Zur Wahrnehmung von Schule in der Gesellschaft - Die Darstellung von Lehrkräften in ausgewählten zeitgenössischen englischen und deutschen Filmen


Examensarbeit, 2005
68 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: ¾ Dr. Bökh + ¾ Professor McGonagall – ¾ Herr Schober + ¼ Simon = Die ideale Lehrkraft?

2. Die Lehrkraft – eine Definition
2.1 Der Beruf des Lehrers – ein Exkurs in die Geschichte
2.2 Aufgaben einer Lehrkraft
2.3 Was ist ein ‚guter’ Lehrer?
2.4 Die Realität in Der Spiegel, Time und Newsweek
2.4.1 Probleme, denen sich eine Lehrkraft stellen muss
2.4.2 Darstellung des Lehrers in der Öffentlichkeit

3. Wahrnehmung und Stereotype – Theorien
3.1 Definition Wahrnehmung
3.2 Definition Stereotype

4. Die Lehrkraft im zeitgenössischen Film
4.1 Ausgewählte zeitgenössische Filme
4.1.1 Das fliegende Klassenzimmer
4.1.2 Harry Potter and the Philosopher’s Stone
4.1.3 Schule
4.1.4 Teachers
4.2 Der Lehrkraft als Individuum
4.3 Lehrer im Kollegium
4.4 Die Lehrkraft im Umgang mit den Schülern
4.5 Konfrontation mit Problemen

5. Stereotype
5.1 Bevorzugt dargestellte Lehrertypen
5.1.1 Die Macht der filmischen Mittel
5.2 Unterschiede in Geschlecht, Alter und Charakter
5.2.1 Lehrerinnen und Lehrer
5.2.2 Alte und junge Lehrkräfte
5.2.3 Der ‚liebe’ Lehrer und sein Gegenspieler

6. Fazit

Filmographie

Bibliographie

Internetseiten

Zeitschriftenartikel

1. Einleitung: ¾ Dr. Bökh + ¾ Professor McGonagall – ¾ Herr Schober + ¼ Simon = Die ideale Lehrkraft?

Die Lehrkraft steht seit der Aufklärung, seit dieser Bereich als offizieller Beruf anerkannt wird, im kritischen Blick der Öffentlichkeit. Sie verbringt die meiste Zeit mit dem wichtigsten Gut, welches eine Gesellschaft zu bieten hat: den Kindern bzw. Jugendlichen. Besonders in den westlichen Gesellschaften verbringen nicht die Eltern, sondern die Lehrer in der Schule die meiste Zeit mit den Kindern. Eine Lehrkraft soll dabei ihren Schülern nicht nur Wissen vermitteln, sondern sie soll neben dem Lehren auch erziehen, beraten und den Schüler auf das vorbereiten, was ihn nach der Schule erwartet. „Das Ziel des Lehrerhandelns ist die Bildung der Schüler angesichts der gesellschaftlichen Erwartungen.“[1]

Diese Arbeit befasst sich mit der Darstellung des Lehrers in ausgewählten zeitgenössischen Filmen. Da dem Lehrer so viel Verantwortung übertragen wird, schaut die Gesellschaft auch sehr kritisch auf alles, was ein Lehrer vollbringt. Viel öfter steht jedoch das im Mittelpunkt der Diskussionen, was er unterlässt. Die neuere Kritik richtet sich „[…] gegen den Lehrer an sich und das Lehren überhaupt.“[2] Oft hört man ältere Jahrgänge klagen, dass es der jungen Generation an Manieren, Wissen und Ähnlichem mangelt. Der erste, der bei solchen Urteilen verantwortlich gemacht wird, ist der Lehrer.

Das Wissen unserer Zeit ist enorm, fast unbegrenzt und die Lehrer sollen jenes lückenlos und möglichst schnell vermitteln. Die Zeit wiederum ist in unserer Gesellschaft oft sehr begrenzt. Dies wirkt sich natürlich auch auf das Familienleben und auf die Rolle der Eltern in der Erziehung ihrer Kinder aus. Es fehlt die Zeit, um Kindern wichtige zwischenmenschliche Dinge, wie zum Beispiel die Interaktion mit anderen Menschen oder das Verhalten in der Gesellschaft, mit auf den Weg zu geben. Dies soll nun verstärkt in der Schule passieren. Dass ein Lehrer hierbei sehr schnell „[…] vom Hoffnungsträger zum Prügelknaben […]“[3] wird, wie Angelika Wenger – Hadwig schreibt, bleibt dabei nicht aus.

Da in unserer Zeit das Fernsehen als Leitmedium[4] gilt, ist es interessant zu untersuchen, welches Bild von Lehrern in Filmen[5] übermittelt wird. Im Rahmen dieser Arbeit soll dies anhand von vier Filmen geschehen. Es wurden drei aktuelle Filme, die auch als Kinofilme zu sehen waren, und eine englische Fernsehserie ausgewählt, um exemplarisch Lehrerdarstellungen zu untersuchen. Es wird versucht zu klären, ob in den Filmen Stereotype verwendet oder aufgebrochen werden und inwieweit der Film in der Lage ist, die Wahrnehmung der Gesellschaft zu beeinflussen?

Eine Analyse von Zeitschriftenartikeln, die sich mit der Lehrerproblematik befassen, soll zeigen, warum das Thema gerade in der heutigen Zeit aktueller ist denn je. Außerdem soll mit Hilfe der Zeitschriften eine für diese Arbeit relevante ‚Schulwirklichkeit’ geschaffen werden. Hierzu werden die drei Nachrichtenblätter Der Spiegel, Time und Newsweek der Jahrgänge 2002, 2003 und 2004 untersucht.

