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Stottern - Symptomatik, Ursachen und soziale Kompetenz

Title: Stottern - Symptomatik, Ursachen und soziale Kompetenz

Seminar Paper , 2004 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Christina Zopp (Author)

Communications - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Zwischenmenschliche Kommunikation und Interaktion bilden die Grundlage für eine funktionierende moderne Gesellschaft. Die einzelnen Mitglieder einer Gesellschaft sind durch ein starkes Netz gegenseitiger Abhängigkeiten miteinander verwoben. Der Einzelne ist nicht mehr fähig, autonom und selbständig zu handeln. Er ist auf Aktionen und Reaktionen seiner Umwelt angewiesen. Deshalb ist zwischenmenschliche Kommunikation unerlässlich für das Leben des Menschen. Sie ist verantwortlich für den Sozialisationsprozess des Individuums und somit unerlässlich für dessen Entwicklung. Man tauscht Informationen aus und gibt Auskunft über Gefühle und Gedanken; Kommunikation vollzieht sich grundsätzlich auf einer bilateralen Ebene, die Kommunikationsprozesse sind immer aufeinander bezogen und beruhen auf gegenseitigem Austausch. Dabei gibt der Sender eine Information an den Empfänger weiter, die dieser verarbeitet, um anschließend entsprechend darauf zu reagieren. Die Rhetorik hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kommunikationsprozess und den damit verbundenen Informationsaustausch zu verbessern. Man arbeitet an der Darstellungsform eines Sachverhaltes, am Umgang der Kommunikationspartner mit Störungen und schließlich an der Art und Weise der Verarbeitung und Reaktion. Durch die Regeln der Rhetorik werden zwischenmenschliche Beziehungen erst möglich gemacht und auch gefestigt.

Seit Entstehung der neuen Medien hat eine grundlegende Veränderung in der Kommunikationsstruktur stattgefunden. Hierbei handelt es sich um das Phänomen der Massenkommunikation. Dabei läuft der Interaktionsprozess eher einseitig ab: es existieren zwar immer noch Sender und Empfänger, der Empfänger hat allerdings immer weniger die Möglichkeit zu reagieren, also Rückmeldung zu geben. Der Empfänger wird förmlich dazu gezwungen, jedwede Information von Seiten des Senders anzunehmen – oftmals ohne sie zu hinterfragen. Es stellt sich also die Frage nach den Mechanismen, die hinter der so genannten Massenkommunikation stehen. Dies betrifft vor allem die Demokratie und das damit verbundene politische Leben, es betrifft aber auch die Gesellschaft als solche und, nicht zu vergessen, die gesamte Medienlandschaft. Ziel der vorliegenden Arbeit soll sein, die heutige Welt der Medien und der Massenkommunikation zu beleuchten. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf dem Umgang der Menschen mit den Medien, also auf den Akteuren einerseits, und den Rezipienten andererseits.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Kommunikation und Massenkommunikation

2. Massenmedien und ihr Beitrag zur demokratischen Gesellschaft

2.1 Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, etc.

2.2 Mediendemokratie

2.2.1 Chancen

2.2.2 Gefahren

2.3 Öffentlichkeit und öffentliche Meinung

3. Kommunikation, Massenkommunikation, Rhetorik

3.1 Chancen der Rhetorik im Kommunikationsprozess

3.2 Gefahren der Rhetorik im Kommunikationsprozess

3.3 Rhetorischer Leitfaden zum Auftreten in Massenmedien

4. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Wechselspiel zwischen Massenkommunikation, der Rolle der Medien in einer demokratischen Gesellschaft und der Bedeutung rhetorischer Kompetenzen für Akteure in diesem Mediensystem. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, wie Medienmacht die öffentliche Meinungsbildung beeinflusst und welche rhetorischen Anforderungen sowie Verantwortlichkeiten für eine konstruktive, demokratiefördernde Kommunikation notwendig sind.

  • Grundlagen der zwischenmenschlichen Kommunikation und Transformation durch Massenmedien.
  • Die demokratische Funktion von Meinungs- und Pressefreiheit in der Mediendemokratie.
  • Chancen und Risiken der medieninduzierten Einflussnahme auf die öffentliche Meinung.
  • Rhetorische Strategien und Verantwortlichkeiten von Akteuren in der Medienlandschaft.

Auszug aus dem Buch

3.1 Chancen der Rhetorik im Kommunikationsprozess

Grundlage der zwischenmenschlichen Kommunikation stellt das Prinzip des Informationsaustausches dar. Ein Sender gibt Information an einen Empfänger weiter, der verarbeitet diese Information sofort und gibt anschließend dem Sender eine Rückmeldung. Natürlich kann dieser Vorgang von Störungen geprägt sein, die letztendlich zu Missverständnissen führen. Es ist daher Aufgabe der Rhetorik, den Kommunikationsprozess so zu gestalten, dass der Informationsaustausch reibungslos abläuft.

