Die Lementatio des Bernhard von Breidenbach

Der Reisebericht eines christlichen Pilgers als Agitation gegen den Islam


Hausarbeit, 2017
13 Seiten, Note: 2,0

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Inhalt

Einleitung

1 Der Kulturkonflikt zwischen Christentum und Islam im Spätmittelalter
1.1 Die Eroberung Konstantinopels und seine Folgen
1.2 Das christliche Pilgern in ein muslimisches Jerusalem

2 Bernhard von Breidenbach und seine Stellung als Domkämmerer von Mainz

3 Der Reisebericht Bernhard von Breidenbachs
3.1 Die Beschreibungen des Islam
3.2 Ein Vergleich von Breidenbachs Islambild und dem anderer christlicher Pilger

Fazit

Quellen- und Literaturverzeichnis

Einleitung

Die Pilgerreise nach Jerusalem war im Spätmittelalter eine weit verbreitete Praxis unter den christlichen Geistlichen in Mitteleuropa, doch der Kontakt mit den einheimischen Muslimen blieb den Reisenden meist prägend in Erinnerung. Kein Wunder, war doch die Beziehung der beiden Lager schon seit Jahrhunderten von zahlreichen Konflikten geprägt. Einen besonderen Stellenwert in der Wahrnehmung der Nachbarreligion nahm die osmanische Eroberung von Konstantinopel im Jahr 1453 ein, da mit ihr nicht nur die Ostkirche zusammenbrach, sondern auch die letzte Bastion gegen die anstürmenden Türken gefallen war. 30 Jahre nach diesem markanten Ereignis, während die Diskussion über einen neuen Kreuzzug gegen die Osmanen in Gange war,1 brach Bernhard von Breidenbach, zu einer Pilgerreise nach Jerusalem auf und schrieb seinen Reisebericht Peregrinatio in terram sanctum. Er war zwischen 1477 und 1491 Domkämmerer von Mainz2 und veröffentlichte Bericht als Druck, in welchem er auffallend häufig Aussagen zur mamlukischen Besatzungsmacht Jerusalems und seine muslimischen Einwohner traf. Bemerkenswert ist nicht nur die Wahl des neuen Mediums Druck für die Veröffentlichung des Pilgerberichtes, sondern auch die beigegebenen Holzschnitte mit Illustrationen von der Reise und die mehrfache sprachliche Bearbeitung. Die erstmalige lateinische Fassung erschien im Februar 1486 und noch im Juni desselben Jahres kam die deutsche Übersetzung. Eine zweite deutsche Auflage, sowie eine holländische und französische folgten zwei Jahre später. Dass das Werk auch noch nachwirkend einen hohen Bekanntheitsgrad genoss, beweisen die erste spanische Auflage 1498 und die sechste deutsche Auflage 1536.3

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Islamdebatte klerikaler Kreise im Spätmittelalter fragt die Ausarbeitung nach den causae scribendi der Peregrinatio in terram sanctum. Inwiefern verfolgte Breidenbach mit den ausführlichen Beschreibungen über den Islam ein politisches Motiv? Seinem Vorgesetzten Berthold von Henneberg kam der Druck jedenfalls sehr gelegen. Dieser war seit 1484 Fürsterzbischof von Mainz und befürwortete die Option eines Kreuzzuges. Damit stand er grob in der ״»communis opinio« aller Betroffenen“4 der Reichstage von 1454/1455, dennoch hatte er auch mit politischer Gegenwirkung zu kämpfen.

Im ersten Abschnitt der Arbeit soll ein Kapitel in den Diskurs des islamisch-christlichen Konfliktes, sowie in das Pilgemetzwerk im 15. Jahrhundert einführen, um Breidenbachs Bericht situieren zu können. Einen guten Überblick von der zeitgenössischen Pilgersituation liefert Stefan Schröder in seiner Monographie Zwischen Christentum und Islam, worin er die kulturellen Fremderfahrungen christlicher Pilgerreisender, mit dem Pilgerbericht des Ulmer Dominikaners Felix Fabri untersuchte. Außerdem ist die Ausarbeitung von Andreas Klußmann In Gottes Namen fahren wir von besonderer Bedeutung, da sie die Reiseberichte von Breidenbach, Fabri und dem Patrizier Konrad Grünemberg vergleicht.

