Die Homosexualitätsdiskussion in und um den deutschen Wandervogel


Hausarbeit (Hauptseminar), 2002

29 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
1.1. Zum Thema
1.2. Zu den Quellen
1.3. Zum Thema in der Forschung

2. Der Wandervogel: Von der Gründung bis 1914
2.1. Anfänge der Bewegung
2.2. Der Wandervogel als ‘Päderastenclub’
2.2.1. Die Affäre Jansen
2.2.2. Homosexualität und gesellschaftliches Klima um 1900
2.2.3. Wandervogelbewegung als erotisches Phänomen

3. Wandervögel im Ersten Weltkrieg

4. Der Wandervogel in der Weimarer Republik
4.1. Entwicklung bis 1933
4.2. Wandervogel und Inversionsdiskussion

5. Zusammenfassung und Fazit

6. Literaturverzeichnis
6.1. Primärliteratur
6.2. Sekundärliteratur

1. Einleitung

1.1. Zum Thema

Vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem ‘Wandervogel’, der ersten, durch das kreative und selbstverantwortliche Streben der Jugend Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen Bewegung. Schon allein die Novität dieser Erscheinung im Vergleich zur staatlich gelenkten Jugendpflege und ihren Institutionen wäre Grund genug, sich diesem Thema zu widmen. Im Folgenden soll der ‘Wandervogel’ jedoch unter einem ausgewählten Gesichtspunkt, namentlich seiner Involviertheit in die ‘Inversionsdiskussion’[1] der 1920er Jahre betrachtet werden. Zum Teil waren Wandervogelmitglieder wie Hans Blüher aktive Mitgestalter dieses Diskurses, zum anderen geriet der Bund durch die Natur seines Aufbaus und die Publikationen Blühers in den Verdacht, Rekrutierungsorgan älterer Homosexueller zu sein.

Einschätzungen wie etwa die Kröhnkes, im Wandervogel wären "erstmals in der Neuzeit Homosexuelle selbstbewußt und mit ersten Ansätzen zum Bekenntnis der eigenen Liebe und mit Stolz auf sie hervor[ge]treten"[2] müssen kritisch betrachtet werden. Zur Homosexualität als geschlechtlicher Handlung gibt es im Wandervogel nur in äußerst wenigen Fällen verläßliches und aussagekräftiges Beweismaterial. Das mag dem gesellschaftlichen Klima bzw. der weitgehenden Tabuisierung der Homosexualität im frühen 20. Jahrhundert geschuldet sein oder am schlichten Fehlen des Tatbestandes liegen. Von einem 'selbstbewußten Bekenntnis zur Homosexualität' kann nur in Einzelfällen die Rede sein. Ein Problem der Literatur, die den Wandervogel als eine Homosexuellenbewegung sieht, scheint in diesem Zusammenhang ein häufig ungenauer Umgang mit der Terminologie zu sein. So werden Homosexualität und Homoerotik selten bzw. inkonsequent voneinander geschieden oder gar synonym gebraucht - ähnlich wie dies in der Auseinandersetzung der zeitgenössischen Printmedien mit dem Wandervogel teilweise geschah.

Diese Arbeit versucht deshalb vielmehr der Frage nachzugehen, warum ausgerechnet der ‘Wandervogel’ zu einem der Brennpunkte der Inversionsdebatte werden konnte und von welcher Qualität diese Debatte war. Um den Umfang dieser Arbeit nicht über ein akzeptables Maß hinaus auszudehnen, mußte die Darstellung der Entwicklung der Wandervogelbewegung sehr verkürzt erfolgen. Der daraus resultierenden Vereinfachung komplexer Sachverhalte wurde durch den Verweis auf weiterführende Literatur versucht entgegenzuwirken. Chronologische Progression in der Darstellung wurde angestrebt, konnte aber aus pragmatischen Gründen nicht immer durchgehalten werden.

1.2. Zu den Quellen

Für die vorliegende Arbeit wurden sowohl ausgewählte zeitgenössische Print-medien, als auch für das Thema relevante Monographien jener Zeit bearbeitet. So wurden in Bezug auf erstere neben dem Wandervogel als einem der Presseorgane des Vereins, auch Beiträge aus Nationale Jugend, Arbeiter-Jugend, Völkischer Beobachter und Der Eigene herangezogen, um das Umfeld und Klima zu bestimmen, in dem Homoerotik und -sexualität diskutiert wurden. Bei den Monographien wurde sich auf Hans Blüher konzentriert und auf Elisabeth Busse-Wilson und Johann Plenge eingegangen, die auf Blühers Thesen reagieren. Da dem Autor das Achiv der deutschen Jugendbewegung nicht zugänglich war, folgt die Zitation von dort gesammelten Dokumenten Geuter.

