Von der Geheimzahl Sieben zur Mythologie


Forschungsarbeit, 2005

48 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abstrakt

Einleitung

Zeitalter der Menschheitsgeschichte

Paläolithikum (vor 2,5 Mill. - 10.000 Jahren)
Mittelpaläolithikum (700.000 - 35.000 v.Chr.)
Jung- bzw. Oberes Paläolithikum (35.000 - 8.000 v.Chr.)
Mesolithikum (8000 - 5600 v.Chr.): Das letzte Stadium vor der Entwicklung der Schrift
Neolithikum (Neue Steinzeit) (5.600 - 2.000 v.Chr.)
Das Aussterben der Neandertaler
Epochen der Menschheitsgeschichte
Der Motor der menschlichen Evolution

Die Geburtsstunde der menschlichen Erzählungen

Die Entwicklung der grafischen Darstellung
Petroglyphen des Homo erectus
Petroglyphen des Neandertalers
Petroglyphen des Cro-Magnon-Menschen
Petroglyphen des modernen Menschen
Malereien und Kunstobjekte des Neandertalers
Höhlen- und Felsmalereien, und Kunstobjekte des Homo sapiens

Die Bedeutung der Spiralen

Die Nummer Sieben
Psychologie
Informatik
Mathematik
Die Erde
Elementarteilchen/Quanten
Moderne Kosmologie
(Bio)chemie
Biologie
Mythologie

Bibliografie

Abstrakt

In dieser Studie, die parallel zu meiner Bücherreihe über Alte Mythologie läuft, werden die Anfänge der menschlichen Überlieferungen erkundet. Sie sind eng mit der Geheimzahl Sieben verflochten, die bereits der Homo erectus kannte. Es wird auf eine eindrucksvolle Weise bewiesen, wie die Alte Mythologie - vornehmlich die Schöpfungsmythen - einen natürlichen Parameter beinhalten: die Geheimzahl Sieben - der seinen Ursprung in der Welt der Quanten hat und zudem verschiedenste Entwicklungen in zahlreichen Bereichen der Naturwissenschaften steuert. Die Geheimzahl Sieben ist somit wohl der Parameter, der einem "Universalcode" am nächsten steht.

Einleitung

Es gibt eine enge Beziehung zwischen der Menschheitsgeschichte und dem Alten Testament. Das Alte Testament ist sehr präzise in diesem Sinn, und erzählt in der Genesis Dinge, die bis ca. 6.000 Jahre zurück reichen - so auch Arthur W. Pink, ein anerkannter Bibelforscher, der in diesem Sinn feststellt: “The unknown interval between the first two verses of Genesis 1, is wide enough to embrace all the prehistoric ages which may have elapsed; but all that took place from Genesis 1:3 onwards transpired less than six thousand years ago.”[1] Das würde bedeuten, insofern man ihm überhaupt folgen kann, dass zumindest die Menschheitsgeschichte, die in der Genesis beschrieben wird, höchstens 6.000 Jahre alt ist. Und dieses Alter stimmt in ungefähr mit dem Alter Sumers überein - die erste, groβe und bekannte Zivilisation auf Erden. Der zweite Teil der Menschheitsgeschichte wäre dann, von Sumer bis zum Ende des Ägyptischen Reiches unter Cleopatra, und der dritte Teil, von dort aus, bis zum heutigen Tage - die Entwicklung des Christentums mit eingeschlossen. Es gibt demnach eine Zeit vor, während, und nach dem Alten Testament. Da kein anderes Buch der Welt, die Menschheit so tief geprägt hat wie dieses, und wir alle vom Vorbild dieses Buches erhellt sind, ist dies eine gute Methode, um die Geschichte aufzuteilen. Zudem werden wir sehen, dass es sich auch um eine - sagen wir - natürliche Einteilung handelt, die es uns erlauben wird, die historischen Ereignisse noch besser zu verstehen. Konkret bedeutet das, dass es in der Menschheitsgeschichte zwei einschneidende Ereignisse gibt, die ihren Verlauf geprägt haben: a) Die Auswanderung olmolungrischer (urtibetischer) Schamanen nach Süden ist die Ursache für die Entstehung der ersten beiden Hochkulturen der Welt: Mesopotamien, mit den Ubaid, und die Industal-Kultur. Beide sind nachweislich urtibetischer Abstammung.

Doch bevor wir versuchen die Menschheitsgeschichte überhaupt zu verstehen, ist es unbedingt erforderlich, uns mit den Anfängen der Menschheit - den ersten Hominiden - zu befassen. Denn aus ihnen entspringen bereits die charakteristischen Merkmale, die wir später in den Mythen wiederfinden werden. Es gibt sog. 'Geheimzahlen', wie die Sieben; 'Geheimformen', wie die Spirale, etc., die immer wieder auftauchen, und die wir nicht verstehen können, wenn wir ihren Ursprung nicht kennen. Daher befasst sich ein Teil der Einleitung mit den Felshauereien, Kunstwerken und Höhlenmalereien unserer Vorfahren, sowie mit den ersten groβen Migrationen in der Geschichte der Menschheit, die, den längst ausgestorbenen Homo erectus bis nach Australien bringen sollten. Dieser Hominid ist sehr wichtig für uns, da er die Grundlage für die frühe Differenzierung der australischen Aborigines und anderer australoider Menschentypen sein wird, die ihrerseits einen groβen Einfluss auf die Geschichte Indiens und anderer Gegenden gehabt zu haben scheinen.

