Die literarische Moderne, ein Wendepunkt?


Hausarbeit, 2013

19 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Die Entstehung der literarischen Moderne

2. Selbststilisierung und Kommunikationsstrategien - die Veröffentlichung der 10 Thesen des Vereins „Durch!“

3. Arno Holz‘ Lyrik und der Naturalismus, eine Umsetzung der Moderne?

4. Ein Wendepunkt der Literatur?

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Die Entstehung der literarischen Moderne

Die „Moderne“ ist ein vielschichtiger Begriff um den es bis heute viele kontroverse Meinungen gibt und der auch die literarische Moderne mit einbezieht. Er bildet zum einen eine historische und zum anderen eine systematische Kategorie. Ziel dieser Arbeit soll sein, die Bedeutungen des Begriffes und die Entstehung der literarischen Moderne anhand der Berliner Proklamation darzustellen. Überdies soll die Umsetzung der neuen literarischen Regeln am Beispiel der naturalistischen Lyrik Arno Holz‘ untersucht werden. Der Modernebegriff bezeichnet zuerst die umfassenden gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Veränderungsprozesse, die sich im ausgehenden 18.Jahrhundert und dem beginnenden 20.Jahrhundert vollzogen. Vorübergehend bezog sich „die Moderne“ auch nur auf den literarischen Naturalismus in Deutschland. In der häufigsten Definition vereinigt der Begriff aber in sich sämtliche Ismen der Zeit.1 Bis zu dem Neologismus „die Moderne“ unterlag der Terminus „modern“ (abgeleitet vom lat. modernus) einigen Veränderungen und tauchte in der Literatur wiederholt auf. Seine Semantik hat verschiedene Bedeutungsnuancen, von „neu“ über „gegenwärtig“ und „vorübergehend“, über „progressiv“ und „zukunftsbezogen“. Schon im Mittelalter wurde eine Abgrenzung zur Vergangenheit durch die Verwendung jenes Wortes gekennzeichnet. Interessant ist dabei, dass der Anspruch „modern“ zu sein, von gegensätzlichen Bewegungen gestellt und somit „modern“ zu einem Kampfbegriff werden kann.2 Zu beachten ist, dass man bei der Nutzung des Wortes eine Grenze zwischen politisch-sozialer Moderne und ästhetischer Moderne ziehen muss, welche nicht parallel, sondern aufeinander bezogen ablaufen.3 Die Moderne muss dabei als ein Prozess, verstanden werden und ist kein abgeschlossener Zustand. Einleitend kann festgehalten werden, dass die Menschen um 1900 sich und ihre Zeit plötzlich wesentlich stärker als frühere Epochen „modern“ empfanden. Das lag vor allem daran, dass sich einiges radikal veränderte. Das Zeiterleben beschleunigte sich, wobei die Vergangenheit kein Maßstab mehr für die Zukunft sein sollte. Es entstand ein bisher unbekannter Meinungspluralismus, der grundlegend für moderne Gesellschaften und durch das extreme Wachstum der Städte vorangetrieben wurde. Es kamen viele Entdeckungen und Entwicklungen der Naturwissenschaften hinzu, die Dagewesens in Frage stellten und lückenhafte Erkenntnisse vervollständigten, zum Beispiel der technische Fortschritt im Arbeitswesen. Die Entstehung einer Medienlandschaft unterstützte dabei die Verbreitung von neuen Thesen (Presse, Schreibmaschinen etc.). Unter diesen Bedingungen rasanter, tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen, stellten sich auch innerhalb der Literatur Fragen nach grundlegenden gesellschaftlichen Werten und der Rolle der Literatur bei dieser gesellschaftlichen Neubestimmung. Insbesondere die großstädtische Literatur setzte sich kritisch mit den neuen sozialen Verhältnissen auseinander und erntete wiederum dafür Kritik. Aus diesen Veränderungen resultierte ein Literaturpluralismus, der die unterschiedlichsten ästhetischen und gesellschaftlichen Interessen der Menschen sichtbar machte.4 Das neue gedankliche Gut führte zu neuen Fragen, die sogar noch bis heute aktuell sind (z.B. Beziehung Mensch/Maschine; Wort/Bild etc.). Gleichgesinnte Autoren schlossen sich zu Gruppierungen unterschiedlichster Art zusammen und machten verschiedene Versuche zur Selbstbestimmung. Der Printmarkt boomte und die Alphabetisierung stieg rapide an. Neue Schlagworte und Parolen, wie Wirklichkeit, Wahrheit, Realität, Sozialismus, Revolution, Zukunft u.v.m. wurden verbreitet. In den ständigen Wandel der Begriffe lässt sich auch der der „Moderne“ einordnen. Ende der 1870er Jahre kam also so etwas wie der Wille zur Modernität in Deutschland auf, der schon beispielsweise an Richard Wagners Werk „modern“(1878) zu erkennen ist.5 Die literarische Moderne, als eine internationale Erscheinung, kann am besten als Bewegung oder Strömung beschrieben werden, hatte aber schon damals den Anspruch als eine Epoche angesehen zu werden. Ihre Realisierung fand sie vor allem in regionaler Literatur. Für den Beginn setzen einige Wissenschaftler schon die Romantik an, die zum Beispiel mit Heinrich von Kleist einen „modernen“ Vertreter hatte. Schon in dieser Zeit zeigten sich deutliche Distanzierungstendenzen gegenüber der Nachahmung der Antike. Gleichwohl kann die Romantik noch nicht als programmatisch modern bezeichnet werden. Erst um 1900 begannen innovative Schriftsteller sich selbstbewusst und progressiv von vorgegebenen antiken Traditionen abzusetzen. Ihre Werke lassen sich in den Ismen zwischen 1890 und 1910, den Avantgardebewegungen des Futurismus, Dadaismus und Surrealismus finden. Begrifflich tauchte der Terminus „modern“ in der Literatur also um 1880 (z.B. bei Arno Holz 1885, Buch der Zeit. Lieder eines Modernen) wieder auf und als neue Epoche wurde der Neologismus „die Moderne“ in den Jahren 1886/87 erstmals proklamiert.6 Im Mittelpunkt dieser Arbeit werden die Fragen stehen, ob die ästhetische Moderne wirklich eine neue Idee und den gewollten absoluten Gegensatz zur Antike darstellt oder einfach eine andere Umsetzung von vorhandenen Ideen und neuen Idealen ist. Kann sie mit der Antike als Epoche konkurrieren oder ist sie ein Resultat, eine Antwort der Klassik und Romantik? Ist der Beginn der gesellschaftlichen Moderne auch gleichzeitig der Beginn der literarischen Moderne?

