I. Die Ziele der Hauptakteure und deren strategische Gegensätze
1. Frankreich gegen Spanien
2. Schweden mit Frankreich für Freiheiten der deutschen Prinzen ggüber dem Kaiser
II. Die Bestimmungen des Friedens
a) Die Hauptakteure bei den Friedensverhandlungen
1) Altes Reich: Ferdinand III. (1637-1657), M. Graf von Trautmannsdorff
2) Spanien: Philipp IV. (1621-1665)
3) Frankreich: Louis XIV., Mazarin (1642-
4) Schweden Gustav Adolph, seit 1644 dessen Tochter Christine
b) der Einfluss der Akteure auf die Friedensverhandlungen:
1) heiliger Stuhl: Papst Innozenz X. (1644-1655)
2) Altes Reich: Ferdinand III., M. Graf v. Trautmannsdorff
3) Spanien: Philipp IV. (1621-1665)
4) Frankreich: Louis XIV. und Mazarin
5) Schweden Gustav Adolph und die seit 1644 mündige Tochter
4) + 5): Frankreich und Schweden
6) die Reichsstände: Corpus Evangelicorum, Corpus Catholicorum
7) Maximilian Graf von Trautmannsdorff
c) Die Friedensverträge
in Münster:
1) Friede zwischen Spanien und den Niederlanden, 30.01.1648
2) Friede zwischen dem Kaiser und Frankreich, 24.10.1648
in Osnabrück:
3) Friedensvertrag zwischen dem Kaiser, Schweden und den protestantischen
Reichsständen (IPO = Instrumentum Pacis Osnabrugense)
III. Internationales System
IV. Forschungsstand bezüglich der Entwicklung des internationalen Systems
V. Quellen und Literaturverzeichnis
V. 1. Quellen
V. 2. Sekundärliteratur
VI. Schaubilder
Inhaltsverzeichnis
- Die Ziele der Hauptakteure und deren strategische Gegensätze
- Frankreich gegen Spanien
- Schweden mit Frankreich für Freiheiten der deutschen Prinzen ggüber dem Kaiser
- Die Bestimmungen des Friedens
- Die Hauptakteure bei den Friedensverhandlungen
- Altes Reich:
- Spanien:
- Frankreich:
- Schweden
- der Einfluss der Akteure auf die Friedensverhandlungen:
- heiliger Stuhl:
- Altes Reich:
- Spanien:
- Frankreich:
- Schweden
- Frankreich und Schweden
- die Reichsstände: Corpus Evangelicorum, Corpus Catholicorum
- Maximilian Graf von Trautmannsdorff
- Die Friedensverträge
- Internationales System
- Forschungsstand bezüglich der Entwicklung des internationalen Systems
- Quellen und Literaturverzeichnis
- Quellen
- Sekundärliteratur
- Schaubilder
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text analysiert die Friedensverhandlungen des Westfälischen Friedens von 1648 und beleuchtet die Entwicklung des europäischen Staatensystems im Kontext des Dreißigjährigen Krieges. Besonderes Augenmerk liegt auf den Zielen und Strategien der wichtigsten Akteure, den Bestimmungen des Friedensvertrags sowie dem Einfluss der Akteure auf den Verhandlungsprozess.
- Die Ziele der Hauptakteure und deren strategische Gegensätze
- Die Bestimmungen des Westfälischen Friedens
- Der Einfluss der Akteure auf den Verhandlungsprozess
- Die Entwicklung des internationalen Systems
- Der Forschungsstand bezüglich der Entstehung des "Westphalian System"
Zusammenfassung der Kapitel
Die ersten beiden Abschnitte widmen sich den strategischen Gegensätzen und Zielen der Hauptakteure des Westfälischen Friedens, insbesondere Frankreich und Spanien sowie Schweden und den deutschen Fürsten gegenüber dem Kaiser. Im zweiten Abschnitt wird eine detaillierte Darstellung der Bestimmungen des Friedensvertrages gegeben, wobei die Hauptakteure bei den Friedensverhandlungen und deren Einfluss auf den Verlauf der Verhandlungen im Vordergrund stehen.
Schlüsselwörter
Der Text befasst sich mit dem Westfälischen Frieden, dem Dreißigjährigen Krieg, dem europäischen Staatensystem, den Zielen und Strategien der Hauptakteure, den Bestimmungen des Friedensvertrags, dem Einfluss der Akteure auf den Verhandlungsprozess, dem Forschungsstand zum "Westphalian System" und den Konzepten der Souveränität und der internationalen Beziehungen.
Häufig gestellte Fragen
Was war das Hauptziel des Westfälischen Friedens von 1648?
Das Hauptziel war die Beendigung des Dreißigjährigen Krieges durch Verhandlungen zwischen den europäischen Großmächten und die Etablierung einer neuen stabilen Friedensordnung in Europa.
Welche Rolle spielte Frankreich in den Friedensverhandlungen?
Frankreich agierte unter Louis XIV. und Mazarin als einer der Hauptakteure, insbesondere im strategischen Gegensatz zu Spanien und zur Sicherung der Freiheiten der deutschen Fürsten gegenüber dem Kaiser.
Was versteht man unter dem "Westphalian System"?
Es beschreibt ein internationales System souveräner Staaten, das auf den Prinzipien der territorialen Integrität und der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten basiert, deren Ursprung oft im Jahr 1648 gesehen wird.
Wo fanden die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden statt?
Die Verhandlungen fanden parallel in Münster (zwischen dem Kaiser und Frankreich sowie Spanien und den Niederlanden) und in Osnabrück (zwischen dem Kaiser, Schweden und den protestantischen Ständen) statt.
Welchen Einfluss hatten die Reichsstände auf den Frieden?
Die Reichsstände waren als Corpus Evangelicorum und Corpus Catholicorum an den Verhandlungen beteiligt und sicherten sich durch den Frieden mehr Eigenständigkeit gegenüber der kaiserlichen Zentralgewalt.
- Citation du texte
- Robert Tanania (Auteur), 2004, 1648 - Wegmarke der Souveränität, Der Westfälische Friede und das europäische Staatensystem: Entstehung des "Westphalian System"?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/43879