Individualisierungsthese und Freundschaft. Verlieren wir zu Gunsten der Modernisierung unsere Freunde?


Seminararbeit, 2011
21 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

3 Empirische Beispiele
3.1 Untersuchungen in den USA
3.2 Untersuchungen in Deutschland und im internationalen Vergleich

4 Schluss

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem spezifischen Feld der persönlichen Beziehungen: der Freundschaft. Freundschaften sind Teil der sozialen und persönlichen Kontakte, die jeder Mensch im Laufe seines Lebens aufbaut, erweitert oder hinter sich lässt. Im Rahmen der psychologischen Forschung und im Zusammenhang mit sozialer Isolation wurden Freundschaften unter dem Aspekt der subjektiven, individuellen Funk- tionalität untersucht. Soziologische Untersuchungen zu diesem Thema sind auch deshalb eher rar, da Freundschaften eine Art psychologischer Stempel aufsitzt. Auch die mittler- weile etablierte Familiensoziologie hatte zunächst mit der legitimen Abgrenzung dieser soziologischen Teildisziplin Schwierigkeiten, die sich jedoch im Laufe der Forschung weit- gehend verflüchtigt haben. Die Notwendigkeit der explizit soziologischen Betrachtung der Familie ergibt sich aus der gesamtgesellschaftlichen Relevanz von Familie im Hinblick auf Reproduktion und Sozialgefüge.

Die Familiensoziologie beschäftigt sich jedoch noch primär mit biologischer Verwandt- schaft als primäre persönliche Beziehung, auch wenn durch die zunehmende Beachtung homosexueller Partnerschaften mit Kindern langsam auch hier eine weitsichtigere Be- handlung stattfindet. Nichts desto trotz sind Freundschaften weitgehend von soziologi- schen Untersuchungen ausgeschlossen, sofern sie nicht als Informationsknotenpunkt in netzwerktheoretischen Studien abgefragt werden. Wie Lenz (2008: 694) feststellt, soll eine neue Teildisziplin der Soziologie persönlicher Beziehungen, welche Freundschaften impliziert, die Familiensoziologie nicht ersetzen, sondern sie in einen breiteren Kontext darstellen. Soll heißen: das Forschungsfeld von Elter-Kind-Beziehungen ausweiten.

Die im Rahmen der seit etwa den 60er Jahren in Deutschland propagierten Individuali- sierung aller Funktionsbereiche in modernen Gesellschaften geht vornehmlich auf Ullrich Beck (1986) zurück und wird auch als “der gegenwärtig populärste Ansatz“ (Peuckert 2008: 11) betrachtet. Stefan Hradil (2006: 92 ff.) beschreibt die Individualisierung neben der Entstandardisierung, Differenzierung und Pluralisierung als eine generelle zweck- rationalisierte und funktional ausdifferenzierte Umgangsweise in postindustriellen Wis- sensgesellschaften. Er beschreibt die erste massenhafte Individualisierung als Resultat der Arbeitsmarktsituation für Männer in den Jahren der industriegesellschaftlichen Modernisierung, die zweite fiele, konform mit Beck, in die 60er Jahre.

Davon ausgehend, dass die Individualisierung nicht nur den gesellschaftlichen Teilbereich der Wirtschaft betrifft, sondern sämtliche funktional ausdifferenzierte Bereiche, stellt sich die Frage, ob dies auch für persönliche Beziehungen zutrifft. Im Bereich der klassischen Familiensoziologie haben sich Soziologen dieser Frage bereits ausgiebig angenommen. Vor dem Hintergrund zunehmender Ehescheidungen, zunehmender Kinderlosigkeit, plu- ralisierter Lebensformen usw. kann davon gesprochen werden, dass auch im Bereich des Privatlebens Individualisierungstendenzen sichtbar sind (vgl. Hradil 2006: 94 ff).

In Bezug auf Freundschaft kann nicht unbedingt davon gesprochen werden, dass es aussa- gekräftige soziologische Studien gibt, die sich explizit der Individualisierung unter diesem Aspekt gewidmet haben. Allenfalls im Zusammenhang mit sozialer Isolation. Auch wenn Friedrich Tenbruck (1964) bereits postulierte, dass Freundschaft für das Verständnis von Gesellschaft wichtig sei bzw. dass Gesellschaft ein Einflussfaktor für die Ausgestaltung von Freundschaft sei - für Freundschaften gab es bislang noch keinen festen Platz in- nerhalb der Soziologie. Auch Tenbruck stellt den Aspekt der Freundschaft vornehmlich für Männer dar (1964: 446), so wie auch Hradil (2006: 93) dies für die erste massenhafte Individualisierungsphase feststellt.

