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Die Europäische Union zwischen Freihandel und Protektionismus

Titel: Die Europäische Union zwischen Freihandel und Protektionismus

Bachelorarbeit , 2018 , 42 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Anes Ridha (Autor:in)

VWL - Internationale Wirtschaftsbeziehungen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Europäischen Union und ihrem Spannungsverhältnis zwischen dem Freihandel auf der einen Seite und dem Protektionismus auf der anderen Seite. Wird die EU näher betrachtet, lässt sich eine Inkonsequenz in ihrer
Politik erkennen. So vertritt die EU in der Innenpolitik eine stark freihandelsorientierte Einstellung, indem sie für einen Binnenmarkt ohne jegliche Beschränkung steht. Nach außen hin vertritt die EU wiederum in einigen Branchen wie bspw. in der Agrarpolitik
eher eine protektionistische Einstellung.

Um sich genauer mit dieser Thematik auseinandersetzen zu können, müssen zuerst einmal alle Grundlagen wie bspw. Begriffe
und Theorien nachvollzogen werden. Dazu wird in dieser Arbeit der Begriff des Freihandels und des Protektionismus ausführlich vorgestellt. So wird zuerst in Kapitel zwei „ökonomische Begründung des Freihandels“ der Begriff Freihandel näher definiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ökonomische Begründung des Freihandels

2.1 Definition und Ursprung des Freihandels

2.2 Freihandel als institutionalisierter Grundwert

2.3 Gründe für den Freihandel

2.4 Zusammenfassung

3. Ökonomische Begründung des Protektionismus

3.1 Definition und Ursprung des Protektionismus

3.2 Formen und Instrumente des Protektionismus

3.3 Gründe für Protektionismus

3.4 Zusammenfassung

4. Die Europäische Union als Motor des Freihandels – Eine historische Entwicklung des Freihandels am Beispiel des Binnenmarktes

4.1. Der Europäische Binnenmarkt

4.1.1 Definition

4.1.2. Der Europäische Wirtschaftsraum (EWR) und seine Grundfreiheiten

4.1.3. Wirtschafts- und Währungsunion (WWU)

4.2. Historische Entwicklung des Europäischen Binnenmarktes

5. Die Europäische Union als Motor des Protektionismus – Eine historische Entwicklung des Protektionismus am Beispiel der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

5.1. Die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) - Definition und Aufgabenfelder

5.2. Ziele, Finanzierung und Entwicklung der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

5.3. Der Außenschutz der gemeinsamen Agrarpolitik

6. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsverhältnis der Europäischen Union zwischen ihrer innenpolitisch freihandelsorientierten Ausrichtung, repräsentiert durch den Binnenmarkt, und ihrer nach außen hin teils protektionistischen Politik, insbesondere am Beispiel der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).

  • Analyse der ökonomischen Grundlagen von Freihandel und Protektionismus
  • Darstellung der historischen Entwicklung des EU-Binnenmarktes als Motor des Freihandels
  • Untersuchung der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) als Instrument protektionistischer Außenwirtschaftspolitik
  • Vergleich und Einordnung der inkonsequenten handelspolitischen Standpunkte der EU

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition und Ursprung des Freihandels

Den Handel gab es, bereits in der Antike. Schon damals florierte der Handel zwischen Großmächten wie bspw. Karthago und Rom im Mittelmeerraum. Der Begriff „Freihandel“ lässt sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen, denn schon dort wurden erste Freihandelsverträge, die einen gegenseitigen freien Handelsverkehr zwischen Staaten versicherten, geschlossen (von Schanz 1881, S. 283ff.; Yüksel 1995, S. 13).

Wie zu erkennen ist, ist Handel nicht nur ein Phänomen der letzten Jahrhunderte, sondern reicht schon Jahrtausende zurück. Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Freihandel, dessen Wichtigkeit vor allem durch Ökonomen im 18. Und 19. Jahrhundert stark zugenommen hat. Adam Smith und David Ricardo gehörten zu den bedeutendsten Autoren der Freihandelstheorie. Mit Werken wie „An inquiry into the Nature and Causes“ von Adam Smith und „On the Principles of Political Economy and Taxation“ von David Ricardo verfassten diese Autoren wichtige Schriften, die bei der Entwicklung, der Freihandelstheorie eine wichtige Rolle spielten.

Doch bevor die Ursprünge des Freihandels näher analysiert werden, muss zuerst einmal der Begriff Freihandel definiert werden.