In der darauffolgenden Untersuchung und Quellenanalyse werden Breidenbachs Aussagen zum Islam zusammengestellt, um sein Verständnis und seine Auffassung der Religion zu veranschaulichen. Ahmad Haydar schrieb zu diesem Thema eine wichtige Dissertation, in welcher er kategorisch Breidenbachs Aussagen zum Islam überprüft hat. Anschließend werden Wertungen in Relation zu weiteren zeitgenössischen Pilgerberichten gesetzt. Erst dieser Vergleich ermöglicht eine Klärung über die politische Intention der Peregrinano in terram sanctum.

1 Der Kulturkonflikt zwischen Christentum und Islam im Spätmittelalter

1.1 Die Eroberung Konstantinopels und seine Folgen

In der Weltpolitik des 15. Jahrhunderts spielte Jerusalem und seine umliegenden Regionen eine eher verminderte Rolle. Es Stand unter der Besatzung der Mamluken, die bis zu einem Erbfolgekonflikt, einige Jahre nach dem Tod von Mehmed II,5 Verbündeter des osmanischen Reiches waren. Vielmehr richtete sich das Augenmerk der europäischen Mächte auf den Balkan.

Am 8. Juli 14536 traf eine Botschaft in Rom ein, die Europa in Aufregung versetzten sollte: Die Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen. Die klerikale Gesellschaft auf dem Kontinent war erschüttert. Die Stadt, welche die Einführung des Christentums als Staatsreligion des römischen Reiches symbolisierte, war gefallen. Der Umgang mit dem vordringenden osmanischen Reich und seinem islamischen Glauben beherrschten nun über die nächsten Jahrzehnte alle Diskussionsrunden.

Das Papsttum favorisierte die Jahre darauf weitestgehend ein militärisches Vorgehen mit göttlicher Legitimität: einen Kreuzzug.7 Papst Nikolaus V steigerte seine Bemühungen um einen zweiten Kreuzzug gegen die osmanische Reich8, blieb aber bis zu seinem Tod im Jahr nach der Eroberung von Konstantinopel erfolglos. Einer seiner Nachfolger im 15. Jahrhundert, Papst Pius II, versuchte mit einer sehr speziellen Art gegen die islamische Religion, allen voran gegen den osmanischen Sultan Mehmed II zu propagieren. Er schrieb einen Brief adressiert an den Sultan. Ein Brief mit einer signifikanten Bedeutung, obwohl ungewiss ist, ob Mehmed ihn je gelesen hatte bzw. ihn je lesen sollte. Der Brief zirkulierte 1461 in fünf gedruckten und 40 handgeschriebenen Kopien durch ganz Europa, sodass viele Fürsten und Herzoge Einsicht in ihn bekommen konnten. Es entstand ein öffentlicher Briefwechsel zwischen dem Sultan und dem Papst, der aus heutiger Sicht offensichtlich vorgetäuscht war. In dieser vorgetäuschten Diskussion versuchte Pius II Mehmed zu überreden, sich taufen zu lassen. Mit der Taufe würde die Christenheit Mehmed als Kaiser anerkennen. Andernfalls jedoch würden sich die Christen mit allen Mitteln gegen den osmanischen Eroberer stellen.9 Pius kam dem Ziel Kreuzzuges sehr nahe und hatte 1464 die Flotte von Venedig an seiner Seite. Doch kurze Zeit später verhinderte der Tod seine Vorhaben.

Doch die geistliche Elite Europas ersuchte nicht nur den Weg militärischer Auseinandersetzung. Viele Ansätze von friedlicher Konfrontation mit dem fremden Herrscher und seiner fremden Religion waren in der Debatte aufgekeimt und machten das 15. Jahrhundert zu einer Zeit, in der ein stärker werdender Humanismus erwuchs. Auffälliger Vertreter dieser Seite war Nikolaus von Kues. Von der Eroberung Konstantinopels und den brodelnden Konflikt der Religionen bekümmert, verfasste er das Werk De pace fidei (Vom Frieden des Glaubens). Dieses enthielt Abschriften von siebzehn Autoren, die unterschiedlichen Religionen angehören, darunter auch einige Zeitgenossen von Nikolaus von Kues.10 Ebenfalls wichtiger Vertreter der friedlichen Auseinandersetzung war der griechische Philosoph Georg von Trapezunt. Er versuchte den Kontakt mit Mehmed II aufzunehmen, und über einen Frieden zu diskutieren. Allerdings verband er damit ebenfalls die Konvertierung von Mehmed zum Christentum.11