Das Werk befasst sich weiter mit der Kunst und dem Leben der Neandertaler (Homo neanderthalensis) und des frühen Menschen (Homo sapiens), die vom früheren Homo erectus, nachweislich Schemen und Elemente einer künstlichen Ausdruckweise übernahmen, die schlieβlich im Aurignacien - z.B. in der Grotte Chauvet (Chauvethöhle), vor etwa 32.000 Jahren, im Ardèche-Tal, Südfrankreich - zum ersten mal in der Geschichte der Menschheit, einen von Schamanen kontrollierten Kult auslösen wird. Und von diesem Moment an, kann man anhand der Mythen und den wissenschaftlichen Daten, u.A., aus Archäologie und Paläoklimatologie, den Werdegang dieses und anderer Kulte ziemlich präzise und eindrucksvoll verfolgen.

Ein spezielles Augenmerk verdienen dabei die bereits erwähnten Geheimzahlen und -figuren in den vorzeitlichen Kunstwerken. Ganz speziell ist in diesem Kontext die Nummer Sieben, die immer wieder in vielen Mythen, Völkern, Kontinenten und Religionen aller Zeiten auftaucht, und ihren Ursprung offensichtlich in der Natur der Dinge hat. Anhand einer logischen Analyse gelang es nämlich den Ursprung bzw. die geheime Bedeutung dieser Zahl festzustellen: Es handelt sich dabei offenbar um einen Parameter, der den festen Wert, Sieben, besitzt, und, von der Welt der Quanten, über die Physik, die Chemie, die Biologie, etc., bis hin zur Mathematik, zur Informatik und zur menschlichen Psychologie, alle Prozesse zu kontrollieren scheint. Und diese Zahl taucht bereits vor ca. 22.000 Jahren, mitten im eiszeitlichen Sibirien, in Mal'ta, in einem sog. Lunisolarkalender auf, der belegt, dass jene Menschen bereits komplizierte mathematische Kalkulationen durchführen und niederschreiben konnten, auch wenn damals nur auf Mammutknochen. Es steht jedoch auβer Frage, dass sie zumindest bis 230 zählen konnten und verschiedene mathematische Verbindungen kannten, welche die Zeit in einen Kalender wiedergaben, der offiziell erst 19.500 Jahre später von den Griechen erfunden werden sollte. Doch Tatsache ist, dass dieses Wissen durch die gesamte Menschheitsgeschichte, vom prähistorischen Europa, bis zum olmolungrinschen Urtibet, verfolgt werden kann.

Wie alle Sammlungen auch, so wird meine Mythensammlung natürlich ständig erweitert, korrigiert und ausgebaut. Groβe Lücken im Standardmodell werden, so schnell wie möglich aufgefüllt fehlende Zivilisationen und Kulturen zugefügt und mit dem Standardmodell verbunden. Ein Standardmodell ist für die Menschheitsgeschichte genauso wichtig wie für die Physik, die bereits seit langem die Vorzüge eines solchen Modells kennt. Anhand des Standardmodells können nämlich Abweichungen vom "Maistream" festgestellt werden, was ansonsten nicht möglich wäre, da jegliche Referenz fehlen würde. Mit einem Standardmodell schrumpft die Literatur über das standarisierte Thema enorm zusammen, da Fehlinterpretationen, selbst von erfahrenen bzw. angesehenen Forschern, vermieden werden. Ohne das Standardmodell wäre die Physik noch in den Kinderschuhen, und in der Chemie hätten wir wohl möglich noch keine Periodentafel, die an sich auch ein Standardmodell, in diesem Fall, der Chemie, ist.

In unserem Fall wurden für das Standardmodell lediglich eindeutig datier- und nachvollziehbare Schöpfungsmythen und kosmologische Mythen verwendet. Nicht datierbare Mythen sind für die Geschichtsschreibung bedeutungslos, wie unbeschriebene Seiten eines zerrissenen Buches. Nur wenn ein Mythos datierbar ist, kann es in die Sammlung aufgenommen werden. Dann werden vom Mythos noch weitere Parameter gefordert, wie, z.B., Kontinent, Gegend, Kultur, Volk, Sprache, Geschichte, Glauben / Religion, Weiter führende Informationen, Altersbestimmungs-Grundlage, Vermutliches Alter (Mindestalter - Höchstalter) etc. Mythen, die keinem konkreten Ort, Volk, Glauben oder Ähnlichem zugeordnet werden können, sind auch nicht für die Kollektion verwendbar, da sie nicht zuzuordnen sind. Ihr Platz im Buch und in der Geschichte wäre undefiniert und daher nicht nachvollziehbar. Tausende von Mythen, die in der ganzen Welt Gang und Gebe sind, sind für unser Modell bedeutungslos, denn sie enthalten nur eine Geschichte, aber ohne jegliche Verknüpfung an die historische Zeitlinie.

