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Unterrichtskonzept zum Operationstraining im Geschichtsunterricht in der Sek I.

Title: Unterrichtskonzept zum Operationstraining im Geschichtsunterricht in der Sek I.

Seminar Paper , 2015 , 17 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Franziska Haimann (Author)

Didactics - History
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Summary Excerpt Details

Operatoren sind Teil der Bildungssprache und im Allgemeinen versteht man darunter Verben, welche im Rahmen einer Aufgabenstellung die SuS zu einer bestimmten Tätigkeit auffordern. Außerdem verlangt jeder Operator eine gewisse Darstellungsform in der die Antwort gegeben werden sollte. Das Verstehen dieser ist nicht nur für das Erfolgreiche bewältigen einer Aufgabenstellung essentiell notwendig, sondern kann eine Leistungsverbesserung im Fach mit sich führen. Operatoren lassen sich in zwei Kategorien unterteilen, qualitative und quantitative Unterschiede. Qualitative Unterschiede in den Operatoren zielen auf den verlangten Darstellungsrahmen ab (Anforderungsbereiche I bis III : Reproduktion, Reorganisation und Transfer von Wissen) und quantitative Unterschiede zeigen sich zum Beispiel in der Ausführlichkeit oder Überblickshaftigkeit der Antwort, welche im jeden AFB unterschiedlich ausgeprägt sind. Innerhalb der Reihe wurden alle AFB's implementiert, jedoch nicht in jeder Unterrichtsstunde, weil der zu fördernde Kompetenzschwerpunkt nicht vernachlässigt wurde. In der Reihe wurde darauf geachtet, dass die AFB's in jeder Unterrichtsstunde gekennzeichnet und aus jedem AFB eine Auswahl von Operatoren verwendet wurden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Darstellung der Schule

2. Intention des Vorhabens

3. Reihenplanung

4. Darstellung der Klasse

5. Umsetzung

6. Methodische Umsetzung

7. Auswertung

8. Reflexion

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Förderung des Verständnisses für Operatoren im Geschichtsunterricht einer 8. Klasse, um die sprachlichen Defizite der Schülerinnen und Schüler bei der Bearbeitung von Aufgabenstellungen zu verringern und ihre Lernleistungen zu steigern.

  • Analyse der sprachlichen Defizite im schulischen Kontext
  • Einführung und Anwendung von Operatoren der Anforderungsbereiche I-III
  • Einsatz spielerischer Methoden wie Memory, Domino und Piktogrammentwicklung
  • Entwicklung eines durchgängigen Sprachbildungskonzepts im Geschichtsunterricht
  • Reflexion über Wirksamkeit und Rahmenbedingungen des Unterrichtskonzepts

Auszug aus dem Buch

6. Methodische Umsetzung

Die methodische Umsetzung erfolgte in mehreren Schritten. In jeder Unterrichtsstunde wurden die Operatoren besonders hervorgehoben auf den Arbeitsmaterialien, außerdem wurden die Operatoren am Anfang der Aufgabenstellung auf dem Smartboard visualisiert und zusätzlich der AFB angegeben. Der erste Block der Reihe wurde genutzt ein Arbeitsblatt in Partnerarbeit zu erarbeiten, welches die Operatoren der AFB's I bis III mittels selbst formulierten Beschreibungen und selbst entwickelten Piktogrammen durch die SuS erklären ließ. Es entstanden dienliche Piktogramme, die die SuS selbst kreiert haben und dadurch in der Lage waren, die Operatoren näher zu beschreiben. Für den Operator ‚zusammenfassen‘ entstand beispielsweise ein Piktogramm aus drei Elementen. Ein „dickes“ Buch, einem Postit sowie einem Folgepfeil. Die SuS haben den Operator als; „Von viel zum wesentlichen“ gedeutet und beschrieben. Piktogramme haben den Vorteil, dass sie eine Information durch eine vereinfachte grafische Darstellung vermitteln. Dieses Arbeitsblatt konnten die SuS in jeder Unterrichtsstunde nutzen, um die Operatoren nochmals zu visualisieren und sich in Erinnerung zu bringen.

Das Operationstraining wurde im zweiten Block mittels eines Operatorenmemories fortgesetzt. Das Memory bietet als Legespiel die Möglichkeit der richtigen Zuordnung von Begriff (Operator) und deren Erklärung. Durch ihren wiederholenden Charakter ist ein Memory gut zur Festigung einsetzbar. Die positive Wirkung von Spielen im Unterricht wird im weiteren Verlauf dieses Punktes näher erläutert. Im dritten Block der Reihe wurde durch die SuS ein Plakat zu dem Thema „Die 95 Thesen Luthers“ mit dem Schwerpunkt Operatoren zu verwenden erstellt. Die SuS hatten den Arbeitsauftrag, nachdem sie Informationen zu den 95 Thesen herausgearbeitet hatten, in Gruppen Plakate zu entwerfen auf den Fragen formuliert werden, die mindestens zwei Operatoren von jeden AFB beinhalteten. Außerdem mussten die SuS zu der von ihnen entworfenen Fragestellung die Antwort geben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Darstellung der Schule: Ein Überblick über das Profil der Schule, die sich durch eine hohe kulturelle Diversität auszeichnet und Ansätze der Sprachförderung im Schulkonzept verankert hat.