Was die Umsetzung der eigenen Vorstellungen anging, so hakte es auf beiden Seiten. Die Humanisten jener Zeit blieben erfolglos, da der Balkan als Kriegsschauplatz den Konflikt der Religionen beständig anstachelte. Die Vertreter des Kreuzzugsgedankens fanden zu wenig Anhänger, da sich die Fürsten innerhalb des Heiligen römischen Reiches lieber gegenseitig bekriegten, anstatt sich für einen Kreuzzug zusammen zu tun. So zog sich die Debatte über viele Jahre hin. Auffallend bleibt jedenfalls, dass Jerusalem als Austragungsort des Kulturkonfliktes eine kleinere Rolle spielte als in den Jahrhunderten zuvor. Dafür gewann es als Pilgerziel für christliche Reisende eine umso höhere Aufmerksamkeit.

1.2 Das christliche Pilgern in ein muslimisches Jerusalem

Das Pilgerwesen in Jerusalem erreichte im 15. Jahrhundert ihren bisherigen Höchsttand. Darauf weist schon die hohe Anzahl überlieferter Reiseberichte hin. Es kam sogar nicht selten vor, das zwei oder mehr Autoren von einer gegenseitigen Begegnung in ihren Werken berichteten, oder zeitweilig in einer Gruppe gemeinsam reisten. Auch Breidenbach begann seine Reise in einer Pilgergruppe. Sie bestand aus dem ״erst 18jährige(n) Grafen Johann von Solms-Lich sowie als dessen Beschützer (...) Ritter Philipp von Bicken. Jeder der drei hatte zudem (...) einen Diener dabei.“12 Breidenbachs Bediensteter war der Künstler Erhard Reuwich aus Utrecht, welcher die im Buch mitveröffentlichten Illustrationen zeichnete. In Jaffa trafen sie auf den Ulmer Felix Fabri, mit dem sie nach Sinai und Ägypten aufbrachen13.

In den vielen veröffentlichten Reiseberichten bekommt man auch zu verstehen, wie überlaufen die heiligen Stätten waren. Ein besonderes Indiz sind die Beschädigungen an den Bauten und Heiligtümern. Aufschlüsse darüber gibt der Reisebericht des Jacopo von Verona, welcher nicht nur davon berichtete, wie er selbst ״in der Grabeskirche und anderswo von allen bedeutungsvollen Säulen und Steine Stücke weggeschlagen“14 hatte, um sich Andenken mitzunehmen, sondern sich auch beschwerte, dass dies andere Pilger taten. Ebenfalls bemerkenswert sind die steigenden Eintrittspreise, die einige Reiseberichte erwähnen, und der Vorstoß des franziskanischen Ordens, den Pilgerbetrieb zu standardisieren.15

Als Christ war der Aufenthalt in Jerusalem mit Schwierigkeiten verbunden. Jerusalem befand sich in muslimischer Hand und der religiöse Konflikt, welcher sich durch die Situation auf dem Balkan wiederspiegelte, war auch in der heiligen Stadt präsent. Das wirkte sich auf die Bewegungsfreiheit für christliche Besucher aus. Der Tempelberg war einer der heiligsten Orte des Christentums. Doch auch Muslime verehrten den Ort, aufgrund der im siebten Jahrhundert erbauten Al-Aqsa-Moschee. Das Betreten des Tempelberges war für Christen verboten. Falls ein Christ dieses Verbot missachtete, ״müsse er dem christlichen Glauben abschwören oder verliere sein Leben“.16 So erläutern es zumindest die Pilgerberichte. Die Konfrontation der beiden Religionen zeichnete sich auch im Aufeinandertreffen der Gläubigen im Alltag ab. Fabri schrieb von drei Situationen, in welchen er und seine Reisegruppe von einheimischen Muslimen bedrängt worden sind. Nur die Sicherung ״eine(r) bewaffnete(n) Eskorte“ konnte verhindern, dass sie ״mit Steinen oder Waffen angegriffen worden sind.“17

Es lässt sich also zusammenfassen, dass Breidenbach mit seiner Pilgerreise und dem Verfassen eines Reiseberichts keiner seltenen Tätigkeit nachging. Doch aufgrund der unterschiedlichen Weltbilder, war das Aufeinandertreffen der Religionen meist schwerfällig. Die Muslimen behaupteten einerseits, ״that the Christian beliefs of a triune and incarnated God are irrational“18, während andererseits das Christentum den Islam als falsche Religion und Muhammad als falschen Propheten ansahen.

