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Versunkene Kulturen der Welt bis 13.000 v.Chr.

Tibet, die erste echte Kultur

Title: Versunkene Kulturen der Welt bis 13.000 v.Chr.

Research Paper (postgraduate) , 2005 , 43 Pages

Autor:in: Dr. Carlos Calvet (Author)

World History - Early and Ancient History
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Dieses Werk enthält zahlreiche fundierte und datierte Schöpfungsmythen und Glaubensrichtungen (Schamanismus und Religionen), Kosmologien (Weltanschauung, wie das Universum aufgebaut ist) und Kosmogonien (wie das Universum entstand) von aller Anfang (zur Zeit des Homo erectus) bis 13.000 v.Chr., mitunter die Kulturen Südsibiriens und Tibets während der letzten Eiszeit. Die Mythen und Glaubensrichtungen sind mit wissenschaftlichen Daten verbunden (Archäologie, Paläoklimatologie), was ihre ungefähre bis eindeutige Datierung erlaubte. Die eingehende Analyse dieser Mythen und Weltanschauungen erlaubte die Erstellung eines ersten Standardmodells der Menschheitsgeschichte Eurasiens und beweist, dass die Wiege der Kultur sich auf dem Himalaja bzw. in der sinotibetischen Region befand, dessen versunkene Kultur hier eingehend beschrieben wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Homo erectus

Homo neanderthalensis

Blombos (Südafrika)

Aurignacien (Europa)

Gravettien (Europa)

Sandia (New Mexico)

Solutréen (Europa)

Mal'ta & Bureti (Sibirien)

Magdalénien (Europa)

Alter Bön (Tibet)

Mapuche (Argentinien)

Mutitjulu (Australien)

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursprünge menschlicher Kultur, Mythen und Religionen von der Zeit des Homo erectus bis 13.000 v. Chr. durch eine interdisziplinäre Analyse archäologischer Funde, Paläoklimatologie und mythologischer Überlieferungen, um ein Standardmodell der Menschheitsgeschichte zu erstellen, das den Ursprung der Kultur in der sinotibetanischen Region verortet.

  • Analyse der Verbreitungsgeschwindigkeiten früher Menschengruppen (Homo erectus, Homo sapiens).
  • Untersuchung der Entstehung abstrakter Symbole, Rechensysteme und religiöser Vorstellungen.
  • Erforschung der Bedeutung der "Geheimzahl Sieben" und anderer Glaubenselemente in verschiedenen Kulturen.
  • Dokumentation der Entwicklung von Schamanismus, Priestertum und Kosmologien.
  • Vergleich mythischer Erzählungen mit archäologischen Daten über Kontinente hinweg.

Auszug aus dem Buch

Kosmologie

In der Grotte Chauvet hinterließ ein Jugendlicher ein Abbild seiner Hand anhand von rotem Lehm, direkt neben vier kräftigen Strichen, die eine Bärenklaue hinterlassen hatte. Eine andere Hand wurde als Negativ dargestellt, indem der Künstler die saubere Hand gegen die Wand drückte und Lehm um sie herum spuckte. Es gibt noch das Bild eines Bisons, zusammengesetzt aus roten Handabdrücken, 420 Tierdarstellungen, zahllose Knochen von 400 Bären und 15 anderen Tierarten, sowie menschliche Fußspuren und steinerne Pfeilspitzen. Nashörner, Löwen, Pferde, Leoparden und Mammuts wurden schon mit Perspektive, Schattierung und Komposition großer Ensembles und klarem Bildaufbau gezeichnet.

Scheinbar hatten jene frühen Menschen häufig Zusammenstöße mit Höhlenbären. Die Hand neben der Bärenklaue an der Felswand deutet auf ein intuitives Gefühl des Jägers, dem Bären zumindest intellektuell weit überlegen zu sein. Ein solch großes und gefährliches Tier aus einer Höhle vertrieben oder gar getötet zu haben, war sicherlich etwas, das der Steinzeitmensch nicht so leicht wieder vergaß.

Es wird vermutet, dass hier die ersten echten Schamanen auftraten. Tatsächlich muss die sixtinische Höhle die 'Gläubigen' Steinzeitmenschen sehr beeindruckt haben - zumindest so sehr, wie uns heute. Dabei erkennt man die Vormachtstellung der Schamanen gegenüber dem Volk. Vermutlich sind die schönen Malereien der Chauvethöhle das Werk der Schamanen, während das gemeine Volk nicht so schöne Kunstwerke fertig stellen konnte. Der Schamane war sicherlich den ganzen Tag damit beschäftigt nach Wissen zu suchen und sein Wissen über Kunst, Natur und Technik dafür zu nutzen, seine Vormachtstellung zu verstärken.

Zusammenfassung der Kapitel

Homo erectus: Diese Untersuchung befasst sich mit der ersten Auswanderungswelle aus Afrika und analysiert die Verbreitungsgeschwindigkeiten sowie die ersten Anzeichen für abstraktes Denken, symbolische Kunst und das Zählen bei dieser Spezies.

Homo neanderthalensis: Dieses Kapitel thematisiert die frühen religiösen Praktiken, insbesondere den Bärenschädelkult, und die Entstehung komplexerer kultureller Artefakte und musikalischer Instrumente.

