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Bürgerbewegungen in der DDR

Title: Bürgerbewegungen in der DDR

Term Paper , 2005 , 33 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Cornelia Wachsmuth (Author)

Politics - History of Political Systems
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Die so genannten Bürgerbewegungen der DDR, die im Herbst 1989 während des Zusammen-bruches des DDR-Staates und des SED-Regimes an die Öffentlichkeit traten, übernahmen als Initiatoren des Umbruchs in der DDR eine von ihnen unvorhergesehene historische Rolle.
Die Vorgeschichte dieser Bewegungen reicht bis in die 70er Jahre zurück, wobei zu dieser Zeit die politische Opposition gegen das SED-Regime größtenteils aus einzelnen Personen oder sehr kleinen Gruppen bestand.
Im Anschluss an dieses Einleitungskapitel wird zuerst auf die Neuen Sozialen Bewegungen des Westens bzw. der BRD näher eingegangen. Es erfolgt dabei ein kurzer Vergleich dieser Bewegungen mit ihrem Pendant in der DDR – den Bürgerbewegungen der DDR.
Das sich anschließende dritte Kapitel setzt sich näher mit den Bürgerbewegungen der DDR auseinander. Es werden dabei die folgenden Punkte näher untersucht:
x Entstehungsgeschichte der Opposition bzw. der Bürgerbewegungen in der DDR
x Rolle von Staat und Kirche
x Entwicklung einzelner Bürgerbewegungen
Im vierten und zugleich auch letzten Kapitel werden die Erkenntnisse dieser Arbeit dann kurz zusammengefasst.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. NEUE SOZIALE BEWEGUNGEN (NSB) DES WESTENS VS. BÜRGERBEWEGUNGEN (BB) DER DDR

3. BB IN DER DDR – ENTSTEHUNG, UMFELD UND BEISPIELE

3.1. Entstehungsgeschichte der Opposition bzw. der BB in der DDR

3.1.1. Vorgeschichte und Entstehung der BB in der DDR bis zur „Wende“ im Herbst 1989

3.1.2. BB in der DDR im Herbst 1989 und deren Entwicklung nach der „Wende“

3.2. Rolle von Staat und Kirche

3.2.1. Ministerium für Staatssicherheit (MfS) – Repressionsinstrument des SED-Regimes

3.2.2. Kirchen in der DDR und ihr Verhältnis zur Opposition

3.3. Entwicklung einzelner BB der DDR

3.3.1. Neues Forum (NF)

3.3.2. Grüne Liga (GL)

3.3.3. Unabhängiger Frauenverband (UFV)

4. SCHLUSSBEMERKUNG

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Entstehung, das gesellschaftliche Umfeld und die Entwicklung der ostdeutschen Bürgerbewegungen (BB) im Kontext des Zusammenbruchs der DDR. Dabei wird analysiert, wie diese Gruppen als Initiatoren des Umbruchs fungierten, welche Rolle staatliche Repression sowie kirchliche Freiräume spielten und wie die Transformation dieser Bewegungen nach der Wiedervereinigung verlief.

  • Vergleich der westdeutschen Neuen Sozialen Bewegungen (NSB) mit den DDR-Bürgerbewegungen
  • Analyse der Rolle von SED-Staatssicherheit und evangelischer Kirche als Einflussfaktoren
  • Detaillierte Fallbetrachtungen zu "Neues Forum", "Grüne Liga" und "Unabhängiger Frauenverband"
  • Untersuchung des Bedeutungsverlusts der BB im Prozess der deutschen Einheit

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Vorgeschichte und Entstehung der BB in der DDR bis zur „Wende“ im Herbst 1989

Die Anfänge der BB der DDR reichen bis in die 70er Jahre zurück. Zum Ende der 70er Jahre entstanden im Anschluss an die Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte 1975 in Helsinki in den osteuropäischen Ländern eine Vielzahl von BB, die zum einen die Einhaltung der Menschenrechte und politischer Freiheiten forderten und zum anderen Kritik am real existierenden Sozialismus und an der schlechten Wirtschaftslage äußerten.

Diese ersten Formierungen einer oppositionellen Bewegung in der 70er Jahren in der DDR stellen zunächst aber nur kleine, lokale und informelle Zirkel dar.