Bevor mit der eigentlichen Analyse begonnen werden kann, müssen einige Schlüsselbegriffe dieser Arbeit definiert werde. Der Begriff Wahrnehmung wird konkretisiert, da es im Verlauf der Arbeit darum geht zu beurteilen, wie der Zuschauer die Lehrkräfte in den Filmen wahrnimmt und inwiefern diese Wahrnehmung jene in der Realität verändert. Da die Filme außerdem auf Stereotype untersucht werden sollen, wird zuerst der Versuch unternommen, eine allgemein gültige Definition für Stereotype zu erstellen. “There exist a wide variety of definitions for the concept of stereotype, and this makes it important to indicate which definition is appropriate to the current discussion.“[6]

Nachdem die hier verwendeten Filme kurz vorgestellt wurden, werden diese im Einzelnen auf ihre Lehrerdarstellung untersucht. Der im Film gezeigte Lehrer soll als Individuum und als Kollege genauer betrachtet werden. Die Probleme, mit denen er während des Umgangs mit dem Schüler konfrontiert wird, werden ebenfalls Thema dieser Arbeit sein. Dabei wird die vorher ‚geschaffene’ Realität der Zeitschriftenanalyse als Grundlage dienen. Nicht zuletzt um zu untersuchen, wie realistisch die filmischen Probleme sind und wie die Lehrer im Umgang mit den ihnen anvertrauten Schülern dargestellt werden.

Das Ziel dieser Arbeit ist es, darzulegen, welches Bild die heutigen Medien von Lehrkräften vermitteln. Wird die ideale Lehrkraft dargestellt und wenn ja, wie? Ist es der Lehrer als Hoffnungsträger, als allwissendes Genie, als Freund für unsere Jugend, als Elternersatz oder als Prügelknabe, der dargestellt wird oder ist er ein unnahbares Wesen, welches nicht in der Lage ist, dem nachzukommen, was die Gesellschaft von ihm verlangt? Inwiefern vermitteln die hier gewählten Filme ein realistisches Bild von einem Beruf, der meist hinter verschlossen Türen ausgeübt wird und vielleicht gerade deshalb so oft in die Diskussion gerät.

2. Die Lehrkraft – eine Definition

Nach einer kurzen geschichtlichen Betrachtung, in der die Entwicklung dieses Berufes darlegt wird, soll in diesem Kapitel der Begriff des zeitgenössischen Lehrers im Mittelpunkt stehen. Nicht nur die Lehrkraft im Allgemeinen soll dabei definiert werden, sondern es wird besonderes Augenmerk auf die Frage gelegt: Was ist ein ‚guter’ Lehrer?

2.1 Der Beruf des Lehrers – ein Exkurs in die Geschichte

Die Sophisten Protagoras (480 v.Chr. – 410 v.Chr.) und Gorgias (485 v.Chr. – 380 v.Chr.) waren in der griechischen Antike die ersten professionellen Lehrer. Sie boten gegen Bezahlung ein Lehrangebot an und schufen durch die Formulierung der ‚septem artes liberales’ den ersten Lehrplan des Abendlandes.[7] Diese Konzeption bildet noch heute die Grundlage für den gymnasialen Lehrplan.

Nachdem die Sophisten für ihren Pragmatismus bereits von ihren unmittelbaren Nachfolgern Sokrates (469 v.Chr. - 399 v.Chr.) und Platon (427 v.Chr. – 347 v.Chr.) Kritik ernteten,[8] wurde der Lehrer im Verlauf der Geschichte sehr unterschiedlich gesehen. So sah Sokrates die Aufgabe des Lehrers nicht darin, fertiges Wissen zu vermitteln, sondern er sollte den Lernenden zum eigenen kritischen Denken anregen. Nur kluges Fragen kann den Lerner zur eigenen Erkenntnis führen[9].

Sokrates’ Schüler Platon sah die Voraussetzung jeden Lernens in der Erkenntnis des Nichtwissens. Erst durch diese Einsicht sei es möglich Wissen zu erwerben; für Sokrates das Maß aller Dinge. Platons Schüler Aristoteles (384 v.Chr. – 322 v.Chr.) war der letzte Vertreter der klassischen Epoche der Griechen. Seine Idee von einer Lehranstalt wird heute als das Vorbild der Hochschulen im Abendland gesehen.[10]

Während der Lehrer von den Griechen als Philosoph gesehen wurde, war er zu Zeiten Ciceros (106 v.Chr. – 43 v. Chr.) ein Redner, denn „[…] nur die Sprache erlaubt, mit anderen ‚menschlich’ zu verkehren […].“[11] Die Fähigkeit sich auszudrücken und zu präsentieren war Inhalt allen Lernens dieser Epoche.

Nachdem im Mittelalter die Kirche Inhaber aller Wahrheit war, und von ihr daher auch der gesamte Unterricht ausging, ließ Karl der Große (742 – 814) einen Lehrplan für die Domschulen erstellen. Zuvor reorganisierte Alkuin (730 – 804), Mönch am Hofe Karls, das Bildungswesen nach antikem Vorbild und kehrte wieder zu den ‚septem artes liberales’ zurück. Die Bestandteile wurden dann von Hrabanus Maurus (780 – 856), Alkuins Schüler und Leiter einer Klosterschule, als feste Studienordnung determiniert.[12]

Ab dem 13. Jahrhundert gab es Schulen unter weltlicher Trägerschaft. Auch die Universitäten für die höheren Studien waren nicht mehr der Kirche unterstellt.

