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Was ist Coaching und was ist es nicht?

Beschleunigt Coaching die Karriere, steigert es die Führungsqualitäten oder macht es Manager zu besseren Entscheidern?

Titel: Was ist Coaching und was ist es nicht?

Studienarbeit , 2016 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Özge Kaya (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Was ist Coaching und was ist Coaching nicht? Greift das Coaching in andere Beratungsformate ein und welche wesentlichen Aspekte sind charakterisierend für das Coaching? Einige Coachs geben an, dass Coaching eine lösungsorientierte Beratung sei, während andere die Bezeichnung „Beratung“ explizit ausschließen. In anderen Definitionen wiederum heißt es, dass das Coaching eine Art „Begleitung“ oder „Unterstützung“ von Klienten darstellt.

Der Klient entwickelt, mit Hilfe des Coachs, Problemlösungskompetenzen und löst so die eigenen Probleme selbst. Der Coach schlüpft sozusagen in die Rolle des Wegweisers. Dabei bleiben die Begriffe „Begleitung“ und „Unterstützung“ so vage, dass man nicht erkennen kann, welche konkreten Methoden sich dahinter verbergen. Doch nicht nur der Begriff, sondern auch der Ablauf des Coachings ist sehr vielfältig. Um eine Antwort auf die Frage, was Coaching überhaupt ist, geben zu können, wird in Kapitel 2 zunächst der Begriff Coaching nach Migge (2007), Nazarkiewicz/Krämer (2012) und Schreyögg (2013) definiert und die Schwierigkeit des divergierenden Coaching-Begriffs erläutert.

In Kapitel 3 werden wichtige Charakteristika und grundlegende Aufgaben des Coachings im Überblick dargestellt. Anschließend wird die große Rollenvielfalt des Coachs kurz und bündig anhand eines Fallbeispiels beschrieben. Mögliche Coaching-Anliegen, welche in verschiedenen Lebensbereichen eine Rolle spielen, werden in Kapitel 5 aufgeführt. Dabei sollen insbesondere die Fragen, wo und wer gecoacht wird, welche Themen im Coaching behandelt werden, und wer das Coaching führt, beantwortet werden. Was das Coaching von anderen Unterstützungsleistungen unterscheidet, wird in Kapitel 6 genauer betrachtet, in dem die unterschiedlichen Beratungsformen hinsichtlich ihrer Rollen, Methoden, Themen und Ziele untersucht und kurz miteinander verglichen werden. Ein besonderes Augenmerk dabei wird auf die Abgrenzung zur Psychotherapie in Kapitel 7 gelegt. Zum Schluss werde ich einen Fazit zu den Kernaussagen ziehen und die wesentlichen Aspekte der Abgrenzungen zu den verwandten Beratungsformaten zusammenfassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen und Begriffe

2.1 Coaching nach MIGGE (2007)

2.2 Coaching nach NAZARKIEWICZ/KRÄMER (2012)

2.3 Coaching nach SCHREYÖGG (2013)

2.4 Die Schwierigkeit des divergierenden Coaching-Begriffs

3. Charakteristika und Aufgaben im Überblick

4. Rollenvielfalt des Coachs

5. Lebensbereiche und Coaching-Anliegen

6. Abgrenzung zu anderen Beratungsformen

7. Abgrenzung zur Psychotherapie

8. Schlussbetrachtung

9. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den Coaching-Begriff in seiner Komplexität zu definieren und durch eine systematische Abgrenzung zu verwandten Beratungsformaten sowie der Psychotherapie ein klares Verständnis des Tätigkeitsfeldes zu etablieren. Zentrale Forschungsfrage ist dabei, was Coaching konstituiert, welche Aufgaben ein Coach wahrnimmt und inwiefern sich Coaching von anderen Unterstützungsleistungen unterscheidet.

  • Definitionen von Coaching namhafter Autoren (Migge, Nazarkiewicz/Krämer, Schreyögg)
  • Charakteristika und Aufgabenfelder im Coaching
  • Die vielfältigen Rollen des Coachs in der Praxis
  • Abgrenzung von Coaching zu Mentoring, Supervision und Beratung
  • Klare Differenzierung zwischen Coaching und Psychotherapie