Dabei bieten sich verschiedene Möglichkeiten. Da wäre zum einen das Aufstellen von Regeln, die den Kommunikationsprozess normieren, zum anderen besteht die Option, den zwischenmenschlichen Kontakt von innen heraus positiv zu beeinflussen. Dies geschieht durch Trainings, in denen die Akteure geschult werden, auf einer dem Thema angemessenen Ebene zu kommunizieren, richtig zuzuhören und sich auf den Gesprächspartner einzulassen. So werden Missverständnisse vermieden und der Kommunikationsprozess findet einen fruchtbaren Abschluss.

Die Massenmedien haben die große Chance, zentrale Verhaltensmuster zu vermitteln, die das Gelingen sozialer Interaktion erleichtern oder es erst ermöglichen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration durch die Vermittlung von Normen und Werten. In den Massenmedien erreicht man dieses Ziel oft durch das Vorführen tadelloser Charaktere und moralischen Handelns; die Schaubühne kann als moralische Anstalt betrachtet werden; der Bühne kommt eine staatserhaltende Funktion zu; sie gründet in der Kraft, den Menschen zu Pflicht und Tugend zu erziehen. Nutzt man also diese große Öffentlichkeit, die einem die Massenmedien bieten, kann man erstaunliche Ziele erreichen. Man ist, auch oder gerade in den Massenmedien in der glücklichen Lage, einen Kommunikationsprozess zu forcieren, der in höchstem Maße positiv für alle Beteiligten von statten geht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kommunikation und Massenkommunikation: Das Kapitel führt in die Grundlagen zwischenmenschlicher Kommunikation ein und erläutert den strukturellen Wandel zur einseitigen Massenkommunikation durch neue Medien.

2. Massenmedien und ihr Beitrag zur demokratischen Gesellschaft: Es wird die Rolle der Medien als demokratische Grundpfeiler analysiert, wobei Chancen wie Information und Aufklärung sowie Risiken durch Manipulation und Marktzentrierung thematisiert werden.

3. Kommunikation, Massenkommunikation, Rhetorik: Dieses Kapitel verknüpft die Wirkungsweise der Rhetorik mit den Strukturen der Massenmedien und bietet Ansätze für ein verantwortungsbewusstes rhetorisches Auftreten.

4. Ausblick: Der Ausblick resümiert die Verantwortung der Gesellschaft und der Akteure für den Erhalt demokratischer Werte innerhalb einer mediengeprägten Öffentlichkeit.

Schlüsselwörter

Massenkommunikation, Rhetorik, Demokratie, Mediendemokratie, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, öffentliche Meinung, Kommunikation, Verantwortung, Manipulation, Informationsaustausch, Journalismus, Gesellschaft, Sozialisation, Medienmacht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen moderner Massenkommunikation, dem demokratischen System und der Rolle rhetorischer Mittel in der Medienlandschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Kommunikation, die Rolle der Meinungsfreiheit, die Funktionsweise der Mediendemokratie sowie die rhetorischen Anforderungen an mediale Akteure.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Macht der Medien zu beleuchten und aufzuzeigen, wie durch rhetorische Ausbildung eine konstruktive und demokratiefördernde Kommunikation in den Medien ermöglicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung und Literaturanalyse kommunikationswissenschaftlicher Konzepte und deren Übertragung auf aktuelle mediale Gegebenheiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Chancen und Gefahren der Medien auf die Demokratie, das Verhältnis von Öffentlichkeit und öffentlicher Meinung sowie konkrete rhetorische Handlungsanleitungen für den öffentlichen Auftritt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Massenkommunikation, Demokratie, Mediendemokratie, Rhetorik und Verantwortung.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen aktiver und passiver Öffentlichkeit?

Die aktive Öffentlichkeit ist als Quelle politischer Initiative definiert, während die passive Öffentlichkeit als sporadisch am Prozess teilnehmende Masse agiert, deren Reaktionen jedoch die Wirksamkeit der demokratischen Ordnung signalisieren.

Warum ist der Begriff der "Mediendemokratie" für die Autorin ambivalent?

Er ist ambivalent, da er einerseits den positiven Einfluss der Medien auf die politische Teilhabe betont, andererseits aber enorme Risiken wie mediale Politikinszenierung und manipulative Tendenzen birgt.

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Details

Title
Stottern - Symptomatik, Ursachen und soziale Kompetenz
College
University of Regensburg  (Zentrum für Sprache und Kommunikation)
Course
Blockseminar: Rhetorik für Lehramtstudierende
Grade
1,0
Author
Christina Zopp (Author)
Publication Year
2004
Pages
21
Catalog Number
V43324
ISBN (eBook)
9783638411493
Language
German
Tags
Stottern Symptomatik Ursachen Kompetenz Blockseminar Rhetorik Lehramtstudierende
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Zopp (Author), 2004, Stottern - Symptomatik, Ursachen und soziale Kompetenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43324
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