Zum Glück sind die Mythen aber mit ein wenig Druck und Geduld häufig zu datieren und einzuordnen. Bei dieser Art von bibliographischen Nachforschungen verspinnen sich dann allerlei Daten aus Archäologie, Paläoklimatologie, Geschichtskunde, usw. zu einem Gesamtbild, das letztendlich zu den gewünschten Informationen führt. Viele Mythen und Geschichten mussten jedoch wegen Mangel an Hintergrundinformationen verworfen werden.

An diesem Punkt angekommen, möchte ich noch darauf hinweisen, dass es viele unseriöse Quellen gibt, die versuchen Phantasy, Science-Fiction, aber auch Menschen verachtende Sichtweisen zu verbreiten, und, wenn möglich, in der Menge unter zu bringen. Doch, je gröβer die Mythensammlung wurde, desto leichter war es, Geschichten aufzuspüren, die sich bzw. sich nicht in einem Gesamtbild einfügen lieβen. Nach eingehenden Untersuchungen, die manchmal viele Stunden dauerten, konnten aber alle unglaubwürdigen Geschichten eliminiert werden.

Dann war noch die Frage, nach welchen begleitenden Parametern (Kontinent, Gegend, Kultur, Volk, Sprache, Geschichte, Glauben / Religion, Weiter führende Informationen, Altersbestimmungs-Grundlage, Vermutliches Alter [Mindestalter - Höchstalter]), die Mythen am besten klassifiziert werden sollten. Zuerst versuchte ich, alle Mythen nach Kontinenten, chronologisch aufzulisten. Doch bald erkannte ich, dass, zumindest in der Anfangsphase, dies nicht sinnvoll ist, da relativ wenig Information zur Verfügung steht. So entstand schlieβlich unsere chronologische Liste, die später ev. auch nach Kontinenten aufgeteilt werden kann, sobald alle groβen Lücken geschlossen worden sind.

Dabei wurde u.A. festgestellt, dass, obwohl alle Hominiden ursprünglich aus Afrika stammen, die ersten Mythen nicht viel mit diesem Kontinent zu tun haben, sondern eher mit Eurasien. Es scheint so, als ob Afrika wohl die Wiege der Menschheit ist, aber diese, ihre Reife nur in Eurasien erlangen konnte, wobei Asien, und speziell, die Region um den Himalaja, von gröβter Bedeutung gewesen sind.

Ferner wollte ich anfangs die Mythen eigentlich nur nach Hinweisen auf physikalische, astronomische und ähnliche Kenntnisse untersuchen. Doch im Verlauf der Forschungen wurde immer klarer, dass das Mythenmaterial der Welt viel mehr, als nur eine Sammlung von physikalischen Kenntnissen ist. Viel mehr ist es eine Quelle kostbarer, schier unerschöpflicher Standbilder aus der Vergangenheit, die man sammeln und aneinander reihen kann. Am Ende erhalten wir ein bisher völlig unexistentes Standardmodell der Menschheitsgeschichte, das wir als Referenz für weiteres Vorgehen verwenden können. Zwar gibt es solche Modelle bereits in der Physik, der Kosmologie und anderen Bereichen. Doch war die Geschichtsforschung bisher nicht in der Lage, ein Gesamtbild ihrer selber zu erstellen, da zahlreiche Lücken und das unergründliche Auftauchen plötzlicher Zivilisationen - wie z.B. die Sumerer - dies nicht zulieβen.

In diesem Buch lesen Sie nun zum ersten mal, wie sich die Geschichte der Menschheit tatsächlich abgespielt haben könnte. Und zwar vermögen die Mythen eine bildliche Vorstellung der vergangenen Zeit zu verleihen, indem man sie im korrekten Kontext interpretiert. Zur korrekten Interpretation gehören zahlreiche Faktoren, die es dem Forscher erlauben, sozusagen, über den Wald der Tatsachen hinüber zu schauen und ein Muster zu entdecken. Dieses Muster spiegelt dann die Realität wieder - so wie die Menschen sie damals gelebt haben mögen. Zum Beispiel sind in der, hier angewandten, 'Absoluten Logik', Götter keine Götter mehr, sondern Kräfte, Energien, usw. Mythen - auch wenn sie anscheinend noch so komplex sind - werden manchmal zu ganz einfachen Geschichten, die man den damaligen Leuten anscheinend erzählte, um sie etwa im Bann der Machthaber zu halten. Und obwohl wir gerne glauben, heute wäre das anders, sind wir den frühen Kulturen viel ähnlicher als wir es gerne zugeben. Es hat sich lediglich das technologische Umfeld verändert. Geschichten prägen aber auch noch heute die gesamte Welt - seien sie vom Papst, vom Kreml, vom Weiβen Haus oder gar von Hollywood in Umlauf gebracht. Nichts ist mächtiger auf dieser Welt als ein paar gut platzierte Mythen, um die Menschen zu kontrollieren. Ein Krieg währt 15 Jahre, eine Atombombe vielleicht 20. Aber ein Mythos kann Tausende von Jahren währen, wie es das Ägyptische Reich, China oder Russland bestätigen. Weder die spanischen Plünderungen in Südamerika, noch die mexikanischen Eroberungszüge in Texas, noch die Apartheit waren imstande auch nur ein einziges Mythos zu überstehen. All sie fielen auf die Knie, aber die Mythen bestehen weiter. Sie sind zeitlos und unzerstörbar. Falls die Menschheit untergehen sollte, so wird ihr Mythos mit den Sonden Voyager 11 und 12 weiterleben - vielleicht für 'immer'.

