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Kognitive Grundlagen. Der Behaviorismus und welche Rolle er für den modernen Fremdsprachenerwerb spielt

Titel: Kognitive Grundlagen. Der Behaviorismus und welche Rolle er für den modernen Fremdsprachenerwerb spielt

Hausarbeit , 2015 , 12 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zunächst werden Begrifflichkeiten, die für die Einführung in den Fremdsprachenerwerb essentiell sind, vorgestellt. Es wird der Behaviorismus definiert. Anschließend wird erläutert, was unter Fremdsprachenerwerb verstanden wird. Es folgt die Vorstellung wichtiger Begründer und Modelle. Dies umfasst Pavlovs klassische Konditionierung, Watsons anschließende Übertragung vom Tier auf den Menschen und abschließend die operante Konditionierung durch Skinner. Im darauffolgenden Abschnitt sollen die bisher vorgestellten Modelle kritisch beleuchtet werden. Zunächst wird Chomskys Kritik an Skinner erläutert. Daran anschließend wird Kritik an der black box verübt. In einem abschließenden Fazit wird das bisher Genannte zusammengefasst und ein Ausblick gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Definition elementarer Begriffe

1.1 Behaviorismus

1.2 Fremdsprachenerwerb

2 Begründer und Modelle

2.1 Pavlovs klassische Konditionierung

2.2 Watsons Übertragung von Tier auf Mensch

2.3 Skinners operante Konditionierung

3 Kritiken

3.1 Kritik Chomskys an Skinner

3.2 Kritik an der black box

4 Relevanz für den heutigen Fremdsprachenerwerb und Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über behavioristische Lerntheorien und untersucht deren Bedeutung sowie Anwendbarkeit für den modernen Fremdsprachenunterricht. Dabei wird insbesondere die Rolle klassischer und operanter Konditionierungsmodelle kritisch hinterfragt und in den Kontext aktueller pädagogischer Anforderungen und technischer Möglichkeiten gesetzt.

  • Grundlegende Begriffsdefinitionen zum Behaviorismus und Fremdsprachenerwerb
  • Detaillierte Analyse der Modelle von Pavlov, Watson und Skinner
  • Kritische Auseinandersetzung mit behavioristischen Lernkonzepten (Chomsky, Black-Box-Modell)
  • Übertragung behavioristischer Ansätze auf den modernen Fremdsprachenunterricht
  • Integration von Empathie und Individualität in aktuellen Lehrkontexten

Auszug aus dem Buch

2.3 Skinners operante Konditionierung

Die sogenannte Skinner-Box ist in allen Wissenschaften berühmt, die sich sowohl mit tierischem als auch menschlichem Verhalten beschäftigen. Der Psychologe F.B. Skinner untersuchte die Verhaltensweise von Tauben in einer Box unter verschiedenen Bedingungen. Er setzte sich vor allem mit den Auswirkungen von positiver Bestrafung als auch mit den Folgen der negativen Bestrafung auseinander (vgl. Myers 2015).

Zur Veranschaulichung des Experiments dient Bild 2 im Anhang. Die Taube sitzt in einer Box, in der sich 3 Hebel und 3 verschiedenfarbige Lampen befinden, die mit den Hebeln in Verbindung stehen. Nach unkonditioniertem Picken löst die Taube zufällig durch Berührung eines Hebels eine bestimmte Reaktion aus. Die grüne Lampe leuchtet auf und die Taube erhält Futter. Bei Aktivierung des Hebels, der mit der gelben Lampe verbunden ist, bleibt eine Reaktion aus. Wird der Hebel mit der roten Leuchte angepickt, erhält die Taube kein Futter, allerdings einen leichten Stromschlag (vgl. Holzkamp 1993: 55 ff). Die Taube wird die unerwünschte Folge, die mit Aufleuchten der roten Lampe verbunden ist, vermeiden wollen und pickt fortan nur noch auf die Hebel der anderen beiden Lampen. Wird die grüne Lampe aktiviert, spricht man von positiver Verstärkung durch Belohnung eines gezeigten Verhaltens (Erhalt von Futter).

