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Der klientenzentrierte Ansatz nach Rogers. Darstellung und Diskussion am Beispiel eines fiktiven Beratungsgesprächs

Titel: Der klientenzentrierte Ansatz nach Rogers. Darstellung und Diskussion am Beispiel eines fiktiven Beratungsgesprächs

Ausarbeitung , 2017 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Meike Vösgen (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht und diskutiert den klientenzentrierten Ansatz nach Carl Rogers am Beispiel einer fiktiven Beratungssituation. Dazu wird zunächst die humanistische Psychologie vorgestellt. Darauf aufbauend folgt eine Erläuterung der personenzentrierten Haltung, aus der die Selbstaktualisierungstendenz, das therapeutische Basisverhalten, sowie die Interventionsstrategien hervor gehen. Im Anschluss werden eine fiktive schulische Situation und ein dazu passendes Beratungsgespräch gezeigt und im Hinblick auf klientenzentrierte Techniken analysiert. Zuletzt wird der Ansatz insbesondere bezüglich Motivation, Konfrontation und Beurteilfreiheit diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die humanistische Psychologie

2.Die Personenzentrierte Haltung

2.1 Die Selbstaktualisierungstendenz

2.2 Das therapeutische Basisverhalten

2.2.1 Empathie

2.2.2 Unbedingte Wertschätzung

2.2.3. Kongruenz

3. Interventionsstrategien

3.1 Spiegeln

3.2 Konfrontieren

3.3. Zusammenfassen

3.4 Konkretisieren

3.5 Perspektivwechsel anbieten

4. Klientenzentrierte Techniken am Beispiel einer möglichen Beratungssituation

4.1 Die fiktive Situation

4.2 Analyse des fiktiven Beratungsgesprächs

5. Diskussion

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und diskutiert den klientenzentrierten Ansatz nach Carl Rogers durch die Analyse einer fiktiven Beratungssituation, um dessen Anwendbarkeit, Potenziale und Grenzen im pädagogischen Kontext zu beleuchten.

  • Grundlagen der humanistischen Psychologie
  • Zentrale personenzentrierte Haltungen und Basisvariablen
  • Interventionstechniken im Beratungsprozess
  • Analyse und Reflexion anhand eines fiktiven Fallbeispiels
  • Diskussion der Umsetzbarkeit und Herausforderungen in der Arbeit mit Klienten

Auszug aus dem Buch

4.2 Analyse des fiktiven Beratungsgesprächs

Hier zeigt sich die unbedingte Wertschätzung in Form einer beurteilsfreien Zuwendung. Obwohl der Schüler bereits von „Scheiße bauen“ spricht, nimmt die Beraterin noch keine Wertung vor, sondern signalisiert, dass sie an seiner Perspektive interessiert ist. Damit einher geht die Akzeptanz seiner Person. Des Weiteren zeigt die Beraterin Empathie, indem sie bewertungsfrei mitteilt, wie sie die aktuelle Gefühlslage des Schülers nach seinen vorherigen Beschreibungen versteht: „Ich verstehe, dass du genervt davon bist [...]“

Der Schüler sagt hier zunächst, er sei aufgrund einer Anweisung gekommen. Danach stimmt er aber zu, dass er gekommen sei, um zu erzählen, was ihn nervt. Weil nach Rogers der Klient (hier der Schüler) zunächst ein Bewusstsein für sein Kommen entwickeln muss, um auch ein Verantwortungsgefühl für die Bearbeitung seiner Problemlage herauszuarbeiten, ist dies ein wichtiger Schritt. Natürlich übernimmt Leon hierdurch noch keine vollkommene Eigenverantwortung für sein Kommen, es findet aber schon ein Prioritätenwechsel statt; oberste Priorität hat das Gespräch, über das was ihn nervt und nicht die Anweisung seiner Englischlehrerin.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die humanistische Psychologie: Einführung in das psychologische Modell, das den Menschen als in seinem Kern „gut“ betrachtet und das dialogische Prinzip in den Vordergrund stellt.