Zumindest seit dem Auftauchen der imposanten Höhlenmalereien in der Grotte Chauvet (Chauvethöhle), Ardèche-Tal, Südfrankreich, vor etwa 32.000 Jahren, scheint es einleuchtend, dass es bereits damals schon eine, sozusagen, obere Kaste von Schamanen und Führern gab, die, das einfache Volk - damals: den Clan - mit beeindruckendem Wissen über Kunst und Technik zu überzeugen vermochte. Zumindest seit diesem Augenblick an, ist es wahrscheinlich, dass es eine obere Kaste gab, die, das Schicksal des einfachen Volkes steuerte. Es gibt keine andere Erklärung dafür, weshalb plötzlich, wie aus dem Nichts, Steinzeitmenschen anfangen, wundervolle Kunstwerke (wie in der Chauvethöhle) zu erstellen, oder gar ganze Tempelanlagen (wie in Göbekli Tepe), aus dem Boden zu stampfen, wenn man doch davon ausgeht, dass sie zu beschäftigt mit dem Jagen und Sammeln waren, um derartige Wunderwerke der Menschheit fertig zu stellen, ja überhaupt davon träumen zu können. Die einzige Erklärung ist: Es gab schon damals eine obere Kaste von Schamanen und Führern, die nicht zu arbeiten brauchten, da sie vom Volke getragen wurden (in einer ähnlichen Weise, wie die Könige und Adelige der Kanarischen Ureinwohner (vgl. dazu mein Buch Alte Geschichte und Mythen der Kanarischen Inseln, Bohmeier Verlag, 2006). Somit verfügte diese obere Kaste über genügend Zeit und Ressourcen, um Anlagen, wie die in Chauvet, Göbekli Tepe und später auch Stonehenge, zu planen, erbauen zu lassen und zu nutzen. Die Tausende von Jahren Erbauungszeit dieser groβen Anlagen deutet darauf hin, dass die Ziele dieser oberen Kaste nicht kurzfristig, sondern viel eher langfristig angelegt waren, so dass es wichtig war das Wissen von Generation zu Generation zu überliefern. Vermutlich hatten die ersten Führer und Schamanen noch Schwierigkeiten genügend Leute aufzubringen, um die - für damalige Verhältnisse - riesige Anlagen bauen zu lassen. Doch in diesem Sinn finden wir sogar in der Bibel einen Hinweis dazu: "Seid fruchtbar und vermehret euch". Dieser Satz wäre so zu verstehen, dass die Oberkaste zwar genügend Ideen und Pläne hatte, doch die Bevölkerung noch zu klein war, um ihre Bau- und Kunstvorhaben durchführen zu können. Bis die Menschheit nicht eine genügende Population erreichte, wurden auch keine derartigen Vorhaben durchgeführt. Am Beispiel der Pyramiden sieht man sehr schön dieses Prinzip: Zuerst erschienen die ersten Pyramiden in Sumer, doch erst Tausende von Jahren später in Ägypten sollten die ersten, gewaltigen Pyramiden gebaut werden.

Eine weitere Entdeckung dieser Studie ist, dass man die Wanderrouten fast aller Frühmenschen und Urkulturen, von Lagerplatz zu Lagerplatz verfolgen und vermessen kann. In diesem Sinn konnte durch die Vermessung der linearen Distanz zwischen zwei Lagerplätzen, im Vergleich zum geschätzten Alter der diesbezüglichen Menschenreste, eine sog. 'Lineare Verbreitungs-geschwindigkeit' berechnet werden, die für die gesamte Steinzeit ziemlich gleich ausfällt. Eine Erhöhung des mittleren Wertes dieser Linearen Verbreitungsgeschwindigkeit bedeutet dabei, dass die jeweilige Wandergruppe es relativ eilig hatte, während eine Verlangsamung der Linearen Verbreitungsgeschwindigkeit darauf hinweist, dass es Hindernisse zu überwinden galt. Tatsächlich finden sich die schnellsten Werte zwischen weit entfernten Orten, vornehmlich von Flachland getrennt, während Berge und Meere die Lineare Verbreitungsgeschwindigkeit ziemlich reduzieren. Es ist mit dieser Methode sogar nachzuvollziehen, wie einst der Homo erectus über Indien auf die Inseln Indonesiens und Malaysias, und dann nach Australien kam.

