In dieser Studie, die parallel zu meiner Bücherreihe über Alte Mythologie läuft, werden die Anfänge der menschlichen Überlieferungen erkundet. Sie sind eng mit der Geheimzahl Sieben verflochten, die bereits der Homo erectus kannte. Es wird auf eine eindrucksvolle Weise bewiesen, wie die Alte Mythologie - vornehmlich die Schöpfungsmythen - einen natürlichen Parameter beinhalten: die Geheimzahl Sieben - der seinen Ursprung in der Welt der Quanten hat und zudem verschiedenste Entwicklungen in zahlreichen Bereichen der Naturwissenschaften steuert. Die Geheimzahl Sieben ist somit wohl der Parameter, der einem "Universalcode" am nächsten steht.
Inhaltsverzeichnis
Abstrakt
Einleitung
Zeitalter der Menschheitsgeschichte
Paläolithikum (vor 2,5 Mill. - 10.000 Jahren)
Mittelpaläolithikum (700.000 - 35.000 v.Chr.)
Jung- bzw. Oberes Paläolithikum (35.000 - 8.000 v.Chr.)
Mesolithikum (8000 - 5600 v.Chr.): Das letzte Stadium vor der Entwicklung der Schrift
Neolithikum (Neue Steinzeit) (5.600 - 2.000 v.Chr.)
Das Aussterben der Neandertaler
Epochen der Menschheitsgeschichte
Der Motor der menschlichen Evolution
Die Geburtsstunde der menschlichen Erzählungen
Die Entwicklung der grafischen Darstellung
Petroglyphen des Homo erectus
Petroglyphen des Neandertalers
Petroglyphen des Cro-Magnon-Menschen
Petroglyphen des modernen Menschen
Malereien und Kunstobjekte des Neandertalers
Höhlen- und Felsmalereien, und Kunstobjekte des Homo sapiens
Die Bedeutung der Spiralen
Die Nummer Sieben
Psychologie
Informatik
Mathematik
Die Erde
Elementarteilchen/Quanten
Moderne Kosmologie
(Bio)chemie
Biologie
Mythologie
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Studie verfolgt das Ziel, die Anfänge der menschlichen Überlieferung und ihre enge Verflechtung mit der "Geheimzahl Sieben" zu explorieren, indem sie ein neues, auf Mythen basierendes Standardmodell der Menschheitsgeschichte entwirft, das archäologische Befunde mit mythologischen Analysen verknüpft.
- Evolutionäre Entwicklung der Hominiden und frühe Migrationsbewegungen
- Die Rolle von Schamanen und einer führenden Kaste in frühen Zivilisationen
- Analyse prähistorischer Kunstwerke und Symbole (z.B. Spiralen, Petroglyphen)
- Die fundamentale Bedeutung der Zahl Sieben als universeller Parameter in Natur und Kultur
- Methodische Verknüpfung von Archäologie, Mythologie und Naturwissenschaften
Auszug aus dem Buch
Petroglyphen des Homo erectus
Der Homo erectus lebte im sogenannten Acheulian (vor 1,5 Mill. - 200.000 Jahren), im Unteren Paläolithikum. Er scheint die Kunst der Symbole bereits gekannt zu haben, entweder um Mitmenschen oder aber Stätten darzustellen bzw. zu bezeichnen. Vor 1,4 - 1,2 Millionen Jahren gravierte der H.erectus eine Reihe paralleler Linien auf einen Tierknochen bei Kotzarnika in Nordwest-Bulgarien, als das wahrscheinlich älteste Beispiel der menschlichen Darstellungskraft. Dabei handelt es sich um 3 gerade Linien, die als eine Art Symbol zu verstehen sind. Auf einem anderen Knochen fand man an der selben Fundstelle (einer Höhle) 27 Markierungen entlang der Knochenseite.
Laut Dr. Jean-Luc Guadellis stellen diese Linien etwas dar, das der H. erectus ausdrücken wollte, wie etwa, "ich sah 3 bzw. 27 Tiere an dieser Stelle". Es könnte sich um eine Art Sprache gehandelt haben. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass die Markierungen zufälliger Natur sind. Dazu muss im mythologischen Kontext noch gesagt werden, dass dies die älteste Darstellung einer Triade sowie irgend einer Zahlenform überhaupt in der gesamten Menschheitsgeschichte ist.
Zusammenfassung der Kapitel
Abstrakt: Die Studie erkundet die Anfänge menschlicher Überlieferungen und deren Verflechtung mit der Geheimzahl Sieben, die als natürlicher Parameter von der Quantenwelt bis in die Mythologie wirkt.
