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Der mögliche Einfluss von Gliazellen auf die Entstehung von Epilepsie

Title: Der mögliche Einfluss von Gliazellen auf die Entstehung von Epilepsie

Term Paper , 2004 , 9 Pages , Grade: keine - pass or fail

Autor:in: Marcel Maier (Author)

Biology - Neurobiology
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Kernpunkt dieser Arbeit ist ein Essay der Psychologen Claudia Krebs und Kerstin Hüttmann in dem populärwissenschaftlichen Magazin Gehirn & Geist (2004). In diesem postulieren Sie eine völlig neue Eigenschaft der bis dato unterschätzten Gliazellen und deren elementaren Zusammenhang mit der Entstehung von epileptischen Anfällen. Dieser Artikel wird rezitiert und diskutiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die Funktion der Gliazellen

Der Einfluss von Astrozyten auf die Epilepsie

Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den neuartigen Forschungsansatz, dass Gliazellen, insbesondere Astrozyten, eine aktive Rolle bei der Entstehung von epileptischen Anfällen spielen, indem sie die Informationsverarbeitung im Gehirn beeinflussen.

  • Biologische Grundlagen der Gliazelltypen
  • Interaktion zwischen Neuronen und Astrozyten
  • Pathophysiologie der Schläfenlappen-Epilepsie
  • Hypothese zum Ausfall der GluT-Zellen
  • Diskussion über die Relevanz der Glia in der neurologischen Forschung

Auszug aus dem Buch

Der Einfluss von Astrozyten auf die Epilepsie

Um den Einfluss von Astrozyten auf die Epilepsie erörtern zu können, muss an dieser Stelle etwas genauer auf die Ursachen dieser Krankheit eingegangen werden.

Die Epilepsie „Die Epilepsie ist eine Störung des Gehirns, die sich in Anfällen, Bewusstseinsveränderungen und Beeinträchtigung der sensorischen, psychischen oder motorischen Fertigkeiten äussert.“ (Comer, 2001). Die Epilepsie zählt zu den häufigsten Neurologischen Erkrankungen unter der etwa ein Prozent der Weltbevölkerung leidet. Zu einem epileptischen Anfall kommt es immer dann, wenn Gruppen von Neuronen im Gehirn plötzlich, synchron und ungehemmt Aktionspotentiale freisetzen. Oft beginnen nur wenige Zellen mit derartigen Krampfentladungen, diese übertragen sich jedoch oft auf Zellen in der Nachbarschaft und breiten sich so weiter aus.

Die möglichen Ursachen für Epilepsieanfälle sind vielfältig. Man zählt Blutungen, Narben, Tumore, Hirninfarkte, Entzündungen und Unterversorgungen dazu. Aber auch äussere Reize können die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Anfalls erhöhen. So zum Beispiel Schlafentzug und optische Überreizung durch eine schnelle und hektische Bilderfolge.

In den meisten Fällen erfolgt die Therapie mittels spezieller Medikamentation, den sogenannten Antiepileptika. Deren Hauptfunktion liegt in der Senkung der Entladungswahrscheinlichkeit der Neuronen. Sie wirken jedoch auf ganz unterschiedliche Weise. Einig hemmen die Transmitterfreisetzung, andere stabilisieren die Ionenkonzentration im Gehirn.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Das Kapitel stellt die aktuelle Forschung der Psychologen Krebs und Hüttmann vor, die eine neue funktionelle Bedeutung der Gliazellen im Kontext epileptischer Anfälle postuliert.

Die Funktion der Gliazellen: Es werden die verschiedenen Zelltypen des zentralen Nervensystems – Oligodendrozyten, Mikroglia, Epedymzellen und Astrozyten – definiert und deren spezifische Aufgaben erläutert.

Der Einfluss von Astrozyten auf die Epilepsie: Dieses Kapitel verknüpft die neurologischen Grundlagen mit der Epilepsieforschung und beschreibt die Hypothese zum Funktionsverlust der GluT-Zellen bei der Schläfenlappen-Epilepsie.

Diskussion: Kritische Reflexion der gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich der Kausalität zwischen Zellverlust und Anfallsgeschehen sowie der wissenschaftlichen Generalisierbarkeit der Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Gliazellen, Astrozyten, Epilepsie, Neuronen, GluT-Zellen, Informationsverarbeitung, Neurotransmitter, Glutamat, Ammonshornsklerose, Ionenkonzentration, Schläfenlappen-Epilepsie, zentrale Glia, Aktionspotentiale, Patch-Clamp-Technik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht den möglichen Einfluss von Gliazellen, insbesondere von Astrozyten, auf die Entstehung von epileptischen Anfällen im menschlichen Gehirn.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Zentrum stehen die anatomische und physiologische Differenzierung von Gliazelltypen, deren Interaktion mit Neuronen sowie die pathologischen Veränderungen bei epileptischen Erkrankungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Rezension und Diskussion einer aktuellen wissenschaftlichen Hypothese, die besagt, dass Astrozyten eine aktive Rolle bei der neuronalen Informationsübertragung spielen und deren Fehlfunktion Krampfentladungen begünstigt.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erörterung genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Fachpublikationen, unter anderem eines Essays von Krebs und Hüttmann sowie klinischer Untersuchungen mittels Patch-Clamp-Technik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Gliazellfunktionen, die Grundlagen der Epilepsie als Störung des Gehirns und die spezifische Hypothese zur Beteiligung von Astrozyten an synchronen Entladungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Gliazellen, Astrozyten, Epilepsie, GluT-Zellen, Neurotransmitter und Informationsverarbeitung definieren.

Welche Bedeutung haben GluT-Zellen für die Stabilität des Gehirns?

GluT-Zellen sind essenziell für die Aufnahme von überschüssigem Glutamat und Kaliumionen aus dem Extrazellulärraum; ihr Fehlen führt zu einer Übererregbarkeit und energetischen Unterversorgung der Nervenzellen.

Warum wird in der Diskussion das "Ende einer Zweiklassengesellschaft" thematisiert?

Dieser Begriff verdeutlicht den Paradigmenwechsel, dass nicht mehr nur Neuronen als einzige informationsverarbeitende Einheiten betrachtet werden dürfen, sondern Gliazellen als gleichwertige, aktive Partner in der neuronalen Kommunikation anerkannt werden müssen.

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Details

Title
Der mögliche Einfluss von Gliazellen auf die Entstehung von Epilepsie
College
University of Basel  (Institut für Psychologie)
Course
Kognitive Neuropsychologie
Grade
keine - pass or fail
Author
Marcel Maier (Author)
Publication Year
2004
Pages
9
Catalog Number
V43274
ISBN (eBook)
9783638411134
ISBN (Book)
9783656620662
Language
German
Tags
Einfluss Gliazellen Entstehung Epilepsie Kognitive Neuropsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marcel Maier (Author), 2004, Der mögliche Einfluss von Gliazellen auf die Entstehung von Epilepsie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43274
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