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Die Exegese des Gleichnisses von der sich durchsetzenden Saat

Title: Die Exegese des Gleichnisses von der sich durchsetzenden Saat

Term Paper (Advanced seminar) , 2003 , 17 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Monika Reichard (Author)

Theology - Biblical Theology
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Summary Excerpt Details

In dieser Hausarbeit möchte ich mich mit dem Gleichnis der sich durchsetzenden Saat (Mk-Ev 4,3-9) und der dazugehörigen Deutung (Mk-Ev 4,13-20) auseinandersetzen. Dazu werde ich zuerst den Hintergrund des Markusevangeliums beschreiben, um die Situation zu veranschaulichen, in der Markus, ein Anhänger Jesu Christi der zweiten christlichen Generation, das Evangelium verfasst hat, denn der Verfasser gibt dem Geschriebenen immer eine eigene Note und lässt seine Erfahrungen so manches mal mit hineinfließen. Dabei soll auch auf die Theologie des Markus eingegangen werden, um seinen Blickwinkel zu verdeutlichen, aus dem er das Evangelium und besonders das zu behandelnde Gleichnis schrieb.
Anschließend wird das Gleichnis exegetisch analysiert, ebenso die Deutung. Die Interpretation des Gleichnisses findet im Zusammenhang mit der Deutung statt, da die Deutung eine Interpretation des Gleichnisses darstellen soll. Dabei gilt mein Interesse auch der Veränderung des Schwerpunktes im Gleichnis, wenn es durch die Deutung erklärt wird.
Da ich dieses Gleichnis gut kenne und es für mich eine hohe Aussagekraft besitzt, habe ich mich für dessen Analyse entschieden, um es im Kontext der damaligen Situation der Christen zu sehen und zu begreifen, in der Erwartung, meine Sicht zu erweitern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Markusevangelium im Allgemeinen

2.1. Historischer Hintergrund des Evangeliums

2.2. Zur Entstehung des Evangeliums

2.3. Die Verwendung des Begriffs „Evangelium" von Markus

2.4. Die Theologie des Markus

3. Die Exegese des Gleichnisses der sich durchsetzenden Saat

3.1. Das Gleichnis der sich durchsetzenden Saat (Mk 4,3-9)

3.2. Aufbau und Gliederung des Textes

3.3. Form und Gattung des Gleichnisses

3.4. Die exegetische Analyse des Gleichnisses

4. Die Exegese der Deutung des Gleichnisses

4.1. Die Deutung des Gleichnisses der sich durchsetzenden Saat

4.2. Aufbau und Gliederung des Textes

4.3. Form und Gattung des Textes

4.4. Die exegetische Analyse des Textes

5. Hauptaussagen des Gleichnisses im Zusammenhang mit der Deutung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Gleichnis von der sich durchsetzenden Saat (Mk 4,3-9) sowie dessen nachfolgende Deutung im Markusevangelium, um die theologischen Hintergründe und die Bedeutung des Textes für die frühe christliche Gemeinde in einer Zeit des Umbruchs zu ergründen.

  • Historischer Kontext des Markusevangeliums
  • Theologische Schwerpunkte der Markus-Theologie
  • Exegetische Analyse der Parabel und ihrer allegorischen Deutung
  • Untersuchung der strukturellen und inhaltlichen Unterschiede zwischen Gleichnis und Deutung
  • Bedeutung des „Hörens“ und des Verkündigungsauftrags

Auszug aus dem Buch

3.2. Aufbau und Gliederung des Textes

Auffallend ist die formale Struktur des Gleichnisses. Es ist eingerahmt von Aufforderungen zur Aufmerksamkeit (V.3: „Hört!“ und V.9) und beginnt mit einer kurzen Exposition (Mk 4,3), die den Sämann einführt, um den es aber nicht im Gleichnis geht. Er ist lediglich Teil der Exposition.

Der weitere Text lässt sich in zwei Teile gliedern, wobei der erste Teil das negative Ergehen und der zweite Teil das positive Ergehen des jeweiligen Teils des Saatgutes schildern. Diese sind oben im Text farbig markiert.