2 Bernhard von Breidenbach und seine Stellung als Domkämmerer von Mainz

Elm einer Beurteilung der politischen Intention in der Perigrinatio in terram sanctum nahe kommen zu können, ist es besonders wichtig zu unterscheiden, wie die Aussagen in dem Reisebericht als ״unfreiwillige Selbstdarstellung der Ausgangskultur des Verfassers“19 bewertet oder als Absicht, eine antiislamische Darstellung zu illustrieren, bezeichnet werden können. Um diese Unterscheidung zu ermöglichen, ist es nötig den sozialen Hintergrund von Breidenbach, sowie seine politische Atmosphäre im Mainzer Domkapital aufzuzeigen.

Die Karriere des geistlichen Mainzers verweist auf eine ״von Anfang an zielgerichtet(en)“20 Werdegang hin. Nach einem sechs Jahren währenden Jurastudium immatrikulierte er 1456 an der Universität Erfurt, welche im klerikalen Kreise hoch anerkannt war. Zu dieser Zeit befand sich Breidenbach wahrscheinlich in einem Alter von 22 Jahren.21 Zwei Jahre später gelang ihm der Sprung in das Domkapital von Mainz und bekam seine erste Pfründe. In den folgenden zwei Jahrzehnten hatte er mehrere Ämter in der Mainzer Domlandschaft inne,22 wovon die Vereidung zum Kämmerer der Stadt einen absoluten Höhepunkt darstellte, bevor er zur Pilgerreise aufbrach. Breidenbachs Ansichten über den Islam ähnelten denen von Papst Pius II, welche sich im bereits angesprochenen Briefwechsel wieder spi egel ten.

Nachdem Breidenbach von seiner Pilgerreise zurückgekehrt war, gelang es ihm die Karriereleiter noch eine Stufe höher zu steigen. Er erhielt das Amt des Mainzer Domdekans, wodurch ״ihm das höchste Amt innerhalb des Mainzer Klerus verliehen“ war.23 Eine wichtige Rolle zur Erlangung dieses Amtes spielte sein ehemaliger Kommilitone Berthold von Henneberg, welcher erst drei Wochen zuvor zum Erzbischofes von Mainz gewählt wurde. Henneberg verfolgte das Ziel einige Veränderungen innerhalb des Heiligen römischen Reiches vorzunehmen und wie Frederike Timm ausführt, hat Breidenbach in seinem Reisebericht Implikationen einfließen lassen, die Henneberg bei seinen Plänen unterstützten.24

3 Der Reisebericht Bernhard von Breidenbachs

Startpunkt der Reise von Breidenbach und seiner Reisegruppe war ״das Anwesen der Grafen zu Solms“25, von wo aus Sie über die Alpen nach Venedig reisten, über eine der üblichen Schiffsrouten für Pilger, kamen Sie nach Palästina und besuchten dort die heiligen Orte, Jerusalem inbegriffen. Von dort aus bereisten Sie das Sinai-Gebirge und Ägypten in einer neu zusammengemischten Reisegruppe. Von Alexandria aus begann ihre Heimkehr.

Breidenbach teilte seinen Bericht in zwei Teile. Der Erste beinhaltet die Beschreibungen der Reise in Palästina und Jerusalem, in dem er sich vomahm von ״mancherlei Sitten, Glaubensformen, Sekten und Irrtümern seiner Bewohner“26 schreiben zu wollen. Der zweite Teil handelt von der Reise zum St. Katharinenkloster in Sinai, sowie die Besuche in Kairo und Alexandria. Das Werk ist in viele Unterkapitel strukturiert. Einige davon sind Exkurse, in denen Breidenbach das Leben des Propheten Mohammed beschrieb, sich über die Situationen im Orient und Okzident beklagte und Abläufe von die Eroberung Konstantinopels oder die Belagerung von Rhodos darstellte. Die Exkurse lehnen sich auf das Wissen des Dominikaners und Theologen Martin Rath. Felix Fabri sah ״Rath sogar als Autor des gesamten Werkes“27 an.

