Constantin I: Christ aus Überzeugung, oder politischem Kalkül?


Hausarbeit (Hauptseminar), 2004

37 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ein Abriss des Lebens Constantins I.

3. Die Religionspolitik
3.1. Maßnamen zugunsten der Christen
3.2. Maßnamen zugunsten der Heiden

4. Analyse

5. Schlussfolgerungen

6. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Name Kaiser Constantin I „des Großen“[1], (Flavius Valerius Constantinus) ist am Ende der römischen Antike, mit dem Beginn des europäischen Mittelalters untrennbar verbunden. Ein tiefer gehendes geschichtliches Verständnis, insbesondere des Siegeszuges der christlichen Religion ist unmittelbar mit dem Wirken Constantin I verknüpft. Das Verständnis für diese einschneidenden politischen, philosophischen, staatsrechtlichen Veränderungen im

4 Jh. n. Chr. sind ohne eine Erforschung der allgemeinen Zusammenhänge in der Entwicklung des Römischen Staates und der analytischen Darlegung der Rolle Kaiser Constantins mit dem Vollzug der staatlichen Rechtsstellung der Christen und des Christentums im Römischen Reich unmöglich.

Die analytische Betrachtung ist nicht nur eine Aufgabe der Religionsgeschichte, sondern bedarf gemeinsamer Untersuchungen unter politischen und historischen Aspekten.

Es kann nicht die Aufgabe dieser Arbeit sein, eine Würdigung der Einmaligkeit und Einzigartigkeit der Person Constantins Raum zu geben und geschichtliches Verständnis für seine staatspolitischen Positionen zu gewinnen, sondern zu versuchen die Entwicklung der politischen und staatstheoretischen Standpunkte Kaiser Constantins I zu ergründen, die in dessen Entfaltung zum Ausgangspunkt für die neue Qualität in der Verbindung von Staat und Staatsführung unter Einbeziehung der christlichen Religion führten.

Die Staatsführung Constantins entwickelte zum Ende des zweiten und Beginn des dritten nachchristlichen Jahrhunderts die revolutionierenden Umwandlungen im Verhältnis von Staat und Kirche. Mit den politischen und gesetzlichen Veränderungen in großen Teilen des Römischen Reiches, wurden unter Constantin die staatspolitischen Grundsteine für die weiteren europäischen Entwicklungen im Mittelalter bis in das 15. Jahrhundert, vorrangig in Europa eingeleitet und gelegt.[2]

Nach etwa 300 Jahren des Christentums, ausgehend von einer kleinen jüdischen Sekte, entwickelte sich die Religion unter Constantin und dessen kaiserlicher Unterstützung und Förderung zur Staatsreligion des bedeutendsten Weltreiches dieser Epoche. Es wurden mit der gesetzlichen Fundierung die weiteren Grundlagen für die künftig bestimmten Positionen des Christentums in Europa gelegt. Entscheidend trennt sich das Römische Reich in kürzester Zeit, innerhalb einer Regierungszeit eines Kaisers, von der über Jahrhunderte praktizierten heidnischen, polytheistischen Religion, die als Grundlage für die gesamte Ordnung des Lebens galt und auf der der Staat ruhte.[3] Die zahlreichen Götterstatuen und deren Tempel, die das öffentliche Bild des Römischen Reiches prägten, weichen von nun an den Symbolen des christlichen Glaubens, einer gleichberechtigten Religion. Diese Veränderungen vollzogen sich in einer Zeit, in der die Bürger des Römischen Reiches rund 200 Jahre zuvor noch ihre Kaiser und diese sich selbst als Götter ernannten und verehrten.[4]

Die öffentliche Anerkennung des Christentum als Staatsreligion unter Constantin I. erbrachte dramatische Veränderungen in den politischen Abläufen, in den religiösen Auseinandersetzungen zwischen Christentum und heidnischen Kulturen, innerhalb der kirchlichen Führung, die den Fortbestand der antiken Gesellschaft stark beeinträchtigten und deren Ende einleiteten.

Obgleich die Literatur über Constantin I sehr umfangreich ist und sich teilweise sehr intensiv mit dem Christen Constantin beschäftigt hat, sind bis heute objektiviere Analysen zum Thema

„Constantin I: Christ aus Überzeugung oder politischem Kalkül?“ selten.

