Narkolepsie. Diagnose, Ursachen und Therapie


Studienarbeit, 2016
25 Seiten, Note: 1,7
Anja Foerster (Autor)

Leseprobe

I INHALTSVERZEICHNIS

II Abbildungsverzeichnis

III Abkürzungsverzeichnis

1 Allgemeiner Teil
1.1 Zusammenfassung
1.2 Einleitung
1.3 Definitionen
1.3.1 Schlaf
1.3.2 Narkolepsie

2 Hauptteil
2.1 Geschichte
2.2 Symptome
2.2.1 Non-REM-Schlaf-Phänomene
2.2.2 REM-Schlaf-Phänomene
2.2.3 Weitere Symptome
2.3 Diagnose
2.3.1 Polysomnographie
2.3.2 Vigilanz
2.4 Differentialdiagnose
2.5 Ursachen
2.6 Therapie
2.6.1 nicht medikamentöse Therapie
2.6.2 medikamentöse Therapie
2.7 Epidemiologie

3 Schlussteil
3.1 Bezug Soziale Arbeit
3.2 Fazit

Literaturverzeichnis

II Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Tab.1.3.1.1: Die Schlafstadien

Abbildung 2: Tab. 3.1.1: Rechte und Vorteile

III Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Allgemeiner Teil

Der folgende Abschnitt soll für einen klaren Einstieg in die Studienarbeit sorgen.

1.1 Zusammenfassung

In der vorliegenden Studienarbeit geht es um das Thema Narkolepsie.

Einführend in das Thema erfolgt eine Definition der Begriffe Schlaf und Narkolepsie, um den Einstieg zu vereinfachen.

Anschließend werden Geschichte, die verschiedenen Symptome und die Diagnose der Krankheit näher erläutert. Die Symptome werden nach Non-REM-Schlaf-Phänomenen und REM-Schlaf-Phänomenen unterschieden. Es werden des Weiteren die möglichen Differentialdiagnosen beleuchtet.

Es wird dargestellt, welche Ursachen es für das Auftreten dieser Krankheit gibt, auch wenn diese größtenteils noch ungeklärt sind.

Schließlich wird auf Möglichkeiten zur medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapie eingegangen, die individuell an den Patienten angepasst werden müssen.

Abschließend wird ein Bezug zum Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit hergestellt.

1.2 Einleitung

Die Narkolepsie ist eine komplexe Krankheit mit vielen Aspekten, die bei der Diagnose und Behandlung zu berücksichtigen sind. Um eine erfolgreiche Behandlung durchführen zu können, ist es unerlässlich, die individuellen Symptome des Patienten und deren mögliche Ursachen zu ermitteln. Denn trotz der fortgeschrittenen Forschung gibt es im Bereich dieses Krankheitsbildes noch immer keine Erkenntnisse über bestimmte Ursachen, die universell anwendbar sind. Die meisten Theorien dazu sind nur Vermutungen, die noch nicht ausreichend belegt werden konnten.

In der vorliegenden Studienarbeit soll das Krankheitsbild der Narkolepsie von allen Seiten beleuchtet werden und die Diagnoseverfahren, sowie Therapiearten vorgestellt werden.

Der Verständlichkeit halber werden zunächst die Begriffe Schlaf und Narkolepsie erklärt, da sie eine wichtige Rolle in der folgenden Arbeit spielen.

Darauf folgen eine kurze geschichtliche Einordnung der Krankheit und die Aufzählung und Beschreibung ihrer Symptome.

Anschließend werden verschiedene Diagnoseverfahren und mögliche Differentialdiagnosen dargestellt, sowie die in der Forschung diskutierten Ursachen der Narkolepsie benannt.

Therapiearten und die Beschreibung verschiedener Medikationen zu Behandlungen folgen. Im darauffolgenden Kapitel werden die Epidemiologie, also die Verbreitung der Krankheit, und eine kurze Beschreibung ihres Verlaufs beschrieben.

Im Schlussteil wird ein Bezug zwischen der Krankheit der Narkolepsie und dem Berufsfeld der Sozialen Arbeit hergestellt.

1.3 Definitionen

Im Folgenden werden die beiden wichtigsten Begriffe dieser Studienarbeit genauer erläutert und definiert, um die folgenden Kapitel verständlicher zu machen.

1.3.1 Schlaf

Der Schlaf ist ein Zustand des Menschen, der einem zirkadianen Rhythmus von etwa 24 Stunden folgt und von der sog. „inneren Uhr“ gesteuert wird.

Nach Faust und Hole ist Schlaf: „eine physiologische Bewusstseinsvertiefung mit veränderten vegetativen Reaktionen (Blutdruck, Herzfrequenz, Atmung, Körpertemperatur, etc.) und einem Erlöschen der zielgerichteten Motorik. Dabei kommt es auch zu einer Bewusstseinsveränderung (Träume). Die Wahrnehmungsbereitschaft bleibt stets bestehen.“ (Faust & Hole,1991, S.13). Während des Schlafes werden also der Blutdruck, die Herzfrequenz und die Atmung langsamer.

Die Körpertemperatur sinkt und der Mensch kann seinen Körper motorisch nicht mehr kontrollieren. Trotzdem ist es jederzeit möglich, uns durch bloßes Ansprechen oder Berührungen aus diesem Zustand zu befreien.

Der Verlauf einer Schlafphase erfolgt regulär in fünf Stadien.

Zum einen gibt es den Wachzustand, in dem befindet man sich, wenn man noch völlig bei Bewusstsein ist. Das zweite Stadium ist die Einschlafphase, in welcher sich langsam die Muskeln entspannen.

Das dritte Stadium nennt sich leichter Schlaf, die Muskeln entspannen sich, die Körpertemperatur sinkt, Herzschlag und Atmung sind gleichmäßig.

Nun folgt der Tiefschlaf, in welchem sich die Muskeln noch weiter entspannen, Herzschlag und Atmung werden langsamer, der Blutdruck fällt.

Als letztes kommt der REM-Schlaf, auch Traumschlaf genannt. In diesem Stadium sind alle Muskeln des Körpers, außer die der Atmung und des Kopfes, gelähmt. Herzschlag und Atmung werden schneller und unregelmäßig, die Augen bewegen sich schnell unter den geschlossenen Lidern. Dieses Phänomen gab dem Stadium auch ihren Namen – Rapid Eye Movement – REM- Schlaf.

Forschern zufolge erfahren die Muskeln in dieser Phase das größte Maß an Spannung, während das Gehirn aktiv arbeitet und ihm Erholungsvorgänge ermöglicht (vgl. http://www.prosomno.de/schlafmedizinisches-zentrum/schlafwissen/schlafstadien-und-%E2%80%93architektur/).

Die Stadien zwei bis fünf lassen sich auch unter dem Begriff des Non-REM-Schlafs zusammenfassen.

In der folgenden Abbildung wird deutlich in welcher Reihenfolge sich diese Stadien im Laufe einer Nacht abspielen.

Tab. 1.3.1.1: Die Schlafstadien

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2 aus Cordes, 2012

1.3.2 Narkolepsie

Der Begriff Narkolepsie setzt sich aus den griechischen Worten „narke“, was so viel wie Erstarrung, Krampf oder Lähmung bedeutet, und dem griechischen Begriff „lepsis“, dieser steht für das Annehmen oder Empfangen, zusammen. Narkolepsie ist wortgemäß also eine Krankheit, bei welcher der Betroffene Lähmungen und Krämpfe hat. Dies trifft auf einige, aber längst nicht alle Symptome dieser Krankheit zu.

