Unterrichtsbesuch Deutsch Klasse 2 zum Thema "Komposita" (Unterrichtseinheit zum Thema Nomen)


Seminararbeit, 2018

19 Seiten, Note: 0,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Bezüge zur Lebenswirklichkeit und Einordnung in den tibergreifenden Zusammenhang
1.2. Einordnung der Stunde in den Verlauf der Unterrichtsreihe

2. Rahmenbedingungen und Kompetenzstand
2.1. Fachliche Voraussetzungen
2.2. Soziale Voraussetzungen
2.3. Methodische Voraussetzungen
2.4. Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler

3. Didaktischer Schwerpunkt

4. Sachanalyse

5. Kompetenzorientierte Vortiberlegungen
5.1. Anforderungsbereiche

6. Einordnung in Richtlinien und Lehrplan
6.1. Entwicklung der übergreifenden Kompetenzen

7. Verlaufsplan der stunde

8. Literatur

9. Anhang
9.1. Sitzplan der Klasse XX
9.2. Wort-Bild-Karten
9.3. Arbeitsblatt

1. Bezüge zur Lebens Wirklichkeit und Einordnung in den übergreifenden Zu­sammenhang

Der Bezug des Themas ״Nomen und ihre Merkmale“ zur Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler ergibt sich aus dem aktuellen Lernstand der Lerngruppe. Am Anfang des zweiten Schuljahres, nachdem die ersten Schreib- und Lesefähigkeiten gerade erst erworben worden sind, ist es an der Zeit, diese weiter auszubauen und zu vertiefen. Dies beinhaltet unter anderem das Schreiben nach Regeln, das Erkennen von Wortarten und das Verständnis über grundlegende sprachliche Strukturen. Erste Grundlagen sind bereits vor Beginn dieser Unterrichtsreihe erlernt worden, als die Schülerinnen und Schüler sich mit dem Thema ״Wir untersuchen das Alphabet“ auseinandergesetzt und dabei beispielsweise Begrifflichkeiten wie Selbstlaut, Mitlaut, Umlaut und Zwielaut entdeckt haben. Eine Rolle hat dabei auch das fehlerfreie Abschreiben von Wörtern und Texten gespielt, sodass unter anderem die überwiegenden Unterrichtsinhalte des ersten Schuljahres wiederholt worden sind. Diese Vorgehensweise ist als notwendig erachtet worden, da nach den Sommerferien ein Klassenlehrer- sowie ein Deutschlehrerwechsel stattgefunden hat und beide neuen Lehrkräfte dadurch einen Einblick in den aktuellen Lernstand der Schülerinnen und Schüler erlangen konnten. Bereits vor den Sommerferien ist von der LAA eine kurze Unter­richtsreihe zum Thema Nomen durchgeführt worden, wobei die Schülerinnen und Schüler an­fängliche Kenntnisse in diesem Bereich erworben haben, dieses Wissen wird nun noch einmal in Erinnerung gerufen und durch alte und neue Inhalte weiter vertieft.

Im Anschluss an die Reihe ״Nomen und ihre Merkmale“ sind bereits die unterschiedlichsten Themen in Planung, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre neuerworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten aus dieser Reihe Umsetzen können. Die Planung, welche gemeinsam mit der Klas­senlehrerin der Parallelklasse stattfindet, sieht im Anschluss die Wörterbucharbeit, das Erlernen der Schreibschrift sowie die Erarbeitung weiterer Wortarten vor. Die Kenntnisse über Nomen und ihre Merkmale sollen dafür unter anderem als Grundlage dienen und den Schülerinnen und Schülern dabei helfen, auch die später bevorstehende Erarbeitung der Rechtschreibung zu er­leichtern.

1.2. Einordnung der Stunde in den Verlauf der Unterrichtsreihe

Die Unterrichtsreihe beinhaltet zehn Einheiten, in denen die verschiedenen Regeln und Merkma­le von Nomen erarbeitet werden. Nach einer kurzen Wiederholung der bereits erworbenen Kenntnisse werden diese in den folgenden Stunden noch einmal vertieft und durch neues Wissen ergänzt. ״Die Kinder verwenden Nomen, entdecken im Schriftsprachlichen die Auffälligkeit der Großschreibung, sammeln und sortieren weiter Nomen und entwickeln zunächst ein Gefühl für die Wortart“[1]. Die Schülerinnen und Schüler während der Unterrichtsreihe verschiedene Regeln für Nomen kennen, so zum Beispiel auch, dass ein Nomen mit einem Artikel verbunden werden kann. Sie lernen durch die unterschiedlichen Regeln verschiedene Möglichkeiten für die ״No- menprobe“ kennen.

Die vierte und fünfte Unterrichtseinheit behandeln das Einteilen von Nomen in unterschiedliche Kategorien. Da es sich dabei um ein sehr komplexes Thema handelt und die Schülerinnen und Schüler lernen sollen, dass es nicht nur die im Stundenthema bekanntgegebenen Kategorien gibt und diese um viele weitere Punkte zu ergänzen sind, hat sich die LAA dazu entschieden, dieses

Thema in zwei Unterrichtseinheiten zu behandeln. Dadurch können die Schülerinnen und Schü- 1er ihr Wissen umfassender vertiefen.