Zahlreiche Arbeiten diskutieren die Wandlung der Persönlichkeit Constantins I vom Heiden zu einem praktizierenden ersten christlichen Kaiser. Sie versuchen eine Erklärung für seine religiösen Standpunkte und seines Christentums zu finden.

In diesem Zusammenhängen wird die Person Kaiser Constantins von seinen Geschichtsschreibern,[5] in Anlehnung an die heidnischen kaiserlichen Gottheiten römischer Geschichte und den jüdischen Glauben, mit seinen unzweifelhaften Verdiensten für die Kirche und den Römischen Staat als frommer, übermenschlicher Herrscher dargestellt.

Es ergibt sich daraus die Frage, ob sich der Sinnes- oder Glaubenswandel Constantins I. aus staatspolitischen Erwägungen zur Erringung und Erhaltung seiner Machtposition erklären lässt, oder seine Glaubenspositionen sich auf einen tief greifenden Wandel seiner Person beziehen, die in enger Bindung an den christlichen Glauben erfolgte.

Die wichtige Frage, in welchem Ausmaße hat die persönliche Struktur dieser historischen Persönlichkeit, seine Ziele, Motivationen, seine soziale Herkunft, die historische Situation in seinem Umfeld seinen politischen Weg, seine Entscheidungen und Handlungen mitbestimmt, wird weniger gestellt.

In der Literatur kann man zwei Strömungen in der Beurteilung des Lebenswerkes Kaiser Constantins I feststellen.

Die Kirchenhistoriker[6] sehen in der Entwicklung seiner Persönlichkeit und deren immer stärker werdenden Zuwendung zum christlichen Glauben die Beweggründe für seine politischen und sozialen Handlungen.

Eine zweite Gruppe[7] analysiert die staatspolitischen Entscheidungen zugunsten des Christentums aus machtpolitischen Erwägungen zur Erhaltung seiner Herrschaft, des Römischen Reiches sowie des Versuches der Machtsicherung seiner Nachkommen.

Die historische Quellenlage[8] wird von Keil[9] als relativ umfangreich eingeschätzt.

Es ist davon auszugehen, dass die Geschichtswissenschaft aus diesen Quellen keine psychoanalytischen Erkenntnisse über die Entwicklung Kaiser Constantins I. ableiten kann.

Eine Diskussion über die Handlungsmotivationen eines römischen Kaisers ist wissenschaftlich bedenklich und ihre Ergebnisse sind sehr fragwürdig. Hier stimme ich mit Keil[10] und Clauss[11] überein, dass sich für solche Forschungsvorhaben prinzipiell wissenschaftliche Grenzen abzeichnen. Eine Methodik für die Analyse einer historischen Persönlichkeit, deren Regierungszeit knapp 1700 zurückliegt, gibt es noch nicht.

Es ist wissenschaftlich ebenso nicht vertretbar, wenn die Forscher aus den Handlungen Constantins zu Gunsten der Christen deren Ursachen suchen und zu Folgerungen über dessen Persönlichkeit kommen sowie ob diese staatlichen Entscheidungen aus seinen christlichen Positionen oder aus innenpolitischen Berechnungen erfolgt sind.

Die menschliche Persönlichkeit ist nach wissenschaftlichen, psychologischen Belegen komplex zu sehen und zu beurteilen. Es wird unter dem psychischen Sein Constantins die subjektive psychische Seite seiner Persönlichkeit verstanden. Ihre Entwicklung vollzieht sich in einem Prozess von Handlungen unter komplex wirksamen Motivationen. Im Leben Constantins I. verläuft der Prozess im ständigen Wechsel zwischen politischen Regierungs- und religiösen Entscheidungen.

Alle zu dieser Problematik getroffenen Aussagen können nur hypothetischen Charakter tragen. In Übereinstimmung mit Keil verweise ich dass, “…mit der Religionspolitik Constantins… die Geschichtswissenschaft mit jeder Form von Geschichtserforschung überfordert ist und sich darum ihrer auch enthalten sollte.“[12]

Mit dieser Arbeit deren Gegenstand eine biographisch orientierte, vergleichende Literaturanalyse der Aussagen der neueren und älteren Forschung zur Person Constantins I und seiner Politik ist, wird trotzdem der Versuch unternommen, diese unterschiedlichen Standpunkte darzustellen und eigene Antworten aus der Entwicklung Constantins I. gegenüber Christen, der christlichen Institution Kirche mit deren innen- und außenpolitischen Wirkungen zu finden. Sie ist keineswegs Selbstzweck sondern soll mit einen Beitrag zur Erhellung der Haupttendenzen in seinem Lebensverlauf dienen.

