Vernichtung durch Arbeit? Die Entwicklung des Arbeitseinsatzes von KZ-Häftlingen zwischen 1933 und 1945


Hausarbeit, 2016
24 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entstehung der modernen Konzentrationslager zwischen 1933 und 1937

3. Das KZ-System und der Einsatz der Häftlinge von 1938 bis
3.1. Die Wirtschaftsbestrebungen der SS und die Konzentrationslager bis
3.2. Das Außenlagersystem und die letzten Kriegsjahre

4. Die Effizienz des Einsatzes von KZ-Gefangenen

5. Schlussbetrachtung

6. Anhang

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Hinsichtlich der Vernichtung asozialen Lebens steht Dr. Goebbels auf dem Standpunkt, dass Juden und Zigeuner schlechthin, Polen, die etwa 3 bis 4 Jahre Zuchthaus zu verbüßen hätten, Tschechen und Deutsche, die zum Tode, lebenslangen Zuchthaus oder Sicherheitsverwahrung verurteilt wären, vernichtet werden sollten. Der Gedanke der Vernichtung durch Arbeit sei der beste.“1

So lauten die Worte des Reichsjustizministers Otto Thierack nach einem Gespräch mit Joseph Goebbels und Heinrich Himmler in einem Aktenvermerk vom September 1942. Es ist das erste Mal, dass die Bezeichnung „Vernichtung durch Arbeit“ im Zusammenhang mit der Be- seitigung von Justizstrafgefangenen in Konzentrationslagern anzutreffen ist.2 Der zynische Sprachgebrauch der SS-Führung verdeutlicht, dass die Liquidierung von Menschen auch im Zuge einer kräftezehrenden Arbeitsbelastung geschehen kann. In Anbetracht der unzu- reichenden Versorgung der Häftlinge, der permanenten Schikane und der Ausübung körperli- cher Gewalt als Methoden jeden Häftling früher oder später zu brechen, konnte die SS ein Verfahren entwickeln, sich seiner Opfer zu entledigen und gleichzeitig noch einen ökonomi- schen Nutzen aus ihnen zu ziehen.3 Allen voran war es Oswald Pohl, der als Leiter des SS- Wirtschaft-Verwaltungshauptamtes (WVHA), die Verwaltung des Konzentrationslagerwesens ab 1942 übernommen hatte und die schier grenzenlose Ausbeutung der Arbeitskraft von KZ- Häftlingen vorantrieb. Laut Jan Erik Schulte: „avancierte [Pohl] so zu einem der entscheiden- den Gestalter des KZ-Systems und übte neben Himmler den kontinuierlichsten Einfluss auf die KZ aus.“4 Doch wie kam es, dass sich die Konzentrationslager von einem politischen Macht- und Abschreckungsinstrument des NS-Regimes zu einer substanziellen Geldquelle der SS weiterentwickelten? Inwiefern beeinflusste der ökonomische Nutzen der Arbeitskraft von Häftlingen deren Haftbedingungen? Konnte Arbeit einen auf eine Art und Weise doch „befreien“ oder nur vernichten? Welche Auswirkungen hatte der Krieg auf die Konzentrationslager in Bezug auf den Arbeitseinsatz? Diese und andere Fragen waren der Grund, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Obwohl die Aufarbeitung der Konzentrationslager der NS-Diktatur im Zuge der NS-Kriegs- verbrecherprozesse und der Auswertung von Erlebnisberichten der Opfer direkt nach Kriegs- ende einsetzte, so ist die Forschung auf das komplexe Gefüge des Arbeitseinsatzes von KZ- Häftlingen erst ab Ende der 1980er Jahren verstärkt eingegangen. Ausschlaggebend war die Erneuerung von Wiedergutmachungsforderungen ehemaliger KZ-Häftlinge, die in der Rüstungsindustrie Zwangsarbeit leisten mussten.5 Daraufhin versuchten mehrere Autoren, wie u. a. Hermann Kaienbaum mit seinem Buch „Vernichtung durch Arbeit. Der Fall Neuengamme“, die bestehenden Lücken zu schließen, indem sie umfangreich die wirtschaftlichen Bestrebungen der SS und der Industrie miteinbezogen. Jan Erik Schulte hat in diesem Zusammenhang auch detaillierte Einblicke in die SS-Wirtschaft und ihren Einfluss auf das KZ-System geliefert6. In dem in mehreren Bänden erschienenen Nachschlagewerk „Ort des Terrors“, herausgegeben von Wolfgang Benz und Barbara Distel, wird auch konkret auf die Arbeit im KZ eingegangen.7 Diese Autoren und vor allem das 1998 erschiene Buch „Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Entwicklung und Struktur“8, herausgegeben von Ulrich Herbert, Karin Orth und Christoph Dieckmann, konnten bei der hier vorliegenden Arbeit einen umfassenden Überblick über die Arbeit in Konzentrationslagern geben.