Freihandel bildet den Grundsatz des Liberalismus, nach dem der Wohlstand aller Länder am größten ist, wenn staatliche Beschränkungen des internationalen Handels beseitigt sind. Nach dem Grundgedanken des Liberalismus beschränkt jede von außen kommende Barriere den natürlichen Wirtschaftsablauf. Nur ein komplett barrierefreier Handelsverkehr und Wettbewerb führe zu einer optimalen Arbeitsteilung zwischen den einzelnen Ländern. Dementsprechend steht Freihandel für den freien Export und Import von Gütern und Dienstleistungen zwischen verschiedenen Ländern (Adam 2017, o. S.; BpB 2016a, o. S.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Globalisierung und das Spannungsfeld zwischen Freihandel und Protektionismus ein und erläutert die Relevanz der Untersuchung für die Europäische Union.

2. Ökonomische Begründung des Freihandels: Dieses Kapitel definiert den Freihandel, erarbeitet dessen historische Wurzeln und erläutert die zentralen Theorien sowie die heutigen institutionellen Repräsentanten.

3. Ökonomische Begründung des Protektionismus: Hier werden Definition, Ursprünge und Instrumente des Protektionismus dargelegt sowie die Gründe erläutert, warum Staaten trotz Globalisierung protektionistische Maßnahmen ergreifen.

4. Die Europäische Union als Motor des Freihandels – Eine historische Entwicklung des Freihandels am Beispiel des Binnenmarktes: Das Kapitel analysiert die Integration der EU hin zum Binnenmarkt und beschreibt dessen Grundfreiheiten sowie die historische Entwicklung durch relevante Verträge.

5. Die Europäische Union als Motor des Protektionismus – Eine historische Entwicklung des Protektionismus am Beispiel der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP): Hier wird die gemeinsame Agrarpolitik als zentrales Beispiel für die nach außen gerichtete protektionistische Haltung der EU hinsichtlich Zielen, Finanzierung und historischer Entwicklung untersucht.

6. Resümee: Das Resümee fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Inkonsequenz der EU, die einerseits einen freihandelsorientierten Binnenmarkt pflegt und andererseits protektionistische Agrarpolitik betreibt.

Schlüsselwörter

Freihandel, Protektionismus, Europäische Union, Binnenmarkt, Agrarpolitik, GAP, Welthandel, Liberalismus, Handelshemmnisse, Zoll, Wirtschaftspolitik, Wirtschafts- und Währungsunion, Globalisierung, Wohlstand, Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das komplexe Spannungsverhältnis der EU zwischen ihrer innenpolitisch stark freihandelsorientierten Ausrichtung durch den Binnenmarkt und der nach außen gerichteten protektionistischen Tendenz in der Agrarpolitik.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die ökonomischen Begründungen von Freihandel und Protektionismus, die historische Entwicklung der EU-Integration sowie die Analyse der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Inkonsequenz der handelspolitischen Strategien der EU aufzuzeigen, indem die theoretischen Grundlagen und die historische Umsetzung beider Handelsansätze gegenübergestellt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und einer deskriptiven historischen Untersuchung der EU-Entwicklung und der GAP.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die historische Entwicklung des EU-Binnenmarktes als Freihandelsmodell und die Untersuchung der gemeinsamen Agrarpolitik als protektionistisches Gegenbeispiel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Freihandel, Protektionismus, Europäische Union, Binnenmarkt, gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und wirtschaftliche Integration.

Warum ist das "Infant-Industry-Argument" für die Arbeit relevant?

Es dient als theoretische Begründung für protektionistische Maßnahmen, um junge, noch nicht wettbewerbsfähige Industriezweige vor etablierter internationaler Konkurrenz zu schützen.

Welche Rolle spielt die GAP in der Schlussfolgerung der Arbeit?

Die GAP wird als signifikantes Beispiel für die protektionistische Außenwirtschaftspolitik der EU angeführt, die den erklärten freihandelsorientierten Idealen der Union entgegensteht.

Ende der Leseprobe aus 42 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Europäische Union zwischen Freihandel und Protektionismus
Hochschule
Universität Duisburg-Essen  (Sozialökonomie)
Note
1.3
Autor
Anes Ridha (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
42
Katalognummer
V452467
ISBN (eBook)
9783668863422
ISBN (Buch)
9783668863439
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Freihandel Protektionismus EU Europa Defintion Freihandel komparativer Kostenvorteil Adam Smith David Ricardo europäischer Binnenmarkt europäischer Wirtschaftsraum Wirtschafts- und Währungsunion gemeinsame Agrarpolitik GAP
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anes Ridha (Autor:in), 2018, Die Europäische Union zwischen Freihandel und Protektionismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452467
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  42  Seiten
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