3.1 Die Beschreibungen des Islam

Die Perigrinatio in terram sanctum beschäftigt sich in fünf Unterkapiteln mit dem Leben Mohammeds und dem Koran. Wieviel Breidenbach in diesen von Martin Roth übernommen hat, oder gar komplett von ihm abschrieb, bleibt ungewiss. Dennoch sind die fünf Kapitel ein gutes Spiegelbild seines Wissens über den Islam. Von besonderer Bedeutung sind die Aussagen im Reisebericht, die nicht Aufgrund von Unwissenheit getätigt wurden, sondern die Aussagen, die absichtlich falsche Informationen Wiedergaben. Davon gibt es viel, beginnend mit dem Namen des Propheten. Er übersetzte den Namen als ״einer, der Schande macht und aus Laster entstanden ist“.28 Breidenbach hat in seinem Reisebericht ein kleines arabisches Wörterverzeichnis hinzugefügt.29 Daraus erschließt sich, dass er eine Art Dolmetscher gehabt haben muss, oder ein minimales arabisches Vokabular kannte. Somit ist es wahrscheinlich, dass er die Namensübersetzung wusste, sie aber absichtlich falsch niederschrieb. Die richtige Bedeutung des Namens kann übersetzt werden mit ״der einmal Gepriesene oder Gelobte“.30

Ebenfalls bemerkenswert sind Breidenbachs Beschreibungen von Eroberungen und Belagerungen der Osmanen an christlichen Städten, insbesondere bei Konstantinopel. Hier zitierte er den Kiews Bischof Isidor, welcher sich während der Eroberung als Gesandter des Papstes in der Stadt aufhielt. Isidor gelang es, angeblich in einem Bauemgewand verkleidet, nach Pera zu flüchten und einen Sendbrief nach Rom zu schicken. Interessant in dem Sendbrief sind zwei Tatsachen. Erstens beschrieb Isidor, wie Mehmed II ״die kaiserliche Familie und die Ritterschaft mit dem gesamten Adel durch Enthauptung hingerichtet hat.“31. Da Isidor den Sendbrief auf seiner Flucht geschrieben hatte, ist es ungewiss, ob er zum Zeitpunkt des Schreibens von dem überleben des Großteils der Familie wusste.32 Breidenbach allerdings musste von dieser Tatsache gewusst haben. Mit der Aufnahme des Sendbriefes in die Peregrinatio in terram sanctum nahm er folglich bewusst falsche Informationen auf. Die zweite interessante Aussage in dem Sendbrief von Isidor ist folgende über Mehmed II:

״Er ist ein Feind des Kreuzes, in Worten und Werken ein Erbe und Nachfolger des ersten falschen Propheten, des Begründers des verdammten sarrazenischen Gesetztes, eine mit allen Lastern beladene Satansbrut. In einem ununterbrochenen Rausch dürstet es ihn nach Christenblut, und dieser Durst vermag auch durch noch so viel christliches Blutvergießen nicht gelöscht zu werden. Denn dieser Durst ist von einem derart unbändigen Hass gegenüber Christus und seine Glieder vergiftet, dass er es sich zum Ziel gesetzt hat, diesen Namen [Christi] von der Erde zu tilgen.“33

Diese Sätze sind von einer eindringlichen und ausgefallenen Polemik geprägt. Das erstaunliche dabei ist, dass sie in einem konkreten Wiederspruch der Aussagen aus dem Brief von Pius II an Mehmed II. Dort hieß es nämlich, dass ״die Lehre [vom Islam] meint, wie es heißt, daß jeder Mensch in seiner eigenen Religion gerettet wird, wenn er im übrigen gottesfürchtig und gerecht lebt.“34 Inwiefern Isidors Sendbrief einzuschätzen ist, ist an dieser Stelle irrelevant. Wichtig ist, dass sich Breidenbah entschied, diese polemischen Aussagen in seinen Reisebericht aufzunehmen, obwohl er von den in weiter Öffentlichkeit kursierenden Briefwechsel zwischen Pius II und Mehmed II gewusst haben musste.

3.2 Ein Vergleich von Breidenbachs Islambild und dem anderer christlicher Pilger

Wie bereits erwähnt war das Islambild der europäischen Christen verfälscht und von Vorurteilen der Ausgangskultur geprägt. Dies galt ebenso für die Jerusalempilger. Sie standen der muslimischen Bevölkerung des Landes, welches sie besuchten, meist feindlich gegenüber. So bezeichnete Fabri sie als ״fremde Eindringlinge, welche die eigentlich den Christen gebührende Stadt besetzt halten.“35 Breidenbach war mit seiner Haltung gegenüber dem Islam also kein Ausnahmefall, seine Aussagen aber schon.

