Bericht zum Blockpraktikum


Praktikumsbericht / -arbeit, 2003
45 Seiten, Note: sehr gut

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Bedingungsfeldanalyse
1.1 Beschreibung der Praktikumsschule
1.2 Beschreibung der Praktikumsklasse
1.2.1 Stundenplan

2. Bearbeitung des Schwerpunkthemas: Das „Aufmerksamkeits-Defizit- Hyperaktivitäts- Syndrom“ bei Grundschulkindern
2.1 Definition: ADHS/ADS
2.2 Ursachen
2.3 Diagnose
2.4 Beschreibung des Störungsbildes bei ADHS-Kindern
2.5 Die soziale Situation von Schulkindern mit ADHS
2.6 Trainingsprogramm zur sozialen Integration von ADHS-Kindern in die Klassengemeinschaft
2.6.1 Übungen zur Förderung der Interaktion zwischen dem ADHS- Kind und seinen Mitschülern
2.6.2 Übungen zur Förderung eines positiveren Selbstbildes
2.6.3 Übung zur Förderung der Interaktion zwischen Lehrkraft und dem ADHS-Kind
2.7 Fazit

3. Schülerbeobachtung
3.1 Einleitendes
3.2 Schülerbeobachtung des Schülers A
3.2.1 Allgemeine Angaben zum Schüler A
3.2.2 Das Verhalten des Schülers A im Unterrichtsverlauf
3.3 Einordnung des Schülerverhaltens in das Krankheitsbild von ADHS

4. Planung und Durchführung einer Unterrichtsreihe
4.1 Darstellung der Unterrichtsreihe
4.1.1 Thema der Unterrichtsreihe:
4.1.1.1 Thema der Unterrichtsstunde 1(Doppelstunde):
4.1.1.2 Thema der Unterrichtsstunde 2:
4.1.1.3 Thema der Unterrichtsstunde 3:
4.2 Lernziele
4.2.1 Grobziel der Unterrichtsreihe
4.2.1.1 Grobziel der Unterrichtsstunde 1
4.2.1.2 Grobziel der Unterrichtsstunde 2
4.2.1.3 Grobziel der Unterrichtsstunde 3
4.2.3 Feinziele
4.2.3.1 Feinziele der Unterrichtsstunde 1
4.2.3.2 Feinziele der Unterrichtsstunde 2
4.2.3.3 Feinziele der Unterrichtsstunde 3
4.3 Aufbau der Unterrichtsreihe
4.4 Lernvoraussetzungen
4.4.1 Themenunabhängige Lernvoraussetzungen
4.4.2 Themenabhängige Lernvoraussetzungen
4.5 Sachanalyse
4.5.1 Was sind und worin unterscheiden sich die Phasen des Schriftspracherwerbs
4.5.2 Der Buchstabe A
4.6 Reflexion über die Unterrichtsreihe

5. Meine Praktikumszeit - ein Fazit

Literaturliste

Anhang

Vorwort

Den auf mich zukommenden vier Praktikumswochen stand ich zunächst erfreut gegenüber. Ich hatte das Gefühl endlich das bisher Erlernte anwenden zu dürfen und auch zum ersten Mal über einen längeren Zeitraum den gesamten Schulalltag miterleben zu können. Andererseits hatte ich Bedenken, dass mein bisheriges Können für die eigentliche Praxis möglicherweise nicht ausreichen würde.

Da während des Studiums überwiegend die Unterrichtsinhalte und –methoden vermittelt werden und anderweitige alltägliche Aufgaben und Verhaltensweisen

der Lehrer nur bedingt erwähnt werden, konnte ich mir vor dem Praktikum nur vage ein wirkliches Bild über die Anforderungen an den Lehrerberuf machen.