Die Seminararbeit befasst sich zunächst mit der Entstehung der modernen Konzentrationslager zwischen 1933 und 1937, um die Grundlagen für die späteren Entwicklungen des Arbeitseinsatzes von KZ-Häftlingen zwischen 1936 und 1945 aufzuzeigen. Da das Jahr 1942 einen Umbruch im KZ-System darstellt, werden die Perioden vor und nach 1942 gesondert voneinander betrachtet und anhand verschiedener Gesichtspunkte beleuchtet. Im darauffolgenden Kapitel wird genauer auf die Effizienz des Arbeitseinsatzes von KZHäftlingen eingegangen. Die Schlussbetrachtung widmet sich dem Versuch, die eingangs erhobenen Fragestellungen zu beantworten.

2. Die Entstehung der modernen Konzentrationslager zwischen 1933 und 1937

Die Konzentrationslager der NS-Diktatur dienten schon von Anfang an als Instrument zur Festigung ihrer politischen Macht. Mit der Machtübernahme der NSDAP 1933 und den dar- aus resultierenden Verhaftungswellen von Parteifeinden, wie den Kommunisten oder linken Intellektuellen, kam es zu einer regelrechten Explosion von Schutzhafthäftlingen und einer fast völligen Auslastung von Gefängnissen, polizeilichen Haftanstalten und bereits bestehen- den kleineren Konzentrationslagern.9 Hinsichtlich ihres Aufbaus, ihrer Verwaltung oder ihrer Organisation bestand zwischen den frühen KZ noch keine systematische Verbindung. Sie hatten eher den Charakter von provisorischen Internierungslagern, als dass sie für einen dau- erhaften Verwahrungsort mit zentraler Steuerung vorgesehen zu sein schienen.10 Die Schutz- haft wurde bis März 1934 noch auf Länderebene geregelt und oblag oft der Zuständigkeit regionaler Behörden oder der Polizei - selten wurde sie staatlich initiiert.

Eine Änderung erfuhr diese Handhabung mit einem Runderlass des Reichsinnenministers Wilhelm Frick vom 12./26. April 1934, in dem die Verhängung der Schutzhaft nur für das Geheime Staatspolizeiamt (Gestapo) und den ranghöchsten Amtsinhabern der Regierung und der Polizei vorbehalten war, um die willkürlichen Verhaftungen zu kontrollieren.11 Während in Preußen erste Versuche unternommen wurden, die Schutzhaft zu verstaatlichen und die Gefangenen in offiziell erhobenen Konzentrationslagern unterzubringen, war in Bayern bereits im Frühjahr 1933 die Errichtung des KZ Dachau abgeschlossen, welches bis 1945 bestand und maßgeblich an der Weiterentwicklung des modernen KZ-Systems beteiligt war. Durch den Einfluss Heinrich Himmlers12 wurde der Aufgabenbereich und der Einfluss der SS stetig erweitert, insofern als dass die Verfolgung politischer Gegner ihr komplett übertragen wurde und die Bewachung in Konzentrationslagern nur von SS-Wachmannschaften unter Führung eines SS-Kommandanten bestritten wurde.13

Nach dem Amtsantritt Theodor Eickes14 als erster Kommandant des KZ Dachau, führte dieser eine neue Organisationsstruktur ein, die als Leitlinie für alle nachfolgenden Konzentrationsla- ger fungierte. Seine entworfene „Lagerordnung“, welche sich durch eine besonders brutale Vorgehensweise gegenüber den Häftlingen auszeichnete, wurde bis 1934 in alle noch beste- henden Lager integriert und behielt ihre Gültigkeit noch bis in die Kriegsjahre hinein.15 Nach- dem Heinrich Himmler - mittlerweile stellvertretender Chef der Gestapo - 1934 die Rahmen- bedingungen geschaffen hatte, sein KZ-Modell in Bayern erfolgreich zu etablieren und dieses nun mehr auch im ganzen Deutschen Reich, ernannte er Eicke zum „Inspekteur der Konzentrationslager“ und „Führer der SS-Wachverbände“. Zugleich sollte Eicke die kleineren Konzentrationslager auflösen und einige wenige nach seinem neuen Modell umgestalten, wie zum Beispiel das KZ Sachsenburg bei Chemnitz oder das Berliner „Columbia Haus“. Bis spätestens 1935 unterstanden alle noch bestehenden Konzentrationslager der Hoheit der SS. Die Bewachung der Lager übernahm ausschließlich der eigenständige SS-Wachverband.16

