist das eigenständige Zusammentragen der Lehrmaterialien womöglich so verbreitet in den befragten Schulen.

[...]


[1]Vgl. Reinhard Goltz, Moderne Schule: Plattdeutsch ist dabei, in: Ehlers, Christiane, Auf dem Stundenplan: Plattdeutsch, Leer 2013, S.6.

[2]Vgl. Reinhard Goltz, Ein Themenaufriss, in: Ehlers, Christiane, Auf dem Stundenplan: Plattdeutsch, Leer 2013, S.8.

[3]Vgl. Jutta Engbers, Das Schulfach Niederdeutsch: eine Verpflichtung, ein Recht, in: Ehlers, Christiane, Auf dem Stundenplan: Plattdeutsch, Leer 2013, S.14.

[4]Vgl. Europarat, Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen, Art.7, 1992, verfügbar unter: http://conventions.coe.int/Treaty/ger/Treaties/Html/148. htm (letzter Zugriff: 19.8.15).

[5]Vgl. Bundesraat för Nedderdüütsch, Schweriner Thesen zur Bildungspolitik, 2007, verfügbar unter: http://bundesraat-nd.de/index.php?option=com_content&view =article&id=47:schweriner-thesen&catid=37:positionenbildungkat&Itemid=59 (letzter Zugriff 19.8.15).

[6]Vgl. Niedersächsisches Kultusministerium, Die Region und ihre Sprachen im Unterricht, 2011, verfügbar unter: http://www.nds-voris.de/jportal/?quelle=jlink &query=VVND-224100-MK-20110707-04-SF&psml =bsvorisprod.psml&max=true (letzter Zugriff 19.8.15).

[7]Vgl. Cornelia Nath, Frühes Plattdeutsch-Lernen durch Immersion, in: Ehlers, Christiane, Auf dem Stundenplan: Plattdeutsch, Leer 2013, S.31.

[8]Vgl. Goltz, Themenaufriss, S.8.

[9]Vgl. Niedersächsisches Kultusministerium, Susanne Schrammar, Sechs Schulen ausgezeichnet, o.D., verfügbar unter: http://www.mk.niedersachsen.de/portal/live.php ?navigation_ id=1820&article_id=122583&_psmand=8 (zuletzt aufgerufen am 21.7.2015). Vgl. Niedersächsisches Kultusministerium, Susanne Schrammar, Acht weitere Schulen in Niedersachsen ausgezeichnet, o.D., verfügbar unter: http://www.mk.niedersachsen. de/portal/live.php? navigation_id=1820&article_id=130200&_psmand=8 (zuletzt aufgerufen am 21.7.15).

[10]Vgl. Cordula Aulke, Grundschule Moordorf, Plattdeutsch in der Grundschule Moordorf, 2011, verfügbar unter: http://www.grundschule-moordorf.de/was-wir-tun/plattdeutsch/ (letzter Zugriff 19.8.15).

[11]Vgl. Ostfriesische Landschaft, Online-Wörterbuch Hoch<>Platt, o.D., verfügbar unter: http://www.platt-wb.de/ (letzter Zugriff 21.7.15).

[12]Vgl. Grundschule Scharrel, Torben Hinrichs, o.D., verfügbar unter: http://www.grundschule-scharrel.de/seite/196926/saterfriesisch.html (letzter Zugriff 21.7.15)

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Materialien für Niederdeutsch und Saterfriesisch in der Schule
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Note
1,3
Autor
Jahr
2015
Seiten
12
Katalognummer
V414603
ISBN (eBook)
9783668655393
ISBN (Buch)
9783668655409
Dateigröße
573 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
materialien, niederdeutsch, saterfriesisch, schule
Arbeit zitieren
Anke Herten (Autor), 2015, Materialien für Niederdeutsch und Saterfriesisch in der Schule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/414603

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