Andere Begriffe für die Narkolepsie sind beispielsweise die Schlafkrankheit oder auch die Schlummersucht. Dies rührt daher, dass das bekannteste an der Narkolepsie die Tagesschlafanfälle sind. Personen mit diesem Symptom schlafen, ohne ersichtlichen Grund, innerhalb von Sekunden ein, ganz egal, was sie auch gerade tun und das mehrmals am Tag (Meier-Ewert, 1989).

Somit zählt die Narkolepsie zu den Hypersomnien, einer Gruppe von Schlafstörungen, die sich durch gesteigerte Müdigkeit und eine Einschlafneigung am Tag auszeichnen.

Nach Mayer (2006) gibt es drei verschiedene Formen der Narkolepsie. Zum einen die klassische Narkolepsie, welche Kataplexien aufweist und an welcher etwa 80% der Betroffenen leiden. Außerdem gibt es die monosymptomatische Narkolepsie. Sie tritt ohne das Symptom der Kataplexien auf. Schließlich gibt es noch die sekundäre Narkolepsie. Diese besondere Form tritt auf, wenn der Betroffene Läsionen im Bereich des Hypothalamus oder des oberen Hirnstamms hat, welche durch Ischämie, Traumata oder Entzündungen hervorgerufen werden können.

2 Hauptteil

2.1 Geschichte

Erste Erkenntnisse und Beschreibungen narkoleptischer Symptome tauchen 1862 bis 1878 auf (vgl. Mayer, 2006) (vgl. Meier-Ewert, 1989).

Laut Mayer (2006) handelte es sich dabei um Patienten mit Verlust der Muskelkraft oder auch Symptome der Schlaflosigkeit.

Im Jahre 1880 wurde die Krankheit von einem französischen Neurologen namens Gélineau entdeckt, der dieser den Namen „La Narcolepsie“ gab und somit der Namensgeber ist (ebd.).

Mayer (2006) betont, dass 1934 die ersten modernen Forschungsanfänge beginnen.

Dabei wurden vier zentrale Symptome, auf die später genauer eingegangen wird, unterschieden und festgehalten: Kataplexien, Schlaflähmungen, hypnagoge Halluzinationen und Tagesschläfrigkeiten.

Ein paar Jahre später, im Jahr 1975, kam das fünfte Symptom, gestörter Nachtschlaf, dazu (ebd.).

Mayer (2006) beschreibt, dass 2005 in Deutschland ein Medikament „Natriumoxybat“ gegen Narkolepsie zugelassen wurde, dass das Auftreten von Kataplexien, die Anzahl der Schlafattacken und die Häufigkeit starker Tagesmüdigkeiten reduziert.

2.2 Symptome

Es werden nun die einzelnen Symptome benannt und erläutert, die für eine Narkolepsie kennzeichnend sind. Unterschieden wird zwischen Non-REM-Schlaf-Phänomenen und REM-Schlaf-Phänomenen. Bei den Phänomenen, wird der Körper entweder in den Zustand eines Non-REM-Schlafs oder eines REM-Schlafs versetzt.

Die ersten Symptome treten häufig zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr auf und bleiben lebenslang. Ein Großteil der Betroffenen leidet unter mehreren Symptomen gleichzeitig. Wobei es bis zu drei Jahre dauern kann, bis sich das Krankheitsbild voll entwickelt hat.

Unter dem Vorkommen aller Symptome leiden nur etwa 15% der Narkolepsie- Patienten (Mayer, 2006).

[...]

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Narkolepsie. Diagnose, Ursachen und Therapie
Hochschule
Medical School Hamburg
Note
1,7
Autoren
Jahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V447046
ISBN (eBook)
9783668828100
ISBN (Buch)
9783668828117
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Narkolepsie, Schlaf, Soziale Arbeit, Symptome, Diagnose, Ursache, Therapie, Bezug
Arbeit zitieren
Anja Foerster (Autor)Sabrina Frankfurter (Autor), 2016, Narkolepsie. Diagnose, Ursachen und Therapie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/447046

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