Ein wichtiges Element der steinzeitlichen Wanderungen bildet die Würmeiszeit, die vor etwa 40.000 Jahren begann, und vor ca. 9.000 Jahren aufhörte. Während dieser Periode kann man die Wanderwege einzelner Wandergruppen, von Europa, gen Osten verfolgen. Sogar die Rückkehr eine der Gruppen nach Europa und die darauffolgende Beeinflussung der europäischen Zivilisationen ist anhand dieser Daten erkennbar. Doch das Kernstück dieses 1. Teils des Standardmodells der Menschheitsgeschichte bildet sicherlich der Aufstieg einer zweiten Wandergruppe, von Südostsibirien - von anrückenden Eisgletschern getrieben - das Himalajagebirge hinauf, wo sie perfekt chronometriert, mit der Alten Bön-Überlieferung übereinstimmen, die besagt, vor etwa 18.000 Jahren seien die ersten Urtibeter nach Olmo Lungring (dem heutigen Westtibet) gekommen.

Von da an, ist es möglich die Geschichte der Menschheit, nicht nur anhand von Funden nach zu vollziehen, sondern nun geben sich Archäologie und Mythologie die Hand, und gemeinsam bekräftigen sie sich, und verraten uns viel mehr über unsere Vergangenheit als einzeln. Die Mythen verraten uns im Konkreten die Denkweise und das psychologische bzw. soziologische und religiöse Umfeld, in dem sich die jeweilige Geschichte abspielt. Anhand der Aneinanderreihung von Schöpfungsmythen, ergibt sich eine direkte Verbindung zur Weltanschauung jener Menschen. Aber nicht nur das: Die Aneinanderreihung von Schöpfungsmythen erzählt auch aus erster Hand, wie die damaligen Machthaber mit groβem Geschick und Erfolg versuchten, sich die unterworfenen Völker untertan zu machen. Denn, wie es aus den Mythen hervorgeht, wussten sie genau, dass man Völker nicht auf Dauer nur durch Gewalt und Zwang beherrschen kann, sondern lediglich durch Überzeugung. (Eines der besten Beispiele dafür ist die Eroberung Chinas durch die Mongolen: Während Gengis Khan eroberte, verlor sein Sohn Kublai Khan das gesamte Imperium wieder an die Chinesen.) Und aus genau diesem Grund wurden Mythen erfunden, damit das gemeine Volk seine neuen Herren anerkannte und sie mit den schönen Geschichten identifizierte, die man ihnen erzählte, aber auch, um dem Volk Wissen beizubringen, wie etwa, wie die Beschaffung der Welt war oder woher der Regen kommt. Dabei spielte die Vorhersage von natürlichen Geschehnissen sowie die Kontrolle von Naturkräften und -phänomenen eine wichtige Rolle.

Tatsächlich sind die Mythen eine sehr wirksame, psychologische Waffe, die, die damaligen Machthaber mit groβem Geschick und Erfolg einsetzten, um das Volk umzustimmen, zu beeinflussen oder gar zu belehren. Die Kulmination der oben erwähnten, sog., 'psychologischen Mythologie', findet sich in der sumerischen Mythologie wieder. Die Sumerer verwendeten die Mythen mit sagenhaftem Geschick, um die unterworfenen, semitischen Völker zu kontrollieren. Aus den Mythen geht aber nicht etwa Rache und Hass gegen Menschen anderer Rassen und Gesinnungen hervor, sondern eher Mitgefühl und eine groβe Sensibilität, wenn es darum ging, die semitischen Völker von ihrer geistigen und technischen Überlegenheit zu überzeugen.

Dennoch scheint sich die ursprüngliche Macht jener höheren Kaste im Verlauf der Jahrtausende aufgelöst und verwandelt zu haben. Die Macht ging nicht immer an die richtigen Nachfolger über, noch behielten sie die Schamanen bzw. Priester. Im Alten Ägypten und China sieht man deutlich, wie abhängig doch die Herrscher von ihren Priestern und Schamanen waren. Vermutlich hat die Macht diese führende Kaste im Verlauf der Jahrtausende aufgezehrt, bis zum heutigen Tag, wo die Macht auf andere Bevölkerungsteile übergegangen ist: dem Adel, dann den Industriellen, den Politikern, den Vermögenden etc.

Zeitalter der Menschheitsgeschichte

Von allen Hominiden und Frühmenschen, die es vor unserer Zeit gab, ragen die folgen speziell heraus, wegen ihrer speziellen Wichtigkeit im Werdegang des Menschen. Ohne sie hätte unsere eigene Geschichte vermutlich noch nicht angefangen:

Paläolithikum (vor 2,5 Mill. - 10.000 Jahren)

Das Paläolithikum beginnt, als die ersten Menschen anfangen Werkzeuge herzustellen; führt über die ersten Funde von menschlichen Behausungen vor ca. 1,2 Mill. Jahren, und reicht bis zur Erschaffung von besseren Werkzeugen um 10.000 v.Chr., sowie zur Sesshaftwerdung und zu den Anfängen der Landwirtschaft um 8.000 v.Chr.