Die Analyse ist keineswegs auf die Erstellung eines Psychograms der Persönlichkeit Constantins orientiert und sucht einseitig die Beantwortung der Fragestellung. Es sollen immer die relative Autonomie der Persönlichkeit Constantins und seine politischen Handlungen als erster christlicher Herrscher eines Weltreiches im Mittelpunkt stehen.

Die wissenschaftliche Fragestellung zur Analyse des biographischen Materials sowie der dargestellten Entscheidungen sowie Handlungen Constantins versucht zu beantworten, in wieweit die Persönlichkeit in seinem Denken und seinen Taten (auch durch ihm unbewusst gebliebener Kräfte, wie soziale Herkunft, innenpolitische Situation) möglicherweise bestimmt waren.

Soviel Biographisches auch ausgewertet wurde, erhebt die Arbeit nicht den Anspruch der Darlegung und umfassenden Auswertung der unterschiedlichen Schilderungen des Lebensverlaufes Constantins. Es wird versucht, sich auf einige wesentliche Ereignisse und Erscheinungen im Leben des späteren Kaisers zu konzentrieren.

Die Analyse hat das Ziel, einen weiteren Beitrag zur Deutung der historischen Persönlichkeit zu leisten. Sie versucht durch eine psychologisch orientierte Betrachtung Wahrheiten über Constantin zu finden und zu einer Entmythologisierung von Person und Werk beizutragen.

Dabei wird versucht, folgende Fragen zu beantworten:

- Erfolgte der Übertritt Constantins I zum Christentum als eine persönliche Entscheidung aus eigener Überzeugung oder ließ er sich von seinen taktischen, politischen Interessen leiten?
- War es eine innenpolitische Notwendigkeit, die Christen in das römische Staatssystem als eine neue, staatserhaltende Kraft einzubeziehen sowie zu fördern?
- War Constantin I wirklich der von seinen Geschichtsschreibern gepriesene christliche Wohltäter der Kirche oder war mit Hilfe der Christen und des christlichen Glaubens das eigentliche Ziel die Verwirklichung und Sicherung seiner Alleinherrschaft?

In der historischen Analyse mit einem Literaturvergleich wird von den Hypothesen ausgegangen:

- Der Übertritt Constantins I zum Christentum ist in einem lebenslangen Prozess aus seiner tiefen religiösen Überzeugung erfolgt, in dem der Herrscher schrittweise immer mehr das Römische Reich und die Völker an das Christentum gebunden hat.
- Es ist ebenso anzunehmen, dass Constantin I als politisch erfahrener Heerführer, bereits vertraut mit innenpolitischen Wirksamkeiten von religiös gebundenen Gruppierungen und Persönlichkeiten, die Christen und den christlichen Glauben förderte und zu seinen Gunsten nutzte.
- Es ist davon auszugehen, dass Constantin I sich in seiner erfolgreichen politischen Entwicklung immer stärker dem christlichen Glauben zuwandte und unterstützte, weil sich mit der praktizierten christlich orientierten Innen- und Außenpolitik seine eigene Machtposition ständig stärkte und ein Weiterbestehen des Römischen Reiches gesichert werden konnte.

2. Ein Abriss des Lebens Constantins I.

In der Literatur finden wir zahlreiche Arbeiten zur Biographie Constantins I. Sie sind aus Übersetzungen der meist kirchlichen Quellen von Eusebius[13] zusammengestellt worden. Dieser kurze Abriss stützt sich auf die neueren Veröffentlichungen von Dahlheim[14], Demandt,[15] Brandt[16] und die wichtigen einführenden Darstellungen von Keil[17] über das Leben und Denken Constantins I. Es wird ohne eigene Nachweise von der Annahme der weitgehenden wissenschaftlichen Zuverlässigkeit der Angaben ausgegangen. Eigene Forschungsergebnisse würden nicht dem Charakter der Arbeit entsprechen.

