Richtiges Selbst- und Zeitmanagement im Fernstudium

Konzeptionierung einer Präsentation


Hausarbeit, 2015

19 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

Einleitung

I. Motivation und Erwartung der Zuhörer

II. Nutzen der Zuhörer

III. Kernbotschaft der Präsentation

IV. Konzept der Präsentation

4.1 Einleitung
4.2 Einführung ins Selbst- und Zeitmanagement
4.2.1 Selbst- und Zeitmanagement - was ist das?
4.2.2 Warum ist Selbst- und Zeitmanagement wichtig für das Fernstudium? .
4.2.3 Weniger ist mehr: Das False-Hope-Syndrome
4.3 Zeitmanagement
4.3.1 Prioritäten richtig setzen
4.3.2 Bestmögliches Ergebnis durch klare Strukturen und klar formulierte
4.4 Work-Life-Balance
4.4.1 Work-Life-Balance für die eigenen Lebensbereiche
4.5 Schluss

V. Beispielhafte Gestaltung einer Power-Point-Folie

VI. Erfolgsfaktoren für gelungene Präsentation

VII. Lernerkenntnisse

Literaturverzeichnis

Einleitung

Im Folgenden liegt meine Hausarbeit im Fach Selbstmanagement zum Thema „Selbst- und Zeitmanagement als Erfolgsfaktor im Fernstudium“ vor. Die Aufgabe liegt der Annahme zugrunde, dass ich am Ende meines Studiums stehe und überdurchschnittlich gute Leistungen erzielt habe. Aus diesem Grund wurde ich gebeten, eine Präsentation vor Studenten aus dem ersten Semester zu oben genanntem Thema zu halten. Für die Präsentation werden mir 20 Minuten zur Verfügung gestellt, mein Publikum besteht aus 25 Studenten mit unterschiedlichem beruflichem und privatem Hintergrund. Der Hauptbestandteil dieser Arbeit ist das Konzept dieser Präsentation.

I. Motivation und Erwartung der Zuhörer

Ein Studium stellt an den einzelnen Studenten eine große Herausforderung dar. Nicht umsonst ist es der höchste berufliche Bildungsabschluss in Deutschland. Allein diese Tatsache verursacht bei vielen neuen Studenten Respekt, bei manchen sogar Angst, vor der bevorstehenden Zeit. Die Motivation der meisten Zuhörer wird also sein, dass ich ihnen durch Hinweise, basierend auf wissenschaftlichen Grundlagen und meiner persönlichen Erfahrung, einen Teil dieser Angst nehme. Gleichzeitig wird erwartet werden, dass sich das erlernte Wissen aus meiner Präsentation praxisnah und für das Studium förderlich umsetzen lässt. Konkret werden die Zuhörer also erfahren wollen, wie sie sich im Studium strukturieren und organisieren können, um bestmögliche Leistungen auf einem dabei möglichst niedrigem Stresslevel erreichen zu können. Ein Teil der Zuhörerschaft hat bereits studiert und möchte ihr bisher angewandtes Selbstmanagement mit Hilfe meiner Präsentation optimieren. Neben der Anwendung auf das bevorstehende Studium wollen zudem viele der Zuhörer das Selbst- und Zeitmanagement ebenso als Erfolgsfaktor im beruflichen und privaten Alltag anwenden. Knapp ein Drittel hat beispielsweise eine Familie und ist daran interessiert ihren Tagesablauf optimieren zu können. Die Anwendung im beruflichen Alltag betrifft sogar 90% der Zuhörer.

II. Nutzen der Zuhörer

In erster Linie sollen die Zuhörer lernen, mit der neuen Belastung in Form des Fernstudiums so umzugehen, dass sie nicht zu groß wird. Es soll ihnen nicht nur möglich sein das Studium in ihren bisherigen Alltag zu integrieren, sondern vor allem sollen sie es so integrieren, dass sie trotzdem noch Zeit und Kraft für andere Aufgaben, Termine oder Verpflichtungen haben. Neben der gewonnenen Zeit soll aber auch die Effizienz der Aufgabenbestreitung steigen und so im Endeffekt ein besseres Studienergebnis erzielt werden. Der Zuhörer kennt die Grundlagen, sowie einige Methoden des Selbst- und Zeitmanagement und kann diese gewinnbringend in die Praxis umsetzen. Zudem kann der Zuhörer von meinen eigenen Erkenntnissen profitieren, da die von mir vermittelten theoretischen Kenntnisse über Selbst- und Zeitmanagement durch konkrete Beispiele aus meiner praktischen Erfahrung im Studium gestützt werden. Da sich der Vortrag inhaltlich immer wieder auf das bevorstehende Studium bezieht, kann das Handout auch in der Zukunft von den Zuhörern zur Unterstützung hinzugezogen werden.

III. Kernbotschaft der Präsentation

Ziel der Präsentation ist es, dem Zuhörer die Grundlagen des Selbst- und Zeitmanagements anhand wissenschaftlicher Erkenntnisse und persönlicher Erfahrungen nahezulegen. Er soll das erlernte Wissen in die Arbeit für sein Fernstudium, aber auch in den privaten und beruflichen Alltag, einfließen lassen, um so effizienter arbeiten und den Stress reduzieren zu können.

IV. Konzept der Präsentation

Die Analyse meiner Zielgruppe hat ergeben, dass die deutliche Mehrheit der Zuhörer berufstätig ist und das Fernstudium nebenbei absolviert. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Konfliktes im Selbst- und Zeitmanagement. Deshalb habe ich mir das Ziel gesetzt praxisnahe Inhalte in den Vordergrund zu stellen. So will ich die den kurzen Zeitrahmen nutzen, um dem Zuhörer möglichst viele in der Praxis anwendbare Methoden aufzeigen zu können. Dies wird durch die Themenauswahl, aber auch durch die auf meine Erfahrungen ausgelegten Ausführungen deutlich.

Als Präsentationsmedium wähle ich die Power Point Präsentation, um meine Inhalte modern, übersichtlich und individuell darzustellen (siehe Punkt V „Beispielhafte Gestaltung einer Power-Point-Folie“).

Dazu gliedere ich meine Präsentation in Anlehnung an Barbara Mintos Pyramidenprinzip (2005) wie folgt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Durch diese Gliederung stelle ich sicher, dass alle wichtigen Bereiche zum Thema abgedeckt werden. Außerdem führt dies den Zuhörer sinnvoll durch den Ablauf meiner Präsentation. Die klare Gliederung lässt ihn auch gedanklich besser folgen. Als zeitliche Planung sind 18 Minuten angesetzt. Zwei Minuten sind für Fragen eingeplant, da diese direkt gestellt werden sollen. Ich behalte mir vor, Fragen, die einer längeren Antwort bedürfen, am Ende der Präsentation zu beantworten, um so fließend in die Diskussionsrunde überzuleiten.

4.1 Einleitung

Ich begrüße die Zuhörer, stelle mich ihnen namentlich vor und erkläre, in welcher Rolle ich zu ihnen spreche. Ich erwähne das Thema des Vortrags. Ich gebe den Zeitansatz bekannt und weise auf die anschließende Diskussionsrunde hin. Ich bitte darum Fragen sofort zu stellen. Inhaltlich bereite ich mein Publikum auf die Präsentation mit der ZBV-Methode nach Zelazny (2009, S. 71 ff.) vor. Dabei beginne ich mit der Bedeutung, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf mich zu ziehen und deutlich zu machen, dass es von Vorteil ist, wenn sie mir konzentriert folgen. Ich formuliere diesen Teil Einleitung beispielsweise wie folgt:

Bedeutung: „Sie stehen vor einer riesigen Aufgabe, nämlich dem Fernstudium. Eine Aufgabe, die dazu führen kann, dass Sie sich schon bald überfordert und erschöpft fühlen.“

Ziel: „Deshalb werde ich Ihnen in den nächsten 20 Minuten Methoden des Selbstund Zeitmanagement präsentieren, die Ihnen dabei helfen können einen solchen Zustand zu vermeiden.“

Vorschau: „Dazu werde ich Ihnen kurz erklären was Selbst- und Zeitmanagement eigentlich ist, Ihnen zwei Methoden für besseres Zeitmanagement erläutern und Ihnen abschließend noch erklären, wie sie eine erfolgreiche Work-Life-Balance erreichen.“

