Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Pedagogy - Pedagogic Sociology

Ursprung und Problematiken der Geschlechtersozialisation

Title: Ursprung und Problematiken der Geschlechtersozialisation

Term Paper , 2005 , 25 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Simone Strasser (Author)

Pedagogy - Pedagogic Sociology
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Arbeit wurde zwar aufgrund einer gemeinsamen Gruppenpräsentation zu diesem Thema angefertigt, jedoch gibt es keine Co- Autoren, da die Arbeit von mir alleine verschriftlicht wurde. Wenn in der Arbeit also z.B. "Wir...." sind so vorgegangen aufscheint, wurde dies lediglich für die Präsentation so geschrieben. Diese Arbeit wurde jedoch getrennt zu den anderen aus der Gruppe benotet, daher verletzte ich mit der Veröffentlichung auch keinen Anspruch.

Zum Inhalt: Von vorrangiger Bedeutung erscheint hier die Frage, ob Elternteile die Erziehung ihres Kindes vom Geschlecht des Kindes abhängig machen, diese Punkte im Zusammenhang mit „alteingesessenen“ Vorstellungen wie das männliche oder das weibliche Geschlecht „zu sein hat“ zu bringen und die Hintergründe dafür zu klären.

Um diesem großen Spektrum jedoch ein Stück näher kommen zu können, gilt es vorerst begriffliche Punkte wie etwa Erziehung und Sozialisation zu klären. Anschließend möchten wir den Wandel der Geschlechterrolle aufgreifen, bevor wir an der geschlechtsspezifischen Erziehung der Kinder anknüpfen, was in weiterer Folge natürlich die Frage aufwirft, was wir uns vom männlichen beziehungsweise weiblichen Geschlecht erwarten.
Für diese Arbeit sind jedoch einige Themen in mein Blickfeld gerückt und das Inhaltsverzeichnis sollte klären, ob möglicher Weise auch die von Ihnen gewünschte Frage bearbeitet wurde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

2.) Definition „Erziehung“

3.) Definition „Sozialisation“

3.1.) Die „Selbstsozialisation“

4.) Ursprung und Wandel der Geschlechterrolle

5.) Veränderung der schlechten Lage für Frauen

6.) Der „Karrieremann“ – und die „Karrierefrau“ ?

7.) Was macht einen „echten“ Mann bzw. eine „echte“ Frau aus?

8.) Weitere Überlegungen zum Ursprung der Theorien über das Geschlecht

9.) „Wie wird man zum Mann bzw. zur Frau?

10.) Wesentliche Faktoren für die Entwicklung des Geschlechtes:

- Geschlechtsspezifische Erziehung

- Die Mädchen- Jungensozialisation

- Jungensozialisation in der Schule

- Sozialisation innerhalb der Familie

- Unterschiedliche Erziehung von Mädchen und Jungen

- Die Bedeutung von Spielzeug im Sozialisationsprozess

- Die Bedeutung von Medien im Sozialisationsprozess

- Die Bedeutung von „peer groups“ im Sozialisationsprozess

11.) Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Ursprung und die Problematiken der Geschlechtersozialisation. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Geschlechterrollen entstehen, inwieweit die Erziehung bewusst oder unbewusst geschlechtsspezifisch erfolgt und welche gesellschaftlichen Erwartungshaltungen damit verbunden sind.

  • Wandel der historischen Geschlechterrollen und deren theoretische Ursprünge
  • Einflussfaktoren auf die Geschlechtsentwicklung (Familie, Schule, Medien, Peer Groups)
  • Die Rolle von Spielzeug und Sozialisationsmethoden in der Kindheit
  • Kritische Analyse von Geschlechterstereotypen und deren Auswirkungen auf das Individuum

Auszug aus dem Buch

Die „Selbstsozialisation“:

Sozialisation ist auch oft Selbstsozialisation: Das bedeutet, dass sich Kinder selbst entwickeln und sich selbst auch eine eigene Bedeutung zuschreiben. Sie können auch schon Ziele für ihr eigenes Handeln formulieren.

Ein Zitat von Jürgen Zinnecker (Mitschrift aus einer Vorlesung) sagt dazu:“ In der Gruppenperspektive wird zur Selbstsozialisation die Sozialisation in den peers (peer groups bedeutet „Gleichaltrige“) bezeichnet, also der Sachverhalt, dass Kinder und Jugendliche sich gegenseitig selbst sozialisieren, auch ohne Beihilfe der älteren Generation.“

So werden Übergänge (Statuspassagen) zu Eintritts- und Austrittsriten, die von Kindern selbst gestaltet werden. Als Beispiel dafür wurde in einer Vorlesung von Frau Professor Popp genannt, dass dies sehr gut am Spielplatz beobachten könnte: Hier schon bilden sich die Kinder ihre eigenen Gruppen, und Kinder welche dieser Gruppe nicht angehören, werden zu „Feinden“. Hier könnte man die Selbstsozialisation als Selbstkultivierung verstehen.

Zur Bedeutung des „Selbst“ heißt es bei Jürgen Zinnecker:“ Wir können unter Selbstsozialisation den Eigenanteil verstehen, die eine Person zu ihrer Sozialisation leistet.“

Dennoch fordert Selbstsozialisation natürlich nicht den gesamten Sozialisationsprozess: Bildungsniveau, soziale Lage der Familie, Geschlecht, Stadtteile und viele Aspekte mehr, spielen dabei auch eine bedeutende Rolle.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Geschlechtersozialisation ein und formuliert das Ziel, den Einfluss der Erziehung auf geschlechtsspezifische Vorstellungen zu untersuchen.

