Auf welche Weise nutzt der FC Bayern München Social Media, um Marketing zu betreiben?


Hausarbeit, 2013
18 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Social Media
2.1 Entwicklung
2.2 Wichtige Social Media Kanäle
2.2.1 Soziale Netzwerke
2.3 Social Media Marketing

3 FC Bayern München e.V. (Profifußballabteilung)
3.1 Möglichkeiten und Nutzen des FCB durch Social Media
3.1.1 Informationsverbreitung
3.1.2 Marketing
3.1.3 Fanbindung und -gewinnung

4 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

Das Internet ist in der gegenwärtigen Zeit nicht mehr weg zu denken. Daten, Informationen und Meinungen können problemlos ausgetauscht werden und immer mehr Firmen wissen den Trend für sich zu nutzen. Längst ist Marketing im World Wide Web keine Seltenheit mehr. Es ist inzwischen zu einem festen Bestandteil der Marketingmaßnahmen vieler Unternehmungen geworden und ist weiter auf dem Vormarsch. Der Trend um soziale Netzwerke und die damit verbundenen Marketingchancen sind enorm.

„Mehr als 800 Millionen Menschen weltweit und über 22 Millionen in Deutschland sind aktive Facebook-Nutzer. 50 % der deutschen Onliner sind bei Facebook – das ist jeder vierte Deutsche. Circa 50 % der Facebook-Nutzer besucht täglich das soziale Netzwerk.“ (Zarella, 2012, S.5)

Dieser Hype um soziale Netzwerke, wie zum Beispiel Facebook, wird genutzt um Produkte und Unternehmungen auf völlig neue Weise zu repräsentieren und zu vermarkten. Diese sozialen Netzwerke ermöglichen eine neue Art von Online-Marketing. Sie erreichen Zielgruppen, welche zuvor schlecht einzubinden waren und vermitteln auf eine völlig neue und interessante Weise ihre Botschaft.

Der deutsche Fußball ist zu einem starken Wirtschaftszweig herangewachsen. Auch hier müssen die Vereine um die Gunst des Kunden bzw. Fans werben. Social Media Marketing gewinnt auch hier immer mehr an Bedeutung.

In der folgenden wissenschaftlichen Arbeit wird der Begriff Social Media ergründet und belichtet, mit dem Ziel die Art und Weise der Verwendung von Social Media, im Marketing- und PR-Bereich des FC Bayern München, festzustellen.

Das Hauptaugenmerk wird hierbei auf soziale Netzwerke gelegt und anhand des deutschen Fußball-Rekordmeister, dem FC Bayern München, erläutert.

2 Social Media

Social Media, zu deutsch: „soziale Medien“, ist der Überbegriff für Medien, in denen Internetnutzer Meinungen, Eindrücke, Erfahrungen oder Informationen austauschen und Wissen sammeln.

Soziale Medien haben sich mittlerweile in die heutige Gesellschaft etabliert und erfahren weiterhin immer größerer Beliebtheit. Dies drücken Bernecker und Beilharz wie folgt aus:

„Erstmalig haben Menschen (fast) jeder sozialen oder gesellschaftlichen Schicht die Möglichkeit, weltweit mit anderen Menschen zu kommunizieren, Meinungen auszutauschen oder auf bestimmte Themen aufmerksam zu machen. Es scheint, als drehe sich plötzlich alles um Vernetzung und Kommunikation.“ (Bernecker, Beilharz, 2011, S. 19)

Kommunikation und Informationsaustausch waren schon immer feste Bestandteile unserer Gesellschaft, jedoch eröffnen sich durch Social Media völlig neue Dimensionen dies zu betreiben. Wurde der Daten- und Informationsaustausch früher nur auf lokale Gruppierungen beschränkt, eröffnet Social Media heute eine nahezu globale Vernetzung der Menschheit und die dadurch resultierenden neuen Möglichkeiten der Kommunikation.[1]

Mehr als 650 Millionen Menschen nutzen bereits soziale Medien und diese Zahl wird sich in den kommenden Jahren verdoppeln.[2]

Social Media schaffen also völlig neue und revolutionäre Verbindungen zwischen verschiedensten Interessensgruppen und Meinungen.