Blombos (Südafrika): Die Analyse fokussiert sich auf die Entdeckung der ältesten Schmuckstücke und die damit verbundene menschliche Kreativität und mögliche Zählweisen.

Aurignacien (Europa): Dieses Kapitel beleuchtet den Beginn des Jungpaläolithikums, die Entstehung der Höhlenkunst und die Rolle des Schamanismus als kulturelles Bindeglied.

Gravettien (Europa): Hier liegt der Fokus auf der Verbreitung von Frauenstatuetten (Venusfiguren) und der Etablierung des Kults um die Große Mutter als religiöses Element.

Sandia (New Mexico): Die Untersuchung widmet sich der frühen Besiedlung Nordamerikas und vergleicht diese mit den technologischen und kulturellen Mustern des europäischen Aurignacien.

Solutréen (Europa): Dieses Kapitel untersucht die Weiterführung kultureller Praktiken wie den Bärenkult und die Entwicklung komplexerer symbolischer Repräsentationen.

Mal'ta & Bureti (Sibirien): Die Analyse betrachtet den kulturellen Austausch und die Rückwanderungsprozesse, die den Schamanismus und den Lunisolarkalender maßgeblich beeinflussten.

Magdalénien (Europa): Dieses Kapitel beschreibt das Ende der Altsteinzeit, den Wandel der Bestattungskultur und den Einfluss schamanistischer Gemeinschaften auf bestehende Strukturen.

Alter Bön (Tibet): Die Untersuchung rekonstruiert die Entstehung des Bön-Glaubens, der tief in der prähistorischen Zeit Tibets verwurzelt ist und die Schamanentraditionen Nordasiens zusammenführt.

Mapuche (Argentinien): Dieses Kapitel analysiert die mythische Überlieferung der Mapuche im Kontext globaler Sintflutlegenden und deren Bezüge zu tibetischen Glaubensstrukturen.

Mutitjulu (Australien): Die Untersuchung verbindet die Traumzeit-Geschichten der Aborigines mit der Überlieferung früher Schamanenkulturen und untersucht die linguistischen Bezüge zum Alttibetischen.

Schlüsselwörter

Homo erectus, Schamanismus, Kosmologie, Geheimzahl Sieben, Eiszeit, Gravettien, Aurignacien, Bön, Ur-Tibet, Religion, Petroglyphen, Mythologie, Menschheitsgeschichte, Swastika, Evolution

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt ein neues Standardmodell der Menschheitsgeschichte auf, das den Ursprung menschlicher Kultur und Religion in der sinotibetanischen Region verortet und deren Verbreitung durch prähistorische Völker analysiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Entwicklung von Symbolen und abstrakten Rechensystemen, die Evolution religiöser Kulte, die Analyse von Wanderungsbewegungen der Urmenschen und der Vergleich von Kosmogonien weltweit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Ursprung des Schamanismus und wichtiger Glaubenselemente wie der Zahl Sieben wissenschaftlich zu datieren und ihre weltweite Verbreitung ausgehend vom tibetischen Hochplateau zu belegen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Der Autor nutzt einen interdisziplinären Ansatz, der archäologische Funde, paläoklimatologische Daten, linguistische Analysen und den Vergleich mythologischer Überlieferungen unterschiedlicher Kulturen kombiniert.

Was wird im Hauptteil des Buches behandelt?

Der Hauptteil analysiert chronologisch verschiedene Kulturen, von Homo erectus bis hin zu den frühen Bewohnern Tibets, Australiens und Südamerikas, und zeigt deren Verbindungen durch materielle und ideelle Relikte auf.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Schamanismus, Kosmologie, Geheimzahl Sieben, Ur-Tibet, Eiszeit-Kulturen und prähistorische Symbolik.

Welche Bedeutung kommt der Zahl Sieben in diesem Dokument zu?

Die Zahl Sieben wird als ein zentrales, übertragendes Glaubenselement identifiziert, das als Ausdruck menschlicher Vorstellungskraft in prähistorischen Gesellschaften weltweit genutzt wurde, um Wissen und Macht zu symbolisieren.

Wie erklärt der Autor die Verbindung zwischen den Mapuche und tibetischen Kulturen?

Der Autor führt linguistische Übereinstimmungen sowie Ähnlichkeiten in den Sintflut-Mythologien und Schöpfungsgeschichten an, die auf eine gemeinsame kulturelle Wurzel im prähistorischen Tibet hindeuten.

Was macht den Berg Kailash zur zentralen Figur in der Arbeit?

Der Kailash wird als der Ursprungsort der Bön-Kultur und als kosmisches Zentrum betrachtet, um das sich die Entwicklung von Weltbildern, vier Himmelsrichtungen und der religiösen Triade und Tetrade entfaltete.

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Details

Title
Versunkene Kulturen der Welt bis 13.000 v.Chr.
Subtitle
Tibet, die erste echte Kultur
College
University of Barcelona
Author
Dr. Carlos Calvet (Author)
Publication Year
2005
Pages
43
Catalog Number
V44344
ISBN (eBook)
9783638419666
ISBN (Book)
9783638657525
Language
German
Tags
Versunkene Kulturen Welt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Carlos Calvet (Author), 2005, Versunkene Kulturen der Welt bis 13.000 v.Chr., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44344
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