Angesichts des vehementen Abfalls der Häftlingszahlen von ungefähr 80000 auf 5000 Inhaf- tierten bis August 1934 war zwar eine Beibehaltung oder Weiterentwicklung des Lagersys- tems für die NS-Diktatur nicht mehr notwendig, da die regulären Haftanstalten der Justiz diese Funktion hätten übernehmen können. Dennoch lässt sich nach heutigen Erkenntnissen feststellen, dass das Konzept der modernen KZ nach dem Muster vom Theodor Eicke als In- strument des Terrors und der Unterdrückung von Beginn an in der NS-Führung regen An- klang fand.17 Spätestens mit der Verordnung Adolf Hitlers, die Konzentrationslager ab 1936 aus öffentlichen Geldern zu finanzieren, und der Errichtung des KZ Sachsenhausen im selben Jahr sollte sich eine neue Phase im KZ-System abzeichnen. Sachsenhausen war das erste Lager der neuen Ära. Aufgebaut nach einem eigens entwickelten Architekturkonzept18, nach außen abgeschottet und mit seiner Auslegung von mehreren 1000 Häftlingen galt es als Mus- terbeispiel der modernen und neuzeitlichen Konzentrationslager des NS-Regimes. 1937 sollte das KZ Buchenwald nach diesem Vorbild in der Nähe von Weimar entstehen.19

Johannes Tuchel beschreibt die Errichtung des KZ Sachsenhausen und der weiteren, die noch folgen sollten, als „Ergebnis einer von ideologischen Grundüberlegungen getragenen Politik, die von Hitler und Himmler definiert und von Theodor Eicke zwischen 1934 und 1938 umge- setzt wurde“.20

Der Arbeitseinsatz als solches war von Anfang an ein wichtiges Instrument im Haftvollzug. Er zeichnete sich vor allem durch schwere körperliche Verrichtungen aus. Dabei versuchte das Wach- und Aufsichtspersonal die Häftlinge mit Nachdruck zu schikanieren, anzutreiben oder mittels Misshandlungen und Strafen zu züchtigen. Durch den oft miserablen Zustand der frühen Lager, welche häufig in alten Fabriken oder auf Werksgeländen eingerichtet und bezogen wurden, mussten die Häftlinge größtenteils Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten leisten, zum Teil auch Arbeiten für die umliegenden Kommunen.21 Der Ausbau des Konzentrationslagers Dachau wurde von vorn herein auf die Arbeit von KZ-Gefangenen ge- stützt. Darüber hinaus sollte der Lagerkomplex wirtschaftlich möglichst unabhängig sein, sodass dort schon im ersten Jahr mehrere Handwerksbetriebe entstanden, wie Schreinereien, Schneidereien o. Ä. Diese Sachen wurden ausschließlich für den Lagerkomplex oder in der Nähe befindliche SS-Einrichtungen oder SS-Einheiten produziert.22 Die Ausweitung der durch Häftlinge geleisteten Produktion von Gütern sollte bald ein nie geahntes Ausmaß in der deutschen Kriegsindustrie finden - die Ausbeutung ihrer Arbeitskraft ein wesentlich skrupel- loseres.

