Dividends can be seen in two perspectives. From the market-based view, dividends are not only rewards given from a publicly hold corporation to the shareholders, they are requirements for risk-sharing and capital gain services provided by the shareholders. Furthermore, dividends can be used for information purposes on further developments of the company and to interpret certain signals given by the board. From the company’s view, dividends are used to let shareholder participate on company`s growth and earnings. Notably to keep high, an efficient and sustainable relation between the agents (Board of Directors) and principals (Shareholders), but also to decrease necessary control by the market and shareholders. High dividends make an investment more attractive to an investor what raises the demand for a company’s stock. On the other hand, a win-win situation comes up since high demand for stocks makes it easier to gain new and fresh capital during a new issuance of stocks. However, motivation and drivers of dividend payouts and dividend policy differs from company to company, eventually from country to country.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1 Definitionen grundlegender Begriffe
2.2 Zentrale Inhalte und Kritikpunkte von Dividendenzahlungen
2.3 Determinanten der Dividendenpolitik
3. Stand der Forschung
3.1 Studien wissenschaftlicher Grundlage
3.2 Studien praktischer Grundlage
3.3 Hypothesen und Folgerungen
4. Empirische Analyse: Dividendenzahlungen im Dax und Dow Jones
4.1 Vorgehensweise und Limitationen
4.2 Dividendenrenditen der Dax Unternehmen zwischen 2000 und 2016
4.3 Dividendenrenditen der Dow Jones Unternehmen zwischen 2000 und 2016
4.4 Vergleich und Interpretation
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die unterschiedlichen Dividendenpolitiken verschiedener Aktiengesellschaften zu erklären und anhand der Unternehmen im DAX und im Dow Jones Index im internationalen Kontext zu exemplifizieren, wobei insbesondere der Einfluss von Corporate Governance und länderspezifischen Faktoren untersucht wird.
- Vergleichende Analyse der Dividendenpolitik in Deutschland und den USA
- Einfluss makroökonomischer, unternehmensbezogener und aktionärsorientierter Determinanten
- Empirische Auswertung der Dividendenrenditen im Zeitraum 2000 bis 2016
- Analyse der Volatilität und Stabilität von Dividendenzahlungen
- Untersuchung der Rolle von Dividenden als Informationsmedium
Auszug aus dem Buch
2.2 Zentrale Inhalte und Kritikpunkte von Dividendenzahlungen
Der Ablauf einer Dividendenzahlung führt zu dem Zweck der Erfolgsbeteiligung aller Aktionäre. So beschrieb Weber bereits im Jahre 1955, dass die „Dividende (...) der an die Gesellschafter aufgrund ihrer Kapitalbeteiligung zur Distribution gelangende Anteil am bilanzmäßigen Reingewinn und/oder offenen Zusatzkapital der Unternehmung [ist].“ Jedoch liegen in der letztendlichen Beteiligung der Aktionäre erhebliche Unterschiede vor, vor allem wenn man die Vorgänge in deutschen und amerikanischen Unternehmen vergleicht. In Deutschland erfolgt die Dividendenzahlung eines Geschäftsjahres erst im Jahr danach, wo die Dividende je Aktie auf der Jahresversammlung vereinbart wird. Hier wird die Dividende in der Regel vom Vorstand vorgeschlagen, welche dann von den Aktionären im Rahmen der Hauptversammlung abgelehnt, akzeptiert oder neu bemessen wird. Je nach Unternehmen, wird dann die Ausschüttungsquote einer vom Unternehmen ausgewählten Kennzahl präsentiert und weiterhin diskutiert, ob in Anbetracht der Dividendenpolitik die Möglichkeit besteht, die Aktionäre neben der regulären Ausschüttung zusätzlich in Form einer Sonderdividende (z.B höhere Bardividende oder eine Aktiendividende des Unternehmens oder einer Tochtergesellschaft) oder eines Aktienrückkaufs an einer besonders positiven Entwicklung des Unternehmens teilhaben zu lassen.
