Bischof Turpin im "Rolandslied". Ein neuer klerikaler Typus als Symbiose aus weltlicher und kirchlicher Macht zu Zeiten des ersten Kreuzzuges?


Hausarbeit, 2016
16 Seiten, Note: 2,7

Leseprobe

Inhalt

I. Einleitung des Diskurses

II. Der Kreuzzugsbegriff, seine Kreuzfahrer und die Geistlichen – Das weite Feld der Wortbedeutungen

III. Charakterisierung des Bischofs Turpin anhand seiner Reden im Rolandslied

IV. Die mannigfachen Funktionen des Klerus innerhalb des Kampfes gegen die Heiden unter Berücksichtigung des Archetypus Turpin

V. Schlusswort

VI. Literaturverzeichnis

I. Einleitung des Diskurses

Der von Gewalt beseelte Gotteskrieger, welcher die Heiden nicht nur passiv mit Worten zu bekehren versucht, sondern auch aktiv gewillt ist das Wort Gottes mit dem Schwert zu verbreiten, ist beinahe so alt wie die Religion selbst. Und auch wenn sich das Bild der Gewalt über die Jahre hinweg verändert hat, kann man dieses Phänomen, welches in der heutigen Zeit von der westlichen Welt gerne – und genauso fälschlicherweise – im Islam angesiedelt wird[1], in der christlichen Welt des Mittelalters zu genüge beobachten.

Besagtes Christentum – sich zwischen verstrickter weltlicher Machtfestigung und kirchlichem Expansionsgedanken befindend[2] – entsendete eine nicht unerhebliche Anzahl Krieger, welche im Auftrag Gottes das Heilige Land von den blutrünstigen Heiden befreien sollte. Damit war im Volksmund der Mythos des Kreuzzugs entstanden, welcher auch heutzutage noch – in Hollywoodproduktionen wie „Königreich der Himmel“ oder in Ubisofts erfolgsträchtiger Spielereihe „Assassins Creed“[3] – nahezu greifbar zu sein scheint.

Doch was ist bei diesem christlichen Kampf gegen die Heiden wirklich historisch belegbar und was kann nur in den Bereich der Legenden angesiedelt werden? Ist zum Beispiel das klerikale Bild des Bischof Turpin, welches der Pfaffe Konrad im „Rolandslied“ zeichnet, in der historischen Realität des Mittelalters wiederzufinden oder kannte der Kreuzzugsalltag keine derart bewaffneten Geistlichen?

Mit diesen und anderen Fragen wird sich in der folgenden Seminararbeit – unter der im Titel verankerten Leitfrage: „Das Bild des Bischof Turpin im „Rolandslied“ – Ein neuer klerikaler Typus, als Symbiose aus weltlicher und kirchlicher Macht zu Zeiten des ersten Kreuzzuges?“ – beschäftigt werden. Um dabei, für den Leser, den bestmöglichen Zugang zu gewähren, ist es zu Beginn dieses Textes unumgänglich einige zentrale Begriffe, wie den des Kreuzzugs oder des Geistlichen, zu erläutern. Ohne solch einen festgelegten Rahmen wäre es undenkbar gezielte und vor allem nachvollziehbare Nachforschungen zu betreiben.

Danach wird sich der Charakterisierung des Bischof Turpin gewidmet, um unter Berücksichtigung unserer Leitfrage dem neuen klerikalen Typus eine neue Form zu geben. Diese Vorgehensweise wird es des Weiteren, darauf aufbauend, ermöglichen, das Erarbeitete als Vergleichsschablone für die historischen Geistlichen zu verwenden.

Wenn man den von Brinker von der Heyde eingeführten Leitsatz zum Rolandslied – „In der Regel gilt: Wer spricht, ist von Rang und hat einen Namen.“[4] – mit der Tatsache, dass der Großteil des Werkes durch direkte Rede wiedergegeben wird, verbindet, scheint es nur naheliegend, im folgenden Text diese Charakterisierung mit einem angemessenen Fokus auf den Reden des Bischofs zu erarbeiten.