Luther (1483 – 1546) setzte sich seinerzeit verstärkt dafür ein, dass die Obrigkeit für die Schule zu sorgen hatte. Außerdem forderte er die Schulpflicht und die Unterweisung aller Kinder in der deutschen Sprache.[13]

Comenius (1592 – 1670) bemerkte seinerzeit: „Nur selten sind Eltern dazu fähig und haben die Zeit dazu, ihre Kinder zu unterrichten. Darum muss es Leute geben, die sich nur dieser Aufgabe beruflich widmen, […].“[14] Die Tätigkeit des Lehrers wird damals erstmalig als Beruf anerkannt. Berufsmäßig vorbereitete Spezialisten sollten neben der Familie pädagogisch auf Kinder einwirken. Der Lehrer hatte von nun an die Aufgabe den Verstand seines Schülers zu bilden.

Mit Beginn der Aufklärung versuchte man, sich von den alten Schriften, mit denen man sich bis dahin hauptsächlich beschäftigt hatte, zu lösen. Die Pädagogik jener Zeitepoche sah den Sinn allen Erziehens im Dienen am Menschen. Die Bildung war allem übergeordnet. Der Ursprung dieser neuen Weltanschauung lag in England, wo Lode (1632 – 1704) die ‚Untersuchung über den menschlichen Verstand’ durchführte.

Rousseau (1712 – 1778) und Kant (1724 – 1804) wurden durch diese Strömung beeinflusst. Sie forderten eine naturgemäße Erziehung. Naturgemäß bedeutete für sie, dass die Erziehung der Entwicklung des Kindes folgte. Damit waren sie Vorreiter eines neuen pädagogischen Denkens. Alle Lösungen sollten vom Schüler, jedoch erst nach der Pubertät, unter der Leitung eines Erziehers, selbst gefunden werden. Er sollte sich jegliches Wissen über die Menschen und die Gesellschaft selbst erarbeiten und somit zur ‚Glückseligkeit’ gelangen.[15]

Diesem Denken folgten in Deutschland die Philanthropen. Basedow (1723 – 1790) und Campe (1746 – 1818) führten außerdem die Methodisierung der Vorschulerziehung ein. Sie sahen als zweites Bildungsziel, neben Rousseaus ‚Glückseeligkeit’, die Gemeinnützigkeit des Schülers. Basedow betonte, dass er spielerisches Lernen für ausschlaggebend hielt und verurteilte die Bestrafung des Lernenden zutiefst.

Zur gleichen Zeit zeigte Salzmann (1744 – 1811) in seinen Schriften die fünf Mängel der bisherigen Erziehung auf: die Vernachlässigung der körperlichen Erziehung, die Geringschätzung der Natur, die Hinwendung zu alten Schriften und zur Bibel, die geringe Selbständigkeit der Kinder und die fehlenden Anreize durch Belohnungen.[16] Wieder standen Veränderungen im Erziehungswesen an.

Eine der wichtigsten Gestalten in der Geschichte der Pädagogik in Theorie und Praxis,[17] die hier noch zu nennen ist, war Pestalozzi (1746 – 1827). Sein Prinzip war die allseitige und harmonische Bildung des Menschen um so zur ‚wahren’ Menschlichkeit zu gelangen, die jedem Menschen von Natur aus gegeben ist.[18]

Fichte (1762 – 1814) widerspricht Kant und der naturgemäßen Erziehung wenn er sagt, dass die Menschwerdung ein Prozess ist und dass sich der Mensch „[…] durch seine eigene Tat zu dem machen [muss], der er sein soll, und er soll die Welt gestalten, zu dem, was sie sein soll.“[19]

Herbart (1776 – 1841), der als wissenschaftlicher Begründer der Pädagogik gilt, stellt in jener Zeit die Theorie des erziehenden Unterrichts auf. In dieser gibt es einen inneren Zusammenhang von Wahrnehmung, Vorstellung, Begriff und Handlung. Er begründet außerdem die Formalstufen, die bis heute ungebrochen auf die Pädagogik wirken.[20]

Im 19. Jahrhundert ging das pädagogische Denken weiterhin von dem der Aufklärung aus. Schiller (1759 – 1805) betonte jedoch, dass der Mensch, wenn er nur seinen Neigungen folgt, zum Barbaren wird. Nur die Kunst kann als Vermittlung von Sittlichkeit und Sinnlichkeit dienen und darin kann laut Schiller die Freiheit des Schülers verwirklicht werden.[21]

Humboldt (1767 – 1835) sah in der Welt den Gegenstand, an dem sich der Mensch bildet. Sprache und Kunst sind für ihn die entscheidenden Medien der Bildung. Er entwirft mit seiner Idee von der Bildung als ‚wahrer Zweck’ des Menschen ein einheitliches Schulkonzept mit dem Ergebnis einer alle Menschen einschließenden Einheitsschule. Diese ist in Stufen (Elementarschule, Gymnasium, Universität) aufgebaut und der Staat muss die dafür notwendigen Voraussetzungen schaffen.[22]

