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Erfolgspotenziale des inhabergeführten Einzelhandels durch den Vertrieb von Nischenprodukten

Title: Erfolgspotenziale des inhabergeführten Einzelhandels durch den Vertrieb von Nischenprodukten

Bachelor Thesis , 2018 , 63 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Denise Friedrich (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Diese Zusammenfassung dient als Übersicht und Orientierung für den Leser und gibt kurz und bündig den Inhalt der Thesis wieder. Die Bachelorarbeit setzt sich mit dem inhabergeführten Einzelhandel und dessen Erfolgschancen durch den Vertrieb von Nischenprodukten auseinander.

Dazu wird zu Beginn der Thesis der Einzelhandel und dessen aktuelle Situation vorgestellt, wobei die Problematik des Rückgangs und die schlechte Wirtschaftslage der Branche im Vordergrund stehen. Nachdem festgestellt wird, dass besonders der inhabergeführte Einzelhandel in den kommenden Jahren fortwährend Umsatz einbüßt, wird die Notwendigkeit einer guten Marketingkonzeption erläutert. Dabei werden die Begrifflichkeiten erläutert und der Aufbau einer Marketingkonzeption dargestellt. Zum Schluss dieses Kapitels wird das Thema Marketingkonzeption auf den inhabergeführten Einzelhandel übertragen, sodass die nutzbaren Stärken der Betriebsform herausgearbeitet werden. Darauf folgt die Einführung in das Thema Nischen. Im Rahmen dessen wird dem Leser durch Definitionen der verschiedenen Begriffe ein Einstieg in das Thema gewährt. Es folgen Erläuterungen zu verschiedenen Nischenstrategietypen und deren Chancen und Risiken. Auch dieses Thema wird im weiteren Verlauf auf den inhabergeführten Einzelhandel übertragen, um speziell dort die Chancen und Risiken aufzuzeigen. Nachdem dem Leser so ein Überblick über die thematisierte Betriebsform, Nischenstrategien und deren mögliches Zusammenspiel gewährt wurde, wird die beschriebene Theorie an Praxisbeispielen dargestellt.

Zunächst werden sowohl der Standort Bielefeld vorgestellt, wie auch Möglichkeiten, die er für den inhabergeführten Einzelhandel bieten kann. Nachdem sich durch die Betrachtung der Chancen und Risiken herausstellt, dass Bielefeld gute Chancen für den inhabergeführten Einzelhandel bietet, werden drei Unternehmen präsentiert, die ihren Sitz in Bielefeld haben und Nischenprodukte vertreiben. An den drei gewählten Beispielen wird die Vielseitigkeit der Anwendung einer Nischenstrategie dargestellt sowie die Erfolge der Unternehmen. Auf der anderen Seite wird durch die Betrachtung der Unternehmen deutlich, dass ein hoher Aufwand entsteht und dass Nischenstrategien nicht für jedes Unternehmen Erfolg bedeuten müssen. Diese Erkenntnis sowie die Anmerkung, dass das Nischenprodukt ein ausschlaggebender Faktor für die Erfolgsaussicht ist, bilden das Fazit.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung

2.1 Die Betriebsformen des Einzelhandels

3 Der Einzelhandel – Status Quo

3.1 Struktureller und branchenspezifischer Wandel

3.2 Markt und Wettbewerb im Wandel

3.3 Wirkung der Informations- und Kommunikationstechnologien

3.4 Konsumenten im Wandel

4 Marketingkonzeption

4.1 Ziele

4.2 Marketingstrategien

4.3 Marketing-Mix

4.4 Marketingentscheidung und -konzeption im inhabergeführten Einzelhandel

5 Nischen

5.1 Definitionen

5.2 Nischenstrategietypen

5.2.1 Die Nischenstrategie als Unternehmensgrundstrategie

5.2.2 Die Nischenstrategie als Markteintrittsstrategie

5.2.3 Die Nischenstrategie als Neben- oder Ergänzungsstrategie

6 Erfolgsfaktoren für den inhabergeführten Einzelhandel

6.1 Die Anwendbarkeit als Unternehmensgrundstrategie

6.2 Die Anwendbarkeit zum Markteintritt

6.3 Die Anwendbarkeit als Neben- oder Ergänzungsstrategie

7 Erfolgspotenzial am Beispiel Bielefeld

7.1 Standort Bielefeld

7.2 SWOT-Analyse

8 Praxisbeispiele

8.1 NerdStar UG

8.2 Götte Design

8.3 Hundekinder

9 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit untersucht, ob der Vertrieb von Nischenprodukten inhabergeführten Einzelhandelsunternehmen in einem von Strukturwandel und Verdrängungswettbewerb geprägten Marktumfeld als Differenzierungsmerkmal dienen kann, um langfristige Erfolgschancen zu sichern.

  • Struktureller Wandel und Wettbewerbsdruck im stationären Einzelhandel
  • Grundlagen und Anwendung von Marketingkonzeptionen
  • Theoretische Typisierung und Differenzierung von Nischenstrategien
  • Analyse des Standorts Bielefeld als Praxisbeispiel für Einzelhandels-Erfolgspotenziale

Auszug aus dem Buch

5.2.1 Die Nischenstrategie als Unternehmensgrundstrategie

Unter dem Begriff der Nischenstrategie als Unternehmensgrundstrategie versteht Rosenbaum den in der Marketingliteratur häufig allgemein verwendeten Begriff der „Nischenstrategie“ (vgl. Rosenbaum 1999: S. 317), wie dieser auch von Kirchgeorg definiert wurde (siehe Kapitel 5.1). Wie der Abbildung 4 zu entnehmen ist, kann die Nischenstrategie als Unternehmensgrundstrategie die Funktion der evolutionären Marktweiterentwicklung erfüllen. Der Markt wird dann mit einer Nischenstrategie weiterentwickelt, wenn eine vertikale Nische höherer Ordnung gefunden und besetzt wird (vgl. Rosenbaum 1999: S. 317). Dadurch wird der Gesamtmarkt um eine höhere Entwicklungsstufe, bzw. eine Angebots-Nachfragedimension erweitert (vgl. ebd.). Rosenbaum zufolge entwickelt sich der Markt durch das Finden und Besetzen von Nischen weiter, vor allem durch das Besetzen einer vertikalen Nische. Besetzt der Anbieter stattdessen eine horizontale Nische, entspricht dies einer Ausweich-, Rückzugs- oder Marktbehauptungsstrategie, wobei die Angebote auf dem Markt ebenfalls an Komplexität und Differenzierung gewinnen (vgl. ebd.).

Vertikale Nischen bezeichnen laut Rosenbaum komplett neue Märkte ohne vorhandenen Markt (vgl. Rosenbaum 1999: S. 318). Eine Bespiel für eine vertikale Nische, die sich mittlerweile zu einem Massenmarkt entwickelt hat, ist die Fitnessindustrie. Nahrungsergänzungsmittel und Zubehör war vor dem Boom dieser Branche nur in Fachmärkten zu erhalten. Horizontale Nischen hingegen bezeichnen Nischen, für die es bereits einen Markt gibt. Also eine Nische zwischen Massenmarktangeboten (vgl. ebd.). Eine horizontale Nische ist z. B. Öko-Strom. Durch das Besetzen horizontaler Nischen hat der Anbieter die Möglichkeit, sich auf dem bereits vorhandenen Markt in eine Nische zurückzuziehen, um sich zu behaupten. Er kann durch die Bearbeitung der Nischen deren Marktanteil nutzen, um sich im Markt fest zu etablieren oder dem Massenmarkt auszuweichen (vgl. ebd.)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den strukturellen Wandel im Einzelhandel und die daraus resultierende Notwendigkeit für inhabergeführte Geschäfte, sich durch Nischenstrategien abzuheben.