Danach wird die realhistorische Situation der Geistlichen während eines Kreuzzugs genauer betrachtet und mit dem zuvor erarbeiteten Antitypus Turpin verglichen. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf den ersten Kreuzzug gelegt. Dieses Vorgehen bietet sich an, da er zum einen der erste seiner Art war, des Weiteren militärisch mit zu den erfolgreichsten Unternehmungen in diesem Kontext zählt und dazu noch – was als wichtigster Punkt verstanden werden darf – die beste Überlieferungslage bietet.

Zum Schluss der Arbeit soll eine Zusammenfassung helfen, das gerade Gelesene noch einmal Revue passieren zu lassen. Dazu gegebene Ausblicke können lediglich als Wegweiser – der geforderten Seitenzahl dieses Textes wegen –, für eine Wissensreise aufgefasst werden, welche der Leser selbst zu bestreiten hat. Ihm dazu einen Anreiz gegeben zu haben, wäre die größte Ehrung welche dieser Seminararbeit widerfahren kann.

Vor dem eigentlichen Einstieg bleibt anzumerken, dass sich der Autor zu jedem Zeitpunkt des Schreibprozesses der Größe und Vielschichtigkeit der Thematik bewusst ist. In diesem Text soll nicht nur versucht werden sich möglichst genau am sogenannten „roten Faden“ zu orientieren, um den Spielraum für Fehler relativ überschaubar zu gestalten, sondern auch gelegentliche Exkursionen zum jeweiligen Themengebiet gegeben werden, um dem Leser selbst den bestmöglichen Eindruck von der gesamten Materie zu ermöglichen.

II. Der Kreuzzugsbegriff, seine Kreuzfahrer und die Geistlichen – Das weite Feld der Wortbedeutungen

Im deutschen Volksmund sind Wörter vorhanden, welche trotz relativ hohem Aufkommen, eine mehr als schwammige Definition besitzen. Um dem Leser das Verstehen des Textes einfacher zu gestalten, ist es daher unumgänglich, sich vor der eigentlichen Bearbeitung der Leitfrage, jenen Wörter zuzuwenden.

Dieses Verfahren wird mit den eng verbundenen Begriffen des Kreuzzugs und des Kreuzfahrers eröffnet, wobei Zweiterer im deutschen ein Individuum darstellt, welches nicht direkt mit einem Pilger gleichzusetzen ist – allein schon der verschiedenen Begriffe wegen. Im lateinischen hingegen bedeutet peregrini sowohl Pilger, als auch Kreuzfahrer, was die Verbundenheit beider Begriffe verdeutlicht.

Hans Eberhardt Mayer spricht in diesem Zusammenhang beim Kreuzzug von einer besonders verdienstvollen Art der Wallfahrt[5], welchen man somit als eine Art konsequente Weiterentwicklung der Pilgeridee verstehen kann.

In dieser Seminararbeit werden nur diese bewaffneten Pilger innerhalb eines solchen Zuges auf Geistliche hin untersucht, um den Rahmen nicht zu sehr verschwimmen zu lassen. Da aber auch der an sich einfach anmutende Begriff des Kreuzzugs in der Geschichte sehr wankelmütig Verwendung findet und im lateinischen zwar einen eigenen Begriff, aber keine klare Definition bekam, bedarf es an dieser Stelle – allein aus Gründen des limitierten Platzes – eine Festlegung des angestrebten Umfangs der Untersuchung.

In den folgenden Kapiteln wird sich in erster Linie eng an die strenge Definition von Jörg Lauster gehalten, wonach ein Kreuzzug sowohl eine päpstliche Autorisierung, als auch eine – wie auch immer geartete Form – Gewährung von Ablass bedarf.[6] Zusätzlich wird noch die Zugrichtung „gen Jerusalem“ als Grenzmarker eingesetzt, um die Menge an Literatur übersichtlich zu gestalten und den Leser nicht mit irreführenden Informationen zu belasten. Von den Zügen, welche alle die genannten Voraussetzungen erfüllen, wird in dieser Seminararbeit, der erste – allein schon im Sinne der Leitfrage – mit einem besonderen Fokus bedacht werden.