2. Selbststilisierung und Kommunikationsstrategien - die Veröffentlichung der 10 Thesen des Vereins „Durch!“

Zu vermeintlich neuen Ideen gehörten auch neue Ausdrucksmittel. Insofern entwickelten sich Manifeste, Proklamationen und Thesen zu neuen Kommunikationsmitteln für literarische Programme. Als die Vereinigung Durch!, bestehend aus jungen, modernen Dichtern, 1886 in Berlin gegründet wurde, wurde sie sogleich auch Zentrum der naturalistischen Bewegung. Die Gründer, der Arzt Konrad Küster, der Literaturhistoriker Eugen Wolff und der Schriftsteller Leo Berg, brauchten ein theoretisches Fundament und ein eindeutiges Profil gegenüber der Öffentlichkeit. Die Berliner Proklamation „Die Zehn Thesen der Freien literarischen Vereinigung Durch!“ begründete den Begriff der „Moderne“ in der Literatur, der später zum Leitmotiv der ganzen Epoche werden sollte. Eine feste Definition aber gab und gibt es bis heute nicht.7 Zu den Mitgliedern zählten u.a. Arno Holz, Johannes Schlaf und Gerhard Hauptmann, die sich in zahlreichen Diskussionen über die Etablierung einer neuen Literatur auseinandersetzten. Dieses sich „durchsetzen“ wollen, gab ihnen dann wohl auch ihren Namen Durch!. Die Zehn Thesen erschienen anonym - der Autor war mit großer Wahrscheinlichkeit Eugen Wolff - und wurden zweimal veröffentlicht. Das erste Mal erschienen sie Ende 1886 im Berliner Magazin für Litteratur des In-und Auslandes und ein zweites Mal Anfang 1887 in der Allgemeinen deutschen Universitätszeitung. Hier beginnt eine neue kulturelle „Epoche“, die programmatisch in der 6. These ausgerufen wird.8 „Unser höchstes Kunstideal ist nicht mehr die Antike, sondern die Moderne.“ Auffällig ist hier, dass es nicht mehr „das Moderne“ heißt, sondern eine Analogie zu „die Antike“ mit „die Moderne“ gebildet wird. Festzuhalten ist an dieser Stelle, dass die Gegenüberstellung von antik und modern dabei nicht neu ist. Der Begriff der Moderne steht hier auch nicht für alles was nicht- oder nachantik ist, sondern für eine Literatur, die dem wirklichen Leben zugewandt ist und die sich durch ihre Lebenswahrheit auszeichnet. Letzteres bedeutet sich nicht mehr an vorherigen Epochen, wie der Klassik, zu orientieren.