2.1 Entwicklung

Durch die Schöpfung des World Wide Webs entstanden völlig neue Kommunikationswege. Unternehmen und andere verschiedene Institutionen nutzten diesen technologischen Fortschritt um Webpräsenzen ihrer Produkte aufzubauen. Soziale Medien haben sozusagen das Bild der Geschäftswelt maßgeblich beeinflusst und verändert.[3] Im Laufe der Zeit und des Fortschritts bekamen auch immer mehr private Nutzer einen Zugang zu diesem Netzwerk.

Sogenannte Blogs ermöglichten wohl als erstes eine interaktive Kommunikation im World Wide Web. Der Begriff Blog entsteht ursprünglich aus den Wörtern „Web“ und „Log“, welches zur Vereinfachung zusammengefasst und abgekürzt wurde.[4] Die Grundidee, Mitte der neunziger Jahre des Studenten Justin Hall, eines Webtagebuchs entwickelte sich kurz vor der Jahrtausendwende zu einem richtigen Hype.[5]

Blogger-Webseiten wurden im Internet gegründet, wodurch nun jeder einen Blog starten konnte. Besondere Fach- bzw. Vorkenntnisse waren hierbei nicht erforderlich, lediglich eine Registration.[6]

Diese anfänglichen Entwicklungen und ständige Fortschritte in der Technik und der Welt des Internets spielten wohl die entscheidendste Rolle in der Entwicklung der sozialen Medien. Es wurde immer einfacher und billiger in das globale Netzwerk einzusteigen. Inzwischen kennt das Internet fast keine Grenzen mehr. Vor allem die jüngeren Generationen verbringen einen Großteil ihrer Zeit im World Wide Web um Informationen auszutauschen. Diese ständige Forderung nach Einbindung der sozialen Komponente treibt die Entwicklung sozialer Medien weiterhin voran.

2.2 Wichtige Social Media Kanäle

Durch den Social-Media-Boom entstehen auch immer mehr Plattformen im World Wide Web. Diese Entwicklung hat mittlerweile ein beachtliches Ausmaß angenommen, welche durch folgende Darstellung verdeutlicht wird:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Social Media Prisma [7]

Die Fülle dieses Prismas besagt natürlich nicht, dass es von Vorteil ist überall vertreten zu sein. Vielmehr sollte man sich als Unternehmen, aufgrund seiner Erwartungen und Ziele, auf einige ausgewählte beschränken, welche Nutzen und Erwartungen komplett abdecken.

Für diese Arbeit wird die Priorität auf das wohl bekannteste soziale Netzwerk „Facebook“ und das vom FC Bayern München selbst gestaltete soziale Netzwerk „my FCB“ gesetzt, welche nachfolgend genauer beleuchtet und erklärt werden.

2.2.1 Soziale Netzwerke

Bei sozialen Netzwerken steht vor allem die Persönlichkeit des Nutzers im Fokus. Wesentlich für die Vernetzung der User ist hierbei der soziale Gesichtspunkt.[8]

Grabs und Bannour definieren dies auch als „virtuelle Abbildung real existierender Netzwerke.“[9]

Zentrales Merkmal dieser Websites ist die Möglichkeit eigene Profile zu erstellen, welche neben Angaben zu Hobbies, Geschlecht, Alter und sonstige persönliche

Informationen auch durch eigene Fotos und Videos ergänzt werden können. Der User legt hierbei wissend oder unwissend fest, wie er selbst nach außen dargestellt wird. Sobald Kontakte zum eigenen Profil hinzugefügt werden entstehen Verbindungen welche selbst nach persönlicher Abgrenzung zum Kontakt erhalten bleiben. Somit erhält der Nutzer stetig Meldungen über Profilaktualisierungen der anderen Kontakte.[10]

Durch die Verbindung des persönlichen Netzwerks eines Users mit den Netzwerken der anderen User entstehen somit globale Synergien, was durch folgendes Schaubild verdeutlicht werden soll:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Struktur sozialer Netzwerke [11]