2. Intention des Vorhabens: Begründung der Notwendigkeit des Operationstrainings aufgrund der beobachteten Schwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler beim Verständnis von Aufgabenstellungen.

3. Reihenplanung: Detaillierte Darstellung der Unterrichtsreihe zur Reformation, in der die Operatoren systematisch in verschiedene fachliche Inhalte integriert werden.

4. Darstellung der Klasse: Analyse der sprachlichen Lernausgangslage der Klasse, die von einem heterogenen Leistungsniveau und Schwierigkeiten im schriftlichen Ausdruck geprägt ist.

5. Umsetzung: Beschreibung der Durchführung eines Pretests zur Lernstandserhebung und der systematischen Einbindung der Operatoren in den Unterricht.

6. Methodische Umsetzung: Erläuterung der verwendeten didaktischen Methoden wie Piktogrammarbeit, Memory, Plakatgestaltung und Domino zur Festigung der Operatorenkompetenz.

7. Auswertung: Darstellung der Lernfortschritte der Schülerinnen und Schüler anhand von Posttests, die eine generelle Leistungsverbesserung belegen.

8. Reflexion: Kritische Auseinandersetzung mit der Durchführung, den Rahmenbedingungen sowie Vorschläge zur Optimierung zukünftiger Trainingsphasen.

Schlüsselwörter

Operationstraining, Geschichtsunterricht, Sprachbildung, Operatoren, Anforderungsbereiche, Lernspiele, Piktogramme, Leseverstehen, Reformation, Sekundarstufe I, Bildungssprache, Lernstandserhebung, Fachdidaktik, Methodenkompetenz, Unterrichtsreflexion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht ein Unterrichtskonzept zur Förderung der sogenannten Operatoren im Geschichtsunterricht, um Schülerinnen und Schülern das Verständnis von Aufgabenstellungen zu erleichtern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Mittelpunkt stehen die Sprachbildung, die fachspezifische Anwendung von Operatoren in der Geschichte sowie der Einsatz motivierender, spielerischer Unterrichtsmethoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Schwierigkeiten der Schüler bei der Interpretation von Aufgaben zu minimieren und eine messbare Leistungsverbesserung durch gezieltes Training zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Aktionsforschung, bestehend aus einer Lernstandserhebung (Pretest), der praktischen Umsetzung im Unterricht durch verschiedene Methoden und einer abschließenden Evaluierung (Posttest).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die konkrete Reihenplanung zum Thema Reformation, die methodische Ausgestaltung der Übungseinheiten und die statistische Auswertung der Lernfortschritte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sprachbildung, Operatoren, fachdidaktische Methoden und Leistungsförderung definiert.

Warum spielt die Reformation in diesem Konzept eine zentrale Rolle?

Das Thema dient als inhaltlicher Rahmen, an dem die Schüler die Anwendung der Operatoren exemplarisch erlernen, wiederholen und festigen können.

Welche Rolle spielen Piktogramme in der methodischen Umsetzung?

Piktogramme dienen als visuelle Lernhilfe, die es den Schülern ermöglicht, die abstrakten Anforderungen der Operatoren durch vereinfachte grafische Darstellungen besser zu verinnerlichen.

Welchen Einfluss hatte der Ramadan auf die Umsetzung?

Die Autorin reflektiert, dass der Ramadan erschwerte Bedingungen schuf, da die Schüler in dieser Zeit eine geringere Leistungsbereitschaft und Demotivation zeigten.

Welches Fazit zieht die Autorin zur fächerübergreifenden Zusammenarbeit?

Die Autorin stellt fest, dass das Potenzial der Sprachbildung deutlich hätte gesteigert werden können, wenn eine engere Kooperation mit anderen Fächern, etwa dem Deutschunterricht, stattgefunden hätte.

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Details

Title
Unterrichtskonzept zum Operationstraining im Geschichtsunterricht in der Sek I.
Course
Schulpraktisches Seminar
Grade
1,5
Author
Franziska Haimann (Author)
Publication Year
2015
Pages
17
Catalog Number
V424928
ISBN (eBook)
9783668703872
ISBN (Book)
9783668703889
Language
German
Tags
Modulprüfung Operatoren Opterationstraining Unterricht Fachdidaktik Geschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Haimann (Author), 2015, Unterrichtskonzept zum Operationstraining im Geschichtsunterricht in der Sek I., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/424928
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