Der Aufbau des Textes ist klar und knapp strukturiert, in zehn Thesen aufgeteilt und schlagwortartig formuliert ist. Damit wird der Text zum Manifest9 der Gruppe. Das Ziel war es, zu einer Diskussion anzuregen und die Literatur zu revolutionieren: „[…], eine Revolution in der Litteratur zu Gunsten des modernen Grundprinzips herbeizuführen“ (8. These)10. Dass der Text in Thesen11 formuliert ist, zeigt seinen kämpferischen Charakter mit Blickrichtung auf die aktuellen gesellschaftlich-sozialen Anliegen und die Zukunft. Es ist anzunehmen, dass ähnlich den kirchlichen Thesen Luthers, eine Reformation, diesmal in der Literatur, eingeleitet werden sollte. Diese neuartige Kommunikationsstrategie wirkt in der Proklamation12 der Moderne sehr überzeugend. Im Vorwort wird der Anspruch der Thesen, „den Charakter der modernen Dichtung dar[zu]stellen“, deutlich. Die dritte These: „Unsere Literatur soll ihrem Wesen, ihrem Gehalte nach eine moderne sein“ und die sechste These sollen auch auf die eigene Gruppierung aufmerksam machen und sind Teil einer Selbstinszenierung, welche durch den anonymen Autor noch interessanter erscheint. Um die mit der Proklamation verbundenen Ziele zu erreichen, bedient man sich der neuen Massenmedien, wie Zeitungen und Zeitschriften. Eindeutige Schlagworte, die den revolutionären Charakter der Thesen unterstreichen, sind: „Wahrheit“, „Wendepunkt“, „Revolution“, „alt“ und „neu“ u.a. Diese Schlagworte sollen die Leser sofort auf den Veränderungsanspruch der Gruppe bezogen auf Literatur und Gesellschaft aufmerksam machen. Die Verkündung einer Programmatik in diesem Stil erinnert auch an die Verbreitung von wissenschaftlichen Ergebnissen und Protokollen, da man versuchte festzulegen, wie Literatur gesetzmäßig sein soll. Auch Ähnlichkeiten zur Verbreitung politischer Forderungen sind erkennbar. Mit dem Anspruch auf die „Neugestaltung der menschlichen Gesellschaft“ (3. These), durch das Eindringen der Literatur in die reale Welt, wird dem Schriftsteller eine ungeahnte Rolle zugetraut. Außerdem nimmt er seine Zeit selbst als eine „eigenartige bedeutsame Epoche“ (1.These) war und kann sie so besser reflektieren. Aus den Thesen spricht die Überzeugung, dass Autoren ihre Gesellschaft mitgestalten können und auch müssen:

Zu einer Zeit, in welcher wie gegenwärtig jeder neuen, von eigenartigem Geiste erfüllte Poesie eine eng geschlossene Phalanx entgegensteht, ist es notwendig, dass alle gleichstrebenden Geister, fern aller Cliquen- oder auch nur Schulbildung, zu gemeinsamem Kampf zusammentreten (10.These).