Die Jugend Constantins I. liegt weitgehend im Dunkeln. Er stammte aus einfachen Verhältnissen und wurde vermutlich zwischen 270 und 288 in Naissus, dem heutigen serbischen Niš geboren. Sein Vater Constantius Chlorus war wohl als Offizier der kaiserlichen Leibwache Diokletians kein Adliger.[18] Die Mutter Helena[19] war eine dalmatische Herbergswirtin, bei der Constantin auch aufwuchs und sie sehr achtete. Eine Ehe der Eltern war nach römischem Recht verboten. So lebte Constantius in einer Art Konkubinat mit Helena.[20] Nach einigen Jahren wurde Constantius von Diokletian[21] an den Hof des Maximian[22] in die Westprovinzen entsandt. Dort heiratete er die Stieftochter Maximians, der ihn adoptierte und zum Caesar ernannte. Um 300 arrangierte Constantius die Verlobung seines Sohnes mit Fausta, der Tochter Maximians.[23] Constantin I., der militärisch erzogen wurde, diente als Tribun bei den Reitern des Galerius[24] und stand im Dienst Diokletians. Nach dessen Rücktritt ging Constantin I. zu seinem Vater nach Britannien.

Der Vater Constantius starb überraschend auf einem Feldzug am 25.7.306[25] in York. Das ohnehin schon gefährdete System der Tetrarchie[26] des Diokletian begann nun zu bröckeln. Nach alter Tradition der dynastischen Erbfolge riefen die Truppen des Constantius unter führender Beteiligung des Alemannenkönigs Crocus, seinen Sohn Constantin zum Augustus aus.[27]

Die Ernennung Constantins I. war streng genommen eine Usurpation, da es im tetrarchischen System keine Erbfolge gab. Zu dieser Zeit war Galerius der rangälteste Kaiser und ließ ihn wenigstens als Caesar gelten. Constantius Nachfolger wurde somit ordnungsgemäß Severus.

Nicht nur in York respektierte man die Regeln der Tetrarchie nicht. Es dauerte nur drei Monate, bis man sich auch in Rom des Beispiels von York annahm. Hier wurde der Sohn des Maximian, Maxentius von den Soldaten und dem Plebs zum Kaiser ausgerufen. Galerius versagte allerdings Maxentius die Anerkennung.

Was nun folgte, gleicht fast den Bürgerkriegen des 3. Jahrhunderts. Es kämpfte Jeder gegen Jeden. Der Kampf bahnte sich zwischen dem gerade ernannten Augustus Severus und Maxentius an. Letzterem eilte sein Vater Maximian zur Hilfe. Die Truppen des Severus liefen zu Maxentius über. Severus konnte nach Ravenna fliehen, wo ihn Maximian verhaften konnte und später erdrosseln ließ.[28]

Maximian war nun Kaiser in Rom und wurde von Volk und Senat akzeptiert. Seine anschließende Eingebung sich mit Constantin I. zu verbünden, kam beiden gelegen. Sie diente vor allem Constantin I., der dadurch seine Usurpatorenrolle abstreifen konnte.[29]

Die Rechtsstellung Constantins I blieb weiter umstritten. Er war der erste Herrscher, der das tetrarchische System Diokletians untergraben hatte. Alle um ihn gesponnenen Legenden, dass er fliehen wollte als seine Soldaten ihm den Purpurmantel umwerfen wollten, halfen ihm nicht. Es blieb ihm nur die militärische Lösung, alle Kontrahenten in dem sich anbahnenden Machtkampf auszuschalten. Dahlem beschreibt das als die Lösung durch Feuer und Schwert.[30]

[...]


[1] Der Heide Praxagoras verlieh ihm den Beinamen nach dem Vorbild von Alexander „der Große“ aufgrund seiner Tugenden. Demandt, Alexander: „Geschichte der Spätantike“ München, 1998. S. 58.

[2] Thiess, Frank: „Das Reich der Dämonen: Der Roman eines Jahrtausends“, Frankfurt/M., 1959. S. 280.

[3] Clauss, Manfred: „Konstantin der Große und seine Zeit“, München, 1996. S. 15.

[4] Ranke Graves von, Robert: „Ich, Claudius, Kaiser und Gott“, München, 1947.

[5] Allen voran Euseb

[6] Dörries, Hermann: „Das Selbstzeugnis Kaiser Konstantins“, Göttingen 1954. Vogt, Joseph: „Constantin der Grosse und sein Jahrhundert“, München, 1949.

[7] Burkhardt, Jacob: „Die Zeit Konstantins des Großen“, Berlin, 1855. Kraft, Heinz: „Kaiser Konstantins religiöse Entwicklung“, Tübingen, 1955.