Diese Auswahl steht auch amerikanischen Unternehmen zur Verfügung, jedoch liegt die Entscheidung über die Gewinnausschüttung ausschließlich beim „Board of Directors“. Selbst die Entscheidung über einen möglichen Rückkauf eigener Aktien kann, ohne zuvor einen Hauptversammlungsbeschluss einholen zu müssen, beschlossen werden. Neben der Entscheidungskompetenz der Vorstände im Rahmen der Ausschüttungspolitik unterscheidet sich auch die Auszahlung der Bardividende. Anders als in deutschen Unternehmen, wird nämlich in amerikanischen Unternehmen in Form einer vierteljährigen Bardividende an die Aktionäre ausgeschüttet. Der Entscheidungsparameter der Dividendenpolitik ist jedoch die jährliche Dividende, sodass eine Änderung der Dividendenhöhe dennoch nur einmal im Jahr im Vergleich zum Vorjahr erfolgen kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Dividenden als Erfolgsbeteiligung ein, beleuchtet den Einfluss systematischer Risiken wie der Finanzkrise 2007 auf Ausschüttungen und formuliert das Ziel, Dividendenpolitiken im DAX und Dow Jones zu vergleichen.
2. Grundlagen: Dieses Kapitel definiert wesentliche Begriffe der Ausschüttungspolitik, unterscheidet zwischen verschiedenen Ausschüttungsformen wie Bardividenden und Aktienrückkäufen und analysiert die Determinanten der Dividendenpolitik auf makroökonomischer, unternehmensbezogener und aktionärsorientierter Ebene.
3. Stand der Forschung: Hier werden relevante wissenschaftliche Studien, wie das Modell von Lintner, sowie praktische Befragungsstudien aus den USA und Deutschland diskutiert, um Hypothesen über das Dividendenverhalten und die Bedeutung der Dividendenkontinuität abzuleiten.
4. Empirische Analyse: Dividendenzahlungen im Dax und im Dow Jones: Dieses Kapitel präsentiert die methodische Vorgehensweise sowie die empirischen Ergebnisse der Dividendenzahlungen beider Indizes im Zeitraum 2000 bis 2016 und vergleicht diese hinsichtlich Stabilität und Volatilität.
5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Dividendenpolitik eines Unternehmens das Resultat einer Fusion aus den Interessen von Vorständen und Aktionären unter Berücksichtigung interner und externer Faktoren ist, und betont die Unterschiede zwischen der Flexibilität deutscher und der Kontinuität amerikanischer Dividendenzahlungen.
Schlüsselwörter
Dividendenpolitik, DAX, Dow Jones, Dividendenrendite, Ausschüttungspolitik, Aktienrückkauf, Unternehmensfinanzierung, Dividendenkontinuität, Principal-Agency-Verhältnis, empirische Analyse, Dividenden-Aristokraten, Kapitalmarkt, Finanzkrise, Unternehmenswert, Free-Cash-Flow.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht und vergleicht die Dividendenpolitiken von Unternehmen aus den Aktienindizes DAX (Deutschland) und Dow Jones (USA) im Zeitraum von 2000 bis 2016.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit behandelt die Definitionen der Ausschüttungspolitik, die theoretischen Ansätze zur Bedeutung von Dividenden, die verschiedenen Einflussfaktoren auf Dividendenentscheidungen sowie die empirische Analyse der Ausschüttungspraxis.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Unterschiede im Dividendenverhalten der Unternehmen beider Indizes zu identifizieren und zu erklären, warum Unternehmen unterschiedliche Ansätze zur Gewinnbeteiligung verfolgen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Neben der Erörterung wissenschaftlicher Literatur und existierender Befragungsstudien nutzt die Arbeit eine empirische Analyse der Dividendenrenditen der im DAX und Dow Jones gelisteten Unternehmen über einen Zeitraum von 16 Jahren.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, einen Überblick über den Stand der Forschung sowie eine detaillierte empirische Analyse, die unter anderem die Stabilität und Häufigkeit der Ausschüttungen sowie Quartil-Vergleiche umfasst.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Dividendenpolitik, Dividendenrendite, Ausschüttungspolitik, Aktienrückkäufe, DAX, Dow Jones und Dividendenkontinuität.
Warum spielt die Unterscheidung zwischen deutschen und amerikanischen Unternehmen eine so große Rolle?
Die Studie hebt hervor, dass sich die Entscheidungsprozesse (z.B. Board of Directors in den USA versus Hauptversammlung in Deutschland) sowie die Häufigkeit der Auszahlungen (vierteljährlich in den USA) grundlegend unterscheiden, was wiederum die jeweilige Dividendenpolitik beeinflusst.
Welchen Einfluss hatte die Finanzkrise 2007 auf die untersuchten Dividenden?
Die Finanzkrise führte in beiden Indizes zu einer negativen Entwicklung des gesamten Volumens der Dividendenausschüttungen, wobei die Arbeit zeigt, dass die Anpassungsreaktionen der Unternehmen unterschiedlich ausfielen.
- Quote paper
- Renato Butorac (Author), 2018, Die Dividendenpolitik in Dax und Dow Jones Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/421052