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Deutschland und Südkorea. Bilaterale Forschungsmöglichkeiten

Titel: Deutschland und Südkorea. Bilaterale Forschungsmöglichkeiten

Bachelorarbeit , 2018 , 65 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anna Patramanis (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Bachelorarbeit gibt einen Überblick über bilaterale Forschungsmöglichkeiten zwischen Deutschland und Südkorea. Dabei werden die dafür relevanten deutschen und südkoreanischen Forschungsgesellschaften systematisch dargestellt sowie bilaterale Forschungsprojekte im industriellen, akademischen und industriell-akademischen Sektor veranschaulicht.

Die Industrienationen werden auf Stärken und Schwächen in Forschung und Entwicklung untersucht. Eigenständig abgeleitete Maßnahmen geben eine Antwort auf die zentrale Forschungsfrage der Arbeit: Welche bilateralen Forschungsmöglichkeiten bestehen zwischen Deutschland und Südkorea und wie lassen sich Maßnahmen für zukünftige Projekte ableiten?

Die vorgestellten Maßnahmen haben die Projektetablierung im industriell-akademischen Sektor unter Berücksichtigung des sogenannten Stärken-Schwächen-Ausgleichs in Forschung und Entwicklung der vorgestellten Industrienationen zum Ziel. Die Bachelorarbeit ist sowohl für Studierende aller Fachbereiche mit Forschungsinteressen als auch für Entscheidungsträger in Forschungsgesellschaften interessant.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz und Problemstellung

1.2 Fragestellung, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Forschungsförderung in Deutschland

2.1 Definition und Ziele

2.2 Systematischer Überblick ausgewählter Gesellschaften, Stiftungen und Unternehmen

3 Forschungsförderung in Südkorea

3.1 National Research Foundation of Korea

3.2 Korea Institute for Advancement of Technology

3.3 Korea Institute of Science and Technology Europe

4 Bilaterale Forschungsprojekte

4.1 Definition, Motive und Ziele

4.2 Bestehende industrielle Forschungsprojekte

4.3 Bestehende akademische Forschungsprojekte

4.4 Bestehende industriell-akademische Forschungsprojekte

4.5 Zukünftige Forschungsprojekte

5 Deutschland und Südkorea: Stärken und Schwächen in Forschung und Entwicklung

5.1 Deutschland

5.2 Südkorea

6 Maßnahmen zur Förderung bilateraler Forschungsmöglichkeiten

6.1 Abgeleitete Maßnahmen

6.2 Chancen und Risiken

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht bilaterale Forschungsmöglichkeiten zwischen Deutschland und Südkorea mit dem Ziel, bestehende Kooperationsformen zu analysieren und strategische Maßnahmen für zukünftige Projekte abzuleiten. Die Arbeit geht der Forschungsfrage nach, welche Möglichkeiten der Zusammenarbeit bestehen und wie ein Ausgleich länderspezifischer Stärken und Schwächen in Forschung und Entwicklung (FuE) durch bilaterale Projekte gefördert werden kann.

  • Analyse der nationalen Forschungsförderungsstrukturen beider Nationen
  • Systematische Erfassung aktueller industrieller, akademischer und hybrid-kooperativer Forschungsprojekte
  • Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen in der FuE-Landschaft
  • Entwicklung konkreter Empfehlungen zur Stärkung der deutsch-südkoreanischen Forschungszusammenarbeit

Auszug aus dem Buch

4.1 Definition, Motive und Ziele

Das Wort „bilateral“, aus dem Lateinischen bi = zwei und latus = Seite, bedeutet „zweiseitig, von zwei Seiten ausgehend, zwei Seiten betreffend“ und oft im Zusammenhang mit Abkommen, Gesprächen oder Verträgen in Einklang gebracht. Das Wort „Kooperation“ hat seinen Ursprung im Lateinischen cooperatio = Mitwirken. Da verschiedene Definitionen für den Begriff in der Literatur zu finden sind, erscheint eine auf die globale Kooperation zielende Definition für die vorliegende Arbeit passend. Demnach unterscheidet Georghiou zwischen der „formalen und informalen globalen Kooperation“. Die „formale globale Kooperation“ entspricht den formalen Aktivitäten großer Institutionen sowie spezifischen Förderprogrammen und Tätigkeiten, die durch Vereinbarungen geregelt sind (vgl. Georghiou 1998, S. 612). Die „informale Kooperation“ entspricht einer informellen Zusammenarbeit von Wissenschaftlern auf ihren Reisen, bei der Kommunikation und beim Austausch von Ideen, ohne die Beziehung vertraglich festzuhalten (vgl. Georghiou 1998, S. 612). Demnach entspricht die „Forschungskooperation“ einer informalen oder formalen globalen Kooperation in der Forschung und Entwicklung. Die Begriffe „Forschungsprojekt“ und „Forschungskooperation“ werden in der vorliegenden Arbeit synonym verwendet, da jede Kooperation ein bestimmtes Ziel verfolgt, welches im Rahmen einer projektähnlichen Zusammenarbeit seine Umsetzung findet.