Dabei ist die Gleichberechtigung der Dichter wichtig, damit Literatur nicht länger elitär bleibt. Im Grunde ist es ein hoch gestecktes, aber nicht neues Ziel allein mit der Literatur die Gesellschaft verändern zu wollen. Es gibt eine starke Wechselwirkung zwischen beidem und die gesellschaftlichen Umwälzungen und Entwicklung erschaffen wiederum neue Ansprüche an eine neue Literatur. In Protokollen hielt die Gruppe all ihre Ergebnisse fest und publizierte zusätzlich auch regelmäßig in der Zeitung Litterarische Volkshefte. Dort erschien 1888 auch ein weiterer entscheidender Artikel von Eugen Wolff: „Die jüngste deutsche Litteraturströmung und das Princip der Moderne“, in welchem er sich auf die Wissenschaften beruft und die Probleme der modernen Gesellschaft anspricht. Betont wird auch immer wieder die gegensätzliche Haltung zur Antike, wobei damit wohl in erster Linie eine Ablösung von klassizistischen Dichtern und dem Harmonieideal gemeint war. Charakterisierende Themen sollen jetzt zum Beispiel das Leben in der Großstadt und soziale Not sein. Um jene Problemstellung angemessen bearbeiten zu können, muss man sich vom harmonischen Schönheitsideal der Antike lösen und die Dynamik des modernen Lebens aufnehmen. Auch die Fixierung auf das männliche Geschlecht soll gelöst und der Frau eine größere Rolle gegeben werden. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass diese beiden Werke in ihrer Sprache selbst noch nicht unbedingt als modern bezeichnet werden können, aber sie können dafür als eine Einleitung des Naturalismus verstanden werden.

Die Moderne ist zwar nicht an einem Datum festzumachen, aber mit der Berliner Proklamation das erste Mal in dem Maße begrifflich benannt worden. Um moderne Werke aus der Zeit der „Moderne“ erkennen zu können, muss man nicht nur auf die Entstehungszeit achten, sondern auch nach Modernitätsmerkmalen suchen.13 Dazu zählt unter anderem das Verfahren mit experimentellen Textkonstruktionen. Die Literatur wird zum Projekt, der Text zum Produkt einer Mathematik ähnlichen Kalkulation. Außerdem gibt es keine Versprechen zur Lösung eines Problems mehr.14 Da die Zeit revolutionär war, sollte es die Literatur auch sein und vor allem der Dominanz der Naturwissenschaften Folge leisten. Die Texte sind meist nicht mehr in sich geschlossen, sondern fragmentarisch und bieten unendliche Möglichkeiten der Entfaltung und des Ausbaus. Es geht nicht um die Intention eines Autors, sondern um das automatische Produkt seiner Hypothesen. Nicht nur innovative Kreativität ist wichtig, sondern auch die theoretischen Reflexion. So wurde ein neues Kunstideal geschaffen, dass sich von den Vorgaben der Antike gänzlich zu lösen versuchte. Eine „Selbstbegründung“ von Ästhetik, ein Epochenwechsel und ein Paradigmenwechsel.15 Ein neuer Dichtertypus entstand, der sich nun in erster Linie als intellektuell arbeitenden Künstler begriff. Dieses Selbstverständnis entsprach dem zu beobachtenden Autonomisierungstendenzen in der Kunst.16 Ein wichtiger Protagonist des literarischen Naturalismus war Arno Holz. Seine Werke zeigen ein sehr modernes Bewusstsein, weil er zum Beispiel eine eigene Kunsttheorie aufstellt (Die Kunst. Ihr Wesen und ihre Gesetze 1891/92) und sich im Experimentieren von Textverfahren erprobt.17 Der Naturalismus, als Gruppen- und Großstadtphänomen, ist durch weiche Übergänge gekennzeichnet und kann wiederum nicht fest datiert werden. Ein Schlüsseljahr erlebt er aber beispielsweise schon mit Holz‘ Werk von 1885 Buch der Zeit. Lieder eines Modernen18 und eine Vollendung findet er in seinem „konsequenten“ Naturalismus. Schon der Zeitgenosse Eugen Wolff schrieb in seinem Aufsatz von 1888 über die bedeutungsvolle Poesie und Stellung Holz‘ Werk:

Arno Holz hat in seinem »Buch der Zeit« (1886) der modernen Poesie ein donnerndes Wiegelied gesungen. Zeigt sich auch noch bisweilen Kraftrenommage und Überschwang, Breite, Überschuß der Tendenz über die poetische Gestalt oder Heinisierende Selbstinronie - alles Kennzeichen eines noch gährenden Mostes - so muß doch gesagt werden, daß dieser Most einen köstlichen Wein verspricht. Das ist echter Sturm und Drang, der besonders in seinem sozialpolitischen Zuge unmittelbar an Schillers Jugendperiode, namentlich an die Stimmung der Dramen mahnt. Aber das „Buch der Zeit“ ist nicht nur ein Buch der Verheißung, es ist auch ein Buch der Erfüllung. […] Aber was Arno Holz vor allem originell macht, […], das ist seine Bedeutung als durch und durch moderner Dichter.19

Die zeitgenössische Lyrik revolutionierte Holz dann vor allem mit seinem Haupt- und Lebenswerk, dem Phantasus von 1898/99, auf den im nächsten Kapitel Bezug genommen wird.