1.3. Zum Thema in der Forschung

Seit der Etablierung der historischen Sozialwissenschaft und besonders mit dem Aufkommen der gender studies ist auch ein wachsendes Interesse der Historiker an der Geschichte der Homosexualität zu beobachten. Vorreiter sind hier vor allem Wissenschaftler anglo-amerikanischer und niederländischer Provenienz, wie R. Trumbach[3], D.J. Frank[4] oder G. Hekma[5]. In Bezug auf das Thema vorliegender Arbeit trifft jedoch immer noch der Ausspruch B.-U. Hergemöllers zu, „[i]n Relation zu dem Aufsehen, das die Debatte um die homoerotischen und -sexuellen Aspekte von Jugendbewegung und Reformpädagogik in der Weimarer Zeit erregte, [nähme] sich die wissenschaftliche Ausbeute zu diesem Themenkreis recht mager aus“.[6] Während Gesamtdarstellungen zur Geschichte des ‘Wandervogel’ der Thematik in der Regel eine mehr oder weniger marginale Rolle zuweisen, gibt es wenige Studien, die dieselbe zum Zentrum des Erkenntnisinteresses machen. Für letzteres ist die 1994 erschienene Arbeit U. Geuters ein Beispiel. Geuter sieht in der sich verändernden sozio-kulturellen, politischen Landschaft des frühen 20. Jahrhunderts, der Frauenemanzipation, dem väterlichen Autoritätsverlust und den mitschwingenden Problemen einer verlängerten Adoleszenzphase Gründe für die „Inversionswelle“. Besondere Aufmerksamkeit wird in Geuters Arbeit Hans Blüher und seinem Einfluß auf die Diskussion um die „mann-männliche Liebe“ zuteil. Dem Reformpädagogen Gustav Wyneken aus dem Umfeld der Jugendbewegung und dessen Konzept vom „platonischen Eros“ widmet sich T. Maasen. In seiner Arbeit wertet er nahezu 200 Briefe von Schülern der Freien Schulgemeinde Wickersdorf aus, die Aussagen über deren Befindlichkeiten zulassen und geht auch auf den Prozeß gegen Wyneken ein, der 1921 die Öffentlichkeit bewegte.

Wandervogel, junger Primaner, leidenschaftlicher Bergkletterer und Radler, Bewunderer Nietzsches, sucht für eine Wehnachtsfahrt in die Eifel fröhliche Weggenossen. Angebote unter „Burgfried“ sind an den Verlag der G.D.E. zu richten.[7]

2. Der ‘Wandervogel’: Von der Gründung bis 1914

2.1. Anfänge der Bewegung

Die Anfänge der Wandervogel- und damit der Jugendbewegung liegen im späten 19. Jahrhundert. Ein Student namens Hermann Hoffmann veranstaltet um 1895 Stenographiekurse am Gymnasium in Berlin-Steglitz, die sich - wohl von der Faszination einer ‘Geheimsprache’ herrührend[8] - großem Zulauf durch die Gymnasiasten, d.h. also bürgerliche und kleinbürgerliche Jugend, erfreut. Durch ihn angeregt und aufbauend auf seiner Erfahrung aus der eigenen Schulzeit an der Magdeburger Guerickeschule, beginnt der Stenographieverein die Berliner Umgebung zu erwandern. Als Hoffmann 1900 Stegtlitz verläßt, übergibt er dem Abiturienten Karl Fischer, der Hoffmanns Anregungen bisher enthusiastisch aufgenommen und umgesetzt hatte, die Leitung der Wanderburschen und - füchse[9]. Fischer prägt die Organisationsstruktur der Wandervogelbewegung entscheidend, indem er, auf Versatzstücke eines idealisierten Mittelalters zurückgreifend, die Hierarchie einführt, die ihn zum Oberbachanten über Bachanten, Burschen und Scholaren macht. Man versteht sich als unpolitisch, das freie Vagantentum wird zum Ideal, das Naturerlebnis zum Ziel erhoben. Durch seine Gestaltungsarbeit hat Fischer, wie Knoll formuliert, „der Jugendbewegung eine ausgesprochen retrospektive, gleichzeitig sich aber hierarchisch und revolutionär verstehende Dimension beigelegt“.[10] Schließlich findet man auch äußerlich zu eigener, befreiter Form. Der Hochgeschlossenheit und Steifheit bürgerlicher Mode entfliehen die Wanderer in kurzen Hosen und lockeren Hemden - ihrer Kluft -, erst den Tornister, später den Rucksack auf dem Rücken, die Laute in der Hand. Von österreichischen Studenten übernehmen sie den Heil-Gruß. Wohl um die Bewegung formell in der wilhelminischen Gesellschaft zu verankern und sie so vor Anfeindungen besser zu schützen wird 1901 ein Verein gegründet. Man nennt sich „Wandervogel, Ausschuß für Schülerfahrten“ (Wandervogel AfS), womit schon im Namen der freiheitliche Grundgedanke und das Wandern als sein Ausdruck zur Geltung kommen. Schulabgänger und Erwachsene repräsentieren dabei den Verein nach außen hin, die inneren Angelegenheiten regeln die Jugendlichen jedoch selbst.