Einzige Ausnahme des gerade beschriebenen Prozesses wird der Spanienfeldzug von Karl dem Großen darstellen, da die von uns beleuchtete Figur des Bischof Turpin im Rahmen der Erzählung des „Rolandslieds“ an jenem teilgenommen hat. Diese Unregelmäßigkeit wird allerdings nur innerhalb des Werkes selbst und nicht realhistorisch beleuchtet werden.

Um weitere Verständlichkeit gewährleisten zu können, scheint es an dieser Stelle durchaus sinnvoll zu sein, einen Blick auf die allgemeine Bezeichnung des Geistlichen zu werfen und ausgewählte Typen innerhalb dieses Kontextes zu charakterisieren. Diese Einordnung wird allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit besitzen, – da dadurch wahrscheinlich schon die vorgegebene Seitenzahl der Seminararbeit erschöpft sein würde – sondern gezielte, für unsere Leitfrage relevante Eckdaten zur Verfügung stellen.

In dieser Arbeit fungieren weder die geistige Haltung, noch der Glaube selbst – was zudem einer utopischen Herangehensweise gleichkommen würde – als Marker eines Geistlichen, sondern lediglich, seine Funktion und das damit verbundene Amt innerhalb der Kirche. Um später weitere Differenzierungen zu ermöglichen, unterscheidet die Seminararbeit zwischen dem Amt eines Bischofs, Priesters und Legaten.

Erstere bekleiden das älteste Amt innerhalb der Kirche, wodurch seit der Spätantike „das Priester-, Lehr- und Hirtenamt in einem bestimmten Teil der Kirche (Diözese bzw. Bistum) in höchster Weise“[7] von ihnen ausgeübt wird. Diese eher nach innen gerichtete Definition des Amtes ist zu Zeiten des ersten Kreuzzugs im Begriff sich zu verändern, da ein Bischof nun eigene territoriale Rechte besaß und somit allmählich – gleich einem weltlichen Fürsten – auf sein Gebiet, dessen Erhaltung und Wachstum zu achten hatte.[8]

Der Priester hingegen gilt als „Vermittler zwischen Gott oder Göttlichem und dem Menschen“[9] und ist dem Bischof in dieser Rolle – durch die Priesterweihe – zu Gehorsam verpflichtet.[10] Seine Aufgaben sind damit weniger im verwaltungstechnischen, sondern eher im zwischenmenschlichen Bereich anzusiedeln, was zwangsläufig einen engeren Bezug zum „normalen“ Volk zur Folge hat. Ein Phänomen, welches uns im weiteren Verlauf der Seminararbeit noch häufiger begegnen wird.

Zu guter Letzt ist der Legat eine vom Papst eingesetzte Person, welche die Macht der Kirche an weit abgelegenen – und damit zumeist auch sehr gefährlichen – Orten geltend zu machen hat.[11] Die Berufenen bekleiden dabei zuvor meist andere Kirchenämter – vom einfachen Priester, bis hin zum Bischof – und haben keine Möglichkeit die päpstliche Berufung zum Legaten abzulehnen.[12]

Zum Schluss dieses Kapitels sei noch auf den Umstand hingewiesen, dass das Wort „heidnisch“ in dieser Seminararbeit nur im Zusammenhang mit der Literatur des „Rolandsliedes“ verwendet wird und keinerlei pseudochristliche Wertung erhält.

III. Charakterisierung des Bischofs Turpin anhand seiner Reden im Rolandslied

Nun, da die Formalia mit ausreichend Platz gewürdigt worden sind, ist es an der Zeit sich Bischof Turpin zu widmen. Da über das äußere Erscheinungsbild Turpins, genau wie bei anderen Hauptcharakteren im „Rolandslied“ eher spärlich berichtet wird – er zierte wol des keiseres hof[13] – ist dieser Punkt hiermit auch schon erschöpft.