Die Anliegen dieser kleinen Gruppierungen richteten sich vorrangig auf die Einhaltung der Vereinbarungen der KSZE-Schlussakte, auf die sich die Teilnehmerstaaten in ihrer Absichtserklärung geeinigt haben. Diese bestanden aber meist nur auf dem Papier und wurden größtenteils nicht in die Realität umgesetzt. Zu diesen Vereinbarungen zählten u.a.:

Unverletzlichkeit der Grenzen;

friedliche Regelung von Streitfällen;

Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten;

Wahrung der Menschenrechte und Grundfreiheiten und

Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft und Umwelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die historische Rolle der Bürgerbewegungen als Initiatoren des DDR-Umbruchs ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. NEUE SOZIALE BEWEGUNGEN (NSB) DES WESTENS VS. BÜRGERBEWEGUNGEN (BB) DER DDR: Hier werden die theoretischen Grundlagen Sozialer Bewegungen erläutert und die spezifischen Unterschiede zwischen den NSB in der BRD und den Bedingungen der DDR-Opposition herausgearbeitet.

3. BB IN DER DDR – ENTSTEHUNG, UMFELD UND BEISPIELE: Dieses Kapitel analysiert detailliert die Entstehungsgeschichte, den Einfluss von MfS und Kirche sowie die spezifische Entwicklung von Neues Forum, Grüne Liga und Unabhängigem Frauenverband.

4. SCHLUSSBEMERKUNG: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz über den Bedeutungsverlust der Bürgerbewegungen nach der Wiedervereinigung und ihren dennoch wesentlichen Beitrag zum friedlichen Umbruch.

Schlüsselwörter

Bürgerbewegungen, DDR, Opposition, SED-Regime, Friedliche Revolution, Wende 1989, Neues Forum, Grüne Liga, Unabhängiger Frauenverband, Ministerium für Staatssicherheit, Evangelische Kirche, Demokratisierung, Transformation, Wiedervereinigung, Neue Soziale Bewegungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Entstehung, das Wirken und den Transformationsprozess der oppositionellen Bürgerbewegungen in der ehemaligen DDR während der Wendezeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Rolle der Opposition gegen das SED-Regime, den Einfluss der evangelischen Kirche als Schutzraum und die politische Entwicklung der Bewegungen bis hin zur deutschen Einheit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Beitrag der Bürgerbewegungen zum friedlichen Umbruch in der DDR aufzuzeigen und zu ergründen, warum diese Gruppierungen nach 1990 an massenwirksamem Einfluss verloren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse historischer Quellen, Dokumente und zeitgeschichtlicher Forschung zu den Strukturen der DDR-Opposition.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Abgrenzung zu westlichen Bewegungen, die Analyse staatlicher Repressionsstrukturen (MfS) und kirchlicher Freiräume sowie detaillierte Fallstudien zu ausgewählten Bürgerbewegungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind DDR-Bürgerbewegungen, SED-Regime, Friedliche Revolution, MfS, Neues Forum und die Transformation zur parlamentarischen Demokratie.

Warum spielte die evangelische Kirche eine so zentrale Rolle für die Opposition?

Die Kirche bot als einzige gesellschaftliche Institution einen geschützten Raum, der nicht direkt vom Staat kontrolliert wurde, und stellte Infrastruktur wie Druckmaschinen für oppositionelle Publikationen zur Verfügung.

Wie erklärt der Autor den Bedeutungsverlust der Bürgerbewegungen nach 1990?

Der Verlust wird unter anderem mit der Überformung durch westdeutsche Parteistrukturen, dem Wegfall des gemeinsamen Gegners (SED) und der Professionalisierung der politischen Landschaft erklärt.

Excerpt out of 33 pages  - scroll top

Details

Title
Bürgerbewegungen in der DDR
College
University resin university for applied sciences
Course
Prozesse politisch-administrativen Handelns
Grade
1,7
Author
Cornelia Wachsmuth (Author)
Publication Year
2005
Pages
33
Catalog Number
V45430
ISBN (eBook)
9783638428378
ISBN (Book)
9783656530473
Language
German
Tags
Bürgerbewegungen Prozesse Handelns
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Cornelia Wachsmuth (Author), 2005, Bürgerbewegungen in der DDR, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45430
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