Einleitung: Es wird die enge Beziehung zwischen Menschheitsgeschichte und dem Alten Testament erläutert und die Notwendigkeit aufgezeigt, die Anfänge der Hominiden zu verstehen, um spätere mythologische Charakteristika zu entschlüsseln.
Zeitalter der Menschheitsgeschichte: Dieses Kapitel detailliert die Entwicklung vom Paläolithikum bis zur Sesshaftwerdung und analysiert die verschiedenen Hominiden-Spezies sowie deren spezifische Fähigkeiten und Wanderbewegungen.
Das Aussterben der Neandertaler: Es werden Theorien zum Verschwinden der Neandertaler erörtert, wobei das Fehlen genetischer Spuren im heutigen Menschen hinterfragt und die Möglichkeit einer kulturellen oder sozialen Assimilation diskutiert wird.
Epochen der Menschheitsgeschichte: Eine tabellarische Übersicht ordnet die Epochen der Menschheit in geologische Erdzeitalter ein und verknüpft diese mit technologischen sowie klimatischen Geschehnissen.
Der Motor der menschlichen Evolution: Dieses Kapitel postuliert einen direkten Zusammenhang zwischen klimatischen Trockenzeiten in Afrika, daraus resultierenden Massenmigrationen und der Entstehung neuer Menschenarten.
Die Geburtsstunde der menschlichen Erzählungen: Es wird dargelegt, wie die Beherrschung des Feuers durch den Menschen nicht nur praktisches Überleben ermöglichte, sondern die soziale Basis für die Entstehung von Mythen und Geschichten schuf.
Die Entwicklung der grafischen Darstellung: Die Entwicklung von ersten visuellen Kommunikationsformen, wie Petroglyphen und Höhlenmalereien, wird chronologisch über verschiedene Hominiden-Gruppen hinweg nachgezeichnet.
Die Bedeutung der Spiralen: Das Kapitel analysiert die weitreichende symbolische Verwendung von Spiralen in verschiedenen Kulturen und Epochen als Ausdruck von Zeit, Leben und physikalischen Prinzipien.
Die Nummer Sieben: Hier werden Belege aus Psychologie, Informatik, Mathematik, Biologie, Geologie und Mythologie zusammengetragen, um die Rolle der Sieben als fundamentale Konstante in verschiedenen Wissensbereichen zu beweisen.
Bibliografie: Eine Auflistung der wissenschaftlichen und historischen Quellen, die als Grundlage für die Argumentation der Studie dienen.
Schlüsselwörter
Menschheitsgeschichte, Geheimzahl Sieben, Hominiden, Schamanismus, Mythologie, Standardmodell, Paläolithikum, Petroglyphen, Evolution, Quantenphysik, Neandertaler, Homo sapiens, Spiralen, Mondkalender, Archäologie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht die Verbindung zwischen der menschlichen Frühgeschichte, mythologischen Überlieferungen und der wiederkehrenden Bedeutung der Zahl Sieben in verschiedenen Lebens- und Wissenschaftsbereichen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?
Zentrale Themen sind die menschliche Evolution, die Entwicklung von Sprache und Kunst, prähistorische Migrationsbewegungen sowie der Nachweis der Zahl Sieben als universeller Strukturparameter.
Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?
Das Ziel ist die Erstellung eines neuen "Standardmodells" der Menschheitsgeschichte, das physikalische Kenntnisse der Vergangenheit mit mythologischen Daten kombiniert, um historische Lücken zu schließen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?
Der Autor nutzt einen interdisziplinären Ansatz, der archäologische Funde, paläoklimatologische Daten, eine "Absolute Logik" der Mythenanalyse sowie vergleichende genetische und mathematische Untersuchungen umfasst.
Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil deckt die chronologische Entwicklung der Hominiden ab, analysiert prähistorische Kunstformen wie Petroglyphen und Spiralen und liefert eine detaillierte Untersuchung der Zahl Sieben in Disziplinen wie Biologie, Physik und Mythologie.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Menschheitsgeschichte, Geheimzahl Sieben, Evolution, Schamanismus und Standardmodell geprägt.
Wie erklärt der Autor das Aussterben der Neandertaler?
Der Autor hinterfragt die gängige Lehrmeinung der totalen Verdrängung und diskutiert stattdessen eine mögliche soziale Absorption oder durch Depression ausgelöste demografische Krise der Neandertaler.
Welche Bedeutung haben Spiralen in prähistorischen Funden?
Spiralen werden als Symbole gedeutet, die sowohl astronomische Kalendersysteme (z.B. Mondzyklen) als auch komplexe metaphysische Vorstellungen über Leben, Tod und Unterwelt repräsentieren.
- Quote paper
- Dr. Carlos Calvet (Author), 2005, Von der Geheimzahl Sieben zur Mythologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41631