Ein wichtiger Aspekt des Vergleichens von Reiseberichten untereinander ist das ״stärkere Hervortreten des Individuellen“36. Die in Kapitel 3.1 erwähnten Unterkapitel der Peregrinati() in terram sanctum sind ein besonderes Markenzeichen von Breidenbach, da für andere Pilger ״die heilige Schrift der Muslime im ,theologischen Diskurs‘ über den Islam in den Pilgerberichten nur ein Randthema“37 war. Aus dieser Einzigartigkeit geht hervor, wie hoch das Interesse von Breidenbach gewesen sein musste, auf diese Thematik aufzugreifen.

Eine weitere Verdeutlichung von Breidenbachs Aufmerksamkeit auf die Islamdarstellung war seine Verwendung des Begriffes ״Item“. Viele Pilger benutzten in ihren Reisebeschreibungen dieses Wort, welches aus dem lateinischen kommt. Es kann als ״und dann“ übersetzt werden. Es diente häufig zur Aufzählung von Sachverhalten, dessen genauere Betrachtung der Autor nicht für nötig gehalten hatte. Daraus resultiert, dass ein Text mit einer hohen Frequenz dieses Wortes die Intention aufweist, mehr Information mit weniger detailtreue zu liefern, während sich Absätze mit einer niedrigen Frequenz des Begriffes ausgiebiger mit einer Thematik befassen.38 Für viele Pilger war der Besuch der heiligen Stätten in Palästina das Highlight ihrer Reisen und das wirkte sich auch auf ihre Beschreibungen aus. Sie erzählen ausführlich und ausgeschmückt ihre Begegnungen mit den Heiligtümern. So sorgten Sie z. B. für die englische Pilgerin Margery Kempe für ״wiederkehrende Tränenausbrüche und Schreikrämpfe“.39 An den Gebrauch des Wortes ״Item“ war hier nicht zu denken. Breidenbach wiederum erzählt den Besuch in Jerusalem und Palästina sehr nüchtern und mit häufiger Nutzung des Begriffes.40 Doch als er sich im Buch dem Islam widmete, so benutzte er es nicht ein einziges Mal. Es ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal, welches Breidenbachs Augenmerk verdeutlicht.

Fazit

Wie in Kapitel 2 bereits beschrieben, war das Wissen von Breidenbach über dem Islam begrenzt. Es musste dem Teil des kirchlichen Verständnisses und Weltbildes entsprochen haben, dessen Informationen sich auf einer sogar für damalige Zeit sehr spärlichen Quelle an wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit dem Islam beruhte.41 Außerdem war der Begriff von Religion in Europa zu der Zeit beinahe gleichbedeutend mit Christentum. Sprach man von Religionen abseits des Christentums, so wurden sie abqualifiziert, ״by labeling it as heresy, superstition, or even something not belonging not he ,religious‘ sphere at all”.42 Die Polemik áçr Peregrinatio in terram sanctum war also keine Exklusivität der Literatur im Spätmittelalter. Was Breidenbachs Werk jedoch hervorhebt, ist die Intensität (insbesondere für einen Pilgerbericht), mit welcher er sich mit den Muslimen und ihrem wichtigsten Propheten befasste.

Es ist wichtig nochmals die Umstände zu erwähnen, unter denen die Peregrinatio in terram sanctum erschien. Berthold von Henneberg erlangte das Amt des Erzbischofes von Mainz und erst nach dieser Vereidung begann Breidenbach an der Veröffentlichung des Buches zu arbeiten. Es erschien am 11. Februar 1486, fünf Tage vor der Wahl von Maximilian I zum römisch-deutschen König. Bei der Wahl waren die wichtigsten Fürsten des Reiches anwesend. Henneberg sendete Breidenbach als Vertreter von Mainz. Dadurch konnte dieser sein neues Buch bei der Wahl präsentieren und ״die Entscheidungsträger im Reich direkt“43 ansprechen.

Frederike Timm erörtert diese Situation sehr ausführlich und beschreibt die zeitgenössische politische Programmatik von Berthold von Henneberg und seiner Amtszeit im Bezug zu Breidenbachs Buchdruck. Sie sieht die Peregrinatio in terram sanctum als eine Hilfestellung, um Hennebergs Vorhaben zu unterstützen. Geschickt diente der Reisebericht für ״die Vermittlung verschiedener politischer Inhalte“, wobei der Kreuzzug ein ״imaginäres Ziel dar(stellte), welches für einen weitaus näher liegenden Zweck instrumentalisiert worden“44 war. Der Kreuzzugsgedanke diente als eine Art Werkzeug, um Sympathie unter den Reichsvertretem zu gewinnen.