Die Beliebtheit solcher Anwendungen ergibt sich insbesondere durch die erleichterte Möglichkeit zum interkulturellen Informationsaustausch, da hier jederzeit kostenlos kommuniziert werden kann. Zudem bieten solche Plattformen den Usern geeignete Optionen sich stets über aktuelle Nachrichten aus dem persönlichen Netzwerk zu informieren, was auch die Zugehörigkeit zu verschiedensten Gruppierungen stärken kann.[12]

2.2.1.1 Facebook

Mehr als aktuell ca. 750 Millionen Menschen weltweit nutzen das soziale Netzwerk Facebook. Dabei hatte es Mark Zuckerberg im Jahr 2004 an der Harvard University ursprünglich nur für die dortigen Studenten gegründet.[13] Inzwischen gehört Facebook zum digitalen Alltag und wird als „die erfolgreichste Social Networking-Site“[14] der Welt bezeichnet . Als eine Art Treffpunkt im Internet werden durch Statusmeldungen, Foto- / Videouploads und Kommentare, soziale Kontakte geschlossen und gepflegt. Mittlerweile hat jeder User durchschnittlich 190 Freunde.[15]

Zarella beschreibt diese soziale Plattform mit folgenden Worten:

„Facebook ist inzwischen eine universelle Plattform, die das Interagieren mit Freunden mit Minimalaufwand ermöglicht, einfach zu bedienen ist und auch viele professionelle Kooperationsformen bietet.“ (Zarella, 2012, S. 79)

Mit professionellen Kooperationsformen meint Zarella zum Beispiel die Möglichkeit für Unternehmen, Vereine, Gruppierungen etc., eine eigene Seite zu erstellen und zu verwalten. Facebook-Nutzer können sich ganz einfach mit diesen Seiten verknüpfen und zu Mitgliederprofilen werden, indem sie auf der entsprechenden Seite den Button „Gefällt mir“ klicken.

Mitgliederprofile können nun alle Aktivitäten der Seite verfolgen, wodurch sich Neuerungen, Bekanntmachungen, Aktionen etc. sehr schnell verbreiten lassen können.

2.2.1.2 my FCB

Der FC Bayern München geht mit seinem eigenen Fan-Netzwerk in die Social-Media-Offensive.

Das soziale Netzwerk „my FCB“ soll die Identifikation der Fans mit dem Verein stärken. My FCB basiert auf den bereits existierenden bekannteren sozialen Netzwerken. Nach Anmeldung und Login wird man aufgefordert persönliche Daten wie Straße, Wohnort, Geschlecht etc. einzugeben. Zusätzlich kann man sein Profil durch ein Foto aufwerten.

[...]


[1] [Vgl.] (Bernecker, Beilharz, 2011, S. 19)

[2] [Vgl.] (Stuber, 2012, S. 42)

[3] [Vgl.] (Hilker, 2012, S.21)

[4] [Vgl.] (Hilker, 2010, S. 188)

[5] [Vgl.] (Zarella, 2012, S. 17)

[6] [Vgl.] (Zarella, 2012, S. 17)

[7] [Vgl.] (Bernecker, Beilharz, 2011, S. 25)

[8] [Vgl.] (Weinberg T., 2011, S. 11 ff.)

[9] [Vgl.] (Grabs, Bannour, 2012, S. 265)

[10] [Vgl.] (Grabs, Bannour, 2012, S. 265 ff.)

[11] http://de.123rf.com/photo_9379526_globale-soziale-netzwerk-beziehungsdiagramm-ber-hellblauen-hintergrund.html [26.11.2012]

[12] [Vgl] (Grabs, Bannour, 2011, S. 263 ff.)

[13] [Vgl.] (Weinberg T., 2011, S. 11)

[14] [Vgl.] (Zarella, 2012, S. 79)

[15] [Vgl.] (Hilker, 2012, S.91)

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Auf welche Weise nutzt der FC Bayern München Social Media, um Marketing zu betreiben?
Hochschule
Fachhochschule Kufstein Tirol
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
18
Katalognummer
V432655
ISBN (eBook)
9783668746756
ISBN (Buch)
9783668746763
Dateigröße
1229 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
weise, bayern, münchen, social, media, marketing
Arbeit zitieren
Master of Arts in International Business Johannes Koch (Autor), 2013, Auf welche Weise nutzt der FC Bayern München Social Media, um Marketing zu betreiben?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432655

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