2 Begriffsbestimmung: Hier werden zentrale Fachbegriffe definiert, um die theoretische Basis für die Untersuchung der Betriebsformen des inhabergeführten Einzelhandels zu schaffen.

3 Der Einzelhandel – Status Quo: Dieses Kapitel analysiert den Verdrängungswettbewerb und den Einfluss der Digitalisierung auf den stationären Handel.

4 Marketingkonzeption: Der Abschnitt erläutert die methodischen Grundlagen des Marketing-Mix sowie die strategische Planung für Einzelhandelsunternehmen.

5 Nischen: Es erfolgt eine detaillierte theoretische Einordnung und Klassifizierung verschiedener Nischenstrategietypen nach Rosenbaum.

6 Erfolgsfaktoren für den inhabergeführten Einzelhandel: Hier wird geprüft, inwiefern die theoretischen Nischenstrategien auf die spezifischen Stärken kleiner, inhabergeführter Betriebe anwendbar sind.

7 Erfolgspotenzial am Beispiel Bielefeld: Anhand einer SWOT-Analyse wird das wirtschaftliche Umfeld und das Marktpotenzial der Stadt Bielefeld für Nischenanbieter untersucht.

8 Praxisbeispiele: Drei Fallbeispiele verdeutlichen die praktische Umsetzung von Nischenstrategien in verschiedenen Branchen.

9 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung ab, dass Nischenstrategien große Chancen bieten, sofern eine tiefgreifende Markt- und Produktanalyse erfolgt.

Schlüsselwörter

Einzelhandel, Inhabergeführt, Nischenstrategie, Marktnische, Marketingkonzeption, Bielefeld, Wettbewerb, Praxisbeispiel, Unternehmensführung, Kundenbindung, Marktdurchdringung, Marktweiterentwicklung, Differenzierung, SWOT-Analyse, Erfolgsfaktor

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie inhabergeführte Einzelhändler durch den gezielten Vertrieb von Nischenprodukten ihre Wettbewerbsposition gegenüber Filialisten und Online-Anbietern stärken können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den Strukturwandel des Einzelhandels, strategisches Marketing, die Klassifizierung von Nischenstrategien sowie deren praktische Anwendbarkeit.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die Erfolgschancen für inhabergeführte Geschäfte zu bewerten, die sich durch eine Nischenstrategie vom Massenmarkt differenzieren möchten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche und einer praxisorientierten Analyse mittels SWOT-Verfahren und Fallstudien in Bielefeld.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Status-quo-Analyse des Einzelhandels, eine theoretische Ableitung von Marketingstrategien und eine Untersuchung von Nischenstrategietypen, gefolgt von der praktischen Anwendung am Beispiel Bielefeld.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Einzelhandel, Nischenstrategie, Wettbewerbsvorteil, Marketingkonzeption und Standortpotenzial.

Warum ist die Stadt Bielefeld als Fallbeispiel gewählt worden?

Bielefeld dient als Beispiel, um die Theorie anhand konkreter Daten zur lokalen Wirtschaftsstruktur und dem Konsumentenverhalten auf ihren praktischen Nutzen für den inhabergeführten Einzelhandel zu prüfen.

Wie lautet die zentrale Schlussfolgerung für Einzelhändler?

Ein Nischenprodukt allein garantiert keinen Erfolg; der Erfolg hängt von einer fundierten Analyse des Marktes, des Standorts und der eigenen unternehmerischen Fähigkeiten ab.

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Details

Title
Erfolgspotenziale des inhabergeführten Einzelhandels durch den Vertrieb von Nischenprodukten
College
FHM University of Applied Sciences
Grade
2,0
Author
Denise Friedrich (Author)
Publication Year
2018
Pages
63
Catalog Number
V436077
ISBN (eBook)
9783668772847
ISBN (Book)
9783668772854
Language
German
Tags
Familienunternehmen Erfolgspotenziale Nischenprodukte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Denise Friedrich (Author), 2018, Erfolgspotenziale des inhabergeführten Einzelhandels durch den Vertrieb von Nischenprodukten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436077
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