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Gemeinwesenarbeit in Heidelbergs Stadtteil "Emmertsgrund"

Title: Gemeinwesenarbeit in Heidelbergs Stadtteil "Emmertsgrund"

Research Paper (undergraduate) , 2016 , 16 Pages , Grade: 1,4

Autor:in: Melissa Asan (Author)

Social Work
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Der jüngste Stadtteil Heidelbergs- Der „Emmertsgrund“. Ein Stadtteil wie jeder andere, doch immer wieder werden die Bewohner mit Vorurteilen konfrontiert. Ist es das Ghetto von Heidelberg? Ist der Emmertsgrund ein sozialer Brennpunkt? Zu der Frage sollte erst einmal deutlich gemacht werden was überhaupt ein „sozialer Brennpunkt“ ist?

„Soziale Brennpunkte sind Wohngebiete in denen Faktoren, welche die Lebensbedingungen ihrer Bewohner und insbesondere die Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen, negativ bestimmen, gehäuft auftreten. Das heißt Wohngebiete mit einer Vielzahl von negativen Bedingungen, die sich besonders auf Kinder und Jugendliche auswirken.“

Um herauszufinden ob diese „Vorurteile“ und „Behauptungen“ stimmen wurde eine Vor-Ort-Analyse durchgeführt um ein eigenes Bild von Emmertsgrund zu erstellen.

Diese Stadtteilanalyse soll den Stadtteil Emmertsgrund näher beleuchten. Dazu wird im ersten Kapitel der Stadtteil in den wichtigsten Elementen beschrieben. Anschließend wird auf die Methode der Gemeinwesenarbeit und zusätzlich noch auf weitere Methoden der Sozialen Arbeit eingegangen. Im Schlussteil wird dann das Projekt erläutert, dass dazu dienen soll Probleme auf dem Emmertsgrund zu vermindern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Stadtteilanalyse Emmertsgrund

1.1 Allgemeine Angaben

1.2. Geschichte über Emmertsgrund

1.3 Auswirkungen - Vorurteile/ öffentliches Image über Emmertsgrund

1.4 Soziale Datenanalyse

1.5 Soziale Infrastruktur

1.6 Strukturelle Mängel im Stadtteil

1.7 Vergleich Kurzinterview

1.8 Ressourcen im Stadtteil

2. Methodische Grundlage

2.1 Definition Gemeinwesenarbeit

2.2 Geschichte

2.3 Konzepte der Gemeinwesenarbeit

2.4 Methoden der Sozialen Arbeit

2.4.1 Streetwork

2.4.2 Soziale Gruppenarbeit

2.4.3 Jugendarbeit

3. Projektentwicklung und- Beschreibung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Image des Heidelberger Stadtteils Emmertsgrund kritisch zu hinterfragen und die Lebenswirklichkeit vor Ort durch eine fundierte Stadtteilanalyse zu untersuchen. Dabei wird der Forschungsfrage nachgegangen, ob die Vorurteile eines sogenannten "sozialen Brennpunkts" der Realität entsprechen oder ob diese auf externen Zuschreibungen basieren.

  • Detaillierte Analyse der städtebaulichen und sozialen Infrastruktur des Emmertsgrunds.
  • Untersuchung der Bedeutung von Vorurteilen und Stigmatisierung für das Image von Wohngebieten.
  • Einführung in die theoretischen Grundlagen der Gemeinwesenarbeit und ihrer historischen Entwicklung.
  • Vorstellung pädagogischer Interventionsmethoden (Streetwork, Soziale Gruppenarbeit, Jugendarbeit).
  • Konkrete Projektplanung zur Gewaltprävention und Stärkung der sozialen Kompetenzen bei Jugendlichen.

Auszug aus dem Buch

1.3 Auswirkungen - Vorurteile/ öffentliches Image über Emmertsgrund

Emmertsgrund hat ein schlechtes Image, aber warum? Was ist denn mit Image überhaupt gemeint? Zuerst sollte man erst mal wissen was mit dem Begriff „Image“ gemeint ist. Image kann verschiedene Bedeutungen haben. Allgemein gesagt ist das Image ein Phänomen, dass durch die Wahrnehmung und Bewertung von bestimmten Objekten entsteht. Mit Objekte können Personen oder Dinge gemeint sein. Ebenso kann eine Stadt bzw. ein Stadtteil ein Image haben. Im Deutschen ist mit Image die mentale Ebene gemeint, also der Ruf einer Stadt. Da das Image eines Stadtteils durch viele Faktoren beeinflusst wird, ist davon auszugehen, dass sich sowohl bauliche Strukturen aber auch Sozialstrukturen auf den Ruf einer Stadt wirken.