Diese Arbeit widmet sich der nicht-familialen, persönlichen Beziehung “Freundschaft“ und geht der Frage nach, inwiefern Individualisierung auch in diesem Bereich zu vermerken ist. In Kapitel 2 werden zunächst Begrifflichkeiten geklärt: Was soll unter Freundschaft verstanden werden und was meint Individualisierung? Auf Basis von strukturtheoretischen Annahmen sollen anschließend Überlegungen aufgestellt werden, was sich an Ergebnissen erwarten lässt. Hier soll die Forschungsfrage dieser Arbeit spezifiziert werden. Kapitel 3 untersucht ausgewählte Studien, die Aufschluss darüber geben sollen, ob die Hypothese bestätigt oder verworfen werden kann. Im Schluss erfolgt eine Quintessenz und ein Fazit der gewonnenen Einsichten sowie ein kurzer Ausblick darauf, was sie für die weitere soziologische Forschung bedeuten.

2 Theoretischer Hintergrund

Wenn in dieser Arbeit von Freundschaften als persönliche Beziehungen die Rede ist, sind im Sinne von u. A. Lenz (2008: 688 ff.) solche soziale Kontakte gemeint, die sich durch relative Dauerhaftigkeit, eine Fortdaueridealisierung, Reziprozität positiver Emo- tionen, wiederkehrend initiierte Kopräsenz, relative Diffusität, Vorhandenseins persönli- chen Wissens und personale Unersetzbarkeit auszeichnen. In Abgrenzung zu Partner- schaft und Familie ist die Freundschaft durch mehrheitliche Abwesenheit sexueller In- teraktion gekennzeichnet, weiterhin ist sie nach Lenz weniger exklusiv wie eine part- nerschaftliche Dyade. Der Aspekt der Freiwilligkeit in Freundschaften ist bei Ursula Nötzoldt-Linden (1994: 4) kontitutiv. Allerdings fasst sie den Begriff relativ eng, da sie gegengeschlechtliche Freundschaften und verwandtschaftliche aus ihrer Definition aus- schließt. Prinzipiell hält sie sie zwar für möglich, allerdings seien sie nicht üblich.

Um herausfinden zu können, ob Individualisierungstendenzen vorliegen, muss weiterhin klargestellt werden, mit welchen Indikatoren Individualisierung gemessen werden kann. Peuckert (2008: 327) bezeichnet mit Blick auf die Familie und Rekurs auf Beck (1994) den “schillernden und mehrdeutigen“ Begriff in seiner zweiten Phase als neuen Indivi- dualisierungsschub. Charakterisiert durch einen historischen Kontiuitätsbruch aus tra- ditionalen Klassenbindungen und herausgelösten Versorgungsbezügen der Familie. Mit der Konsequenz der individuellen, selbstverantwortlichen Versorgung mit allen Chan- cen, Widersprüchen und Risiken. Auch Hradil (2006: 94) hält die relative Freiheit von vorgefertigten Rollen und Vorbildern fest. Das Individuum sah sich in diesem zweiten Schub dazu gezwungen, Lebensform, Lebensziele und Lebenswege selbst zu gestalten. Dies träfe sogar auf Sinn, Werterhaltung und Normen zu. Individualisierung meint laut z. B. Burkart (1993) eine angestiegene Optionsvielfalt, eine Herauslösung des Einzelnen aus vorgefertigten Handlungsmustern im Zusammenhang mit Herkunft, Geschlecht oder anderen sozialstrukturellen, normgebundenen Merkmalen. Diese Charakterisierung ist recht weit gefasst und bedarf einer spezifischeren Definition.

Beck und Beck-Gernsheim geben als Definition an, “Individualisierung meint Wahl unter Restriktionen, z. B. unter institutionellen Vorgaben, ökonomischen Zwängen, persönli- chen Abhängigkeiten“ (1993: 182). Sie betonen dies, um zwei Missverständnisse um die Bedeutung von Individualisierung auszuräumen. Das individualistische Missverständnis postuliert einen Untergang der Gesellschaft, das rationalistische unterstellt bewusste, autonome Entscheidungen von Individuen. Beck und Beck-Gernsheim betonen, dass In- dividualisierung Zwang bedeute, Zwang zur Entscheidung und somit keine freie Wahl. Sie postulieren mit dem Konzept der Individualisierung eine “Auf lösung und [...] Ablösung industriegesellschaftlicher Lebensformen durch andere, in denen die einzelnen ihre Bio- graphie selbst herstellen, inszenieren, zusammenschustern müssen, [...]“ (1993: 179). Die “Bastelbiografie“ impliziert also, dass der Einzelne selbst für die Lebensgestaltung ver- antwortlich ist und selbst entscheidet, welche Wege er hierzu einschlägt. Wie auch Tho- mas Klein (2000) am Beispiel von Partnerschaften zeigt, sind diese Entscheidungen nicht vollkommen autonom zu treffen, sondern obliegen sozialstrukturellen Gegebenheiten der Umgebung. Bei der Individualisierung sollte also kein “fundamentaler Attributionsfeh- ler“ (Gigerenzer 2008: 60) begangen werden, die “Tendenz, Verhalten ohne Berücksich- tigung der Umwelt zu erklären“.