3. Das KZ-System und der Einsatz der Häftlinge von 1938 bis 1945

3.1. Die Wirtschaftsbestrebungen der SS und die Konzentrationslager bis 1942

Da die Reichshauptstadt das politische Zentrum bildete, ist es nicht verwunderlich, dass das zentrale Verwaltungsgebäude der Inspektion für Konzentrationslager (IKL) dort errichtet wurde. Vom sogenannten „T-Gebäude“, welches sich direkt neben dem Lager Sachsenhausen befand, sollte Eicke mit seinem Stab die Bestrebungen Himmlers in die Tat umsetzen und weitere Konzentrationslager mit umfangreichen Wirtschaftskomplexen errichten.23 Nach Buchenwald entstanden 1938 die Lager Mauthausen bei Linz (Österreich), Flossenbürg bei Weiden in der Oberpfalz, Neuengamme bei Hamburg und das Frauen-KZ Ravensbrück bei Fürstenberg in Mecklenburg.24 Nicht nur die große Zahl an Zwangsarbeitern aus den bestehenden Lagern begünstigte die zügige Realisierung eines Konzentrationslagers, sondern auch die sogenannten „Normbaracken“, die meist als Unterbringung für die Häftlinge gedacht waren. Diese Holzbaracken wurden 1933 von der Reichsleitung für verschiedene Lager konzipiert. Obwohl sie erst als Baracken für die Unterbringung der Heeressoldaten oder der Arbeiter des Reichsarbeitsdienstes dienten, wurden sie später vor allem für die SS produziert. Durch das große Netzwerk an Holzbauunternehmen, die an der Produktion dieser Normbaracken beteiligt waren, konnten in kurzer Zeit viele Baracken geliefert werden. Zugleich war die Montage der Einzelteile ohne besondere Fachkenntnisse und Fähigkeiten durchführbar und somit eine perfekte Lösung für die SS, ihre Lager in Akkordzeit in Betrieb zu nehmen.25

Die starke Expansion der Konzentrationslager 1938 lag darin begründet, dass es zu einer Ver- schärfung der Verfolgungspolitik im Reich kam. Mit dem Zusammenschluss der Gestapo, des preußischen Landeskriminalamtes und des Sicherheitsdienstes zum Reichsicherheitshauptamt (RSHA) unter der Leitung Reinhard Heydrichs26 wurde ein allumfassender Sicherheitsapparat der totalen Kontrolle erschaffen. Besonders soziale Minderheiten gerieten in den Fokus der Schutzhaftverhängungen. Dazu zählten neben den politischen Gegnern besonders die „Berufs- und Gewaltverbrecher“, die „Arbeitsscheuen“, die Zeugen Jehovas und vermehrt die Juden. Die Zahl der KZ-Häftlinge stieg 1938 daher auf 24.000 - im Zuge der Novemberpogrome sogar auf 60.000.27 Nach den Haftausweisungen der Juden mit dem Drängen auf Auswanderung sank die Zahl aber wieder auf 25.000 ab und blieb bis zum Ausbruch des Krieges relativ konstant.28

[...]


1 Nürnberger Dokument PS-682, Aufzeichnung Thierack über ein Gespräch mit Goebbels am 14.9.1942; Wagner, Jens-Christian: Das Außenlagersystem des KL Mittelbau-Dora, in: Herbert, Ulrich/Orth, Karin/Dieckmann, Christoph (Hg.): Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Entwicklung und Struktur, Band 2, Göttingen 1998, S. 720.

2 Vgl. ebenda, S. 720.

3 Vgl. Kaienburg, Hermann: „Vernichtung durch Arbeit“ Der Fall Neuengamme. Die Wirtschaftsbestrebungen der SS und ihre Auswirkungen auf die Existenzbedingungen der KZ-Gefangenen, Bonn 1990, S. 14.

4 Oswald Ludwig Pohl war ein deutscher SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS. Mit seiner Leitung des SS-WVHA war er ein entscheidender Vorantreiber des Holocaust; Schulte, Jan Erik: Das SS- Wirtschaftsverwaltungshauptamt und die Expansion des KZ-Systems, in: Benz, Wolfgang/Distel, Barbara (Hg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, 9 Bände, hier Band 1: Organisation des Terrors, München 2005, S. 141.

5 Vgl. Herbert, Ulrich: Arbeit und Vernichtung. Ökonomisches Interesse und Primat der „Weltanschauung“ im Nationalsozialismus, in: Herbert, Ulrich (Hg.): Europa und der „Reichseinsatz“. Ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge in Deutschland 1938-1945, Essen 1991, S. 385.

6 Siehe Schulte, Jan Erik: Zwangsarbeit und Vernichtung: Das Wirtschaftsimperium der SS. Oswald Pohl und das SS-Wirtschafts-Verwaltungshauptamt 1933-1945, Paderborn/München 2001.

7 Siehe: Benz, Wolfgang/Diestel, Barbara (Hg.): Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, 9 Bände, München 2005-2009.