2.) Definition „Erziehung“: Das Kapitel erläutert den Begriff der Erziehung anhand von Definitionen, insbesondere durch Wolfgang Brezinka, als soziale Handlung zur Förderung der Persönlichkeit.

3.) Definition „Sozialisation“: Hier wird Sozialisation als lebenslanger Prozess der Persönlichkeitsentwicklung im Wechselverhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft definiert.

3.1.) Die „Selbstsozialisation“: Dieser Abschnitt beschreibt den Eigenanteil des Kindes an seinem Sozialisationsprozess, insbesondere durch die Interaktion in Gleichaltrigengruppen.

4.) Ursprung und Wandel der Geschlechterrolle: Das Kapitel beleuchtet die historische Abhängigkeit der Frau vom Mann sowie den Wandel der Geschlechterrollen über verschiedene Jahrhunderte hinweg.

5.) Veränderung der schlechten Lage für Frauen: Hier werden Faktoren wie die Frauenbewegung und die Industrialisierung thematisiert, die zum Wandel der gesellschaftlichen Rolle der Frau beitrugen.

6.) Der „Karrieremann“ – und die „Karrierefrau“ ?: Es wird das gesellschaftliche Problem thematisiert, dass Frauen beim Streben nach einer beruflichen Karriere oft Vorurteilen und Benachteiligungen gegenüberstehen.

7.) Was macht einen „echten“ Mann bzw. eine „echte“ Frau aus?: Das Kapitel diskutiert die Merkmale des Geschlechts und die gesellschaftliche Erwartungshaltung an ein „typisches“ Verhalten.

8.) Weitere Überlegungen zum Ursprung der Theorien über das Geschlecht: Hier werden historische Theoretiker wie Rousseau und ihre Ansichten zur „natürlichen Bestimmung“ der Frau kritisch betrachtet.

9.) „Wie wird man zum Mann bzw. zur Frau?: Dieser Teil beschreibt, wie Kinder durch Beobachtung, Nachahmung und Verinnerlichung schon in jungen Jahren Geschlechterrollen erwerben.

10.) Wesentliche Faktoren für die Entwicklung des Geschlechtes: Das Kapitel detailliert verschiedene Einflüsse auf die Geschlechtsentwicklung, wie die Erziehung in der Familie, schulische Sozialisation, Spielzeug und Medien.

11.) Schlusswort: Das Schlusswort reflektiert die persönlichen Erfahrungen der Autorin in Bezug auf die geschlechtstypische Erziehung ihrer eigenen Kinder.

Schlüsselwörter

Geschlechtersozialisation, Erziehung, Sozialisation, Geschlechterrolle, Stereotype, Selbstsozialisation, Mädchensozialisation, Jungensozialisation, Identität, Gesellschaft, Erziehungsverhalten, Peer Groups, Geschlechtsspezifik, Frauenbewegung, Kindheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung und den Problematiken der Geschlechtersozialisation, also dem Prozess, wie Menschen in ihre jeweiligen Geschlechterrollen hineinwachsen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind historische Rollenbilder, der Wandel von Geschlechterverhältnissen, der Einfluss der Erziehung durch Eltern und Institutionen sowie die Wirkung von Stereotypen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, zu untersuchen, wie stark Eltern und Gesellschaft die Erziehung ihrer Kinder vom Geschlecht abhängig machen und welche Hintergründe sowie Konsequenzen sich daraus ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und greift auf theoretische Ansätze, Lehrveranstaltungsmitschriften sowie empirische Studien zurück.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt theoretische Definitionen von Erziehung und Sozialisation, den historischen Wandel der Geschlechterrolle und die verschiedenen Faktoren wie Familie, Schule, Medien und Peer Groups, die zur Geschlechtsentwicklung beitragen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Geschlechtersozialisation, Stereotype, Identitätsentwicklung, geschlechtsspezifische Erziehung und Rollenmuster.

Warum wird das Konzept der Selbstsozialisation hervorgehoben?

Es wird hervorgehoben, um zu verdeutlichen, dass Kinder nicht nur passive Empfänger von Erziehung sind, sondern durch ihr eigenes Handeln und die Interaktion mit Gleichaltrigen aktiv an ihrer Sozialisation mitwirken.

Welche Rolle spielt die geschlechtsspezifische Erziehung innerhalb der Familie?

Die Familie fungiert als primärer Sozialisationsort, an dem durch unterschiedliche Erziehungsmethoden, Spielzeugwahl und Verhaltensanforderungen den Kindern bereits früh Rollenbilder vermittelt werden.

Excerpt out of 25 pages  - scroll top

Details

Title
Ursprung und Problematiken der Geschlechtersozialisation
College
Klagenfurt University
Course
Lebenswelten Jugendlicher
Grade
2,0
Author
Simone Strasser (Author)
Publication Year
2005
Pages
25
Catalog Number
V42084
ISBN (eBook)
9783638402033
ISBN (Book)
9783638656450
Language
German
Tags
Ursprung Problematiken Geschlechtersozialisation Lebenswelten Jugendlicher
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simone Strasser (Author), 2005, Ursprung und Problematiken der Geschlechtersozialisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/42084
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  25  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint