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Metakognitive Lernstrategien für Studierende

Titel: Metakognitive Lernstrategien für Studierende

Hausarbeit , 2018 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Christina Heßling (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Zentrale Studienberatung der FH Musterstadt hat durch die Analyse von geführten Beratungsgesprächen herausgefunden, dass die Studierenden Schwierigkeiten haben die passenden Herangehensweisen an Lernaufgaben auszuwählen und ebenfalls bei der Zeitplanung für Aufgaben oder Prüfungsvorbereitungen, sowie auch den eigenen Lernfortschritt zu bewerten. Studienabbrüche (Drop Out) sind an den meisten Hochschulen ein Problem und unter verschiedenen Aspekten nicht erwünscht. Die FH Musterstadt hat die Studienabbruchquoten erhoben und kam im Jahr 2015 auf 14,7%, im Jahr 2016 waren es bereits 16,5% und im Jahr 2017 lag die Studienabbruchsquote sogar bei 18,7%. Dies verdeutlicht einen stetigen Anstieg der Studienabbrüche. In der Folge wurde vom Rektorat ein Konzept für ein Seminar zum Thema „Metakognitive Lernstrategien“ für Studierende angeregt. Dieses Seminar soll den Studierenden die erforderlichen Kompetenzen ermöglichen und darüber hinaus die steigenden Zahlen von Studienabbrüchen senken. Es soll durch die Zentrale Studienberatung erstellt werden.

Die Zentrale Studienberatung legt mit diesem Arbeitspapier nun grundlegende Überlegungen zur Konzipierung eines Seminars für Studierende vor. In diesem geht es zunächst um die begriffliche Einordnung der metakognitiven Lernstrategien und ihren Kontext im allgemeinen Feld der Lernstrategien. Im Weiteren werden konkrete didaktische Ansätze, wie die Subjektorientierung und die Sachorientierung vorgestellt und diskutiert. Danach wird die Handlungsorientierte Didaktik beschrieben und zwei exemplarische handlungsorientierte Methoden (das Lerntagebuch und das Problembased Learning) werden vorgestellt. Im Weiteren geht es um die Sicherstellung des Lerntransfers in die Lernpraxis der Studierenden und zuletzt um ein Fazit für die FH Musterstadt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erwachsenenlernen und Lernstrategien

3. Subjekt- oder Sachorientierung in der Hochschullehre

3.1. Lernstrategieerwerb als Persönlichkeitsbildung

3.2. Handlungsorientierung in der Didaktik

3.3. Exemplarische handlungsorientierte Methoden

3.4. Lerntagebuch

3.5. Problem-based Learning

4. Lerntransfer in die Praxis

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, ein Konzept für ein hochschulisches Seminar zum Thema „Metakognitive Lernstrategien“ zu entwickeln. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Studierende durch subjektorientierte und handlungsorientierte Lehrmethoden dabei unterstützt werden können, ihre Lernkompetenz zu steigern, das eigene Lernverhalten zu reflektieren und somit das Risiko von Studienabbrüchen zu minimieren.

  • Grundlagen des Erwachsenenlernens und der Lernstrategien
  • Differenzierung zwischen subjekt- und sachorientierter Didaktik
  • Förderung der Persönlichkeitsentwicklung im Hochschulkontext
  • Methodische Ansätze wie Lerntagebuch und Problem-based Learning
  • Strategien zur Sicherung des Lerntransfers in die Praxis

Auszug aus dem Buch

3.5. PROBLEM-BASED LEARNING

Als zweite handlungsorientierte Methode wird das Problem-based Learning vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Methode die dem selbstgesteuerten Lernen der Studierenden Rechnung trägt (vgl. Bachmann 2011: 123). Hierbei arbeiten die Studierenden in Kleingruppen und werden durch die Lehrenden begleitet (vgl. ebd.). Vier Prinzipien zur Gestaltung des Problem-based Learning sind zu berücksichtigen: „Komplexe Kontexte und eine authentische Lernumgebung“ (ebd.). Das bedeutet die Lernenden sollen in möglichst realistischen Situationen Erfahrungen sammeln, die den Aufbau von deklarativem, prozeduralem und konditionalem Wissen ermöglichen (vgl. ebd.). Es wird davon ausgegangen, dass authentische Situationen und Problemstellungen die Motivation der Lernenden positiv beeinflussen (vgl. ebd.). Das Zweite Gestaltungsprinzip ist, dass die Lernenden möglichst viele Perspektiven und Methoden kennen lernen und diese im Kontext verschiedener Anwendungssituationen anwenden, damit das erlernte Wissen später in möglichst vielfältigen Situationen angewendet werden kann (vgl. ebd.). Das dritte Grundprinzip ist Lernen im sozialen Kontext (vgl. ebd.). Die Studierenden sollen in Gruppen und Teams lernen, dabei können sie die eigene Kommunikationsfähigkeit ausbauen und auch die Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden fördert die kommunikative Kompetenz (vgl. ebd.). Das vierte Prinzip ist die Unterstützung durch die Lehrenden, beispielweise durch gemeinsames Reflektieren und die Auseinandersetzung mit Lernprozessen (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage steigender Studienabbruchquoten an der FH Musterstadt und begründet die Notwendigkeit eines Seminars zu metakognitiven Lernstrategien.

2. Erwachsenenlernen und Lernstrategien: Erläutert theoretische Grundlagen des Lernens, definiert selbstgesteuertes Lernen und metakognitive Lernstrategien als Werkzeuge für den Studienerfolg.

3. Subjekt- oder Sachorientierung in der Hochschullehre: Diskutiert die didaktische Neuausrichtung hin zur Kompetenzorientierung und das Spannungsfeld zwischen der Vermittlung von Inhalten und der Förderung des Individuums.

3.1. Lernstrategieerwerb als Persönlichkeitsbildung: Argumentiert, dass die Vermittlung von Metakognition einen wesentlichen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen des Studiums leistet.

3.2. Handlungsorientierung in der Didaktik: Definiert handlungsorientierte Lehre als einen Prozess, der Denken und Handeln verknüpft und Studierende zu aktiven Lernsubjekten macht.

3.3. Exemplarische handlungsorientierte Methoden: Führt kurz in die beiden im Seminar vorgesehenen methodischen Ansätze ein.

3.4. Lerntagebuch: Beschreibt die Methode des Lerntagebuchs als Instrument zur Selbstreflexion und zur kontinuierlichen Dokumentation des individuellen Lernfortschritts.

3.5. Problem-based Learning: Stellt das Problem-based Learning als kooperative Methode vor, die durch authentische Problemstellungen den Lerntransfer fördert.

4. Lerntransfer in die Praxis: Analysiert die Gelingensbedingungen für den Transfer von erworbenen Strategien in den Alltag der Studierenden.

5. Fazit: Fasst die Erkenntnisse zusammen und empfiehlt die Implementierung des subjektorientierten Seminar-Konzepts als studienbegleitende Maßnahme gegen Studienabbrüche.

Schlüsselwörter

Lernstrategien, Metakognition, Hochschuldidaktik, Studienabbruch, Selbstgesteuertes Lernen, Persönlichkeitsbildung, Handlungsorientierung, Lerntagebuch, Problem-based Learning, Lerntransfer, Kompetenzorientierung, Studierendenerfolg, Lehrmethoden, Selbstreflexion, Erwachsenenbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie durch die Vermittlung von metakognitiven Lernstrategien die Lernkompetenz von Studierenden gestärkt werden kann, um den Studienerfolg zu fördern und Studienabbrüche zu senken.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Lernens, die Gegenüberstellung von subjekt- und sachorientierter Didaktik sowie die praktische Anwendung handlungsorientierter Methoden im Hochschulkontext.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Konzipierung eines Seminars für Studierende, das sie befähigt, eigene Lernprozesse zu steuern und zu reflektieren, um so erfolgreich durch ihr Studium zu kommen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender pädagogischer Theorien und didaktischer Konzepte des Erwachsenenlernens, um daraus ein praxistaugliches Seminarkonzept abzuleiten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einbettung metakognitiver Strategien, der Bedeutung von Persönlichkeitsbildung, dem Vergleich verschiedener didaktischer Prinzipien sowie der konkreten methodischen Umsetzung durch Lerntagebücher und Problem-based Learning.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Metakognition, Studienabbruch, Handlungsorientierung, Kompetenzorientierung und Lerntransfer charakterisiert.

Warum wird eine subjektorientierte Didaktik bevorzugt?

Die subjektorientierte Didaktik wird bevorzugt, da sie die individuellen Erfahrungen und Interessen der Studierenden in den Mittelpunkt stellt, was für die intrinsische Motivation und den nachhaltigen Lernerfolg unerlässlich ist.

Welchen Stellenwert nimmt das Lerntagebuch ein?

Das Lerntagebuch dient als zentrales Werkzeug für die Selbstreflexion, das den Lernenden hilft, ihre Stärken und Schwächen zu erkennen und den eigenen Lernfortschritt bewusst zu steuern.

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Details

Titel
Metakognitive Lernstrategien für Studierende
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Note
1,3
Autor
Christina Heßling (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V445399
ISBN (eBook)
9783668841321
ISBN (Buch)
9783668841338
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lernstrategien Metakognition Subjektorientierung Handlungsorientierung Seminar Metakognitive Lernstrategien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christina Heßling (Autor:in), 2018, Metakognitive Lernstrategien für Studierende, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/445399
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Leseprobe aus  18  Seiten
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