Sennett (2000) postuliert, dass der neue Kapitalismus mit seinem Leitgrundsatz ”nichts Langfristiges’ërhebliche individuelle Auswirkungen auf persönliche Beziehung hat. Er il- lustriert dies an zwei Biografien aus unterschiedlichen Generationen. Hier stellt er der vormaligen Routine die neue Flexibilität gegenüber. War die Erwerbstätigkeit früher noch durch einen fest umgrenzten Aufgabenbereich, Kontinuität, Sicherheit, Kontrolle und festen Lebensentwürfen bzw. -plänen geprägt, so bringe die kapitalistische Erwerbs- welt neben unterschiedlichen und immer wechselnden Aufgaben innerhalb von Projekt- arbeiten viele Brüche und Wechsel mit sich. In der Konsequenz, dass das Individuum sich mit Unsicherheit und Kontrollverlust plagt. Die Ursache liegt bei Sennett klar in der Modernisierung und Globalisierung, dem technischen Fortschritt der gegenwärtigen Zeit in den USA. Er leitet daraus ab, dass Diskontinuität, Unsicherheit und wenig Verantwor- tungsgefühl und wenig Verlässlichkeit ebenso für persönliche Beziehung, beispielsweise Nachbarschaftskontakte oder Freundschaften gelte. Eben deswegen, da durch diverse Wechsel und Brüche das persönliche Wissen nicht aufgebaut werden könne.

Die Parallele zwischen Individualisierungsthese nach Beck und Sennetts Ansatz ist die fehlende Stabilität und Sicherheit. Auch die Aufsätze von Diewald (2003 ), Schneider und Ruckdeschel (2003 ) vermerken biografische Brüche im Hinblick auf Mobilitätsan- forderungen der Erwerbstätigkeit und die Konsequenzen für Paarbeziehungen. Bemüht man Ferdinand Tönnies (19881887 ), ist Freundschaft eine der drei Säulen der Gemeinschaft, die er als das zu Bevorzugende beschreibt, im Gegensatz zur Gesellschaft, die der Industrialisierung, dem Kapitalismus und der Urbanisierung unterliege.

Der Unterschied zwischen Brüchen im familialen bzw. partnerschaftlichen Bereich und Freundschaft liegt in der Natur der persönlichen Beziehung begründet. Der in der Literatur meist betonte Aspekt von Freundschaft ist die Freiwilligkeitsbasis (Lenz 2008: 688). Wenn nach Beck und Beck-Gernsheim (1993: 182) Individualisierung Wahl unter Restriktionen meint, stellt sich die Frage, ob Freundschaften in der heutigen Gesellschaft ökonomischen Zwängen, persönlichen Abhängigkeiten oder institutionellen Vorgaben unterliegen. Existiert für das Individuum eine Auswahl von Handlungsmöglichkeiten bei der Freundschaftswahl, zwischen denen entschieden werden muss?

Nach Scott Felds Fokustheorie (1981) entstehen persönliche Beziehung vornehmlich dort, wo auf Basis von Handlungszusammenhängen Personen miteinander umgehen (müssen). Ein Fokus soll also laut Scott ein Handlungskontext sein (beispielsweise die Nachbar- schaft, ein Verein, die Familie usw.), also ein Lebensbereich von Personen. Vorhandene gesellschaftliche Cluster bilden neue Foki aus. Die sozialstrukturellen Gegebenheiten und Handlungskontexte determinieren, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Balance-Zustand oder ein Ungleichgewicht eintritt (nach Heiders Balance-Theory 1958). Der erstrebte Zu- stand sei die Balance. Somit hängt nach Fokustheorie die Wahrscheinlichkeit, dass neue Foki - zum Beispiel Freundschaften - entstehen, von folgenden Faktoren ab: der Kompa- tibilität der Personen miteinander, dem Ausmaß einer Hemmnis für die Mitgliedschaft (relativ abgeschlossene Zirkel) und der Anzahl von sich überschneidenden Foki einer Person. Kombiniert man diesen Ansatz mit Peter M. Blaus makrosozialen Sozialstruk- turtheorie (1977), spielt neben der Gruppengröße ebenfalls die relative Übereinstimmung gewisser Merkmale (Homophilie) dabei eine Rolle, ob der Freundschaftsfokus sich aus- bildet respektive eine Freundschaft entsteht. Blau betont auch die Notwendigkeit der Begegnung als Ausgangspunkt für persönliche Beziehungen.