Wodurch nun aber lassen sich die Entstehung und enorme Anziehungskraft - die 25 Wanderer, die Hoffmann 1900 Karl Fischer ‘übergab’, waren 1906 schon auf 1300 Vereinsmitglieder angewachsen[11] - der Wandervogelbewegung erklären? Ein kurzer Blick auf die soziokulturelle Situation im Deutschland an der Schwelle vom 19. zum 20 Jahrhundert ist hier nötig.

In einer rasanten Aufholjagd war es Deutschland mit Ausgang des 19. Jahrhunderts gelungen, den Anschluß an die Moderne zu finden, sich vom Agrar- zum Industriestaat zu wandeln. Die wirtschaftliche Modernisierung und ihr Erfolg - zwischen 1850 und 1913 wuchs das Nettoinlandsprodukt jährlich um durchschnittlich 2,6%[12] - bedeutete zwar auch ein wachsendes Pro-Kopf-Einkommen, jedoch war dessen regionale und soziale Verteilung sehr ungleichmäßig. Nicht nur aus diesem Grund hinkte die gesellschaftliche Entwicklung der ökonomischen hinterher. Deutschland war immernoch weithin geprägt von Norm- und Wertvorstellungen, die der Ständegesellschaft des 19. Jahrhunderts angehörten. Die Aufrechterhaltung preußischer Tugenden wie Staatstreue, Disziplin und Pflichterfüllung in Schule und bürgerlicher Familie mußten von der Jugend als bedrückend empfunden werden, in einer sich durch Industrialisierung, Verstädterung und Vermassung und damit Entpersonalisierung und Anonymität gekennzeichneten Lebenswirklichkeit.

Das betont Steife und Würdevolle der männlichen Eitelkeit war offensichtlich von gestern. Es stand in keinem Verhältnis zu der Machtlosigkeit des einzelnen gegenüber dem anonymen Zugriff der Behörden oder des Arbeitgebers. [...] An Verteidigung war nicht zu denken, wohl aber daran, Stärke vorzutäuschen [...]. Distanz war ein Gebot der eigenen Erhaltung [...]. Ohne die Furcht vor dem anonymen Zugriff wäre sie eine Wohltat gewesen, so war sie eine Plage, um so schwerer zu ertragen in der Menge der Großstadt, in der sie sich nicht immer durchhalten ließ, weil körperliche Annäherungen unvermeidlich und lebenswichtig waren.[13]

Mit dem Wandervogel schuf sich die Jugend einen Raum, in dem die Notwendigkeit zur Distanzwahrung durch den Schutz der Gruppe, der Horde, und durch die enge Beziehung der Mitglieder untereinander nicht mehr bestand. Die Kultur- und Zivilisationskritik Langbehns, de Lagardes oder Nietzsches - ob nun als philosophische Grundlage von der Jugendbewegung rezipiert, wie Völpel meint[14] oder Koinzidenz „gleiche[r] Gesinnung zufolge einer Zeitstimmung“, wie Knoll feststellt[15] - sind Produkte eines Spannungsfeldes, generiert durch die ‘Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen’. Der Rückzug der Jugend auf eine Innerlichkeit und in die Natur, die Suche nach einem neuen Wertemodell, das dem Materialismus der Erwachsenenwelt entgegengesetzt werden konnte, sind Reaktionen auf diese Problematik.