[8] Dokumente, Briefe des Euseb von Caesaräa, Athanasius, Lactanz, Gelasius, sowie Bauten, Bildnisse und Inschriften

[9] Keil, Volkmar: „Quellensammlung zur Religionspolitik Konstantins des Großen“, Darmstadt, 1995.

[10] Ebenda S. 17.

[11] Clauss, Manfred: „Konstantin der Große und seine Zeit“, München, 1996.

[12] Keil, Volkmar: „Quellensammlung zur Religionspolitik Konstantins des Großen“, Darmstadt, 1995. S. 18.

[13] Eusebius,seit 313 Bischof von Caesarea, mit dem Beinamen Pamphili, wird als Vater der Kirchengeschichte bezeichnet. Er stellte zwischen 324-326 die Endfassung seiner 10 Bände Kirchengeschichte fertig. Sie und die vita constantini 337 gilt als eine der wichtigsten Quellen für die frühe Geschichte des Christentums und zur Person Kaiser Constantins. Er starb um 340. Er schrieb die Vgl. Brockhaus’ Konversationslexikon.14. Auflage. Bd.6, Leipzig 1898. S.437-438.

[14] Dahlheim, Werner: „Die Antike: Griechenland und Rom“, Paderborn, 1994.

[15] Demandt, Alexander: „Geschichte der Spätantike“, München, 1998.

[16] Brandt, Hartwin: „Geschichte der römischen Kaiserzeit: Von Diokletian und Konstantin bis zum Ende der konstantinischen Dynastie (284 – 363)“, Berlin, 1998.

[17] Keil, Volkmar: „Quellensammlung zur Religionspolitik Konstantins des Großen“, Darmstadt, 1995.

[18] Keil verweist darauf, dass Constantin möglicherweise fälschlich später auf einen Adelstitel seines Vaters verwiesen hat. Ebenda. S. 22.

[19] wurde von der katholischen Kirche heilig gesprochen.

[20] Dahlheim, Werner: „Die Antike: Griechenland und Rom“, Paderborn, 1994. S. 598.

[21] Gajus Aurelius Valerius, geb. 245 in Dioklea in Dalmatien, gest. 313 in Salonä in Dalmatien. 284 – 305 römischer Kaiser und Begründer des Tetrarchischen Systems, Initiator von Christenverfolgungen.

[22] Galerius Valerius Maximian, genannt Daja, 305 Caesar im Osten, wo er sich durch besondere Härte und Christenverfolgungen auszeichnete. 308 nahm er Augustustitel an und wurde von Licinius 313 geschagen.

[23] Fausta Flavia Maxima, um 298 geboren, ab 325 Augusta, Mutter von Constantin II.

[24] Galerius Gajus geb. in Dacien, gest. 311 in Sardica, 305 – 311 römischer Kaiser, Erbitterter Gegner der Christen, Christenverfolgung in seinen Gebieten besonders blutig.

[25] Dahlheim, Werner: „Die Antike: Griechenland und Rom“, Paderborn, 1994. S. 598

[26] Tetrarchie: Von Diokletian entwickeltes System der Reichs- und Machtaufteilung. Durch die Einfälle der Germanen und Perser, entschließt sich 285 Diokletian dazu, das Reich in vier Teile zu teilen um es besser regieren zu können. Dabei regiert im Westen ein Oberkaiser (Augustus) mit einem Cäsar. Ebenso im Osten. Nach zwanzig Jahren danken die Augusti ab, die Cäsaren steigen zu Augusti auf und ernennen ihrerseits neue Cäsaren. Clauss, Manfred: „Konstantin der Große und seine Zeit“, München, 1996. S. 13ff. S. 116.

[27] Demandt, Alexander: „Geschichte der Spätantike“, München, 1998. S. 44.

[28] Ebenda. S. 45.

[29] Dahlheim, Werner: „Die Antike: Griechenland und Rom“, Paderborn, 1994. S. 599.

[30] Ebenda. S. 600.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Constantin I: Christ aus Überzeugung, oder politischem Kalkül?
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Kaiser, Reich und Kirche bei Eusebius
Note
2,3
Autor
Jahr
2004
Seiten
37
Katalognummer
V41936
ISBN (eBook)
9783638400909
Dateigröße
543 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Constantin, Christ, Kalkül, Kaiser, Reich, Kirche, Eusebius
Arbeit zitieren
Alexander Müller (Autor), 2004, Constantin I: Christ aus Überzeugung, oder politischem Kalkül?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/41936

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