In Anbetracht der überschwänglichen Polemik in europäischer Literatur zu dieser Zeit, die häufig zum Kampf gegen die Osmanen aufrief, ist dies eine plausible Einschätzung. Auf eine differenzierte Auffassung verweisen allerdings die vielen Beschreibungen von dem Islam in der Peregrinatio in terram sanctum. Die detaillierte Illustration des Islambilds deuten an, für wie wichtig Breidenbach dieses Thema einschätzte. Daraus folgert sich für mich ein zu Timms Aussage beinahe gegenteilige Annahme. Breidenbachs vorrangiges Anliegen war die Mobilmachung eines Kreuzzuges, während die unterschwelligen Implikationen bezüglich Hennebergs Politik ein nützliches Beiwerk waren.

Quellen- und Literaturverzeichnis

Quellen

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Forschungsliteratur

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1 Vgl., İnalcık, Halil, The Ottoman turks and the Crusades. 1451-1522, in: Setton, Kenneth Meyer (Hrsg.), A History of the Crusades. Band 6: The Impact of the Crusades on Europe, London 1989, s. 333.

2 Vgl, Mozer, Isolde, Bernhard von Breidenbach, in: Achnitz, Wolfgang (Hrsg.), Deutsches Literatur-Lexikon - Das Mittelalter. Band 3: Reiseberichte und Geschichtsdichtung, Berlin 2012, s. 915.

3 Vgl, Mozer, Isolde, Peregrinatio in terram sanctum. Frühneuhochdeutscher Text und Übersetzung, Berlin 2010, s. XXX - XXXI.

4 Müller, Heribert, Eine Hinführung zu Großem und Kleinem im Spiegel der »Deutschen Reichstagsakten«, in: Zeitsprünge. Forschungen zur frühen Neuzeit 18 (2015), s. 23.

5 Mehmed der Eroberer starb am 3.Mai 1481. Sein Sohn Bayazid II konnte sich als Erbe durchsetzen, doch die Mamluken unterstützten den jüngeren Sohn Cem. Im Jahr 1488 kam es zum Krieg zwischen den Osmanen und den Maminkén. Vgl. Halil 1998, S.331-353.

6 Vgl., Runciman, Steven, Die Eroberung von Konstantinopel 1453, München 1969, s. 167.

7 Es sei zu erwähnen, dass es sich hierbei um einen anachronistischen Begriff handelt. Im Folgenden wird der Begriff “Kreuzzug” dennoch weiter genutzt, da es sich nicht auf das Verständnis auswirkt.

8 Bereits 1443 zog ein Kreuzfahrerheer von Serbien aus gegen die Osmanen, um Konstantinopel vor einer Eroberung zu schützen, da die byzantinische Hauptstadt zu dieser Zeit schon vom osmanischen Reich umkreist war. Sultan Murad II schlug das Heer jedoch ein Jahr später bei Warna. Vgl., Chasin, Martin, The Crusade of Varna, in: Setton, Kenneth Meyer (Hrsg.), A History of the Crusades. Band 6: The Impact of the Crusades on Europe, London 1989, s. 276-310.

9 Vgl., Ocker, Christopher, Islam and Christendom. Pope Pius II and the Entangle of civilizations, Abu Dhabi

2014, http ://nvuad.nvu.edu/en/news-events/abu-dhabi-events/2014/04/islam-and-christendom.html. Min.

20:17-29.09.

10 Vgl., Lexutt, Athina, Christentum - Islam. Ein Quellenkompendium (8. - 21. Jh.), Köln 2009, s. 115, s.153- 156.

11 Vgl., Ocker 2014, Min. 48:55-49:58.

12 Timm, Frederike, Der Palästina-Pilgerbericht des Bernhard von Breidenbach und die Holzschnitte Erhard Reuwichs. Die ״Peregrinatio in terrain sanctum“ (1486) als Propagandainstrument im Mantel der gelehrten Pilgerschrift, Stuttgart 2006, s. 53.

13 Vgl., Schröder, Stefan, Zwischen Christentum und Islam. Kulturelle Grenzen in den spätmittelalterlichen Pilgerberichten des Felix Fabri, Berlin 2009, s. 83.

14 Ganz-Blätter, Ursula, Andacht und Abenteuer. Berichte europäischer Jerusalem- und Santiago-Pilger (1320­1520), Tübingen 2000, s. 116.