Daß die Jugendbewegung dem Bürgertum entsprang, ist nicht verwunderlich.[16] Erst Ende des 19. Jahrhunderts begann sich die Erkenntnis durchzusetzen, daß Jugend als ein eigenständiger Lebensabschnitt, gekennzeichnet durch spezielle Bedürfnisse und Haltungen, gesehen werden mußte. Was vorher als rein biologisches Vorstadium des Erwachsen-Seins erschien, bekam nun auch eine ideelle Komponente, wurde regelrecht mythisiert: „Jugend verhieß Zukunft und Rettung, nicht nur den Jugendlichen, auch den Älteren, die auf die nächste Generation bauten.“[17] Diese so erkannte Jugendlichkeit mit ‘jugendgemäßen’ Aktivitäten zu füllen, mußte jedoch weitgehend denen vorbehalten bleiben, deren sozialer Hintergrund dies erlaubte. Für die Kinder der Arbeiter und Bauern, sowie die großer Teile des Kleinbürgertums war die Schul- und Ausbildungszeit eher kurz und der Einstieg in das Arbeitsleben geschah sehr früh. Das Gegenteil kennzeichnete die Lebensumstände der bürgerlichen Jugend, was deren Adoleszenzphase verlängerte. Die höhere Bedeutung der Institution Schule schaffte außerdem eine größere Distanz zwischen den Jugendlichen und ihrem bürgerlichen Elternhaus. Generationengegensätze und Krisenbewußtsein konnten hier deshalb einen breiteren Raum einnehmen.

[...]


[1] Der Begriff ‘Inversion’ für die gleichgeschlechtliche Ausrichtung des Sexualtriebes wurde erstmals 1882 von J.M. Charcot und V. Magnan gebraucht und später durch S. Freud popularisiert. Vgl. Geuter (1994), S. 15f.

[2] Kröhnke, F. (1981), S. 352f.

[3] Vgl. Trumbach, Randolph. Heterosexuality and the Third Gender in Enlightenment London. Chicago: U of Chicago P,1998.

[4] Vgl. Frank, David John/McEneaney, Elizabeth H. „The Individualization of Society and the Liberalization of State Policies on Same-Sex Sexual Relations, 1884-1995.“ In Social Forces (1999), 77. Jg., Heft 3: 911-944.

[5] Vgl. Hekma, Gert. „Snoeien in een wildernis van vormen: een historiografisch overzicht van de

geschiedenis van homoseksualiteit.“ In Tijdschrift voor Sociale Geschiedenis (1996), 22. Jg,

Heft 2: 205-224.

[6] Hergemöller (1999), S. 96.

[7] Geschäftsanzeige in Der Eigene (1919), Nr. 4: 8.

[8] Vgl. Borinski/Milch (1982), S. 25.

[9] Die Terminologie verweist auf das Vorbild studentischer Bünde. Vgl. Pross (1963), S. 61.

[10] Knoll (1988), S. 41. Vgl. auch: Schröder, Peter. Die Leitbegriffe der deutschen Jugend-bewegung in der Weimarer Republik: Eine ideengeschichtliche Studie. Münster: Lit, 1996.

[11] Fricke (1986), S. 468. Vgl. Borinski/Milch (1982), S. 28. Hier werden für 1906 1500

Mitglieder veranschlagt.

[12] Vgl. Ullmann (1995), S. 96.

[13] Pross (1964), S. 69. So auch Ullmann (1995), S. 120: „In vielen Familien lebten autoritäre Strukturen fort, funktions- und inhaltslos geworden, deshalb besonders zäh verteidigt, aber auch, etwa von der Jugendbewegung, immer heftiger kritisiert.“

[14] Völpel (1977), S. 63-82.

[15] Knoll (1988), S. 34.

[16] Zum Folgenden vgl.: Ullmann (1995), S. 124ff.; Abelshauser (1985), S. 130f.

[17] Ullmann (1995), S. 125.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Die Homosexualitätsdiskussion in und um den deutschen Wandervogel
Hochschule
Universität Leipzig  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Die Jugendbewegung in der Weimarer Republik
Note
1,3
Autor
Jahr
2002
Seiten
29
Katalognummer
V45512
ISBN (eBook)
9783638429047
ISBN (Buch)
9783638775328
Dateigröße
566 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit untersucht die Wandervogelbewegung unter dem Aspekt ihrer Involviertheit in die 'Inversionsdiskussion' der 1920er Jahre. Zum Teil waren Wandervogelmitglieder wie Hans Blüher aktive Mitgestalter dieses Diskurses, zum anderen geriet der Bund durch die Natur seines Aufbaus und die Publikationen Blühers in den Verdacht, Rekrutierungsorgan älterer Homosexueller zu sein. Die Arbeit sichtet vorhandene Quellen und kommt zu dem Ergebnis, dass dem nicht so wahr.
Schlagworte
Homosexualitätsdiskussion, Wandervogel, Jugendbewegung, Weimarer, Republik
Arbeit zitieren
David Ronneburg (Autor), 2002, Die Homosexualitätsdiskussion in und um den deutschen Wandervogel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/45512

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