Während in Deutschland seit Jahrzehnten die staatliche Verantwortung für die Schulen gefordert wurde, entstanden in Großbritannien Schulen ohne den staatlichen Kontroll- und Erziehungswillen. Hier ging das Bildungssystem mehr auf religiöse und andere gemeinschaftliche Institutionen zurück. Man legte mehr Wert auf die Erziehung und die Stärkung der Persönlichkeit. Disziplin und Gemeinschaftssinn, Sport und allgemeine Lebenspraktiken waren ebenso wichtig wie moralische Haltung und Verantwortung für das Gemeinwesen. Die intellektuelle und kognitive Förderung des Schülers standen vorerst nicht im Vordergrund.[23]

Da nun Konzepte für Schulen existierten, mussten auch professionelle Lehrkräfte ausgebildet werden. Das wurde 1810 mit dem Examen ‚pro facultate docendi’[24] für Gymnasiallehrer, was dem heutigen Staatsexamen entspricht, verwirklicht. 1820 wurden außerdem Seminare für Lehrerbildung eingeführt. Diese wurden durch die Stiehlsche Regulative 1854 eingeschränkt. Man war er Meinung, „[…] dass an den Lehrerseminaren zuviel gelernt und vor allem das eigene Denken zu sehr gefördert […]“[25] wurde. Die von nun an verbindliche Seminarkonzeption enthielt „[…] eine Zusammenstellung und Erläuterung der in der heiligen Schrift enthaltenen, hierher gehörenden Grundsätze.“[26]

1872 wurden die bildungsfeindlichen Regulative wieder aufgehoben. Die Lehrerbildung entsprach nun dem Interesse der Wirtschaft, da diese während der industriellen Revolution in Deutschland nach einer besseren Qualifizierung der künftigen Arbeitskräfte verlangte.

Nachdem zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine Einteilung der Lehrer in Dorfschullehrer, Stadtschullehrer und Lehrer an den höheren Schulen stattfand, entwickelte sich die Schule unaufhaltsam. Während Dorf- und Stadtschullehrer nur eine 2 - 3jährige praktische Ausbildung in einem Lehrerseminar absolvieren mussten, wurde von den letzteren ein dreijähriges Universitätsstudium verlangt.

Die allgemeine Schulpflicht wurde in Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts eingeführt; in Großbritannien bereits Ende des 18. Jahrhunderts.

Im Zuge der Industrialisierung wurden Ende des 19. Jahrhunderts die Volksschulen gegründet, in denen die Lehrer die Aufgabe hatten, neben Lesen, Schreiben und Rechnen, auch ein diszipliniertes Arbeits- und Sozialverhalten zu vermitteln.

Auch in Großbritannien änderte man zu dieser Zeit die Ausbildungsgrundsätze. Die moderne Industriegesellschaft kam nun nicht mehr nur mit kognitiver und intellektueller Förderung der Schüler aus. Die technologische Professionalisierung wurde auch hier ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung.[27]

Obwohl die Reformpädagogik im beginnenden 20. Jahrhunderts viele der bis dahin geschaffenen Bildungseinrichtungen in Frage stellte, haben die pädagogischen Gedanken der früheren Epochen ihren Einfluss auf das heutige Schulsystem bewahrt. Man wendete sich von diesem Zeitpunkt an dem einzelnen Schüler zu und die psychologischen Aspekte der Kindesentwicklung wurden berücksichtigt, zum Teil sogar übermäßig.

Während der Zeit des Nationalsozialismus gab es in Deutschland eine stark zentralisierte schulpolitisches Gesamtkonzeption. Viele Lehrer näherten sich in ihrem Denken dem totalen Erziehungsstaat an, in dem die Schüler weniger denken als handeln sollten. Als zum Ende des Krieges die alliierten Besatzungsmächte in das Schulsystem eingriffen, fand die Entnazifizierung der Schulen statt. Aus Mangel an Lehrkräften wurden jedoch viele der alten Lehrer später wieder eingesetzt.

Als in den 60er Jahren die geisteswissenschaftliche Pädagogik aufkam, führte dies zu einer für die Pädagogen relativ großen Autonomie. Theorie und Praxis wurden aufs Engste verknüpft.

In dieser Zeit begann man auch die Berufssituation des Lehrers zu untersuchen; ein Prozess, der bis heute fortläuft.

2.2 Aufgaben einer Lehrkraft

„Ein Pauker hat die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, sich wandlungsfähig zu erhalten. Sonst könnten die Schüler ja früh im Bett liegen bleiben und den Unterricht auf Grammophonplatten abschnurren lassen. Nein, nein, wir brauchen Menschen als Lehrer und keine zweibeinigen Konservenbüchsen! Wir brauchen Lehrer, die sich entwickeln müssen, wenn sie uns entwickeln wollen!“[28]

Es gibt kaum eine andere Berufsgruppe, die sich ähnlich schwer definieren lässt wie die des Lehrers. Das liegt daran, dass in diesem Beruf der menschliche Typus eines jeden einzelnen handelnden Lehrers eine entscheidende Rolle spielt. Bryan R. Wilson schreibt hierzu: „Die Rollenverpflichtung ist diffus, schwer festlegbar, und die Beschäftigungen, die sie fordert, sind hochgradig unterschiedlich.“[29]