2.Die Personenzentrierte Haltung: Erläuterung der zentralen Konzepte wie der Selbstaktualisierungstendenz sowie des therapeutischen Basisverhaltens bestehend aus Empathie, unbedingter Wertschätzung und Kongruenz.

3. Interventionsstrategien: Vorstellung konkreter Methoden zur Erweiterung des Beratungsprozesses, darunter Spiegeln, Konfrontieren und Zusammenfassen.

4. Klientenzentrierte Techniken am Beispiel einer möglichen Beratungssituation: Praktische Anwendung und detaillierte Analyse der theoretischen Konzepte anhand eines Fallbeispiels eines Schülers.

5. Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit der praktischen Umsetzbarkeit des Ansatzes, insbesondere bei Motivationsproblemen oder notwendigen direktiven Anweisungen.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der klientenzentrierten Beratung als wachstumsförderndes Instrument, das jedoch an seine Grenzen stößt, wenn zwingende institutionelle Vorgaben notwendig werden.

Schlüsselwörter

Klientenzentrierte Beratung, Carl Rogers, Humanistische Psychologie, Selbstaktualisierungstendenz, Empathie, Unbedingte Wertschätzung, Kongruenz, Beratungssituation, Interventionsstrategien, Fallanalyse, Motivation, Pädagogik, Beratungspraxis, Gesprächsführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Herleitung und praktischen Anwendung des klientenzentrierten Beratungsansatzes nach Carl Rogers.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Der Fokus liegt auf den humanistischen Grundlagen, dem therapeutischen Basisverhalten des Beraters und spezifischen Interventionsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Darstellung des Ansatzes sowie dessen Erprobung an einem fiktiven Beratungsbeispiel, um die Chancen und Grenzen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Literaturarbeit zur theoretischen Fundierung sowie die qualitative Analyse eines fiktiven Beratungsgesprächs zur Veranschaulichung der Methodik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Neben der theoretischen Einbettung in die humanistische Psychologie erfolgt die detaillierte Darstellung der Beratungskonzepte und deren Anwendung in einer konkreten schulischen Fallstudie.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Personenzentrierung, empathisches Zuhören, Selbstaktualisierung, Beratungsinteraktion und humanistische Psychologie sind zentrale Begriffe der Arbeit.

Wie wird mit „unmotivierten“ Klienten im klientenzentrierten Ansatz umgegangen?

Der Text betont, dass Motivation keine Voraussetzung sein muss, sondern durch eine akzeptierende Grundhaltung und das Aufbauen einer tragfähigen Beziehung innerhalb des Prozesses entstehen kann.

Wo liegen die Grenzen der klientenzentrierten Beratung laut Autor?

Die Grenzen zeigen sich vor allem dort, wo direktive Maßnahmen wie Anordnungen oder Beschlüsse zum Schutz des Klienten oder Dritter (z.B. bei Eigen- oder Fremdgefährdung) zwingend erforderlich sind.

Inwieweit spielt die Kongruenz des Beraters eine Rolle?

Kongruenz gilt als wesentliches Merkmal, das Sicherheit im Beratungsprozess stiftet und dem Klienten ein authentisches Gegenüber bietet, an dem er sich orientieren kann.

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Details

Titel
Der klientenzentrierte Ansatz nach Rogers. Darstellung und Diskussion am Beispiel eines fiktiven Beratungsgesprächs
Hochschule
Universität zu Köln  (Department für Heilpädagogik und Rehabilitation)
Veranstaltung
Grundlagen der Beratung
Note
1,0
Autor
Meike Vösgen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
13
Katalognummer
V427085
ISBN (eBook)
9783668715608
ISBN (Buch)
9783668715615
Sprache
Deutsch
Schlagworte
klientenzentrierter Ansatz psychologische Beratung Psychologie Beratung Rogers
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Meike Vösgen (Autor:in), 2017, Der klientenzentrierte Ansatz nach Rogers. Darstellung und Diskussion am Beispiel eines fiktiven Beratungsgesprächs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/427085
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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