Auszug aus dem Buch

4. Rollenvielfalt des Coachs

Der Klient befindet sich in der sozialen Interaktion mit dem Coach immer auf Augenhöhe und ist seinem Coach niemals untergeordnet, d. h. der Coach und sein Klient sind gleichberechtigte Parteien. Äußerst interessant ist es, sich mit einer Person auf Augenhöhe unterhalten zu können, der im Verlauf einer Sitzung verschiedene Rollen einnehmen kann, ohne, dass ein Machtgefälle dabei entsteht. Zu Beginn einer Sitzung kann der Coach der Prozessbegleiter (1) sein und dabei die Rolle des aktiven Zuhörers einnehmen, welches im Fallbeispiel deutlich wird. Ein anderes Mal ist er der einfühlsamer Dialogpartner (2), der divergente Fragen stellt und hin und wieder ein Container (3), an dem man alles raus lassen darf. Desweiteren kann er ein Konfrontierender (4), ein Feedback-Geber (5), ein Atemtherapeut (6), ein Trainer oder sogar ein Outfit-Berater (7) sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, hinterfragt den Coaching-Begriff und umreißt den methodischen Aufbau sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Definitionen und Begriffe: Hier werden zentrale Coaching-Definitionen verschiedener Autoren analysiert und die Herausforderung aufgezeigt, die mit einem uneinheitlichen Begriffsverständnis einhergeht.

3. Charakteristika und Aufgaben im Überblick: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Kernelemente und Aufgaben zusammen, die ein grundlegendes Verständnis von Coaching ermöglichen.

4. Rollenvielfalt des Coachs: Anhand eines Fallbeispiels wird die abwechslungsreiche und kontextabhängige Rollenverteilung des Coachs innerhalb einer Beratungssitzung illustriert.

5. Lebensbereiche und Coaching-Anliegen: Hier werden häufige Coaching-Anlässe sowie die Zielgruppen und Lebensbereiche aufgezeigt, in denen Coaching Anwendung findet.

6. Abgrenzung zu anderen Beratungsformen: Dieses Kapitel vergleicht Coaching mit Mentoring und Supervision, um Unterschiede in Rollen, Methodik, Themen und Zielen herauszuarbeiten.

7. Abgrenzung zur Psychotherapie: Hier erfolgt eine kritische Abgrenzung zwischen Coaching und Psychotherapie, wobei insbesondere die Zielsetzungen und der Umgang mit pathologischen Störungen beleuchtet werden.

8. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die Kernaussagen zusammen und diskutiert das Coaching als eigenständiges Beratungsformat im Vergleich zu verwandten Disziplinen.

9. Literaturverzeichnis: Auflistung der in der Arbeit verwendeten Quellen und Fachliteratur.

Schlüsselwörter

Coaching, Beratung, Supervision, Mentoring, Psychotherapie, Rollenvielfalt, Prozessberatung, Systemisches Coaching, Selbstmanagement, Problemlösungskompetenz, berufliche Entwicklung, interkulturelles Coaching, Beratungsformen, Coaching-Anliegen, Führungskräfteentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Definition und Einordnung von Coaching als professionelles Beratungsformat sowie der Abgrenzung zu anderen Unterstützungsleistungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten gehören Coaching-Definitionen, die Aufgaben des Coachs, die Vielfalt der Rollen in der Beratungspraxis sowie die klare Differenzierung gegenüber Mentoring, Supervision und Psychotherapie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine fundierte Auseinandersetzung mit der Fachliteratur Klarheit darüber zu gewinnen, was Coaching ist, wer gecoacht wird und wo die Grenzen des Formats liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich von Definitionen sowie Beratungsformaten basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Begriffsdefinitionen, eine Analyse von Charakteristika, Rollen, typischen Anliegen sowie eine detaillierte Gegenüberstellung zu anderen Beratungsformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Coaching, Prozessberatung, Rollenvielfalt, Abgrenzung und Selbstmanagement geprägt.

Warum ist eine klare Abgrenzung zur Psychotherapie so wichtig?

Die Abgrenzung ist essenziell, da Coaching nicht für die Behandlung pathologischer Störungen ausgelegt ist, während die Psychotherapie explizit auf die Wiederherstellung psychischer Gesundheit abzielt.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Coachs von der eines Mentors?

Während Mentoring eine asymmetrische Patenschaft mit einem klaren Wissensgefälle beschreibt, findet Coaching auf Augenhöhe statt und ist weniger von der Vermittlung eigener Erfahrungen geprägt.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Was ist Coaching und was ist es nicht?
Untertitel
Beschleunigt Coaching die Karriere, steigert es die Führungsqualitäten oder macht es Manager zu besseren Entscheidern?
Hochschule
Universität Siegen
Note
1,3
Autor
Özge Kaya (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V428166
ISBN (eBook)
9783668718944
ISBN (Buch)
9783668718951
Sprache
Deutsch
Schlagworte
coaching beschleunigt karriere führungsqualitäten entscheidern beratung coachee klient
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Özge Kaya (Autor:in), 2016, Was ist Coaching und was ist es nicht?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428166
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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