Erstmals bei einem Einblick in den gesamten Schulalltag kann man vermutlich feststellen, ob man den Anforderungen an den heutigen Lehrerberuf gewachsen ist. Gerade deshalb war ich sehr gespannt, welche neuen Erkenntnisse in Bezug auf meine Kompetenz und meine Berufswahl ich während der nächsten vier Wochen gewinnen würde…

1. Bedingungsfeldanalyse

1.1 Beschreibung der Praktikumsschule

Meine Praktikumsschule, die Baedekerschule in …, ist 1971/72 auf dem Gelände eines ehemaligen Bauernhofes gebaut worden und hat am 01.08.1972 als städtische Gemeinschaftsgrundschule den Schulbetrieb aufgenommen.

Ihren Namen bekam die Schule von dem stadtbekannten Apotheker und Ornithologen, Fr. Baedeker.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Schule befindet sich im Stadtteil Annen, mit seinen 19 051 Einwohnern, dem zweitgrößten der Stadt. Trotz der zentralen Lage, hält sich das Verkehrsaufkommen im Bereich der Grundschule in Grenzen, so dass dies keine hohe Gefahr für die Schulkinder darstellt.

Das Schulgebäude hat eine Fläche von insgesamt 4200 qm auf der sich zwölf Klassenräume in der Größe von je ca. 65 qm befinden. Fünf dieser Räume haben zusätzlich eine zwölf Quadratmeter große Spielfläche, die sich besonders gut für Freiarbeiten und differenzierten Unterricht eignet. Darüber hinaus wird dieser Bereich häufig als Staufläche für Schulutensilien der Kinder genutzt.

Außerdem ist die Schule im Besitz von zwei Lehrmittelzimmern, einem Sekretariat, einem Rektorzimmer und einem Lehrerzimmer.

Jeder der Klassenräume ist mit einem Computer ausgestattet, welcher auch einen Internetzugang besitzt.

Des Weiteren befindet sich im Gebäude eine 410,85 qm große Sporthalle, die jedoch morgens auch von einer Hauptschule und in den Nachmittagsstunden täglich von einem Sportverein mitgenutzt wird.

Die Schwimmstunden finden entweder im nahegelegenen Hallenbad statt, das in ca. zehn Minuten zu Fuß erreicht werden kann, oder die einzelnen Klassenverbände werden mit einem Schulbus zu einem zu einer anderen Schule gehörenden Schwimmbad gefahren.

Der Schulhof, der in den letzten Jahren neu ausgestattet wurde, bietet den 226

Schülern und Schülerinnen zahlreiche Spielmöglichkeiten…

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Zu jedem der vier Jahrgänge gehören zwei Klassen, die insgesamt von 13 Lehrerinnen (incl. Direktorin), zwei Lehrern und einer Referendarin unterrichtet werden.

Seit einigen Jahren besitzt die Schule - zum Bedauern der Lehrkräfte - keinen eigenen Schulkindergarten mehr. Dieser befindet sich nun in einer 4km entfernten Grundschule und wird von mehreren Grundschulen u.a. auch meiner Praktikumsschule genutzt.

Das Einzugsgebiet besteht aus einigen Einfamilienhäusern und Werkswohnungen eines Großunternehmens, einem Asylbewerberheim und einem hohen Anteil an Sozialwohnungen. Letzteres bringt mit sich, dass ein großer Teil der Schüler in sozialschwachen Familien lebt.

Rund 40 Schüler und Schülerinnen kommen aus dem Ausland; auch einige Kriegsflüchtlinge sind unter ihnen zu finden. Gemessen an anderen Grundschulen der Stadt, hat die Baedekerschule einen sich im höheren Prozentbereich ansiedelnden Ausländeranteil. Die am häufigsten vorkommenden Herkunftsländer sind die Türkei, Albanien, Serbien und Bosnien. Weitere 25 Kinder sind Aussiedler, die aus östlichen Ländern Europas, wie Polen und Russland, kommen.

Allgemein lässt sich kein Urteil über die Sprachkompetenzen der ausländischen SchülerInnen zum Zeitpunkt der Einschulung fällen; diese sind teilweise recht gut, häufig jedoch nicht ausreichend.

Für die türkischen Kinder findet zweimal wöchentlich eine Stunde muttersprachlichen Unterrichts statt, welche von einem türkischen Lehrer, der speziell für dieses Fach an die Schule kommt, erteilt wird. Weitere Sprachangebote, wie Jugoslawisch und Italienisch, finden im gleichen Rhythmus in den Nachmittagsstunden auf freiwilliger Basis statt.