Schlägt man den Begriff ‚Lehrer’ in einem Wörterbuch nach, dann findet man als Definition etwas Ähnliches wie: „Jemand der an einer Schule unterrichtet“[30] oder „[…] is someone who teaches, especially at school.“[31] Dass dies jedoch nicht alles, oder gar nur ein geringer Teil dessen ist, was eine Lehrkraft ausmacht, ist jedem klar, der sich einmal mit dem Beruf des Lehrers auseinander gesetzt hat. Winfried Böhm zum Beispiel schreibt im Wörterbuch der Pädagogik:

„Man unterscheidet primäre Tätigkeiten (Unterrichten, Planung, Beurteilung und Korrektur) und sekundäre Aufgaben (Aufsicht, Konferenzen, Klassenfahrten, Elternkontakte) des Lehrers; dazu kommen Beratungs- (z.B. Schullaufbahnberatung) und Innovationsfunktionen (im curricularen, methodischen und didaktischen Bereich).“[32]

Dieses Zitat scheint auf den ersten Blick sehr komplex und durchaus vollständig. Es gibt jedoch weitaus mehr, was ein Lehrer während seiner Berufslaufbahn zu bewältigen hat. W. Charters und D. Waples erstellten bereits 1929 ein Analyseraster, welches 1000 verschiedene Aufgaben für einen Lehrer aufzeigt.[33] Wenger - Hadwig schreibt in einem ironischen Ton, dass der Lehrer selbstverständlich auch Spezialgebiete wie Freiheitserziehung, Berufserziehung, Animationsausbildung, Ökopädagogik und Integrationspädagogik beherrschen sollte.[34]

Ist es also überhaupt möglich ein einheitliches Konzept von diesem Berufsbild zu erstellen? Ein Lehrer ist ein Mensch, der in einer Klasse steht und unterrichtet. Er vermittelt seinen Schülern, vorzugsweise Kindern, jenes Wissen, was später in der Gesellschaft von ihnen verlangt wird. Er ist aber auch Berater in allen Lebenslagen, ein Vertrauter und in unserer Gesellschaft nicht selten ein Elternersatz. „[…] [E]s ist ein beträchtlicher Teil der Sozialisationsaufgabe, die früher von den Eltern geleistet wurde, auf den Lehrer übergegangen […].“[35] Die Vermittlung von sozialer Kompetenz und die Erweiterung des kindlichen Horizontes gehören ebenfalls zum Aufgabenfeld eines Pädagogen.

Volker Ladenthin sieht die Aufgaben eines Lehrers darin, „[…] eigenverantwortliche Vernunft in Gang zu setzen […]“[36] und durch eine Ergänzung der familiären Beziehung die Autonomie des Schülers zu erreichen. Er spricht in seiner Abhandlung von Fürsorge des Lehrers gegenüber seinen Schülern. Diese soll immer dann einsetzen, wenn ein Schüler vor einem unlösbaren Problem steht und dies zu Schäden in dessen Entwicklung führen könnte. Damit spricht Ladenthin ein weites Feld an, ist sich dessen aber bewusst und schreibt, dass es bei einer Lehrkraft schnell zu einer „[…] Überforderung der menschlichen Psyche […]“[37] kommen kann, wenn sie sich allen auftauchenden Problemen annimmt.

Der Lehrer wird verantwortlich gemacht, wenn ein Schüler schlechte Noten bekommt und er ist derjenige, der mit seinem Urteil über die Zukunft des Schülers bestimmen kann. Viele Eltern sehen in Lehrkräften oft die Person, welche die Fähigkeiten ihres Schützlings unterschätzt und damit letztendlich den elterlichen Stolz verletzt.

Dass ein Lehrer nicht alle Aufgaben, die an ihn gestellt werden, hundertprozentig erfüllen kann, ist nicht verwunderlich. Die Gesellschaft muss dies erkennen und das Medium Fernsehen kann dazu einen entscheidenden Beitrag leisten. Das Bild der Lehrkraft in der Gesellschaft muss aufgewertet werden. Sie darf nicht mehr als ein Mensch angesehen werden, der „[…] ein feines Leben [hat]: vormittags vier Stunden Unterricht, nachmittags Tennis und Frisör, abends Selbsterfahrungsgruppe in der Volkshochschule, Ostern Lanzarote und im Sommer Scharbeutz.“[38]

Pädagogen haben eine große Verantwortung und müssen viele Aufgaben gleichzeitig erfüllen. Bevor die Gesellschaft kritisiert, sollte sie informiert werden, was eine Lehrkraft leistet. Es muss sichtbar werden, was sie an jedem einzelnen Schüler vollbringt. Auch Schwächen der Lehrer müssen gezeigt werden, um sie als menschlich zu präsentieren. Nur mit einem realistischen Bild kann man einen Lehrer beurteilen und Beschwerden sachgemäß an ihn herantragen.

2.3 Was ist ein ‚guter’ Lehrer?

Im vorherigen Abschnitt standen der Lehrer und seine Aufgaben im Mittelpunkt. Jetzt soll untersucht werden, wie und von wem ein Lehrer beurteilt wird.

Sei es der beurteilende Schüler, die kritisch bewertenden Eltern oder die handelnde Lehrkraft, jeder Mensch, der einmal eine Schule besucht hat, hat sich im Laufe der Zeit selbst ein Bild davon gemacht, was ein ‚guter’ Lehrer ist. Jeder hat seine eigene Vorstellung von einem ‚guten’ Lehrer. Diese kann sich im Laufe des Lebens ändern. Ein Lehrer, der während der Schulzeit vielleicht nicht gemocht wurde, weil er durch ständige Leistungskontrollen das Schülerleben erschwerte, kann durchaus im Nachhinein als gut angesehen werden, da man vieles von dem, was in seinem Unterricht vermittelt wurde, behalten hat.