8 Siehe: Herbert, Ulrich/Orth, Karin/Dieckmann, Christoph (Hg.): Die nationalsozialistischen Konzentrationslager. Entwicklung und Struktur, 2 Bände, Göttingen 1998.

9 Vgl. Königseder, Angelika: Die Entwicklung des KZ-Systems, in: Benz/Distel: Der Ort des Terrors, Bd. 1: Organisation des Terrors, S. 30.

10 Vgl. Tuchel, Johannes: Organisationsgeschichte der frühen Lager, in: Benz/Distel: Der Ort des Terrors, Bd. 1, S. 46.

11 Vgl. Königseder, Entwicklung, S. 31.

12 Heinrich Himmler 1900-1945, Parteifunktionär der NSDAP, Reichsführer SS, Chef der Deutschen Polizei; siehe dazu: Tuchel, Johannes: Heinrich Himmler - Der Reichsführer der SS, in: Smelser, Roland/Syring, Enrico (Hg.): Die SS: Elite unter dem Totenkopf. 30 Lebensläufe, 2. Auflage, Paderborn 2003, S. 234-253.

13 Vgl. Tuchel, Organisationsgeschichte, S. 50 f.

14 Theodor Eicke 1892-1943, deutscher SS-Obergruppenführer, General der Waffen-SS und Kommandeur der SS-Division „Totenkopf“, Kommandant des KZ Dachau bis 1934 und Inspekteur der Konzentrationslager; siehe dazu: Sydnor, Charles: Theodor Eicke. Organisator der Konzentrationslager, in: Smelser, Roland/Syring, Enrico (Hg.): Die SS: Elite unter dem Totenkopf. 30 Lebensläufe, 2. Auflage, Paderborn 2003, S. 147-159.

15 Vgl. Königseder, S. 31 f.

16 Vgl. Ebenda, S. 32.

17 Vgl. Tuchel, Organisationsgeschichte, S. 55 f.

18 Siehe Abb. 1, S. 19.

19 Vgl. Königseder, S. 32 f.

20 Tuchel, Organisationsgeschichte, S. 56.

21 Vgl. Kaienbaum, Hermann: Zwangsarbeit: KZ und Wirtschaft im Zweiten Weltkrieg, in: Benz/Distel: Der Ort des Terrors, Bd. 1, S. 180.

22 Vgl. ebenda, S. 181.

23 Vgl. ebenda, S. 181.

24 Kaienburg, Hermann: „Vernichtung durch Arbeit“ Der Fall Neuengamme. Die Wirtschaftsbestrebungen der SS und ihre Auswirkungen auf die Existenzbedingungen der KZ-Gefangenen, Bonn 1990, S. 34.

25 Vgl. Doßmann, Axel/Wenzel, Jan/Wenzel, Kai: Barackenlager. Zur Nutzung einer Architektur der Moderne, in: Schwarte, Ludger (Hg.): Auszug aus dem Lager. Zur Überwindung des modernen Raumparadigmas in der politischen Philosophie, Bielefeld 2007, S. 233 f.

26 Reinhard Heydrich (1904-1942), SS-Obergruppenführer, General der Polizei und Leiter des RSHA. Maßgeblich als Organisator des Holocaust und der „Endlösung der Judenfrage“ beteiligt. Nach einem Attentat 1942 in Prag verstorben, siehe dazu: Sydnor, Charles: Reinhard Heydrich - Der „ideale Nationalsozialist“, in: Smelser, Roland/Syring, Enrico (Hg.): Die SS: Elite unter dem Totenkopf. 30 Lebensläufe, 2. Auflage, Paderborn 2003, S. 208-219.

27 Vgl. Kaienbaum, Vernichtung durch Arbeit, S. 35 f.

28 Vgl. ebenda, S. 35.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Vernichtung durch Arbeit? Die Entwicklung des Arbeitseinsatzes von KZ-Häftlingen zwischen 1933 und 1945
Hochschule
Universität Rostock
Note
1,3
Autor
Jahr
2016
Seiten
24
Katalognummer
V429371
ISBN (eBook)
9783668741669
ISBN (Buch)
9783668741676
Dateigröße
973 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vernichtung, arbeit, entwicklung, arbeitseinsatzes, kz-häftlingen
Arbeit zitieren
Gino Massaro (Autor), 2016, Vernichtung durch Arbeit? Die Entwicklung des Arbeitseinsatzes von KZ-Häftlingen zwischen 1933 und 1945, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429371

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