Das Untere-, Frühere- oder Alt-Paläolithikum (2,4 Mio. - 700.000 v.Chr.) umfasst 75 % des gesamten Paläolithikums (ist somit, das am wenigsten bekannte Zeitalter der Menschheit) und beinhaltet bisher, zumindest, vier (4) aufrecht gehende Menschenarten, die damals die Welt bevölkerten:

1) Homo habilis (der "geschickte Mensch") verdankt seinen Namen den Werkzeugen, die man an den jeweiligen Fundorten entdeckte. Er existierte 2,6 - 1,5 Millionen Jahre vor unserer Zeit, und bewohnte ausschließlich Afrika (Funde aus Tansania, Ostafrika), zusammen mit noch älteren Australopithecinen, denen er ein wenig ähnelte. Sein Gesicht war weniger gewölbt als das, seines affenartigen Vorgängers, dem Australopithecus, einem Australopithecinen, und er konnte, dank des zum Sprechen erforderlichen Broca-Zentrums[2], vermutlich auch rudimentär sprechen. Er war ca. 127 cm hoch und wog an die 45 kg.
2) Homo georgicus (der "Mensch aus Georgien", Südost-Europa) wurde in Dmanisi gefunden und dabei auf eine Zeit von vor 1,8 bis 1,9 Millionen Jahre datiert. Er war schätzungsweise 1,5 m hoch. Der älteste Menschenfund in Eurasien stammt aus Israel und ist 2 Millionen Jahre alt (Homo ergaster, Nachfahre der afrikanischen Homo habilis und des Homo rudolfensi aus Tansania). Der Mann aus Georgien ist dabei wie ein Bindeglied zwischen dem älteren H. habilis (siehe oben) und dem jüngeren H. erectus (siehe unten) zu verstehen, und suggeriert, die Auswanderung von Afrika nach Europa hätte schon früher begonnen als erst mit dem Homo erectus. Dennoch war diese Einwanderungswelle sicherlich relativ klein und heute genetisch schon fast unscheinbar.
3) Homo erectus (der "aufrecht gehende Mensch") existierte vor 1,8 Millionen - 300.000 Jahren und war H. habilis etwas ähnlich. Er hatte ein robusteres Skelett als wir und war somit auch stärker. Während aber der Turkana Boy (nordwestliches Kenia, am Turkanasee) hoch und schmal ist, wie moderne Menschen in der Gegend, hatte der Peking-Mensch eine geringere Höhe und einen stärkeren Körperbau.[3] Der Turkana Boy zeigt einen besonders geschickt, aufrecht gehenden Menschen, der vermutlich besser laufen konnte als wir. Der H. erectus war der erste Mensch, der die Welt weiträumig und massiv bereiste und sich in Afrika, Asien und Europa (der erste Europäer) nieder ließ. Er kannte anscheinend schon das Feuer und besaß bessere Steinwerkzeuge als sein Vorgänger, der H. habilis (siehe oben). Es scheint, als ob H. erectus bereits Bambus-Flöße bauen konnte, da er zu entfernten Inseln des indomalaysischen Archipels gelangte, wie nach Flores oder Java.

Schädelfunde lassen zudem auf eine gewisse Sprachfähigkeit schlieβen, so ähnlich wie bei einem heutigen Kleinkind. Lange Zeit konnte dieser Frühmensch wahrscheinlich nur langsam und schwerfällig Artikulieren, aber es fand somit vermutlich eine erste, primitive, aber dennoch effektive, Kommunikation - etwa zwischen Treibern und Jägern bei der Jagd - statt, was einen Vorsprung gegenüber den primitiveren Australopithecinen darstellte und die Denkfähigkeit sicherlich ankurbelte.

U. A. wurden folgende Unterarten des H. erectus festgestellt:

- Java-Mensch: Auf der indonesischen Insel Java wurden, ca. 500.000 Jahre alte Funde lokalisiert. Vor ca. 400.000 Jahren entwickelten diese Menschen eine Jagdtechnik mit Jäger- und Treibergruppen, was beweist, dass es bereits eine gute Kommunikation zwischen den Menschen gab und dass sie verstanden, dass man nur mit Hilfe der Gruppe überleben konnte.
- Peking-Mensch: Vor ca. 500.000 Jahren wurde das Feuer schon zum Kochen und Wärmen benutzt. Die erste echte Handaxt wurde erfunden.
- Homo floresiensis: Auf der kleinen indonesichen Flores-Insel lebte vor 95.000 bis 12.000 Jahren eine nur 1,20 Meter große Zwergform des Homo erectus. Der sog., H. floresiensis, war ein echter, aufrecht gehender Mensch, verfügte über Steinwerkzeuge und Feuer und jagte prähistorische Zwergelefanten (Stegodon), sowie Fische, Vögel und Nagetiere. Vermutlich kochte auch er das Fleisch und machte Feuer. Und, obwohl die indonesischen und australischen Forscher, die den Fund betreuen, der Meinung sind, Zwergformen von Menschen und Tieren würden typischer Weise auf kleinen Inseln entstehen, so gibt es gerade eben auf kleinen Inseln auch Riesenformen, wie etwa den Komodovaran, den japanischen Riesenlurch oder die kanarischen Rieseneidechsen und fossilen Riesenschildkröten, die auch auf den Galapagos-Inseln vorkommen. Genauer gesagt, verändern Inseln und andere geschlossene Ökosysteme, generell die Gröβe der eingewanderten Tiere. Doch können diese, je nachdem, gröβer oder aber kleiner werden.