Marc Granovetters “The Strength of Weak Ties“ (1973) postuliert einen höheren In- formationserhalt durch eine größere Anzahl loser Bekanntschaften im Vergleich zum Informationsgehalt einer relativ statischen Gruppe mit engen Bindungen, beispielsweise Freundschaften. Analog zur globalisierten Wissensgesellschaft, wo Bildung und Infor- mation zum Gut und zur Ware geworden sind, kann die die Annahme zulässig sein, dass in einer individualisierten Gesellschaft die Anzahl der Freundschaften rückläufig und die Anzahl der Bekanntschaften steigend sei. Zumindest kann sie so lauten, wenn Informationen als akkumulierbares, erstrebtes Gut in der jeweiligen Gesellschaft gelte und die Stärke von losen Bindungen bekannt sei. Im Zusammenhang mit der globali- sierten Weltwirtschaft gibt es in einer individualisierten Gesellschaft keine gradlinigen Erwerbsverläufe mehr. Vielmehr sind sie durch Brüche und Wechsel gekennzeichnet (vgl. Sennett 2000). Viele Freundschaften entstehen jedoch aus Handlungszusammenhängen. Die durchschnittliche, voll im Erwerbsleben stehende, ausgelernte Person verbringt die meiste Zeit am Arbeitsplatz (in Deutschland zwischen 35 und 40 Stunden oder auch bis zu 60 oder 80 Stunden, wenn es sich um Führungskräfte handelt, vgl. Stock-Homburg 2009). Nach Claude Fischer (1982) gilt zumindest für kalifornische Bürger, dass dieje- nigen als Freunde bezeichnet werden, die bereits seit langer Zeit bekannt und in etwa gleichaltrig sind. Nach Gerald Mollenhorst et al. (2008: 64) formieren sich die meisten Freundschaften in der Nachbarschaft und am Arbeitsplatz.

Was hat Individualisierung also mit Freundschaften zu tun? Beck und Beck-Gernsheim schreiben (1993: 185), die Problemlagen, die mit Individualisierung entstünden, ließen sich exemplarisch gerade an Prozessen der Familiengründung darstellen. Vor dem Hinter- grund schwindender Mitglieder in der Kernfamilie als eine Konsequenz der gesunkenen Geburtenrate (vgl. destatis 2011), gestiegenen Singlezahlen (Hradil 2006: 119 f.), höher- en Mobilitätsanforderungen und anderen aktuellen gesellschaftlichen Strukturmerkmalen kann angenommen werden, dass Menschen sich zunehmend Freundschaften als Substi- tute für fehlende Familienmitglieder suchen, unter der Prämisse, dass der Mensch als soziales Wesen Sozialkontakte sucht und braucht. Geht man von einer generellen, al- le gesellschaftlichen Funktionssysteme übergreifenden Individualisierung aus, bedeutet dies, dass im Zuge des Zwangs zur Wahlfreiheit sich das Individuum in der postindustri- ellen Gesellschaft somit Sozialkontakte auch gezielt aussucht, bzw. die Freundschaften mehr oder minder bewusst (aus-) wählt. Das Individuum “kann bzw. muss sich seine Kontakte selbst wählen und aufrecht erhalten“ (Heidbrink et al. 2009: 178 f.). Nach Tenbruck (1964: 443) hat sich bereits eine Individualisierung in Bezug auf Freundschaft vollzogen: “Es scheint mir nun weiterhin, daß in beiden Fällen sich diese Entwicklung [...] vollzogen hat“.

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Details

Titel
Individualisierungsthese und Freundschaft. Verlieren wir zu Gunsten der Modernisierung unsere Freunde?
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Strukturen und Wandel persönlicher Beziehungen
Note
1,0
Autor
Jahr
2011
Seiten
21
Katalognummer
V453168
ISBN (eBook)
9783668865266
ISBN (Buch)
9783668865273
Sprache
Deutsch
Schlagworte
soziologie netzwerkanalyse freundschaft beziehungen individualisierung freundschaft modernisierung
Arbeit zitieren
Nadine Wendle (Autor), 2011, Individualisierungsthese und Freundschaft. Verlieren wir zu Gunsten der Modernisierung unsere Freunde?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/453168

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