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Das chinesische Wirtschaftswachstum

Eine wirtschaftswissenschaftliche Analyse vergangener Reformen

Title: Das chinesische Wirtschaftswachstum

Term Paper (Advanced seminar) , 2018 , 29 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Alexander Artmann (Author)

Economics - Job market economics
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Das Ziel der vorliegenden Hausarbeit ist es herauszufinden, durch welche Faktoren das Wirtschaftswachstum Chinas beeinflusst wird. Die Arbeit beginnt zunächst mit dem zeitlichen Verlauf der chinesischen Wirtschaftsentwicklung. Darauffolgend wird anhand von verschiedenen Modellen und Kennzahlen das chinesische Wirtschaftswachstum analysiert. Es stellt sich heraus, dass die politischen Veränderungen und der soziale Wandel eine große Rolle gespielt haben. Daraufhin wird in Kapitel 3 das BIP-Wachstum der letzten 50 Jahre auf den Einfluss der Reformen untersucht. Anschließend wird in den kommenden Kapiteln eine Auswertung der Faktoren Investitionen, Sparen, Auslandsdirektinvestitionen und die Faktorproduktivität vorgenommen. Es zeigt sich, dass Chinas Wachstum nur durch ein Zusammenspiel aller genannten Faktoren möglich war.

Die folgende Hausarbeit behandelt die Frage, wie China es bewältigte, solch einen enormen Aufstieg zu vollziehen und welche Schwierigkeiten auf dem Weg von einer sozialistischen Wirtschaft bis zu einer modernen Marktwirtschaft auftraten. Beginnend mit Kapitel zwei wird der historische Werdegang der wirtschaftlichen Reformen dargelegt. Das darauffolgende Kapitel drei geht zunächst auf das wirtschaftliche Wachstum und deren Zusammensetzung ein. Ergänzend zu den vorher untersuchten Faktoren wird die Korrelation von Faktorproduktivität und technischem Fortschritt zu dem Wirtschaftswachstum überprüft. Abschließend wird im letzten Kapitel auf mögliche Risiken wie Spekulationsblasen und Wirtschaftskrisen hingewiesen.

China ist und bleibt der größte Treiber der Globalisierung. Den größten Anteil am Wachstum brachte die Kapitalakkumulation, direkt gefolgt von dem Produktivitätswachstum in Form von Technologie und der Arbeitsallokation. Als problematisch erscheint jedoch immer noch das Bankensystem, welches viel zu stark unter der Kontrolle der Regierung ist. Im Vergleich zu anderen großen Industrienationen hemmt der Einfluss des Staates die Effizienz des Systems massiv. Ein vernetzter Welthandel in Verbindung mit einem ineffizienten Finanzsektor, der eine viel zu legere Kreditvergabe betreibt, birgt die Risiken, dass das eigene System von exogenen Faktoren langfristig geschwächt wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Abstract

1.2 Einleitung

2. Der Ursprung der Reformen

2.1 Die grundlegenden Reformen von 1978 – 1992

2.2 Reformation des Agrarsektors

2.3 Dual Track System in China

2.4 Öffnung der heimischen Märkte

2.5 Die Reformen ab 1989 bis heute

3. Die Wirtschaft

3.1 Die Analyse des Wirtschaftswachstums

3.2 Bruttoinvestitionen

3.3 Die Sparquote

3.4 Auslandsdirektinvestitionen (Foreign Direct Investment)

3.5 Die Faktorproduktivität (TFP)

4. Ansatz von Holz, Carsten

4.1 Finanzstabilität

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentralen Treiber des enormen wirtschaftlichen Aufstiegs Chinas seit Beginn der Reformen im Jahr 1978. Dabei wird analysiert, wie das Land den Übergang von einer starren planwirtschaftlichen Struktur hin zu einer modernen, marktorientierten Wirtschaft vollzogen hat und welche volkswirtschaftlichen Kennzahlen sowie politischen Weichenstellungen diesen Prozess maßgeblich beeinflusst haben.