Ein weiteres Angebot, das neben dem eigentlichen Förderunterricht zur Förderung lernschwächerer Kinder initiiert wurde, sind die sog. Silentien, an denen von der Klassenlehrerin ausgesuchte Kinder teilnehmen sollten. Diese finden zu einem geringen von den Eltern zu tragenden Kostenfaktor dienstags und mittwochs von 14-15 für die ersten beiden Jahrgänge und von 15-16 Uhr für die Klassen 3 und 4 statt. Das Ziel liegt darin, Kindern, deren Eltern keine ausreichenden Kompetenzen aufweisen oder aber auch bis abends berufstätig sind und sie deshalb keine Hilfe leisten können, bei ihren Hausaufgaben zu helfen.

Des Weiteren können Kinder, deren beide Elternteile berufstätig sind, nach dem Unterricht den sog. Kidsclub nutzen. Dieser findet täglich von 14 bis 16 Uhr täglich statt. Die monatlichen Kosten in Höhe von ca. 40 Euro müssen von den Eltern getragen werden. Dort finden neben der Hausaufgabenbetreuung gemeinsame oder auch freie Spiel- und Bastelaktionen statt. Dieses Angebot wird gern in Anspruch genommen, so dass mit einer gewissen Wartezeit gerechnet werden muss bis ein Platz frei wird.

Einen recht hohen Zulauf haben ebenfalls die Arbeitsgemeinschaften, so dass die Schule bereits sieben eingerichtet hat; sie finden im Anschluss an den Unterricht oder auch nachmittags statt. Dazu gehören die Flöten-, die Bilderbücher-, die Theater-AG, sowie die Ballspiele-, die Turn-, die Textverarbeitungs- und die Computer-AG.

Weiterführende Schulen sind die Freiligrath-Hauptschule, die Holzkamp-Gesamtschule, die Adolf-Reichwein-Realschule und das Albert-Martmöller-Gymnasium.

1.2 Beschreibung der Praktikumsklasse

Zu Beginn meines Praktikums besuchte die Klasse 1a, der 21 Kinder angehören, erst zwei Wochen die Schule. Die zwölf Mädchen und neun Jungen werden von der erfahrenen Lehrerin, Frau G., die mehr als 20 Jahre an dieser Schule unterrichtet, geleitet. Sie erteilt in dieser Klasse Unterricht in den Fächern, die im Stundenplan als X dargestellt sind. Dazu gehören Sprache, Sachunterricht, Kunst/ Textilgestaltung, sowie Musik und Religion. Letzteres ist jedoch während meiner Praktikumsdauer leider nicht in der mir zugeteilten

Klasse unterrichtet worden.

Frau W. gestaltet regulär nur den Mathematikunterricht in dieser Schulklasse. Sie hat allerdings für das erste Halbjahr eine zusätzliche Hilfsfunktion übernommen, so dass einige Stunden in der Woche von beiden Lehrerinnen, Frau G. und Frau W., betreut werden.

Sport erteilt eine junge Lehrerin, die erst seit einem Jahr an dieser Schule ist.

Dreizehn der Kinder haben die deutsche Staatsangehörigkeit, wobei aber zwei in Polen geboren sind und ein Kind in Russland. Zusätzlich gibt es fünf Kinder, die türkischer Abstammung sind, zwei die albanischer und ein Kind, das indischer Herkunft ist. Obwohl die ausländischen Kinder nicht mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen sind, bestehen nur geringe oder gelegentlich keinerlei Sprachschwierigkeiten. Dies ist, wie ich in anderen Praktika erfahren habe, nicht die Regel, besonders, wenn man bedenkt, dass bei allen diesen Kindern im Elternhaus kaum Deutsch gesprochen wird und die Eltern größtenteils selbst der deutschen Sprache nicht mächtig sind.