15 Vgl., Ganz-Blätter 2000, s. 115, s. 129.

16 Schröder 2009, s. 148 (Fußnote 276).

17 Klußmann, Andreas, In Gottes Namen fahren wir. Die spätmittelalterlichen Pilgerberichte von Felix Fabri, Bernhard von Breydenbach und Konrad Grünemberg im Vergleich. Saarbrücken 2012, s. 81.

18 Ocker 2014, Min. 51:00-52:17

19 Timm 2009, s. 315 (Fußnote 1).

20 Timm 2009, s. 316.

21 Das genaue Geburtsdatum von Bernhard von Breidenbach ist nicht überliefert. Doch mit den Daten seiner Aufnahme ins Mainzer Domkapital lässt sich sein ungefähres Alter ableiten. Vgl., Ebd., s.55-56.

22 Vgl., Mozer 2010, s. XII.

23 Ebd., S. XIII.

24 Breidenbach konzentrierte sich nach seiner Rückkehr nicht auf die Veröffentlichung seines Reiseberichtes, sondern bearbeitete zunächst eine Fassung, die als Reiseinstruktion für den Grafen Ludwig von Hanau- Lichtenberg gedacht war. Erst als Henneberg Erzbischof wurde intensivierte er die Arbeit seines Reiseberichts, mit einigen Implikationen für Hennebergs Politik. Vgl., Timm 2009, s. 328-351. Es sei auch zu erwähnen, dass der Grund für Breidenbachs Pilgerreise umstritten ist. Unteranderem könnte der Ausbruch einer Pestepidemie eine wichtige Rolle gespielt haben. Vgl., Ebd., s. 315-325.

25 Mozer 2010, s. XIII

26 Bernhard von Breidenbach, Peregrinatio in terram sanctum, s. lOv.

27 Schröder 2009, s. 84.

28 Breidenbach, s. 8İV.

29 Vgl., Ebd., s. 166r-166v.

30 Haydar, Ahmad, Mittelalterliche Vorstellungen von dem Propheten der Sarazenen. Mit besonderer Berücksichtigung der Reisebeschreibung des Bernhard von Breidenbach (1483), Berlin 1971, s. 97.

31 Breidenbach, s. 168r.

32 Thomas, ein Bruder des byzantinischen Kaisers Konstantin XI, erreichte Rom mit seiner Gemahlin und seinen Kindern im Jahr 1460. Demetrios, Konstantins zweiter Bruder, und seine Gemahlin wurden von Mehmed II gut behandelt und blieben auf osmanischen Territorium. Vgl., Runciman 1969, 190-191.

33 Ebd., 167v-168r

34 Pius II Papst, Epistola ad Mahumetem, 35.

35 Schröder 2009, s. 150.

36 Esch, Arnold, Gemeinsames Erlebnis - Individueller Bericht. Vier Parallelberichte aus einer Reisegruppe von Jersualempilgem 1480, in: ZHF 44 (1984), s. 387.

37 Schröder 2009, s. 281.

38 Ganz-Blätter 1990, s. 114-115.

39 Ebd.. S. 117.

40 Es ist bemerkenswert, dass auch die Beschreibungen von den heiligen Stätten mit diesem Begriff stark gefüllt sind. Vgl., Breidenbach, s. 47v-51v.

41 Vgl., Haydar 1971, s. 151

42 Krämer, Hans Martin/Oesterle, Jenny/Vordermark, Ulrike, Labeling the Religious Self an Others. Reciprocal Perceptions of Christians, Muslims, Hindus, Buddhists and Confucians in Medieval and Eraly Modem Times. Introduction, in: Comparativ. Zeitschrift für Globalgeschichte und vergleichende Gesellschaftsforschung 80 (2010), s. 10.

43 Schröder 2009, s. 84.

44 Timm 2009, s. 329.

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Titel
Die Lementatio des Bernhard von Breidenbach
Untertitel
Der Reisebericht eines christlichen Pilgers als Agitation gegen den Islam
Hochschule
Humboldt State University  (Geschichtswissenschaften)
Veranstaltung
Einführungsmodul
Note
2,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
13
Katalognummer
V439490
ISBN (Buch)
9783668791978
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mittelalter, Reisebericht, Reiseberichte, Bernhard von Breidenbach, Kreuzzüge, Pilgertum, Christentum, Islam
Arbeit zitieren
Nico Geisen (Autor), 2017, Die Lementatio des Bernhard von Breidenbach, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/439490

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