[...]


1 Vgl. Walter Fähnders: Avantgarde und Moderne 1890−1933. Lehrbuch Germanistik. 2.Auflage. Stuttgart/Weimar J.B. Metzler 2010, S. 21.

2 Vgl. Horst Thomé: Modernität und Bewusstseinswandel in der Zeit des Naturalismus und des Fin de Siècle. In: Naturalismus. Fin de siècle. Expressionismus. 1890−1918, hrsg. von York-Gothart Mix. München/Wien: Carl Hanser Verlag 2000 (= Hanser Sozialgeschichte der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Band 7), S. 15.

3 Vgl. Fähnders 2010 (wie Anm. 1), S.1−5.

4 Vgl. Philip Ajouri: Literatur um 1900. Naturalismus − Fin de Siècle - Expressionismus. Berlin: Akademie Verlag 2009, S. 11−19.

5 Vgl. Helmut Kiesel: Geschichte der literarischen Moderne. Sprache, Ästhetik, Dichtung im zwanzigsten Jahrhundert. München: Beck 2004, S. 15.

6 Vgl. hierzu ebd., S. 9−22.

7 Vgl. ebd., S. 16−21.

8 Vgl. ebd., S. 13.

9 Ein Manifest ist laut Duden ein öffentlich dargelegtes Programm einer Kunst- oder Literaturrichtung, einer politischen Partei, Gruppe o. ä.

10 Thesen der »Freien literarischen Vereinigung Durch!«. In: Die literarische Moderne. Dokumente zum Selbstverständnis der Literatur um die Jahrhundertwende. 2. verbesserte und kommentierte Auflage, hrsg. von Gotthart Wunberg und Stephan Dietrich. Freiburg im Breisgau: Rombach 1998 (= Rombach Wissenschaft: Reihe Litterae, Band 60), S. 23-26. Des Weiteren werden Zitate aus diesem Text in Klammern mit Angabe der These gekennzeichnet oder die These im Satz benannt.

11 Eine These ist laut Duden ein behauptend aufgestellter Satz, der als Ausgangspunkt für weitere Argumentationen dient.

12 Eine Proklamation ist laut Duden eine feierliche Verkündung oder ein öffentlich dargelegtes Programm.

13 Vgl. Kiesel 2004 (wie Anm. 5), S. 16−21.

14 Vgl. Mauro Ponzi (Hrsg.): Klassische Moderne. Ein Paradigma des 20. Jahrhunderts. Würzburg: Königshausen Neumann 2010, S. 12.

15 Vgl. Fähnders 2010 (wie Anm. 1), S. 22.

16 Vgl. ebd., S. 3.

17 Vgl. Wilhelm Heinrich Pott: Literarische Produktivität. Untersuchung zum ästhetischen Verfahren bei Arno Holz, Alfred Döblin, Berthold Brecht und Alexander Kluge. Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang Verlag 1984 (= Europäische Hochschulschriften Reihe I. Deutsche Sprache und Literatur, Band/Vol.758), S. 167.

18 Vgl. Fähnders 2010 (wie Anm. 1), S. 12f.

19 Eugen Wolff: Die jüngste deutsche Literaturströmung. In: Die literarische Moderne. Dokumente zum Selbstverständnis der Literatur um die Jahrhundertwende. 2. verbesserte und kommentierte Auflage, hrsg. von Gotthart Wunberg und Stephan Dietrich. Freiburg im Breisgau: Rombach 1998, S. 27−81 (= Rombach Wissenschaft: Reihe Litterae, Band 60), S. 55.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Die literarische Moderne, ein Wendepunkt?
Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
2,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
19
Katalognummer
V415909
ISBN (eBook)
9783668656772
ISBN (Buch)
9783668656789
Dateigröße
688 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
moderne, wendepunkt
Arbeit zitieren
Nicole Schönbach (Autor), 2013, Die literarische Moderne, ein Wendepunkt?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/415909

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