Die drei Sätze im ersten Teil haben eine nahezu parallele Struktur. Sie beginnen mit einem „und“, worauf ein Pronomen im Singular folgt („einiges“, „anderes“). Dann reiht sich das Verb „fiel“ und die jeweilige Ortsbezeichnung („auf den Weg“, „auf felsigen Boden“, „unter die Dornen“) an. Im zweiten Teil der zu betrachtenden Sätze werden die jeweiligen Feinde mittels Verben angekündigt („kamen“, „aufging“, „wuchsen empor“), dann werden sie selbst bezeichnet („die Vögel“, „die Sonne“, „die Dornen“), und schließlich wird ihre vernichtende Wirkung beschrieben („fraßen es“, „verwelkte“, „verdorrte“, „erstickten es“). Der zweite Teil des Gleichnisses besteht aus einem Satz, der parallel zu den anderen Sätzen beginnt, jedoch wird hier keine Feind angeführt, so dass diese Stelle leer bleibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas, des Zieles der Arbeit sowie des Vorgehens bei der exegetischen Analyse des Gleichnisses und seiner Deutung.

2. Zum Markusevangelium im Allgemeinen: Beschreibung des historischen Umfelds, der Entstehung, des Begriffes „Evangelium“ und der zentralen theologischen Schwerpunkte bei Markus.

3. Die Exegese des Gleichnisses der sich durchsetzenden Saat: Analyse des Gleichnistextes hinsichtlich seiner Struktur, Gattung und exegetischer Details unter Berücksichtigung verschiedener Fachmeinungen.

4. Die Exegese der Deutung des Gleichnisses: Analyse der allegorischen Deutung (Mk 4,13-20), ihrer Struktur und ihrer Funktion im Vergleich zum Gleichnis selbst.

5. Hauptaussagen des Gleichnisses im Zusammenhang mit der Deutung: Diskussion über den Trostaspekt für die Gemeinde und die Frage nach der Herkunft der Deutung.

6. Fazit: Reflektion über die Erkenntnisse der Hausarbeit und die bleibende Aktualität des Gleichnisses für das heutige Christentum.

Schlüsselwörter

Markusevangelium, Gleichnis, sich durchsetzende Saat, Exegese, Gottesherrschaft, Verkündigung, Urchristentum, Deutung, Parabel, Allegorie, Christologie, Mission, Hören, Saatgut, Evangelium.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der exegetischen Untersuchung des Gleichnisses von der sich durchsetzenden Saat im Markusevangelium, unter Einbeziehung des historischen Kontextes und der angefügten allegorischen Deutung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Neben der Exegese des Gleichnisses bilden der historische Hintergrund der Entstehung des Markusevangeliums, die Theologie des Markus sowie die Funktion der Deutung für die urchristliche Gemeinde die Schwerpunkte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, das Gleichnis im Kontext der damaligen Situation der Christen zu begreifen und zu verstehen, wie die Deutung den ursprünglichen Fokus des Gleichnisses verändert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es wird eine exegetische Analyse durchgeführt, wobei auf wissenschaftliche Kommentare und Fachliteratur (u.a. von Schenke, Pesch und Schweizer) zurückgegriffen wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des historischen Rahmens, die detaillierte Analyse der Struktur und Form des Gleichnisses sowie die separate Analyse der angefügten Deutung des Gleichnisses.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Markusevangelium, Exegese, Gottesherrschaft, Gleichnis und urchristliche Gemeinde definieren.

Warum wird zwischen dem „Gleichnis“ und der „Deutung“ unterschieden?

Die Arbeit stellt heraus, dass die Deutung in der Zeit der urchristlichen Gemeinde hinzugefügt wurde und eine andere, eher belehrende Funktion erfüllt als das ursprüngliche Gleichnis, welches Hoffnung auf das Wirken Gottes ausdrückt.

Welche Rolle spielt das „Hören“ im Gleichnis?

Das „Hören“ wird als ein Weckruf verstanden, der eine bewusste Entscheidung des Hörers einfordert, sich dem Willen Gottes zu öffnen.

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Details

Title
Die Exegese des Gleichnisses von der sich durchsetzenden Saat
College
University of Hildesheim  (Institut für evangelische Theologie)
Course
Gleichnisse im Religionsunterricht
Grade
1,5
Author
Monika Reichard (Author)
Publication Year
2003
Pages
17
Catalog Number
V45245
ISBN (eBook)
9783638426787
ISBN (Book)
9783638802406
Language
German
Tags
Exegese Saat Gleichnisse Religionsunterricht Vom Sämann Mk 4 Verse 3-9
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Monika Reichard (Author), 2003, Die Exegese des Gleichnisses von der sich durchsetzenden Saat, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45245
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