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Wareneingangsprozesse mit Zeitfenstermanagement

Reduzierung der Durchlaufzeit im Lebensmitteleinzelhandel am Beispiel eines Regionallagers

Titel: Wareneingangsprozesse mit Zeitfenstermanagement

Masterarbeit , 2017 , 88 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: B.A. Matthias Grübl (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Ausarbeitung werden die Anlieferzeiten eines Lebensmittel-Logistikzentrums analysiert. Aus den resultierenden Daten wird unter Berücksichtigung der vorherrschenden Kapazitäten und Restriktionen eine angepasste Anlieferverteilung mittels eines Zeitfenstermanament-Systems erarbeitet. Ziel dabei ist, Lieferungen zu steuern und diese in die entwickelte Zeitfensterverteilung einzuordnen. Kurze Durchlaufzeiten und damit auch geringere Wartezeiten anliefernder Speditionen am Handelslager sollen erreicht und interne Prozesse im Wareneingang durchleuchtet und auf geringere Prozesszeiten ausgerichtet werden.

Es wird ein Beitrag zur Erforschung von Wartezeiten geleistet und im Hinblick auf eine optimale Zeitfensterverteilung an Handelsrampen verbesserte Anlieferbedingungen erarbeitet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Engpass Wareneingang – unvermeidbar?

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Struktur der Arbeit

2. Funktionsweise des Wareneingangs bei heterogener Waren- und Lieferantenstruktur mit Zeitfenster-Slotvergabe

2.1 Begriffsdefinition und Abgrenzung

2.1.1 Heterogenes Sortiment und Sendungen

2.1.2 Abgrenzung Trockensortiment im Regionallager

2.1.3 Abgrenzung zwischen Zeitfenstern in Industrie und Handel

2.1.4 Definition LKW-Prozesszeiten

2.2 Ablauforganisation mit ein- und zweistufiger Wareneingangskontrolle

2.3 Einsatz des Zeitfenstermanagement-Portals Mercareon

2.4 Verzögerungen in der Auftragsbearbeitung

3. Theoretischer Hintergrund zu Wartezeiten am Wareneingang

3.1 Entwicklung von Wartezeiten

3.2 Studien zu Zeitfenstermanagement-Systemen

3.3 Ableitung von Verbesserungspotenzialen

3.3.1 Übersicht über Optimierungsmaßnahmen

3.3.2 Bewertung der Maßnahmen

4. Umsetzung von Maßnahmen am Beispiel eines Regionallagers

4.1 Untersuchung der vorhandenen Wareneingangskapazitäten

4.1.1 Kennzahlen im Wareneingang

4.1.1.1 Mengen- und Strukturdaten

4.1.1.2 Leistungskennzahlen

4.1.2 Maschinen-/IT-Ressourcen

4.1.3 Personaleinsatzplanung im Wareneingang

4.1.4 Variation der Flächenkapazität

4.1.5 Vermeidung unausgeglichener Arbeitslast

4.1.5.1 Glättung des Wareneingangsvolumens mittels Kapazitätsplanung

4.1.5.2 Zeitfenstervergabe im Wareneingang zur Auslastungssteuerung

4.1. Umsetzung einer optimierten Zeitfensterstruktur in Mercareon

4.2.1 Ermittlung von Lösungsstrategien

4.2.1.1 Ermittlung der täglichen Anzahl benötigter Zeitfensterslots

4.2.1.2 Erhöhung des Durchsatzes durch angepasste Zeitfensteranzahl

4.2.1.3 Anpassung der Slotanzahl im Zeitfensterportal

4.2.1.4 Vergabe getrennter Buchungsbereiche für Lieferantengruppen

4.2.1.5 Festlegung von Kapazitätsrestriktionen pro Zeiteinheit

4.2.2 Auswertung der Anlieferdaten nach Umsetzung der Lösungsstrategien

4.2.2.1 Abweichung nicht eingehaltener Zeitfenster

4.2.2.3 Streuung nicht avisierter Lieferungen

4.2.2.3 Entwicklung der Wartezeiten

4.2.2.4 Entwicklung der Struktur- und Leistungskennzahlen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Wareneingangsprozesse in einem Regionallager des Lebensmitteleinzelhandels, um Durchlauf- und Wartezeiten durch ein optimiertes Zeitfenstermanagement zu reduzieren. Dabei wird untersucht, wie durch Kapazitätsanpassungen und eine präzisere Zeitfenstervergabe eine gleichmäßigere Auslastung der Ressourcen erreicht werden kann.

  • Analyse der Wareneingangsprozesse und Ursachen für Wartezeiten.
  • Einsatz und Optimierung des Zeitfenstermanagement-Portals Mercareon.
  • Methoden zur Kapazitätsplanung und Glättung des Wareneingangsvolumens.
  • Entwicklung und Umsetzung einer optimierten Zeitfensterstruktur zur Effizienzsteigerung.

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Täglich erreichen tausende LKW die Handelsläger deutscher Lebensmittelhändler. Schon die Anfahrt zur Entladestelle wird nicht selten durch Staus und Hindernisse während der Anfahrt unterbrochen. Was den Fahrer am Zielort erwartet, ist aber nicht das Ende seiner Tour, sondern oft überzogene Wartezeiten am Hof des Empfängers und Verzögerungen an der Rampe. Von der Anmeldung am Empfang über die Wartezeit am Hof bis zur Warenannahme und schließlich zum Palettentausch sind Prozesse oft unkoordiniert – teilweise müssen mehrere Rampen angefahren werden.