Die Arbeitsatmosphäre ist durchaus als diszipliniert zu bezeichnen - die Kinder verhalten sich der Lehrerin respektvoll gegenüber (Ausnahme: siehe Beobachtungsaufgabe). Die Arbeitshaltung der Schüler und Schülerinnen ist überwiegend als positiv zu bewerten. Das Interesse am Unterrichtsgeschehen, die Lernfreude und die Lernmotivation, die sich besonders in der aktiven Beteiligung widerspiegeln, sind bei den meisten Schüler(n)Innen der 1a als relativ hoch einzuschätzen. Dies resultiert vermutlich auch nicht zuletzt durch die kurze Zeit, die die Kinder an der Schule sind.

Leider gibt es aber auch Ausnahmen. Vereinzelte Kinder lassen sich sehr leicht ablenken und können sich nur schwer, insbesondere in ausgedehnteren Phasen des Frontalunterrichts, über einen längeren Zeitraum konzentrieren. Besonders tritt der Schüler A durch sein auffälliges Benehmen hervor. Er hat immense Probleme sich auf das Unterrichtsgeschehen zu konzentrieren, lässt sich leicht ablenken und lenkt auch selbst durch sein permanentes Reinreden ab. Die Konzentrationsschwierigkeiten bringen mit sich, dass er Probleme bei der Bearbeitung von Aufgaben hat und diese häufig erst durch die Mithilfe seiner Tischnachbarn erledigen kann. Die Lernatmosphäre wird durch dieses Verhalten und das daraus resultierende ständige Ermahnen des Lehrers kontinuierlich gestört. Da ich bereits durch meine nebenberufliche Tätigkeit in einer Kinder- und Jugendeinrichtung mit einem Kind in Kontakt gekommen bin, das ähnliche Symptome aufwies und bei dem das ADHS- Syndrom diagnostiziert wurde, werde ich einerseits beim Punkt 2 das Krankheitsbild genauer beleuchten, um dann bei der Beobachtungsaufgabe zu versuchen das Verhalten des Schülers im Unterrichtsverlauf genauer unter die Lupe zu nehmen und versuchen es mit dem Krankheitsbild in Beziehung zu setzen.

Die Klasse 1a charakterisiert sich durch weitere Auffälligkeiten.

Einige Schüler sind noch recht verspielt und müssen des Öfteren zum Arbeiten angeregt werden. Die Lehrerinnen versuchen die Konzentrationsfähigkeit der gesamten Klasse wieder zu steigern, indem sie mehrere kleine Spielpausen einlegen oder die Kinder einfach nur kurz über den Schulhof laufen lassen. Anschließend sind die Kinder wieder auffallend leistungsfähiger und aufnahmebereiter.

Aufgrund der kurzen Zeit, in der die Klasse die Schule besucht, lässt sich leider noch kein befriedigendes Urteil über das Lerntempo der Klasse im Vergleich zu anderen Gleichaltrigen fällen. Es zeichnet sich jedoch bereits jetzt schon ab, dass das Leistungsgefälle der Klasse von sehr gut bis ganz schlecht reichen wird, d.h. dass stark abweichende Vorkenntnisse und Lerntempi festzustellen sind. Drei Kinder können sogar bereits einfache Texte selbstständig lesen. Die Leistungsdifferenzen erfordern dementsprechend unterschiedliche Hilfestellungen seitens der Lehrperson, welche durch die Hilfe von Frau W. den Bedürftigen auch zukommen kann.

Das Klassenklima ist als recht positiv zu bewerten. Es sind alle Kinder –die meisten kennen sich bereits aus dem Kindergarten- in die Gemeinschaft integriert: Es haben sich bisher keine Außenseiter herauskristallisiert, es konnten noch keine ernsthaften Konflikte innerhalb der Klasse beobachtet werden und es ist auch nicht zu offensichtlichen Hänseleien gekommen ist.

Förderunterricht ist für alle Schüler der Klasse verpflichtend. Es werden jedoch Unterschiede in der Anzahl der Förderstunden gemacht. Obwohl die leistungsschwächeren Schüler häufiger kommen müssen als die leistungsstärkeren, ist die Einteilung so geregelt, dass die Schüler sich nicht so gut orientieren können wer wie oft kommen muss und so Hänseleien in diesem Bereich ausbleiben sollen.

