Die mystische und einsame Natur Islands trägt maßgeblich dazu bei, dass dieses Land so geheimnisvoll und anders ist. Daher erfreut es sich nicht nur bei Touristen ständig wachsender Beliebtheit. In der vorliegenden Arbeit soll anhand ausgesuchter Orte die Frage geklärt werden, inwieweit sich die steigenden Touristenzahlen negativ auf Island auswirken.
Die mit 103.001 km² größte Vulkaninsel der Erde liegt im Nordatlantik knapp unterhalb des Polarkreises am Rande der bewohnbaren Welt. Vor 20 Millionen Jahren aus unvorstellbaren Explosionen, Feuer und Rauch entstanden, ist sie das jüngste Land der Erde. Noch heute kann man ihr beim Entstehen zusehen. Ihre Landschaft wird noch immer neu geformt durch Feuer und Eis und bietet daher einzigartige Naturerlebnisse.
Inhaltsverzeichnis
1 Vorwort
2 Wie sich der Tourismus auf die Insel auswirkt
2.1 Einwohner in der Minderzahl
2.2 Ansturm auf die Insel der Mythen und Sagen
3 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der kontinuierlich steigenden Touristenzahlen auf Island. Dabei soll anhand von Fallbeispielen beleuchtet werden, inwieweit das touristische Wachstum eine Belastung für die Natur, die Infrastruktur und das soziale Gefüge der Insel darstellt, und welche Herausforderungen sich daraus für die Zukunft ergeben.
- Historische Entwicklung des Tourismus auf Island
- Die Bedeutung von Mythen und Sagen als touristischer Anziehungspunkt
- Ökologische Folgen des Massentourismus für die empfindliche Naturlandschaft
- Herausforderungen für die lokale Infrastruktur und den Wohnungsmarkt
- Strategien zur nachhaltigen touristischen Entwicklung
Auszug aus dem Buch
Ansturm auf die Insel der Mythen und Sagen
So mystisch die Natur in Island, so mystisch auch ihre Bewohner: Elfen, Trolle und Feen. Der Glaube der Inselbewohner an übernatürliche Wesen hängt eng mit dem Glauben an die Naturkräfte zusammen. In einem Land, das von Packeis umgeben ist, in dem Vulkane ausbrechen, Ernten und Vieh durch Naturgewalten bedroht werden, brauchten die Menschen etwas, von dem sie träumen konnten. So wurden die Sagen und Geschichten, in denen die Hauptdarsteller oft Elfen sind, in Island von Generation zu Generation weitergegeben. Sie leben mit ihren geheimen Völkern, dem „Huduvolk“, in Steinformationen.
Der Sage nach sind Elfen die Kinder der Nachfahren Evas, die noch nicht gewaschen waren, als Gott zu Besuch kam. Sie mussten deshalb versteckt werden und sind bis heute unsichtbar. Felsen und Hügel, in denen Elfen wohnen, genießen traditionell Schutz und werden vor Zerstörung bewahrt. Selbst beim Bau von Straßen nimmt man Rücksicht. Um Orte, an denen Elfenwohnungen vermutet werden, wird herumgebaut, oder man errichtet ein „Ersatzheim“.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Vorwort: Einleitend wird Island als sicherstes und touristenfreundlichstes Land vorgestellt, wobei die Motivation für eine „literarische Reise“ durch die Insel dargelegt wird.
2 Wie sich der Tourismus auf die Insel auswirkt: Dieses Kapitel analysiert die historische Entwicklung von der Expeditionsreise zum Massentourismus sowie die spezifische Anziehungskraft der isländischen Mythen- und Sagenwelt auf Reisende.
3 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass der Tourismus zwar ökonomisch essentiell ist, aber ein dringendes Handeln zum Schutz der bedrohten Naturlandschaften erfordert.
Schlüsselwörter
Island, Tourismus, Massentourismus, Naturlandschaft, Mythen, Sagen, Elfen, Trolle, Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Wirtschaftswachstum, Reiseziel, Vulkanismus, Umweltschutz, Einwohnerzahlen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung Islands als Reiseziel und untersucht kritisch die negativen Auswirkungen des ansteigenden Tourismus auf das Land.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die zentralen Themen sind das historische Wachstum der Touristenzahlen, die kulturelle Anziehungskraft durch Mythen und Sagen sowie die ökologischen und sozialen Herausforderungen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?
Das Ziel ist es, zu klären, inwieweit die steigenden Touristenzahlen sich konkret negativ auf Island auswirken.
Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine literarische Reise durch Island unter Verwendung von Fallbeispielen sowie eine Analyse der touristischen Auswirkungen auf die Infrastruktur und Natur.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung des Island-Tourismus, die Rolle des kulturellen Erbes als touristisches Produkt und die ökologischen Probleme an touristischen Hotspots.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Island, Tourismus, Naturlandschaft, Mythen, Sagen, Nachhaltigkeit und Umweltschutz.
Warum stellt der Tourismus eine Belastung für die isländische Natur dar?
Die Zunahme von Reisenden führt zu direkten Zerstörungen der empfindlichen Vegetation durch Offroad-Fahrten, wildes Campen und die Überlastung der natürlichen Schauplätze ohne ausreichende sanitäre Anlagen.
Welche Bedeutung haben „verborgene Menschen“ für den Tourismus?
Der Glaube an Elfen und Trolle dient als kulturelles Marketinginstrument, das zahlreiche Themenreisen anstößt und Reisende motiviert, die Natur Islands gezielt nach mythologischen Orten zu erkunden.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2017, (N)Iceland. Wie sich der Tourismus auf Island auswirkt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/456945