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Sozial- und Gleichstellungspolitik der Europäischen Union

Geschichte und kritische Betrachtung der Sozialpolitik der EU

Titel: Sozial- und Gleichstellungspolitik der Europäischen Union

Essay , 2018 , 14 Seiten , Note: 1

Autor:in: René Schwung (Autor:in)

Politik - Thema: Europäische Union
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Essay behandelt grob die Entwicklung der Europäischen Sozialpolitik und Gleichstellungspolitik. Es wird sowohl ein historischer Überblick geliefert, genauso wie die Strategien zur Gleichstellung, wie etwa "Gender Mainstreaming". Inkludiert ist außerdem eine Kritik an diesen Politiken

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung der Sozialpolitik auf EU-Ebene

3. Strategien europäischer Gleichstellungspolitik

3.1 Lohngleichheit

3.2 Abbau von Diskriminierungen

3.3 Gender Mainstreaming

4. Auswirkungen und Kritik

5. Conclusio

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit analysiert die historische Entwicklung der europäischen Sozial- und Gleichstellungspolitik von den Anfängen der „Gemeinschaft für Kohle und Stahl“ bis zur Gegenwart. Ziel ist es, die Etappen dieser Politik nachzuvollziehen, die zentralen Strategien der europäischen Institutionen zu identifizieren und kritisch zu hinterfragen, inwieweit diese Maßnahmen tatsächlich zur Beseitigung struktureller Ungleichheiten beitragen.

  • Historische Genese der europäischen Sozial- und Gleichstellungspolitik
  • Methoden und Instrumente der Gleichstellung (Lohngleichheit, Antidiskriminierung)
  • Die Rolle von Gender Mainstreaming als horizontale Strategie
  • Kritische Analyse der Diversitätspolitik und ihrer Auswirkungen
  • Das Verhältnis von ökonomischen Interessen und sozialer Gerechtigkeit

Auszug aus dem Buch

3.1 Lohngleichheit

Der erste Schritt der europäischen Gleichstellungspolitik ist das Gebot der Lohngleichheit, welches sich im Laufe der Vertragsänderungen auch gewandelt hat, ist im ursprünglichen Artikel 119 noch vom „Grundsatz des gleichen Entgelts für Männer und Frauen bei gleicher Arbeit“ die Rede, so wird dies im aktuellen Vertragstext ergänzt durch „[...] gleicher oder gleichwertiger Arbeit“. Besonders diese Änderung ist vor allem für Frauen relevant, da „gleiche Arbeit“ vor allem als identische Tätigkeit zu verstehen ist und jener Teil des Arbeitsmarktes mit besonders hohem Frauenanteil oft als nicht gleich angesehen wird, gegenüber jenen Industrie-lastigem typischen Arbeitsmarkt der Männer. Dieser Unterbewertung der Arbeit von Frauen wurde mit der Einfügung der „gleichwertigen Arbeit“ begegnet, wenngleich eine genaue Definition des Begriffs schwierig ist, weshalb die Europäische Kommission einen eigenen Leitfaden für die Anwendung der Richtlinie in Unternehmen herausgegeben hat (Europäische Kommission, 1996).

Relevant für die Gleichwertigkeit einer Tätigkeit sind neben der Art der Tätigkeit auch notwendige Ausbildungen und Kenntnisse, welche für die Ausübung notwendig sind (vgl. Smith / Villa, 2015, 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die EU-Skepsis sowie die soziale Problemlage in Europa und führt in die Fragestellung ein, wie die Entwicklung der europäischen Sozial- und Gleichstellungspolitik seit ihrer Gründung verlief.

2. Entwicklung der Sozialpolitik auf EU-Ebene: Das Kapitel betrachtet die historische Genese der Sozialpolitik, wobei der Fokus auf den ökonomischen Ursprüngen und der schrittweisen Integration sozialer Standards in den europäischen Verträgen liegt.

3. Strategien europäischer Gleichstellungspolitik: Hier werden die drei Hauptpfeiler der Gleichstellungspolitik – Lohngleichheit, Diskriminierungsabbau und Gender Mainstreaming – theoretisch und praktisch erläutert.

4. Auswirkungen und Kritik: Das Kapitel diskutiert kritisch die Effektivität der europäischen Gleichstellungspolitik und hinterfragt, ob die Diversitätspolitik tatsächlich soziale Ungleichheiten bekämpft oder diese eher festschreibt.

5. Conclusio: Die Zusammenfassung resümiert, dass die Gleichstellungspolitik zwar Fortschritte durch den Europäischen Gerichtshof erfuhr, aber strukturelle Probleme durch die Diversitätsansätze oft in den Hintergrund gedrängt wurden.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Sozialpolitik, Gleichstellungspolitik, Lohngleichheit, Gender Mainstreaming, Antidiskriminierung, Europäischer Gerichtshof, Diskriminierung, Intersektionalität, Diversität, Arbeitsmarkt, soziale Ungleichheit, Vertragsrecht, Europäische Gemeinschaft, Strukturkategorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung und die Strategien der Sozial- und Gleichstellungspolitik innerhalb der Europäischen Union seit deren Entstehung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die historische Entwicklung sozialrechtlicher Standards, das Gebot der Lohngleichheit, den Abbau von Diskriminierungen sowie das Konzept des Gender Mainstreaming.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Etappen der europäischen Gleichstellungspolitik aufzuzeigen und zu analysieren, wie effektiv diese Strategien bei der Bekämpfung gesellschaftlicher Ungleichheiten waren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse europäischer Verträge, Richtlinien sowie einschlägiger sozialwissenschaftlicher Forschung zur Gleichstellungspolitik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung der Sozialpolitik, die Analyse spezifischer Gleichstellungsstrategien und eine kritische Auseinandersetzung mit den Auswirkungen dieser Politik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Gleichstellungspolitik, Gender Mainstreaming, Lohngleichheit, Diversität und soziale Gerechtigkeit.

Welche Rolle spielt der Europäische Gerichtshof (EuGH) laut der Arbeit?

Der Autor betont, dass der EuGH eine zentrale Rolle einnimmt, da seine Urteile oft entscheidende Punkte präzisieren und die Mitgliedsstaaten zur Erweiterung ihrer Gleichstellungsmaßnahmen zwingen.

Warum wird das Konzept des Gender Mainstreaming kritisiert?

Kritiker werfen der Strategie vor, eher ökonomische Interessen zu verfolgen, als tatsächlich bestehende Ungleichheiten in der Gesellschaft grundlegend abzubauen.

Welcher Aspekt wird bei der Diversitätspolitik als problematisch angesehen?

Ein zentraler Kritikpunkt ist die Hierarchisierung von Strukturkategorien, wodurch die Kategorie der sozialen Klasse vernachlässigt wird und eine Individualisierung vorangetrieben wird, anstatt kollektive soziale Gerechtigkeit zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sozial- und Gleichstellungspolitik der Europäischen Union
Untertitel
Geschichte und kritische Betrachtung der Sozialpolitik der EU
Hochschule
Johannes Kepler Universität Linz
Note
1
Autor
René Schwung (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
14
Katalognummer
V450621
ISBN (eBook)
9783668839069
ISBN (Buch)
9783668839076
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sozial- gleichstellungspolitik europäischen union geschichte betrachtung sozialpolitik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
René Schwung (Autor:in), 2018, Sozial- und Gleichstellungspolitik der Europäischen Union, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450621
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Leseprobe aus  14  Seiten
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