4.2 Einführung ins Selbst- und Zeitmanagement

4.2.1 Selbst- und Zeitmanagement - was ist das?

(Inhalt/wissenschaftlicher Bezug)

Selbstmanagement setzt immer die Auseinandersetzung mit sich selbst und dem eigenen Umfeld voraus. Weisweiler und Kollegen sehen Fertigkeiten wie Zielsetzung und Zielverfolgung im Mittelpunkt des Selbstmanagements, sowie die Aussage, „dass Personen selbst durch Steuerung interner Prozesse Einfluss auf ihr Verhalten nehmen können“ (Weisweiler et al. 2013, S.17). Nach Abele und Wiese (2008 in: Weisweiler et al. 2013, S.15) meint Selbstmanagement die Technik oder Strategie der Selbstregulation.

Das Zeitmanagement meint hingegen, anstehende Aufgaben und Termine so zu strukturieren, dass die zur Verfügung stehende Zeit optimal ausgenutzt wird. Nichtsdestotrotz weisen Weisweiler und Kollegen darauf hin, dass neben äußeren Einflüssen auch beim Zeitmanagement die persönliche Neigung eine große Rolle spielt (vgl. Weisweiler et. al. 2013, S. 14). Zu einem erfolgreichen Zeitmanagement gehört also auch ein erfolgreiches Selbstmanagement, da die zur Verfügung stehende Zeit nur dann optimal genutzt werden kann, wenn man Einfluss auf sein eigenes Verhalten hat.

(Argumentationstechnik in der Präsentation)

Ich leite dieses Thema in Form einer Personality Story ein, um das Publikum abzuholen und, wie Gálvez (2009, S. 25 ff.) beschreibt, Vertrauen aufzubauen. Ich erkläre den Zuhörern wie überfordert ich zu Beginn meines Studiums war und wie ich ohne Plan angefangen habe „drauflos“ zu studieren. Menschen aus meinem persönlichen Umfeld haben mir Tipps gegeben, die ich nicht umsetzen konnte, da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht erkennen konnte, dass die Grundvoraussetzung dafür wäre, mich zunächst selbst zu regulieren. An dieser Stelle entsteht der Bezug zur Definition von Selbstmanagement. Ich erläutere die Unterschiede des Zeitmanagements und stelle anschließend heraus, dass diese beiden Komponenten im Einklang miteinander funktionieren müssen, um Erfolg in der Selbstorganisation zu haben. Dieser Punkt bildet eine Überleitung zum nächsten Gliederungspunkt.

4.2.2 Warum ist Selbst- und Zeitmanagement wichtig für das Fernstudium?

(Inhalt/wissenschaftlicher Bezug)

Ein Fernstudium als, neben Beruf und/oder Familie, weitere zeitraubende Komponente kann für den Studierenden eine hohe Belastung darstellen. Stress kann auch gesundheitliche Folgen haben und wird nach Graubner (2010) vom Betroffenen oft erst beim Auftreten von ersten Burnout-Symptomen wahrgenommen. Neben dem gesundheitlichen Aspekt ist natürlich auch Erfolg im Studium ausschlaggebend. Bischof und Bischof fassen es wie folgt zusammen: „Je mehr Zeit Sie für die wesentlichen Dinge nutzen können, umso besser sind Ihre Resultate.“ (2009, S.41)

(Argumentationstechnik in der Präsentation)

Ich argumentiere nach der logischen Kette von Minto (2005) und stelle zuerst das Problem heraus. Ich betone, dass sich ein schlechtes Selbst- und Zeitmanagement negativ auf Studienerfolg und Gesundheit auswirken können. Außerdem weise ich darauf hin, dass die Anzeichen einer Überforderung meist erst dann bemerkt werden, wenn es bereits erste gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt.

[...]

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Richtiges Selbst- und Zeitmanagement im Fernstudium
Untertitel
Konzeptionierung einer Präsentation
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Note
1,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
19
Katalognummer
V418447
ISBN (eBook)
9783668674271
ISBN (Buch)
9783668674288
Dateigröße
1105 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Präsentation, Selbstmanagement, Zeitmanagement, Management, Erfolg, Studium, Konzept
Arbeit zitieren
Matti Ulrich (Autor), 2015, Richtiges Selbst- und Zeitmanagement im Fernstudium, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418447

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