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Regulation des Blutzuckerspiegels und Diabetes

Titel: Regulation des Blutzuckerspiegels und Diabetes

Facharbeit (Schule) , 2012 , 19 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Andreas Stadler (Autor:in)

Biologie - Krankheiten, Gesundheit, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Blut ist ein wichtiges Transportmittel für die unterschiedlichsten Stoffe im Körper. Eine wichtige Stoffklasse, die durch das Blut transportiert, sind die Kohlenhydrate (vorallem Glucose). Kohlenhydrate sind ein wichtiger Energielieferant für verschiedene Stoffwechselvorgänge im Körper und müssen deshalb vom Blut in unterschiedliche Regionen des Körpers transportiert werden.
Bei einem erwachsenen Menschen im nüchternen Zustand ist ein Blutzucker von 90 – 110 mg/dl der Normalwert. Einen zu hohen Blutzuckerspiegel bezeichnet man als Hyperglykämie, einen zu niedrigen als Hypoglykämie. Symptome der Hyperglykämie sind z.B. ein starkes Durstgefühl, Exsikkose (Austrocknung) und/oder Bewusstseinsstörungen. Eine Hypoglykämie hingegen ist geprägt durch Zittern, Heißhunger, Verwirrtheit, Sprach- und Sehstörungen, Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit und/oder Koma. Im Folgenden möchte ich nun darauf eingehen wie der Körper es schafft, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeines

2. Die Regulation des Blutzuckerspiegels

3. Störungen in der Regulation des Blutzuckerspiegels – Diabetes mellitus

a) Diabetes Typ 1

I) Ursachen

II) Symptome

III) Therapie

b) Diabetes Typ 2

I) Ursachen

II) Symptome

III) Therapie

c) Folgen des Diabetes mellitus

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit den biologischen Grundlagen der Blutzuckerregulation im menschlichen Körper sowie den daraus resultierenden pathologischen Zuständen bei Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2. Das primäre Ziel ist es, die Funktionsweise des körpereigenen Regelkreises darzustellen, die Unterschiede in den Entstehungsursachen und Symptomatiken beider Diabetestypen aufzuzeigen und die entsprechenden therapeutischen Ansätze sowie langfristigen gesundheitlichen Folgen zu analysieren.

  • Physiologische Mechanismen der Blutzuckerregulierung (Insulin und Glucagon)
  • Pathophysiologie und Therapie von Diabetes Typ 1 (Autoimmunprozesse, Insulintherapie)
  • Pathophysiologie und Therapie von Diabetes Typ 2 (Insulinresistenz, medikamentöse Behandlung)
  • Regelkreise und Einflussfaktoren durch Stresshormone
  • Langzeitfolgen von Diabetes mellitus

Auszug aus dem Buch

b) Diabetes Typ 2

Eine der Hauptursachen für Diabetes Typ 2 ist Bewegungsmangel und das daraus resultierende Übergewicht, was zu einer größeren Anzahl von Fettzellen im Körper führt. Kürzlich wurde bekannt, dass Fettzellen das Hormon Resistin ins Blut abgeben. Die Wissenschaft geht davon aus, dass dieses Hormon dafür sorgt, dass die Körperreaktion auf das von der Bauchspeicheldrüse produzierte Insulin geringer wird, die Insulinrezeptoren verlieren also ihre Effizienz. Um der Glucose aber dennoch die „Tür zur Zelle“ zu öffnen, wird mehr Insulin benötigt. Die Bauchspeicheldrüse produziert also immer mehr Insulin, weil der Blutzuckerspiegel immer weiter steigt. So entwickelt der Körper eine Insulinresistenz.

In einem zweiten Stadium der Krankheit ist aber der Punkt erreicht, dass die Bauchspeicheldrüse überlastet ist und die Insulinproduktion einstellt. Dann tritt ein Insulinmangel ein.

Es sei an dieser Stelle anzumerken, dass die Theorie mit dem Resistin noch nicht vollkommen sicher ist. Tatsache ist aber dennoch, dass bei erhöhter Menge von Fettzellen im Körper die Wahrscheinlichkeit für eine Insulinresistenz deutlich erhöht ist.

Man spricht deshalb auch davon, dass die Krankheit Diabetes Typ 2 „auf dem Boden eines metabolischen Syndroms (=Wohlstandssyndrom)“ entsteht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Allgemeines: Das Kapitel erläutert die Bedeutung von Blut als Transportmedium für Kohlenhydrate und definiert die medizinischen Begriffe Hyperglykämie und Hypoglykämie im Kontext normaler Blutzuckerwerte.

2. Die Regulation des Blutzuckerspiegels: Hier wird der biologische Regelkreis beschrieben, in dem Insulin und Glucagon als Gegenspieler aus der Bauchspeicheldrüse den Glucosespiegel im Blut konstant halten.

3. Störungen in der Regulation des Blutzuckerspiegels – Diabetes mellitus: Dieser Abschnitt analysiert die Fehlfunktionen des Regelkreises, differenziert zwischen den Typen 1 und 2 hinsichtlich Ursachen, Symptomen und Therapie und erläutert die schwerwiegenden Spätfolgen.

Schlüsselwörter

Blutzuckerspiegel, Diabetes mellitus, Insulin, Glucagon, Bauchspeicheldrüse, Hyperglykämie, Hypoglykämie, Insulinresistenz, Stoffwechsel, Glucose, Langerhans’sche Inseln, Diabetes Typ 1, Diabetes Typ 2, HbA1c-Wert, Metabolisches Syndrom.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die biologischen Prozesse der Blutzuckerregulation im menschlichen Körper und untersucht, wie Funktionsstörungen in diesem System zu Diabetes mellitus führen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die physiologische Wirkung von Insulin und Glucagon, die Ursachen, Symptome und Therapien von Diabetes Typ 1 und Typ 2 sowie die gesundheitlichen Langzeitfolgen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für den biologischen Regelkreis des Blutzuckerspiegels zu vermitteln und die medizinischen Hintergründe von Diabetes mellitus verständlich darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf wissenschaftlichen Fachbüchern und medizinischen Internetquellen basiert, um aktuelle Erkenntnisse zusammenzufassen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Wirkungsweise der Bauchspeicheldrüse, die verschiedenen Diabetestypen und deren medikamentöse oder lebensstilbasierte Behandlungsmöglichkeiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Blutzuckerregulation, Insulin, Glucagon, Diabetes Typ 1, Diabetes Typ 2 und Insulinresistenz charakterisiert.

Warum spielt das Hormon Resistin bei Typ 2 eine Rolle?

Resistin steht im Verdacht, die Effizienz von Insulinrezeptoren zu senken, was zur Entwicklung einer Insulinresistenz bei übergewichtigen Patienten beitragen kann.

Was unterscheidet das Basis-Bolus-Konzept von anderen Ansätzen?

Das Basis-Bolus-Konzept ahmt die natürliche Insulinausschüttung eines gesunden Menschen nach, indem es einen Grundbedarf und einen bedarfsgerechten Bolus bei Mahlzeiten trennt.

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Details

Titel
Regulation des Blutzuckerspiegels und Diabetes
Note
2,0
Autor
Andreas Stadler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
19
Katalognummer
V423990
ISBN (eBook)
9783668693401
ISBN (Buch)
9783668693418
Sprache
Deutsch
Schlagworte
regulation blutzuckerspiegels diabetes
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Stadler (Autor:in), 2012, Regulation des Blutzuckerspiegels und Diabetes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/423990
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Leseprobe aus  19  Seiten
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