Schüler haben ganz unterschiedliche Vorstellungen von ‚guten’ Lehrern und „[…] das Entwicklungsalter eines Schülers spielt […] eine Rolle hinsichtlich der Erwartungen an Lehrer.“[39] Bei Berthold Gerner findet man zu diesem Thema eine Auswertung von Schüleraufsätzen von 1977.[40] Aus einer Häufigkeitstabelle der Einzelaussagen lässt sich zum Beispiel ablesen, dass 49,0% der Schüler dann von einem guten Lehrer sprachen, wenn dieser nicht zu viele Hausaufgaben aufgibt und 26,6% der befragten Schüler einen Lehrer wollten, der ‚ab und zu Späßchen macht’. Für 28,1% ist der ideale Lehrer ‚nicht zu streng’ und 21,5% wünschen sich einen ‚gerechten Lehrer’.[41]

Ein ‚guter’ Lehrer ist sicherlich einer, der sich in seinem Fach gut auskennt, der sich immer wieder neu auf seinem Gebiet bildet und der sich auch anderen Wissensbereichen gegenüber offen zeigt. Das Wissen allein macht jedoch noch keinen ‚guten’ Lehrer aus. Fröhner fand zum Beispiel heraus, dass in einer Jugendumfrage nur 19% der Befragten das fachliche Können ihres Lehrers als Grund für seine Beliebtheit nannten.[42] Klaus - Jürgen Tillmann[43] sagte gegenüber Der Spiegel: „[…] [Der] ideale Lehrer findet Kinder spannend. Und dann erst seine Fächer. Er nennt sich Experte für Vermittlung. Und nicht Anglist oder Germanist.“[44]

Ein Lehrer muss auch in der Lage sein, dieses Wissen schülergerecht zu vermitteln. Wissenschaftliche Termini für Schüler nachvollziehbar zu präsentieren zählt mit Sicherheit zu dem, was einen Lehrer zu etwas Besonderem macht, ihn von einem Wissenschaftler unterscheidet und ihn damit (u. a.) zum ‚guten’ Lehrer deklariert.

Es ist allerdings keine erstrebenswerte Alternative, wenn ein Lehrer einerseits sein Wissen schülergerecht an den Mann oder an die Frau bringen kann, andererseits aber die Schüler Angst vor ihm haben. Unter Angst ist das Lernen schier unmöglich. Der Lernprozess wird, wenn ein Schüler und Schulangst leidet „[…] in erster Linie durch die sorgenvollen Gedanken beeinträchtigt, die ständig um drohende Konsequenzen von Misserfolg oder Mängel der eigenen Kompetenzen […] kreisen und so die Aufmerksamkeit von der eigentlichen Lernaufgabe abziehen.“[45] Dementsprechend muss ein guter Lehrer auch hier in der Lage sein, ein gutes Mittelmaß zu finden und den Schüler zu fordern ohne ihn zu überfordern.

Ein ‚guter’ Lehrer hat eine moralische Verpflichtung, „[…] die über die Formulierung einer Berufsethik hinausgeht.“[46] Der Aufbau einer emotionalen Nähe zwischen Lehrer und Schüler ist immer von Vorteil für den Unterricht und dessen Resultate. Wird jedoch diese Nähe zu intensiv, dann gibt es Kritik von allen Seiten. Der ‚gute’ Lehrer muss auch hier einen Mittelweg finden. Meist ist er damit auf sich allein gestellt, denn das Menschliche, Persönliche, was eine ‚gute’ Lehrkraft braucht, lernt sie nicht an einer Universität. Hier ist das Zwischenmenschliche der Kollegen gefragt. Ein als gutes Vorbild dienender älterer Kollege, der bereit ist sein Wissen und seine Erfahrung weiterzugeben und ein junger Kollege, der wiederum diese Hinweise und Unterstützungen annimmt, sind zwei weitere Beispiele für das Model einer ‚guten’ Lehrkraft. „Ohne eine entsprechende Bereitschaft zur Zusammenarbeit im Kollegium kann der einzelne Lehrer diesen Ansprüchen seines Berufes heute wohl nicht mehr hinreichend genügen.“[47]

Diese kurze Abhandlung über den ‚guten’ Lehrer’ stellt nicht den Anspruch an Vollständigkeit. Sie soll sowohl einen Einblick in die Ergebnisse der Forschung zu diesem Thema geben, als auch die persönliche Meinung der Autorin widerspiegeln.

Ziel dieser Arbeit ist es, den ‚guten’ Lehrer, falls er in den Medien dargestellt wird zu erkennen und zu beurteilen.[48]

2.4 Die Realität in Der Spiegel, Time und Newsweek

Die Welt der Schule ist schwer zu definieren, denn sie variiert von Land zu Land, von Stadt zu Stadt, ja sogar von Schule zu Schule. Jede Schule hat ihren eigenen Alltag, eigene Probleme und gute und schlechte Lehrkräfte. Man kann also nicht von ‚der’ Schul – Realität sprechen.

Da die Umwelt jedes einzelnen Menschen einen entscheidenden Einfluss auf die Wahrnehmung[49] hat, werden Lehrer dementsprechend in jeder Schule unterschiedlich wahrgenommen.