Frühere Lösungen mit telefonisch vereinbarten Anlieferterminen waren dabei meist nicht zielführend und bedeuteten vor allem Mehraufwand auf Seiten des Warenempfängers und des Lieferanten. Zwar wurde versucht, angekündigte Anlieferungen zu koordinieren; aufgrund zu hoher Frequenzen, fehlender Kapazitäten und kaum vorhandener Glättung der Bestellmengen war es dem Empfänger kaum möglich, diese in angemessenen Zeiten zu bearbeiten.

In einer Umfrage aus dem Jahr 2008 gaben von 250 befragten Verladern und Transportdienstleistern über ein Drittel an, im Durchschnitt mehr als 60 Minuten auf die Entladung warten zu müssen. Wartezeiten zwischen zwei und vier Stunden stellten ebenfalls keine Seltenheit dar, weil zu wenig Personal im Wareneingang vorhanden war, um die Anliefermengen zu bewältigen. Lagerfläche wurde zudem zu Lasten der Wareneingangsfläche verringert. Als Hauptursache wurden einerseits Lager genannt, andererseits die sehr heterogenen Lieferungen und Standorte mit Kapazitätsengpässen an den Zufahrten und Rampen sowie fehlende Lagerkapazitäten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Engpass Wareneingang – unvermeidbar?: Dieses Kapitel beleuchtet die Problematik langer Wartezeiten und ineffizienter Prozesse an Handelsrampen.

2. Funktionsweise des Wareneingangs bei heterogener Waren- und Lieferantenstruktur mit Zeitfenster-Slotvergabe: Hier werden Grundlagen des Wareneingangs sowie die Nutzung der Mercareon-Plattform erläutert.

3. Theoretischer Hintergrund zu Wartezeiten am Wareneingang: Analysiert die Ursachen für Wartezeiten anhand vorhandener Studien und leitet erste Optimierungsansätze ab.

4. Umsetzung von Maßnahmen am Beispiel eines Regionallagers: Beschreibt die konkrete Analyse und Optimierung der Wareneingangskapazitäten und Zeitfensterstrukturen im praktischen Betrieb.

5. Fazit: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die allgemeine Anwendbarkeit der entwickelten Strategien zur Durchlaufzeitreduzierung.

Schlüsselwörter

Wareneingang, Zeitfenstermanagement, Durchlaufzeit, Wartezeitreduzierung, Lebensmitteleinzelhandel, Kapazitätsplanung, Logistik, Mercareon, Rampenmanagement, Personaleinsatzplanung, Warenfluss, Supply Chain Management, Prozessoptimierung, Belieferung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie durch ein systematisches Zeitfenstermanagement und Prozessanpassungen die Wartezeiten und Durchlaufzeiten für anliefernde Speditionen in einem Regionallager reduziert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Analyse von Wareneingangsprozessen, die Implementierung von IT-gestütztem Zeitfenstermanagement sowie die betriebliche Kapazitätsplanung.

Was ist das primäre Ziel?

Das primäre Ziel ist die Schaffung einer zeitlich optimalen Anlieferstruktur, die sowohl interne Lagerprozesse effizienter gestaltet als auch die Wartezeiten für Lieferanten signifikant senkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine IST-Analyse von Kapazitäten und Prozessdaten sowie auf die praktische Umsetzung und Auswertung von Optimierungsstrategien im PDCA-Zyklus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen von Wartezeiten, die standortspezifischen Kapazitätsuntersuchungen sowie die konkrete Optimierung der Zeitfenstervergabe und Personalplanung dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Wareneingang, Zeitfenstermanagement, Durchlaufzeit, Kapazitätsplanung und Prozessoptimierung.

Wie trägt Mercareon zur Lösung bei?

Das Portal dient der webbasierten Koordination von Lieferungen und Ankunftsterminen, um Stoßzeiten zu entzerren und eine Echtzeit-Übersicht der Hofaktivitäten zu ermöglichen.

Welchen Einfluss haben Feiertage auf das Zeitfenstermanagement?

Feiertage führen zu schwankenden Volumina, was eine proaktive Glättung der Bestellmengen und eine flexible Anpassung der Personaleinsatzpläne im Wareneingang erforderlich macht.

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Details

Titel
Wareneingangsprozesse mit Zeitfenstermanagement
Untertitel
Reduzierung der Durchlaufzeit im Lebensmitteleinzelhandel am Beispiel eines Regionallagers
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, München früher Fachhochschule
Veranstaltung
Logistik
Note
1,7
Autor
B.A. Matthias Grübl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
88
Katalognummer
V423697
ISBN (eBook)
9783668749665
ISBN (Buch)
9783668749672
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Logistik Schnittstelle Spedition Sammelgut Wareneingang Wartezeit Standkosten Standgebühr Effizienz Personalplanung Durchlaufzeit Zentrallager Regionallager Lebensmittelhandel Engpass Kennzahlen Zeitfenster Zeitfensterstruktur Flächenkapazität Avisierung Avis Strukturkennzahlen Leistungskennzahlen Restriktion Kapazitätsrestriktion Optimierung Slots Zeitfensterslots Auslastungssteuerung Lkw Eingang Personaleinsatzplanung Zeitfenstermanagement-System ZMS Mercareon Cargoclix Industrie Handel heterogenes Sortiment Lagerstruktur Bundesverkehrsministerium Just in Time JIT Just in Sequence JIS Standzeit Entladevorgang Aufenthaltsdauer Zeitstempel Gestellung time of dispatch real waiting time waiting time referred to timeslot Ablauforganisation einstufig zweistufig Paletten MHD Qualität Informationsfluss Materialfluss Boomgaarden Bushuev Gietz Van Bonn Wenger
Produktsicherheit
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Arbeit zitieren
B.A. Matthias Grübl (Autor:in), 2017, Wareneingangsprozesse mit Zeitfenstermanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/423697
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Leseprobe aus  88  Seiten
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