Eine zusätzliche Vertiefung der einzelnen Regeln und Merkmale von Nomen findet in einer der LAA zur Verfügung stehenden Förderstunde statt, bei der die gesamte Lerngruppe anwesend ist. In diesen Stunden werden Fragen zu den einzelnen Einheiten geklärt und Schwierigkeiten be-

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2. Rahmenbedingungen und Kompetenzstand

Die Klasse XX besteht aus einer Lerngruppe von 27 Schülerinnen und Schülern, davon sind 14 Mädchen und 13 Jungen. Die Kinder besuchen die Klasse in dieser Zusammenstellung seit dem Anfang des ersten Schuljahres, mit Ausnahme von XXX, die erst seit dem zweiten Halbjahr des ersten Schuljahres in der Klasse ist, und XXX, die die Klasse seit diesem Schuljahr besucht. Beide Mädchen befinden sich im dritten Schulbesuchsjahr. XXX ist zudem Seiteneinsteigerin. Einige der Schülerinnen und Schüler haben einen Migrationshintergrund, wobei der Großteil der Klasse über einen altersangemessenen deutschen Sprachschatz verfügt. Einzelne Kinder haben noch Schwierigkeiten bei der Artikulation im semantischen und grammatikalischen Bereich. Zu Be­ginn des laufenden Schuljahres hat ein Klassenlehrerwechsel in der Klasse stattgefunden. In Un­terrichtsgesprächen sind einige Kinder noch zurückhaltend und schüchtern und müssen gelegent­lieh zum Mitmachen motiviert werden, während andere Kinder ein besonderes Mitteilung sbe- dürfnis haben und dieses gerne auch über die bestehenden Klassen- und Gesprächsregeln stellen.

2.1. Fachliche Voraussetzungen

Im Bereich des Schreibens haben die Schülerinnen und Schüler bereits gute Kompetenzen ent­wickelt. Einige Kinder weisen lediglich Schwierigkeiten in der Schreibrichtung auf. Weiter ver­fügen manche schon über erste Kenntnisse der Regeln der Rechtschreibung, welche weiter aus­gebaut werden können. Seit dem Beginn ihrer Schulzeit haben die Schülerinnen und Schüler regelmäßig frei geschrieben, was in Form eines Wochenend- und Ferientagebuchs stattgefunden hat. Dennoch besteht bei den meisten Kindern noch eine auffällige Diskrepanz zwischen dem Tempo beim Sprechen und dem beim Verschriftlichen.[2]

Derzeit befinden sich einige Schülerinnen und Schüler noch im Finden der alphabetischen Stra­tegie. Andere sind bereits fortgeschrittener und wenden orthographische Strategien an.[3] Mit dem Beginn des laufenden Schuljahres sind die Kinder immer wieder in einfachen Regeln der Recht­Schreibung unterrichtet worden und haben grundlegende Kenntnisse im Bereich des Alphabets erlernt. Für die gezeigte Stunde benötigen die Schülerinnen und Schüler überwiegend Kenntnisse über Groß- und Kleinschreibung sowie einfache Abschreibtechniken, wobei ein großes Augen­merk in der Klasse darauf gelegt wird, dass die Kinder fehlerfrei abschreiben. Zudem haben sie während der Unterrichtsreihe gelernt, dass Nomen groß geschrieben werden, weshalb sie in die­ser Stunde die zur Verfügung stehenden Wörter als solche identifizieren und ihre Schreibweise (insbesondere die des großen Anfangsbuchstaben) begründen können.[4]

2.2. Soziale Voraussetzungen

Die Schülerinnen und Schüler sind mit den bestehenden Regeln für Gespräche und Unterricht vertraut, wobei es einigen noch schwer fällt, diese einzuhalten. Daher ist es notwendig und wich­tig, sie an das Einhalten der bestehenden Regeln zu erinnern.

Kooperative Methoden sind den Schülerinnen und Schülern bekannt und werden mit Vorliebe von ihnen ausgeübt. Im Laufe ihrer Schulzeit haben sich Freundschaften entwickelt und damit auch eine Vorliebe für bestimmte Arbeitspartner, dennoch fällt es den Kindern nicht schwer, sich auf andere Arbeitspartner einzulassen und mit ihnen zu kooperieren.

2.3. Methodische Voraussetzungen

Während der gezeigten Stunde arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Sitznachbarn zusammen. Es findet eine veränderte Version der Methode ״Think-Pair-Square“[7] statt, da die Kinder zunächst jeder für sich, aber trotzdem gemeinsam mit einem Partner mögliche Wortkom­binationen mithilfe von kleinen Wort-Bild-Karten suchen und diese gemeinsam besprechen und aufschreiben. In der anschließenden Reflexionsphase stellen sie ihre Ergebnisse vor. Die Metho­de der Partnerarbeit ist den Schülerinnen und Schülern bekannt.

In der Reflexionsphase außerdem Schwierigkeiten besprochen werden, die die LAA auf Anraten der ehemalige Klassenlehrerin mittels Daumenprobe abfragt.

2.4. Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


[1] Vgl. Bartnitzky 2015: 222. (Zitat)

[2] Vgl. Bartnitzky 2015: 72.

[3] Vgl. Bartnitzky 2015: 118.

[4] Vgl. Bartnitzky 2015: 123.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Unterrichtsbesuch Deutsch Klasse 2 zum Thema "Komposita" (Unterrichtseinheit zum Thema Nomen)
Note
0,0
Jahr
2018
Seiten
19
Katalognummer
V445235
ISBN (eBook)
9783668820432
ISBN (Buch)
9783668820449
Sprache
Deutsch
Schlagworte
unterrichtsbesuch, deutsch, klasse, thema, komposita, unterrichtseinheit, nomen
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Unterrichtsbesuch Deutsch Klasse 2 zum Thema "Komposita" (Unterrichtseinheit zum Thema Nomen), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/445235

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