Als Grundlage für die Analyse der Lehrerfiguren in den Filmen wird die folgende Zeitschriftenanalyse dienen. Hierzu werden die Zeitschriften Der Spiegel, Time und Newsweek der Jahrgänge 2002, 2003 und 2004 zu Rate gezogen. Es soll ein Überblick darüber gegeben werden, womit sich die Presse in Bezug auf Schule und vor allem auf Lehrer in den letzten drei Jahren beschäftigt hat. Die Untersuchung liefert einen Ausschnitt aus der Realität der heutigen Schulwelt.

2.4.1 Probleme, denen sich eine Lehrkraft stellen muss

„Der Berufsstand der Lehrer steckt in der Krise!“[50] lautet das harte Urteil der Journalisten. Betrachtet man aber die Aufgaben genauer, die den Lehrkräften übertragen werden, dann wird verständlich warum sie sich in einer Krise befinden.

Lehrer der heutigen Gesellschaft werden mit einer Unmenge von Problemen konfrontiert. Diese sind in den letzten 40 Jahren stetig angestiegen und damit wuchs auch das Aufgabenfeld der Lehrer. Trotzdem schreibt die Presse: „Seit 1966 ist ihr Ansehen [der Lehrer] kontinuierlich um mehr als die Hälfte gesunken […].“[51] Man hat kein Vertrauen mehr in diesen Beruf und fordert deshalb immer öfter eine Kontrolle dessen, was im Klassenzimmer vor sich geht. Tillmann fordert, dass „[…] endlich Verfahren gefunden werden [müssten], [die] offensichtlich unfähige Lehrer aus der Schule entfernen.“[52]

Unfähig meint hier zum einen, dass einigen Lehrern das entsprechende Fachwissen fehlt. Es bedeutet aber auch, dass sie nicht in der Lage sind, sich mit der Welt der Schule zu identifizieren. Sie können die Aufgaben, die ihnen gestellt werden, nicht bewältigen. Eine Schule ist ein dynamisches System, das immer wieder neue Obliegenheiten mit sich bringt. Diese erfordern von den Lehrern ebenso eine ständige Dynamik und Bereitschaft, sich diesen Aufgaben zu stellen.

Das Ergebnis der Pisa – Studie[53] hatte sowohl für den Lehrer als auch für den Unterricht und die Schulsysteme Folgen. In Deutschland müsse man sich zum Beispiel von „[…] der ‚Paukschule’ mit dem ‚Frontalunterricht’ […] dringend verabschieden […].“[54] Alles soll geändert und besser gemacht werden. Die Schulsysteme der einzelnen Länder sind miteinander in eine Art Wettbewerb getreten. Hauptakteure in diesem Veränderungsprozess sind natürlich die Lehrer.

Damit eine Änderung des Unterrichts ‚von ganz unten’ her begonnen wird, sollen Lehrer enger mit Schülern und Eltern zusammen arbeiten. Das soll zu einem besseren Verhältnis zwischen den Schulen und der ‚Außenwelt’ führen. Die deutsche Bildungsministerin Edelgard Bulmahn sagte hierzu: „In erster Linie brauchen wir eine neue Schulkultur. Es muss eine engere Kooperation zwischen Schülern, Eltern und Lehrern, […] geben.“[55]

[...]


[1] Hinz, Pöppel, Rekus (2001), S. 184.

[2] Ladenthin: „Der Lehrer. Vom Grund der Bildung her betrachtet.“ In: Wenger – Hadwig (1998), S. 25.

[3] Wenger – Hadwig (1998), S. 7.

[4] „[Leitmedium] […] ist ein Medium, dem gesellschaftlich eine Art Leitfunktion zukommt, dem Einfluss auf die Gesellschaft und auf andere Medien beigemessen wird. […] Ein Leitmedium besitzt eine starke Verbreitung bzw. Reichweite, […].“ (Quelle: Wilke (1999), S. 302) Die Reichweite des Fernsehens lag in Deutschland 2000 bei 85%. (Quelle: Meyn (2004), S. 230) 64% der Deutschen glauben dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen und 41% dem privaten Fernsehen. (Quelle: Meyn (2004), S. 232). „Fernsehen ist in Großbritannien die beliebteste Freizeitbeschäftigung. […] verbringen die Briten dreieinhalb Stunden täglich vor dem Fernsehgerät.“ (Quelle: Sturm (1999), S. 44).

[5] Im Rahmen dieser Arbeit ist die Definition von Film und Fernsehen aus Platzmangel nicht möglich. Zur Filmtheorie empfehlen sich jedoch folgende Werke: Hickethier (2001). Monaco (2000).

[6] Cinnirella (1997), S. 37.

[7] Vgl.: Lindgren (1992), S. 5 – 11. Die ‚septem artes liberales’ sind Arithmetik, Geometrie, Astronomie, Harmonie/ Musik, Grammatik, Rhetorik und Dialektik. Die letzen drei formten das so genannte Trivium auf welches das Quadrivium mit den übrigen vier Bereichen aufbaute.

[8] Vgl.: Döring (2004), S. 38 - 40.

[9] Vgl.: Böhm (2000), S. 496.

[10] Vgl.: Reble (1955), S. 33 – 34.

[11] Böhm (2000), S. 114.

[12] Vgl.: Rebele (1955), S. 55.

[13] Vgl.: Heilmann (1913), S. 18 – 20.

[14] Zitat nach Comenius. In: Ladenthin: „Der Lehrer. Vom Grund der Bildung her betrachtet.“ In: Wenger-Hadwig (1998), S. 32.