Die ältesten menschlichen Siedlungen, die wir in Nordafrika kennen, sind die von Ternifine, nahe Casablanca, sowie die von Ain Hanech und Sidi Abder Rahman in Algerien, die 200.000 Jahre (Altsteinzeit) alt sind und laut Newman, vom Homo erectus erbaut wurden. In Afrika und in Asien wurde der Homo erectus vor 400.000 bis 200.000 Jahren langsam durch eine neuere Spezies, dem archaischen Menschen, dem "Homo sapiens fossilis”, verdrängt. In Europa stieß dieser zunächst jedoch auf einen größeren Widerstand.

4) Homo antecessor lebte vor 780.000 Jahren in Atapuerca (Nordspanien) und in Ceprano, Italien, und ist somit, der älteste echte Westeuropäer der Geschichte (der älteste Osteuropäer ist der Homo georgicus, siehe oben). Während der "Mensch aus Georgien" aber anscheinend vom noch älteren Homo habilis (siehe oben) abstammt, ist der Homo antecessor eher ein Nachfahre des Homo erectus und bildet eine Linie zum späteren Neandertaler auf Grund seiner markierten, doppelten Augenbrauenfurche, die auch der chinesische H. erectus hat. Wie der Vorfahre H. erectus (siehe oben) und der Nachfahre Homo heidelbergensis (siehe unten), so hat auch er einen moderaten Taurodontismus mit tief liegendem Zahnwurzelapex, einer erweiterten Zahnfleischkavität, sowie große I2-Ausmaße, wie beim H. heidelbergensis, der möglicher Weise von einem afrikanischen oder einem asiatischen H. erectus abstammt, der Afrika respektive, hoch- bzw. hinunterwanderte.

Da der Homo antecessor gerade in einer Wärmeperiode zwischen 2 Eiszeiten (Günzeiszeit: vor 1Mio. Jahren, bzw. Mindeleiszeit: vor 600.000 Jahren; siehe Tabelle unten) erscheint, ist es anzunehmen, dass sein Vorgänger, der Homo erectus, diese Wärmeperiode dazu nutzte, sich an das damalige Klima in Europa, am Mittelmeer, zu gewöhnen. Es ist wahrscheinlich, dass ein afrikanischer H. erectus -Typ während dieser Wärmeperiode in Europa eindrang, wie zuvor schon der Homo habilis . Dieser hatte aber anscheinend weniger Glück und konnte in Westeuropa, vermutlich wegen der starken Klimaschwankungen (siehe Tabelle unten) nicht Fuß fassen, und siedelte nach Osteuropa ab ("Mensch aus Georgien") .

Mittelpaläolithikum (700.000 - 35.000 v.Chr.)

5) Homo heidelbergensis:

In Mauer, bei Heidelberg, vor 500.000 Jahren, sowie in Atapuerca (Nordspanien) vor 400.000 Jahren, findet sich der Nachfahre des Homo antecessor, der Heidelberg-Mensch, direkter Vorfahre der Neandertaler (siehe unten). Er konnte Laute in einer Palette von sich geben, wie ein moderner Mensch auch, und weist Merkmale zwischen dem Homo erectus und dem modernen Menschen (siehe unten) auf. Er erreichte eine stattliche Körpergröße von bis zu ca. 1,70 m und lebte vor etwa 600.000 bis 100.000 Jahren, auch in Afrika: Äthiopien (600.000 Jahre); Broken Hill, Sambia (300.000 Jahre), und zur selben Zeit auch in Süd- und Nord-Westeuropa: Boxgrove, England (500.000 Jahre); Tautavel (Pyrenäen), Frankreich (300.000 Jahre); Petralona, Griechenland (200.000 Jahre), was auf eine geteilte Population (in Europa und Afrika) hindeutet. Die weltweit ältesten, bisher bekannten, menschlichen Fußspuren, wurden in Italien auf einem erloschenen Vulkan, nördlich von Neapel entdeckt, gehören zum H. heidelbergensis und sind 385.000 - 325.000 Jahre alt.

Die meisten Paläoanthropologen glauben, dass sich diese Spezies in zwei Populationen teilte: Die afrikanische Population entwickelte sich dabei bis hin zum modernen Menschen (siehe unten), während sich die europäische Population in den Neandertaler (siehe unten) umwandelte. Die spanischen Forscher in Atapuerca glauben, der ältere Homo antecessor wäre der direkte Vorfahre der Neandertaler und des modernen Menschen - nicht also der Heidelberg-Mensch - aber diese Hypothese setzt einen afrikanischen Homo antecessor voraus, der dann in Europa eindringen würde. Einen solchen Vorgänger hat man jedoch nicht gefunden. Doch aber, zahlreiche afrikanische Heidelberg-Menschen die dann als Homo sapiens in Europa eindringen sollten.