Der Begriff „Forschungsprojekt“ wird definiert als eine innovationsbasierte Partnerschaft, welche zumindest teilweise erhebliche Bemühungen in FuE erfordert (Hagedoorn et al. 2000, S. 567–568). Weiterhin wird es definiert als eine Zusammenkunft von Forschern, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen (vgl. Katz & Martin 1997, S. 7). Wichtige Merkmale für FuE-Kooperationen sind die freiwillige Zusammenarbeit, die Verfolgung gemeinsamer Ziele und Interessen sowie die wissenschaftliche oder wirtschaftliche Profitabilität. Darüber hinaus können sie sich auf verschiedene Fachgebiete der Wissenschaft konzentrieren und diversen Zwecken des wissenschaftlichen Schöpfertums dienen. Demnach entsprechen bilaterale Forschungsprojekte einer zweiseitigen innovationsbasierten Partnerschaft zur Gewinnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in FuE.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung bilateraler Forschungszusammenarbeit im globalen Kontext ein und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie das Vorgehen der Arbeit.

2 Forschungsförderung in Deutschland: Das Kapitel erläutert die Grundlagen der Forschungsförderung und stellt die zentralen deutschen Akteure wie DFG, Fraunhofer, Max-Planck-Gesellschaft und relevante Ministerien vor.

3 Forschungsförderung in Südkorea: Hier werden die wichtigsten südkoreanischen Institutionen wie die National Research Foundation of Korea und das KIAT detailliert beschrieben, um die dortige Forschungslandschaft zu skizzieren.

4 Bilaterale Forschungsprojekte: In diesem Kapitel werden bestehende Forschungsaktivitäten zwischen beiden Ländern in industriellen, akademischen und industriell-akademischen Sektoren analysiert und kategorisiert.

5 Deutschland und Südkorea: Stärken und Schwächen in Forschung und Entwicklung: Das Kapitel vergleicht die Innovationskraft beider Länder anhand von FuE-Ausgaben und Publikationsverteilungen, um die jeweiligen Stärken und Schwächen zu identifizieren.

6 Maßnahmen zur Förderung bilateraler Forschungsmöglichkeiten: Basierend auf den vorherigen Analysen werden konkrete Empfehlungen, wie eine Konferenz und eine digitale Plattform, zur Stärkung der Zusammenarbeit unterbreitet.

7 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, bewertet die Chancen und Risiken bilateraler Kooperationen und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit einer stärkeren Vernetzung im industriell-akademischen Sektor.

Schlüsselwörter

Forschung und Entwicklung, FuE, Bilaterale Forschungsprojekte, Deutschland, Südkorea, Forschungsförderung, Innovationskraft, Industriell-akademische Kooperation, Technologietransfer, Wissensaustausch, Forschungsmanagement, Forschungsstrategie, Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsnetzwerke, Wissenschaftliche Zusammenarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Forschungszusammenarbeit zwischen Deutschland und Südkorea und untersucht, wie bilaterale Forschungsmöglichkeiten durch die Analyse länderspezifischer Stärken und Schwächen optimiert werden können.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die zentralen Themen sind die nationale Forschungsförderung in beiden Ländern, eine Übersicht bestehender bilateraler Projekte sowie eine strategische Analyse der Innovationslandschaften in Deutschland und Südkorea.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Ableitung konkreter Maßnahmen zur Förderung bilateraler Forschungskooperationen, um den Wissens- und Technologietransfer zwischen beiden Industrienationen zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer systematischen Auswertung von Daten zu forschungsfördernden Institutionen sowie einer deskriptiven Analyse bestehender bilateraler Forschungsprojekte.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil befasst sich mit der Vorstellung der deutschen und südkoreanischen Forschungsakteure, der Kategorisierung bisheriger bilateraler Projekte sowie einem Vergleich der Innovationskennzahlen beider Länder.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten beschreiben?

Wichtige Begriffe sind FuE, bilaterale Forschung, Innovationskraft, Technologietransfer und deutsch-südkoreanische Zusammenarbeit.

Welche Rolle spielt der "industriell-akademische Sektor" in der Arbeit?

Der industrielle-akademische Sektor wird als ein Bereich mit Nachholbedarf identifiziert, in dem durch gezielte Vernetzung ein besonders hoher Mehrwert für den Stärken-Schwächen-Ausgleich zwischen den Nationen erzielt werden kann.

Warum wird die Etablierung einer digitalen Plattform empfohlen?

Die Plattform soll als zentrales Instrument dienen, um Akteuren aus Industrie und Wissenschaft die kostenlose Suche nach passenden bilateralen Forschungspartnern zu ermöglichen und so Transaktionskosten zu senken.

Welche länderspezifischen Unterschiede in der Forschungsstärke werden genannt?

Während Deutschland beispielsweise in den Geistes-, Sozial- und Umweltwissenschaften stark aufgestellt ist, zeigt Südkorea besondere Stärken in den Bereichen Ingenieurwissenschaften, Medizin und Materialwissenschaften.

Ende der Leseprobe aus 65 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Deutschland und Südkorea. Bilaterale Forschungsmöglichkeiten
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
1,3
Autor
Anna Patramanis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
65
Katalognummer
V427499
ISBN (eBook)
9783668712188
ISBN (Buch)
9783668712195
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bilateral forschung südkorea deutschland forschungsmöglichkeiten projekte kooperation internationale forschungsprojekte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Patramanis (Autor:in), 2018, Deutschland und Südkorea. Bilaterale Forschungsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/427499
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