Ist Emmertsgrund wirklich das „Ghetto“ von Heidelberg? Sobald die Menschen im Umkreis von Heidelberg den Namen „Emmertsgrund“ hören, sagen sie meistens nur „Asozial“, „Kriminell auffallende Gegend“, „Sozialschwach“ etc. Diese Behauptungen bilden sich aus dem Aspekt, dass viele entweder noch nie oben auf dem Emmertsgrund waren und nur das sagen was sie von anderen hören oder einen abschreckenden Eindruck von den Hochhäusern haben.

Das Image des Stadtteils ist für Bewohnerinnen und Bewohner auf dem Emmertsgrund ein gespaltenes Thema.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Stadtteilanalyse Emmertsgrund: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Bestandsaufnahme des Stadtteils, inklusive seiner Geschichte, sozialen Daten sowie einer kritischen Auseinandersetzung mit seinem Image und der vorhandenen Infrastruktur.

2. Methodische Grundlage: Hier werden die theoretischen Wurzeln der Gemeinwesenarbeit sowie deren historische Entwicklung von der Settlementbewegung bis hin zur modernen Sozialarbeit dargelegt.

3. Projektentwicklung und- Beschreibung: Dieses Kapitel stellt einen konkreten Projektentwurf zur Gewaltprävention und Förderung sozialer Kompetenzen bei Jugendlichen auf dem Emmertsgrund vor.

Schlüsselwörter

Emmertsgrund, Gemeinwesenarbeit, Stadtteilanalyse, Sozialer Brennpunkt, Streetwork, Soziale Arbeit, Jugendarbeit, Stigmatisierung, Gewaltprävention, Soziale Gruppenarbeit, Wohnqualität, Imagebildung, Heidelberg, Sozialstruktur, Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer Stadtteilanalyse des Heidelberger Wohngebiets Emmertsgrund und untersucht das Spannungsfeld zwischen dem negativen Image des Stadtteils und der gelebten Realität seiner Bewohner.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Stadtteilbeschreibung, die Theorie der Gemeinwesenarbeit, Methoden der aufsuchenden Jugendhilfe sowie die Entwicklung eines präventiven sozialen Projekts.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, durch eine Vor-Ort-Analyse ein eigenes Bild des Emmertsgrunds zu erstellen und zu prüfen, ob die gängigen Vorurteile eines "sozialen Brennpunkts" zutreffend sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt die qualitative Analyse von Daten, eine Vor-Ort-Bestandsaufnahme, Experten- bzw. Betroffeneninterviews (Kurzinterviews) sowie die Literaturarbeit zu theoretischen Konzepten der Sozialen Arbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der städtischen Struktur und Infrastruktur sowie die methodischen Grundlagen der Gemeinwesenarbeit, ergänzt durch die Beschreibung eines konkreten Interventionsprojekts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten über Begriffe wie Emmertsgrund, Gemeinwesenarbeit, Streetwork, Stigmatisierung und Sozialer Brennpunkt definieren.

Warum wird im Projekt ausgerechnet die Methode Streetwork vorgeschlagen?

Streetwork wird als essenziell angesehen, da es den Sozialarbeitern ermöglicht, Kinder und Jugendliche direkt in ihrem Lebensumfeld zu erreichen, wo sie sich aufhalten, anstatt auf eine Initiative der Jugendlichen in einer Einrichtung zu warten.

Wie unterscheidet sich die Wahrnehmung des Stadtteils zwischen Anwohnern und Externen?

Die Analyse zeigt, dass externe Personen den Stadtteil durch die Hochhausarchitektur oft negativ bewerten, während die Bewohner die Wohnqualität als deutlich höher einschätzen und sich im Alltag größtenteils wohlfühlen.

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Details

Title
Gemeinwesenarbeit in Heidelbergs Stadtteil "Emmertsgrund"
College
SRH University of Heidelberg
Grade
1,4
Author
Melissa Asan (Author)
Publication Year
2016
Pages
16
Catalog Number
V428440
ISBN (eBook)
9783668730069
ISBN (Book)
9783668730076
Language
German
Tags
gemeinwesenarbeit heidelbergs stadtteil emmertsgrund
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melissa Asan (Author), 2016, Gemeinwesenarbeit in Heidelbergs Stadtteil "Emmertsgrund", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428440
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