  • Historische Entwicklung der chinesischen Wirtschaftsreformen seit 1978
  • Analyse der Wachstumsfaktoren: Kapitalakkumulation, Sparquote und Auslandsdirektinvestitionen
  • Untersuchung der Faktorproduktivität und der Bedeutung der Arbeitsallokation zwischen den Wirtschaftssektoren
  • Kritische Würdigung der Prognosemodelle für das zukünftige Wachstum, insbesondere unter Berücksichtigung der Finanzstabilität

Auszug aus dem Buch

3.2 Bruttoinvestitionen

In der Volkswirtschaft gibt es zwei Arten von Kapital, welche sich in Ihrer Herkunft unterscheiden. Das eine Kapital wird im Inland von den eigenen Unternehmen und Haushalten erwirtschaftet, das andere kommt von ausländischen Investoren. Letzteres wird auch als Auslandsdirektinvestitionen bezeichnet. Beide Arten von Kapital waren für Chinas schnelles Wachstum unerlässlich, da dieses nur durch viele Investitionen möglich war. China hielt die Bruttoanlageinvestitionen über den gesamten Zeitraum der Reformen hoch, indem sie über 40% der jährlichen Wirtschaftsleistung investierten. Verglichen mit anderen westlichen Industrienationen ist es bemerkenswert solch eine Investitionsquote lange aufrecht zu erhalten, sie fiel selbst in wirtschaftlich schwachen Zeiten wie 1989/90 nur um 15%.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition der Forschungsfrage und Einbettung des chinesischen Wirtschaftswachstums in den globalen Kontext.

2. Der Ursprung der Reformen: Historische Herleitung der wirtschaftspolitischen Wende seit 1949 und Erläuterung der schrittweisen Transformation von der Plan- zur Marktwirtschaft.

3. Die Wirtschaft: Detaillierte empirische Analyse der primären Wachstumsfaktoren wie Investitionen, Sparverhalten, FDI und Produktivitätssteigerungen.

4. Ansatz von Holz, Carsten: Diskussion ökonomischer Prognosemodelle zur zukünftigen Entwicklung und Prüfung der Stabilität des Finanzsektors.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des chinesischen Erfolgsmodells und Ausblick auf die notwendigen strukturellen Reformen.

Schlüsselwörter

China, Wirtschaftswachstum, Reformpolitik, Planwirtschaft, Marktwirtschaft, Kapitalakkumulation, FDI, Faktorproduktivität, Finanzstabilität, Arbeitsallokation, BIP, Strukturwandel, Globalisierung, Transformation, Investitionen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Faktoren, die das chinesische Wirtschaftswachstum seit 1978 ermöglicht haben, und untersucht den Transformationsprozess des Landes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die historische Reformgeschichte, die Rolle von Investitionen, die Produktivitätsentwicklung sowie die Herausforderungen des chinesischen Finanzsektors.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Identifizierung der treibenden Kräfte hinter dem schnellen Aufstieg Chinas zur globalen Wirtschaftsmacht und die Beantwortung der Frage, wie nachhaltig dieses Wachstum ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine Analyse auf Basis volkswirtschaftlicher Kennzahlen, verschiedener Wachstumsmodelle sowie der Auswertung von Primärdaten und Literatur-Prognosen durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Aufarbeitung der Reformen, eine detaillierte Auswertung von Wachstumsfaktoren wie Kapital und Arbeit sowie eine kritische Prognose zur zukünftigen Entwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Transformation, Kapitalakkumulation, Auslandsdirektinvestitionen (FDI), Faktorproduktivität und Finanzstabilität.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Bankensystems?

Der Autor sieht das Bankensystem als kritischen Punkt an, da eine zu legere Kreditvergabe und staatliche Kontrolle Risiken für die künftige Stabilität bergen.

Welchen Einfluss hatte der Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO)?

Der Beitritt im Jahr 2001 wird als wichtiger Schritt gesehen, der das Vertrauen in die Wirtschaft stärkte und China noch stärker mit der globalen Wirtschaft verknüpfte.

Wie bedeutend ist die Verschiebung der Arbeitskraft für das Wachstum?

Die Verlagerung von Beschäftigten aus dem wenig produktiven Agrarsektor in produktivere industrielle und tertiäre Bereiche ist ein wesentlicher Treiber für das Produktivitätswachstum.

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Details

Title
Das chinesische Wirtschaftswachstum
Subtitle
Eine wirtschaftswissenschaftliche Analyse vergangener Reformen
College
SRH University of Heidelberg
Grade
1,3
Author
Alexander Artmann (Author)
Publication Year
2018
Pages
29
Catalog Number
V452538
ISBN (eBook)
9783668879843
ISBN (Book)
9783668879850
Language
German
Tags
wirtschaftswachstum eine analyse reformen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Artmann (Author), 2018, Das chinesische Wirtschaftswachstum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/452538
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