Die folgende Charakterisierung wird deswegen ihr Hauptaugenmerk auf zwei Säulen legen, welche es ermöglichen sollen, den Typus Turpin bestmöglichst zu erfassen. Im ersten Part wird auf die kirchlichen Handlungen des Bischofs eingegangen, zu denen sowohl der Segen, Verweise auf das Reich Gottes, als auch das Erteilen der Absolution zählen. Der zweite Abschnitt wird sich dann um das weltliche Auftreten Turpins drehen, dem neben Aktionen auf dem Schlachtfeld auch Ratschläge und das Beiwohnen von Ratsbesprechungen zugeordnet werden.

Da in dieser Seminararbeit aber nicht nur eine einfache Charakterisierung vorgenommen, sondern Bischof Turpin als möglicher neuer klerikaler Typus in seiner ganzen Komplexität dargestellt werden soll, ist es notwendig auch sein Wirken auf die christlichen Mitstreiter und das Auftreten anderer Geistlicher mit in den Arbeitsprozess einfließen zu lassen.

Wie aus dem Definitionskapitel bereits hervorgeht, bekleidet Turpin eines der höchsten Ämter innerhalb der christlichen Kirche. Eine Tatsache, die er gleich in seiner ersten Rede – am Hof des Kaisers – untermauert. Mit Aussagen wie ez truoc selbe unser hêrre [14] und das rætet der küninc Dâvîd [15] stellt er nicht nur Verbindungen zur christlichen Glaubenswelt her, sondern legitimiert damit zeitgleich die ganze Mission innerhalb dieses Kontextes. An der Tatsache, dass er der letzte Sprecher ist, bevor sich der Zug Richtung Spanien in Bewegung setzt[16] und dabei selbst zum elitären Kreis der zwölf Helden rund um Roland gehört[17] kann man zum ersten Mal seine Tragweite erfassen.

Dieses Herausstellungsmerkmal wird vor der ersten Schlacht gegen die Truppen des König Marsilie vom Erzähler nochmal eigens mit dem Satz Turpîn was dâ wole nütze[18] hervorgehoben. Auch seine Rede vor besagter Schlacht ist wieder mit himmlischen Verweisen durchzogen. So spricht er seine Mitstreiter mit gotes helede[19] als Streiter Gottes und nicht mehr als normale Krieger an.

Nahezu zeitgleich erteilt er seinen Leuten nicht nur den Segen[20], sondern auch die Absolution.[21] Dass er für Letzteres die Befugnis besitzt, hebt der Erzähler, nach Turpins Rede, mit den Worten der antlâz was vor gote ze himele getân [22] nochmal eigens hervor.

Nicht außer Acht lassen kann man in diesem Kontext die Aussage, welche in den letzten Worten des Bischofs zu finden ist. Dort durchdringt er seinen Aufruf zur Buße mit der Forderung zur Tötung möglichst vieler Heiden.[23] Der zuvor rein auf das Himmelsreich gerichtete Fokus wird dabei mit einer allzu weltlichen Komponente durchsetzt.

Diese Stelle zeigt neben der Wortgewalt Turpins – und deren immense Auswirkung auf die christlichen Truppen[24] – auch, dass er sich der bevorstehenden Schlacht bewusst ist und ein Aufruf zur Gewalt für ihn – zumindest im richtigen Kontext – durchaus mit seinem kirchlichen Amt vereinbar ist.

Ihm dies aber als rein politisch strategisches Kalkül auszulegen, wie es heute wohl naheliegend wäre, würde der Sachlage an sich nicht gerecht werden. So enden die Gottesbekundungen des Bischofs nicht am Rande des Schlachtfeldes, sondern hallen auch noch durch den Schlachtenlärm hindurch.[25] Durch dieses Verhalten gestützt, zeigt er mit seiner Aussage im späteren Verlauf der Schlacht, wonach jemand, der nie das Schwert schwingt immer nur ein Mönchlein, niemals aber ein Mann sein kann.[26] In seinen Augen ist die Verbindung dieser zwei Welten – den Pflichten Gott gegenüber und die aktive Teilnahme an einem Kreuzzug – ohne jeglichen Widerspruch möglich.