Mitschian (2010: 794) bezeichnet das Aus- oder Unterbleiben negativer Erscheinungen als negative Verstärkung und nennt als praktisches Beispiel aus dem Unterricht einen Schüler, der sich erneut seinen Hausaufgaben widmet und dem der vorher auferlegte Hausarrest wieder erlassen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Definition elementarer Begriffe: Einführung in die zentralen Konzepte des Behaviorismus und die Abgrenzung zum allgemeinen Fremdsprachenerwerb.

2 Begründer und Modelle: Vorstellung der wissenschaftlichen Grundlagen durch die klassische Konditionierung nach Pavlov, Watsons Übertragung auf den Menschen sowie Skinners operante Konditionierung.

3 Kritiken: Kritische Analyse der behavioristischen Theorien durch Noam Chomsky und die allgemeine Problematisierung der sogenannten Black-Box-Betrachtung menschlicher Lernprozesse.

4 Relevanz für den heutigen Fremdsprachenerwerb und Fazit: Evaluation der behavioristischen Ansätze im modernen Sprachunterricht unter Berücksichtigung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen wie der Flüchtlingssituation.

Schlüsselwörter

Behaviorismus, Fremdsprachenerwerb, Konditionierung, Pavlov, Skinner, Watson, Chomsky, Black-Box-Modell, Positive Verstärkung, Negative Verstärkung, Lerntheorien, Sprachunterricht, Kognitivismus, Lernprozesse, Assoziatives Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die historischen und theoretischen Grundlagen des Behaviorismus und deren Anwendung auf den Fremdsprachenerwerb.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind klassische und operante Konditionierung, die Kritik an diesen Modellen sowie die heutige Bedeutung für den Sprachunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die behavioristischen Lerntheorien darzulegen und kritisch zu bewerten, inwieweit diese für moderne Unterrichtssettings noch relevant oder anzuwenden sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte theoretische Analyse, die psychologische Modelle der Lernforschung mit pädagogischen Fragestellungen verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Theorien von Pavlov, Watson und Skinner erläutert und anschließend durch die Kritik von Chomsky sowie die Auseinandersetzung mit dem Black-Box-Modell hinterfragt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Behaviorismus, Konditionierung, Fremdsprachenerwerb und der Vergleich zwischen Reiz-Reaktions-Mustern und kognitiven Prozessen.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Verhalten und Kognition?

Die Autorin stellt dem Behaviorismus, der nur beobachtbares Verhalten analysiert, das Modell des Kognitivismus gegenüber, das Lernprozesse im Gehirn (Black Box) stärker berücksichtigt.

Welche Rolle spielt die aktuelle Flüchtlingssituation in der Schlussfolgerung?

Die Autorin argumentiert, dass Sprachunterricht in diesem Kontext über starre behavioristische Lehrpläne hinausgehen und Empathie sowie das Zurechtfinden im Alltag in den Vordergrund stellen sollte.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kognitive Grundlagen. Der Behaviorismus und welche Rolle er für den modernen Fremdsprachenerwerb spielt
Hochschule
Universität Leipzig  (Herder-Institut)
Veranstaltung
Modul: Fremdsprachenerwerbsforschung - Seminar: kognitive Grundlagen des Fremdsprachenerwerbs
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
12
Katalognummer
V429400
ISBN (eBook)
9783668736566
ISBN (Buch)
9783668736573
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutsch als Fremdsprache DaF Fremdsprachenerwerb Fremdspracherwerb Spracherwerb Fremdsprache Fremdsprachenunterricht FSU kognitiv kognitive Grundlagen Behaviorismus Kognitivismus Skinner Chomsky klassische Konditionierung operante Konditionierung Konditionierung Verhalten Verhaltensforschung Fremdsprachenerwerbsforschung Sprachwissenschaft Deutsch als Zweitsprache DaZ Lehrer Lerner Flüchtlinge Geflüchtete Migranten Migration Integration Pavlov Pavlovscher Hund Skinner-Box black box Lernpsychologie Psycholologie Lernverhalten Input Output Reiz Reaktion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Kognitive Grundlagen. Der Behaviorismus und welche Rolle er für den modernen Fremdsprachenerwerb spielt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429400
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Leseprobe aus  12  Seiten
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