[15] Vgl.: Böhm (2000), S. 458-459.

[16] Vgl.: Böhm (2000), S. 468.

[17] Böhm (2000), S. 414.

[18] Vgl.: Heilmann (1913), S. 48 – 55.

[19] Böhm (2000), S.174 -175.

[20] (Klarheit, Assoziation, System, Methode ), Vgl.: Heilmann (1913), S. 62.

[21] Vgl.: Böhm (2000), S. 470.

[22] Vgl.: Böhm (2000), S. 251-252.

[23] Vgl.: Ahrens (1998), S. 523.

[24] Vgl.: Herrlitz, Hupf, Titze (1981), S. 39.

[25] Grunder (1999), S. 134.

[26] Grunder (1999), S. 135.

[27] Vgl.: Ahrens (1998), S. 524.

[28] Kästner (1990), S. 82.

[29] Wilson: „Die Rolle des Lehrers – eine soziologische Analyse:II Soziale Selektion und Sozialisation.“ In: Betzen, Nipkow (1976), S. 21.

[30] Deutsches Universalwörterbuch, Duden Verlag.

[31] Essential English Dictionary, Collins.

[32] Böhm (2000), S. 335.

[33] Vgl.: Krapp, Weidenmann (2001), S. 296.

[34] Vgl.: Wenger-Hadwig (1998), S. 6.

[35] Wilson: „Die Rolle des Lehrers – eine soziologische Analyse:II Soziale Selektion und Sozialisation“. In: Betzen, Nipkow (1976), S. 18.

[36] Ladenthin: „Der Lehrer. Vom Grund der Bildung her betrachtet“ In: Wenger - Hadwig (1998), S. 30.

[37] Ladenthin: „Der Lehrer. Vom Grund der Bildung her betrachtet“ In: Wenger - Hadwig (1998), S. 46.

[38] Meyer (1997), S. 130.

[39] Gerner (1981), S. 17.

[40] Gerner (1981), S. 8.

[41] Gerner (1981), S. 9.

[42] Gerner (1981), S. 40.

[43] Professor für Erziehungswissenschaften, Bildungsforscher und Mitgestallter der Pisa-Studie.

[44] Tillmann In: Stuppe: „Redet nicht, handelt!“ In: Der Spiegel, 17. Juni 2002, S. 62.

[45] Wild, Hofer, Pekrun: „Psychologie des Lerners.“ In: Krapp, Weidenmann (2001), S. 216.

[46] Wilson: „Die Rolle des Lehrers – eine soziologische Analyse:II Soziale Selektion und Sozialisation.“ In: Betzen, Nipkow (1976), S. 22.

[47] Hinz, Pöppel, Rekus (2001), S. 185.

[48] Als weiterführende Literatur bietet sich hier an: Betzen, Klaus; Nipkow, Karl Ernst (Hrsg.): Der Lehrer in Schule und Gesellschaft. 4.Auflage. München: R. Piper & Co. Verlag, 1976. Bryan R. Wilson hat sich in diesem Band ausführlich mit der Rolle des Lehrers auseinandergesetzt.

[49] Hierzu mehr in Kapitel 3.1.

[50] Hinrichs, Koch, Meyer, Philipp, Schmidt: „Horrortrip Schule.“ In: Der Spiegel, 10. November 2003, S. 46.

[51] Stuppe: „Redet nicht, handelt.“ In: Der Spiegel, 17. Juni 2002, S. 60.

[52] Tillmann In: Stuppe: „Redet nicht, handelt.“ In: Der Spiegel, 17. Juni 2002, S. 66.

[53] Ein Schulleistungstest der 2001 und 2004 von der OECD durchgeführt wurde, um die Leistungen der Schüler der einzelnen Länder in einen Vergleich setzen zu können. Deutschland erreichte in beiden Jahren keine guten Ergebnisse, da die Schüler in Mathematik Platz 20 (2004 Platz 15) und in den Naturwissenschaften ebenfalls Platz 20 (2004 Platz 16) und im Lesen gar nur Platz 21 (2004 Platz 19) erreichten. Großbritannien hingegen erreichte in diesen Kategorien 2001 die Plätze vier, acht und sieben. (Quelle: Der Spiegel, 13. Mai 2002, S. 98). Vgl.: Radcliffe: „Top Marks in Class.“ In: Newsweek, 26. Juli 2004, S. 37.

[54] Bartels In: Bölsche: „Pfusch am Kind.“ In: Der Spiegel, 13. Mai 2002, S. 104.

[55] Bulmahn: „Lernfreundlicheres Klima.“ In: Der Spiegel, 06. Mai 2002, S. 27.

Ende der Leseprobe aus 68 Seiten

Details

Titel
Zur Wahrnehmung von Schule in der Gesellschaft - Die Darstellung von Lehrkräften in ausgewählten zeitgenössischen englischen und deutschen Filmen
Hochschule
Universität Leipzig  (Anglistik)
Note
2,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
68
Katalognummer
V43375
ISBN (eBook)
9783638411912
Dateigröße
585 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wahrnehmung, Schule, Gesellschaft, Darstellung, Lehrkräften, Filmen
Arbeit zitieren
Tina Zimmermann (Autor), 2005, Zur Wahrnehmung von Schule in der Gesellschaft - Die Darstellung von Lehrkräften in ausgewählten zeitgenössischen englischen und deutschen Filmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43375

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