Solch ein Verhalten lässt auf eine ausgeprägte Überzeugung schließen, die man bei der Gesamtbeurteilung des klerikalen Typus, welchen Turpin im Zuge der Leitfrage darstellt, nicht außer Acht lassen darf.

Und über diese gerade beschriebene, aktive Kriegsteilnahme lässt der Bischof genauso wenig Zweifel aufkommen, wie an seiner Treue Gott gegenüber. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass er bei der Beratung des Kaisers das Wort ergreift und unmissverständlich für eine Fortsetzung des Krieges plädiert.[27] Doch auch wenn ihm in dieser Funktion durchaus Erfolge zu bescheinigen sind – so wird auf seinen Rat ein Botschafter zum heidnischen König geschickt, um dessen Aufrichtigkeit zu überprüfen[28] – ist seine Position als Berater längst nicht in dem Maße unumstritten, wie die als Vertreter des göttlichen Willen. Sein Ratschlag ihn selbst zum besagten Botschafter zu machen, wird zum Beispiel von höchster Stelle harsch zurückgewiesen.[29]

Dies sagt zwar nichts über seine Qualitäten als Berater aus, – es ist schließlich kein Geheimnis, wie Genelun sich als Gesandter des Kaisers schlagen wird – offenbart aber deutlich, dass Turpin für den Kaiser in Sachen Rat nicht die erste Wahl darstellt.[30]

Keinen Spielraum für Interpretationen lässt das „Rolandslied“ hingegen bei den direkten militärischen Fähigkeiten des Bischof Turpin. Jener muss sich zudem schon vor dem hier beschriebenen Feldzug mit der Waffe ausgezeichnet haben, da ihm Roland – mit Verweis auf dessen ihm schon bekannten Mut[31] – einen von vier Verteidigungsblöcken unterstellt.

In der darauffolgenden Schlacht tötet er nicht nur unzählige Heiden[32], sondern auch den heidnischen König Curabile auf martialische Weise.[33] Für die These, dass er als kriegerischer Held genauso außergewöhnlich ist, wie als Prediger des göttlichen Wortes, gibt der Text noch zahlreiche weitere Beispiele.

[...]


[1] Sowohl die Überschrift auf der im Literaturverzeichnis vermerkten Internetseite, (Süddeutsche Zeitung: „Guter Islam, böser Islam“) als auch Sätze wie: „Islamistische Extremisten tun letztlich das Gleiche, was auch die islamischen Theologen etwa in Saudi-Arabien oder in Iran machen“ sind aus christlicher Sicht – ohne an dieser Stelle in irgendeiner Art wertend sein zu wollen – mit fragwürdigem Unterton behaftet.

[2] Mayer, Hans Eberhard: Geschichte der Kreuzzüge, 10., völlig überarb. Aufl., Stuttgart: Kohlhammer 2005, S. 9-17. Hier wird ein guter Einblick in die politische Lage des mittelalterlichen Europas gewährt und von den Streitigkeiten einzelner Herrscher, über den Gegenpapst und den unermüdlichen Wunsch der Christenheit nach einer Kirchenunion viele relevante Themen beleuchtet.

[3] Im ersten Teil der Reihe spielt man, in der um das Jahr 1191 angesiedelten Handlung, Altaïr Ibn-La'Ahad. Einen Assassinen, der gegen Tempelritter, die eigene Bruderschaft und die Schrecken des dritten Kreuzzuges kämpfen muss.

[4] Brinker von der Heyde, Claudia: Redeschlachten - Schlachtreden verbale Kriegsführung im Rolandslied, Kassel: Univ.-Bibliothek 2006, S. 5.