Kindern, die Förderunterricht haben, wird am Vortag ein rotes (Deutsch) oder blaues (Mathe) Kärtchen ins Etui gelegt, so dass auch die Eltern sehen, dass das Kind am nächsten Tag zum Förderunterricht kommen muss. Der Rest der Klasse muss erst um neun Uhr kommen.

Eine Ausnahme bildet der Förderunterricht im Fach Sport: zu Beginn des Schuljahres wurde die Klasse in Vierer- Gruppen im Anschluss an den regulären Unterricht von der Sportlehrerin beobachtet, die dann anschließend eine Fördergruppe zusammengestellt hat, die in der Konstellation - wenn keine großen Veränderungen eintreten - für das gesamte Halbjahr am Sportförderunterricht teilnimmt.

Der Klassenraum ist ca. 65m² groß, verfügt aber zusätzlich über eine Spielfläche von etwa 12m², welche mit einem Doppeltisch, drei Regalen und einem Schrank ausgestattet ist. Dort werden einerseits Bastelutensilien der SchülerInnen, schuleigene Bücher, andererseits aber auch diverse Lernmaterialien und einzelne Spielsachen für drinnen und draußen aufbewahrt.

Des Weiteren findet man in diesem Bereich, der in dieser Klasse besonders für differenzierten Unterricht und Freiarbeiten ( v.a. Spielpausen) genutzt wird, einen Computer und eine magnetische Tafel vor.

Der hell gestrichene Raum erzeugt nicht zuletzt durch seine großen Fenster, durch die viel Licht einfällt, wie auch durch die vielen bunten eigenerstelllten Bilder, die den Raum schmücken, eine warme und freundliche Atmosphäre. An der Frontwand, an der die Tafel zu sehen ist, befinden sich auch ein Anlauttabelle und die Zwanzigertafel, welche auch im täglichen Gebrauch sind. Weiter wird rechts von der Tafel Platz für neu erlernte Buchstaben freigehalten, die dann in Groß- und Kleinschreibung und einem entsprechenden Bild, an die Wand geklebt werden.

An der Seitenwand sind neben zwei Materialientischen ebenfalls zwei Wandtafeln zu finden. Diese werden einerseits für das Anschreiben der Hausaufgaben und andererseits für diverse Elterninformationen genutzt.

Die Sitzordnung ist in Form eines Hufeisens geregelt, so dass keine Probleme bei der Bildung eines Stuhlkreises in der Mitte des Klassenraumes entstehen.

Da auf die Sauberkeit im Klassenraum Wert gelegt wird, tragen die Kinder in dem Raum selbst Hausschuhe.

In der Klasse sind bereits in den ersten Wochen einige Rituale eingeführt worden. Das zentrale Ritual ist das Heben des Armes, wobei der Zeigefinger des anderen Armes gleichzeitig auf den Mund gelegt wird. „Auf [dieses] Handzeichen unterbrechen alle Kinder ihre Arbeit und heben zum Zeichen ihrer Bereitschaft zuzuhören ebenfalls die Hand.“[1]

Hin und Wieder wird sich auch einer kleinen Glocke bedient um Ruhe einkehren zu lassen. Ein weiteres wichtiges Element ist das Singen eines Liedes vor Unterrichtsschluss.

[...]


[1] Bartnitzky, Horst; Christiani Reinhold: Die Fundgrube für jeden Tag. Ein Nachschlagewerk für junge Lehrerinnen und Lehrer.Cornelsen Scriptor, 1995, 239.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten

Details

Titel
Bericht zum Blockpraktikum
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Veranstaltung
Blockpraktikum im Rahmen eines Grundschullehramtsstudiums
Note
sehr gut
Autor
Jahr
2003
Seiten
45
Katalognummer
V43625
ISBN (eBook)
9783638413817
Dateigröße
1434 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bericht, Blockpraktikum, Rahmen, Grundschullehramtsstudiums
Arbeit zitieren
Agnes Slabon (Autor), 2003, Bericht zum Blockpraktikum, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43625

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