Jeder kennt die typischen Volkserkrankungen wie Diabetes, Angststörungen und Depressionen. Als Phänomen der heutigen Zeit rückt jedoch nun auch noch ein weiteres Krankheitsbild in den Fokus: das Burnout-Syndrom. Mehr als 13 Millionen Deutsche sind bereits davon betroffen.
Insbesondere für Arbeitgeber und Unternehmen ist das ein alarmierendes Signal, weil zumeist Erschöpfung und Überbelastung ein Burnout auslösen. Der Autor Stefan Haßfurter erklärt deshalb, wie Personalverantwortliche Burnout-Erkrankungen bei Ihren Mitarbeitern effektiv vorbeugen können.
Wie gelingt es, Mitarbeiter zu motivieren, ohne Stress auszulösen? Wie können Unternehmen ihre Mitarbeiter individuell fördern und auch fordern? Haßfurter gibt praxisrelevante Tipps für Unternehmen und macht gleichzeitig Betroffenen Mut, Grenzen zu ziehen und sich Hilfe zu holen.
Aus dem Inhalt:
- Burnout;
- Depression;
- Stress;
- Überlastung;
- Mitarbeitermotivation;
- Personalentwicklung
Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Die typische Symptomatik des Burnout-Syndroms
- 3 Das Burnout-Syndrom: Nur ein individuelles Problem?
- 4 Entwicklung eines Burnout-Syndroms
- 5 Die Depression - eine lebensgefährliche Erkrankung
- 6 Stress als Krankheitsursache
- 7 Ursachen eines Burnout-Syndroms
- 8 Risikofaktoren im Arbeitsumfeld
- 9 Organisationspsychologische Maßnahmen beim Erkennen eines Burnout-Syndroms
- 10 Der Einfluss von Führungsverhalten und Motivation
- 10.1 Das VW-Experiment
- 10.2 Sinnvermittlung im Zusammenhang mit Stresswahrnehmung und Stressverarbeitung
- 10.3 Intrinsische Motivation versus extrinsische Motivation
- 10.4 Möglichkeiten und Grenzen intrinsischer und extrinsischer Motivationsinstrumente
- 10.5 Burnout als Folge fehlender Arbeitsmotivation
- 10.6 Burnout als Folge chronischen Überlastungsempfinden
- 10.7 Organisatorische Gegenmaßnahmen bei Überbelastung der Arbeitnehmer
- 10.8 Management by Objectives
- 10.9 Aus der Motivation in die Überforderung
- 11 Weitere personalwirtschaftliche Maßnahmen, die der Entstehung von Burnout entgegenwirken
- 11.1 Arbeitsüberlastung oder zu hohe Arbeitsanforderungen
- 11.2 Unzureichende Be- oder Entlohnung
- 11.3 Soziale Defizite im Arbeitsumfeld
- 11.4 Wahrgenommene Ungerechtigkeit in den Belohnungs- und Beförderungsstrukturen sowie „Social Loafing“
- 11.5 Sinnhaftigkeit der Aufgabe
- 11.6 Diskrepanz zwischen den eigenen Werten und den Werten des Unternehmens
- 11.7 Wahrgenommene Unmöglichkeit, auf das Geschehen Einfluss zu nehmen
- 12 Personalentwicklung bei Burnout - Genesenen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieses Buch befasst sich mit dem Burnout-Syndrom im Unternehmensumfeld. Es beleuchtet die typischen Symptome, die Entstehung und die Ursachen des Syndroms, sowie die Rolle von Stress und fehlender Motivation in diesem Zusammenhang. Das Buch analysiert Risikofaktoren im Arbeitsumfeld, erörtert organisationspsychologische Maßnahmen und beleuchtet den Einfluss von Führungsverhalten und Motivation auf die Entstehung von Burnout. Außerdem werden personalwirtschaftliche Maßnahmen vorgestellt, die der Entstehung des Syndroms entgegenwirken sollen.
- Symptome und Entwicklung des Burnout-Syndroms
- Stress als Krankheitsursache
- Risikofaktoren im Arbeitsumfeld
- Führungsverhalten und Motivation im Kontext von Burnout
- Personalwirtschaftliche Maßnahmen zur Prävention und Rehabilitation
Zusammenfassung der Kapitel
Das Buch beginnt mit einer Einleitung, die das Burnout-Syndrom im Kontext des Arbeitsumfelds einführt. Kapitel 2 beleuchtet die typischen Symptome des Syndroms, während Kapitel 3 die Frage nach der Individualität oder Sozialität des Problems behandelt. Kapitel 4 analysiert die Entwicklung eines Burnout-Syndroms, wobei Kapitel 5 die Verbindung zur Depression und Kapitel 6 die Rolle von Stress als Krankheitsursache beleuchten. Kapitel 7 und 8 untersuchen Ursachen und Risikofaktoren im Arbeitsumfeld. Kapitel 9 befasst sich mit organisationspsychologischen Maßnahmen zur Erkennung des Syndroms. Kapitel 10 untersucht den Einfluss von Führungsverhalten und Motivation auf die Entstehung von Burnout. Kapitel 11 betrachtet weitere personalwirtschaftliche Maßnahmen, die der Entstehung von Burnout entgegenwirken sollen.
Schlüsselwörter
Burnout-Syndrom, Unternehmensumfeld, Motivation, Stress, Risikofaktoren, Führungsverhalten, Personalentwicklung, Prävention, Rehabilitation.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die typischen Auslöser für ein Burnout-Syndrom?
Zumeist lösen chronische Erschöpfung, Überbelastung im Arbeitsalltag und dauerhafter Stress ein Burnout aus.
Wie können Personalverantwortliche Burnout vorbeugen?
Durch individuelle Förderung, das Setzen klarer Ziele (Management by Objectives) und die Schaffung eines motivierenden Umfelds, das Stress minimiert.
Was ist der Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation?
Intrinsische Motivation kommt aus der Aufgabe selbst, während extrinsische Motivation durch äußere Reize wie Gehalt oder Beförderungen entsteht. Beides muss im Gleichgewicht sein, um Überforderung zu vermeiden.
Welche Rolle spielt das Führungsverhalten bei der Entstehung von Burnout?
Führungskräfte tragen Verantwortung für die Stresswahrnehmung ihrer Mitarbeiter. Fehlende Sinnvermittlung und mangelnde Unterstützung können das Burnout-Risiko signifikant erhöhen.
Ist Burnout dasselbe wie eine Depression?
Nein, aber es gibt starke Überschneidungen. Burnout wird oft als arbeitsbezogener Zustand der Erschöpfung definiert, der jedoch in eine klinische Depression münden kann.
Welche organisatorischen Gegenmaßnahmen helfen bei Überlastung?
Dazu gehören die Anpassung der Arbeitsanforderungen, gerechte Belohnungsstrukturen, die Förderung des sozialen Umfelds und die Ermöglichung von Mitbestimmung.
- Quote paper
- Stefan Haßfurter (Author), 2018, Das Burnout-Syndrom im Unternehmensalltag. Motivation und Prävention in der Personalentwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428452