6) Homo neanderthalensis (230.000 - 30.000 v.Chr.):

Der Neandertaler lebte im heutigen Deutschland, Belgien, Spanien, Italien, Jugoslawien, Russland und in Palästina. Er konnte wahrscheinlich sprechen und verbale Informationen, von Generation zu Generation, weitergeben. Vor ca. 100.000 Jahren entwickelte er eine eigene Sprache. Das vorstoßende Mittelgesicht ist anders als bei H. erectus oder H. sapiens, und vielleicht eine Anpassung an die Kälte, die ihn immer wieder in den Süden drängte. Er wurde bis zu 1,68 m hoch, hatte dicke, schwere Knochen und starke Muskeln. Die westlichen (klassischen) Neandertaler waren robuster als die östlichen. Sie waren gute Jäger, bearbeiteten bereits ihre Waffen (Nachschärfung, Überarbeitung, Umformung, etc., wie die Ausgrabungen in Kabasi, Krim, zeigen). Sie waren auch die ersten, die ihre Toten bestatteten, was vor ca. 100.000 Jahren geschah, und entwickelten Rituale und eine primitive Religion oder Kult, speziell um den Höhlenbären.

Die Übereinstimmung des Zeitpunkts der Sprach- und der Begräbnis-entwicklung deutet darauf hin, dass die Sprache sich parallel zur religiösen Kultur entwickelte. Zudem könnte man daraus auch schließen, dass der Neandertaler, das erste Geschöpf war, das eine Idee von Gott, dem Himmel und der Unterwelt entwickelte, da er auf diese Prinzipien mit Kulten reagierte.

7) Archaischer Homo sapiens:

Der archaische Mensch entstand in Afrika vor ca. 180.000 Jahren, als eine Kälteperiode in Europa, Afrika ausdörrte (Gore & Garrett, 1997). Sie dauerte bis vor 120.000 Jahren und erlaubte in dieser Zeit dem archaischen Homo sapiens keine Auswanderungen gen Norden. Vor 100.000 Jahren wurde die jetzige Sahara aber wieder feucht und bewaldete, mit vielen Flüssen und Seen. Es begann somit die Auswanderung der (dort "wartenden") Gruppen im Vorderen Orient nach Asien und Europa. Vor etwa 35.000 Jahren erreichte der archaische Homo sapiens, über die Beringstraße, Amerika, und vor etwa 60.000 Jahren, Australien (Lake-Mungo-Grab). Doch zuvor mussten sich, die an die afrikanische Wärme gewohnten Menschen, der nordischen Kälte anpassen. Die ersten Einwanderungsversuche scheiterten, während der Neandertaler von Norden her, bis an den Engpass des Mittleren Orients vorgestoßen war. Doch mit der Zeit entwickelte sich der archaische Mensch weiter zum modernen Menschen, wohl möglich durch eine leichte Vermischung mit seinem Nachbar, dem Neandertaler, bzw. er entwickelte eigenständig neandertaloide Merkmale, die es ihm ermöglichten, in der Kälte zu überleben[4]. Das Resultat war, dass der archaische Mensch sich wandelte, und lernte, sich mit Fellen vor der Kälte zu schützen. Nun war der Weg gen Norden und Osten kein Hindernis mehr.

[...]


[1] Auch "Broca's area" genannt, ist ein Gebiet des menschlichen Hirns, das sich im Frontallappen des Neokortex befindet und, neben dem Wernicke-Areal, eines der wichtigsten Sprachzentren ist. Sprachen werden dabei separat in weiteren Netzen (nahe des Broca-Zentrums) gespeichert.

[2] Das weist vermutlich darauf hin, dass der stärkere, kleinere Körperbau eine Anpassung an die Kälte ist, wie beim Neandertaler auch. Dies ist das erste Indiz dafür, dass die Kälte den Körperbau des Menschen beeinflusste.

[3] Dieser Punkt ist sehr umstritten - siehe unten.

[4] Pink, Arthur W. Gleanings in Genesis Vol. 1, Kessinger Publishing. (1922)

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Details

Titel
Von der Geheimzahl Sieben zur Mythologie
Hochschule
Universitat de Barcelona
Autor
Jahr
2005
Seiten
48
Katalognummer
V41631
ISBN (eBook)
9783638398589
ISBN (Buch)
9783638706612
Dateigröße
658 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Anhand der Vereinigung von wissenschaftlich datierten Schöpfungsmythen und Weltanschauungen, sowie archäologischen und paläoklimatischen Daten, wird versucht das erste Standardmodell der Menschheitsgeschichte zu erstellen. Dieses Standardmodell sieht eine eindeutige Zentrierung der frühen Menschheitsgeschichte Eurasiens rund um Olmo Lungring (Urtibet), die Entstehung Sumers durch urtibetische Schamanen, sowie den Zusammenprall der transhimalajischen mit der semitischen Kultur in Sumer.
Schlagworte
Geheimzahl, Sieben, Mythologie, Psychologie, Mythen
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Dr. Carlos Calvet (Autor), 2005, Von der Geheimzahl Sieben zur Mythologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41631

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