[5] Mayer (2005), S. 25. „Der Kreuzzug war im Grunde nichts anderes als eine bewaffnete Wallfahrt, die mit besonderen geistlichen Privilegien ausgestattet war und als besonders verdienstvoll galt.“

[6] Lauster, Jörg: Die Verzauberung der Welt : eine Kulturgeschichte des Christentums, München: Beck 2014. Im Kapitel „Kultur der Gewalt I: Die Kreuzzüge“ – spezifisch im Unterkapitel „Warum gab es die Kreuzzüge“ wird sich mit der Definitionsfrage befasst. (Originalseitenzahlen nicht möglich, da zur Bearbeitung ein E-Book vorlag.)

[7] Haas, Thomas: Geistliche als Kreuzfahrer : der Klerus im Konflikt zwischen Orient und Okzident 1095 - 1221, Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2012, S. 20.

[8] Haas (2012), S. 21.

[9] Haas (2012), S. 22.

[10] Haas (2012), S.23.

[11] Haas (2012), S. 25.

[12] Haas (2012), S. 25.

[13] Konrad, der Pfaffe und Dieter [Hrsg.] Kartschoke: Das Rolandslied des Pfaffen Konrad : mittelhochdeutsch, neuhochdeutsch, Durchges. und bibliogr. aktualisierte Ausg. Aufl., Stuttgart: Reclam 2011, V. 224.

[14] Konrad (2011), V. 253.

[15] Konrad (2011), V. 262.

[16] Konrad (2011), V. 274f. die cristen sich bereiten, si sigen vaste in diu lant.

[17] Konrad (2011), V. 225. er was der zwelve einer.

[18] Konrad (2011), V. 3899.

[19] Konrad (2011), V. 3913.

[20] Konrad (2011), V. 3916. venite benedicti.

[21] Konrad (2011), V. 3929. mit den worten sprechen wir iu antlâz.

[22] Konrad (2011), V. 3940.

[23] Konrad (2011), V. 3934f. swas ir der haiden hiute müget erslân, daz setze ich iu ze buoze.

[24] Konrad (2011), V. 3936f. nach dirre rede süeze vielen si alle zuo der erde.

[25] Konrad (2011), V. 5155+5165f. Dâ vacht der biscoph Turpîn. ain wârer gotes urkünde, gotes lop truog er in sînem munde.

[26] Konrad (2011), V. 6297-6299. er scol von rechte iemer münich sîn, swer hie nicht slêt daz swert, derne wart nie mannes wert!

[27] Konrad (2011), V. 1002f. lât iu wesen ummære die gebe Marsilien.

[28] Konrad (2011), V. 1232f. wil er werden christen, daz versuoche wir mit listen.

[29] Konrad (2011), V. 1362f. gewähene es nicht mêre, Turpîn, alsô liep dir mîne hulde sîn.

[30] Konrad (2011), V. 1250f. wole wessen si daz, daz er [Bischof St. Johannes] deme kaiser liep was.

[31] Konrad (2011), V. 3970f. sam tuo dû, helt Turpîn. ich erkenne wol dînen sit.

[32] Konrad (2011), V. 4478f. er valte in allenthalben sîn manigen haiden küenen.

[33] Konrad (2011), V. 4418f. er zart in al ze stücken. tôt viel er unter si.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Bischof Turpin im "Rolandslied". Ein neuer klerikaler Typus als Symbiose aus weltlicher und kirchlicher Macht zu Zeiten des ersten Kreuzzuges?
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Universität)
Veranstaltung
Heidenkämpfe und Kreuzzüge in der deutschen Literatur des Mittelalters
Note
2,7
Autor
Jahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V418772
ISBN (eBook)
9783668678033
ISBN (Buch)
9783668678040
Dateigröße
523 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bild, bischofs, turpin, rolandslied, typus, symbiose, macht, zeiten, kreuzzuges
Arbeit zitieren
Sascha Himmelsbach (Autor), 2016, Bischof Turpin im "Rolandslied". Ein neuer klerikaler Typus als Symbiose aus weltlicher und kirchlicher Macht zu Zeiten des ersten Kreuzzuges?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/418772

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