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Screening. Übersicht aktueller klassischer und agiler Projektmanagement-Methoden

Titel: Screening. Übersicht aktueller klassischer und agiler Projektmanagement-Methoden

Hausarbeit , 2018 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Marion Obrist (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Projekte sind nichts Neues: Bereits der Bau der Pyramiden im Alten Ägypten ein Projekt mit hohem koordinatorischem Aufwand.
Projektmanagement hingegen ist neu: während man damals Aufgaben nach gesundem Menschenverstand und selbstentworfenen Methoden erledigte, stellt Projektmanagement seit einigen Jahrzehnten ein umfangreiches Repertoire an Methoden und Instrumenten zur Verfügung.
Dennoch werden laut dem Chaos Report der Standish Group nur 29% Projekte erfolgreich abgeschlossen. Dabei spielt die Wahl der richtigen Methode, die Stakeholder angemessen einbindet und einen effizienten Projektablauf ermöglicht, neben der Unterstützung durch das Top-Management eine bedeutende Rolle.
Diese Arbeit soll eine Übersicht darüber geben, welche klassischen und agilen Projektmanagement-Methoden aktuell in der Praxis Anwendung finden und welche Auswahlkriterien vor dem Einsatz im Projekt zu beachten sind.
Dazu werden zunächst die allgemeinen Unterschiede von klassischen und agilen Projektmanagement-Methoden dargestellt, bevor etwas ausführlicher auf die beiden Methoden eingegangen und die jeweils wichtigsten Vorgehensmodelle beschrieben werden. Abschließend werden Auswahlkriterien erläutert und die Eignung der Methoden und Vorgehensmodelle anhand jener bewertet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Grundlagen

3 Methode

4 Übersicht der Projektmanagement-Methoden

4.1 Unterscheidung von klassischen und agilen Projektmanagement-Methoden

4.2 Klassische Projektmanagement-Methoden

4.2.1 Wasserfallmodell

4.2.2 V-Modell

4.2.3 Simultaneous Engineering

4.2.4 Spiralmodell / Prototyping

4.3 Agile Projektmanagement-Methoden

4.3.1 Scrum

4.3.2 Kanban

4.3.3 Extreme Programming (XP)

4.4 Auswahlkriterien und Einordnung

5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen Überblick über verschiedene klassische und agile Projektmanagement-Methoden, um aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen der jeweilige Ansatz in der Praxis am effektivsten eingesetzt werden kann.

  • Grundlegende Differenzierung zwischen klassischen und agilen Vorgehensweisen
  • Detaillierte Beschreibung etablierter klassischer Modelle wie Wasserfall- und V-Modell
  • Vorstellung agiler Methoden wie Scrum, Kanban und Extreme Programming
  • Analyse von Auswahlkriterien für die projekt- und unternehmensspezifische Anwendung
  • Bewertung der Methoden hinsichtlich Eignung, Kontext und Projektzielen

Auszug aus dem Buch

4.2.2 V-Modell

Ein weiteres sequenzielles Vorgehensmodell ist das V-Modell. Wie beim Wasserfallmodell ist auch bei diesem Modell ist die Anordnung der Phasen namensgebend (s. Abbildung 2).

Auf dem linken Ast des V-Modells erfolgt die Spezifizierung des Projektgegenstands vom Grob- zum Feinentwurf. Nach der Programmierung des spezifizierten Projektgegenstands wird der rechte Ast von unten nach oben durchlaufen: zuerst werden alle Komponenten getestet, danach in das jeweilige System integriert und schließlich in diesem neuen Kontext getestet. Zu guter Letzt erfolgt die Validierung der Kundenanforderungen und die Abnahme durch den Kunden. (Timinger 2017, S. 40 ff.)

Das V-Modell ist daher auch unter dem Namen Verifizierungs- und Validierungsmodell bekannt. Unter Verifizierung versteht man den eindeutigen Nachweis, dass eine bestimmte Anforderung des Pflichtenhefts erfüllt wurde. Es wird also überprüft, ob richtig implementiert wurde. Unter Validierung versteht man den Nachweis, ob der Kundenwunsch aus dem Lastenheft erfüllt wurde. Man vergewissert sich also, ob das Richtige für den Kunden entwickelt wurde. (vgl. Timinger 2017, S. 40 ff.) Wie auch das Wasserfallmodell ist das V-Modell in der Zeit der ersten Raumfahrtprogramme entstanden, daher wird bei beiden ein besonderer Augenmerk auf da Thema Sicherheit gelegt. Während beim Wasserfallmodell nach jeder Phase eine Qualitätssicherung in der Form der Reviews stattfindet, setzt das V-Modell auf Verifizierungs-und Validierungsphasen, die jeweils einer Anforderungs-oder Spezifikationsphase entsprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Das Kapitel erläutert die Relevanz des Projektmanagements angesichts der hohen Misserfolgsquote von Projekten und steckt den Rahmen der Untersuchung ab.

2 Grundlagen: Hier wird der Begriff des Projekts nach DIN-Norm definiert und die wachsende wirtschaftliche Bedeutung von professionellem Projektmanagement hervorgehoben.

3 Methode: Es wird dargelegt, dass das zugrunde liegende Verständnis durch eine systematische Literaturrecherche mittels Schnellballsystem erarbeitet wurde.

4 Übersicht der Projektmanagement-Methoden: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil, in dem klassische und agile Ansätze gegenübergestellt, detailliert beschrieben und anhand spezifischer Kriterien bewertet werden.

5 Fazit und Ausblick: Das Fazit stellt fest, dass beide Methodenansätze ihre Berechtigung haben und ihre Auswahl von projektspezifischen Parametern abhängt.

Schlüsselwörter

Projektmanagement, Wasserfallmodell, V-Modell, Scrum, Kanban, Extreme Programming, Agile Methoden, Klassische Methoden, Vorgehensmodelle, Projektplanung, Anforderungsanalyse, Kundeneinbindung, Risikomanagement, Projekterfolg, Nutzwertanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einem Vergleich zwischen klassischen und agilen Projektmanagement-Methoden und deren Eignung für verschiedene Arten von Projekten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Unterscheidung zwischen sequenziellen (traditionellen) und iterativen (agilen) Vorgehensmodellen sowie die Kriterien zur Auswahl der passenden Methodik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, eine Übersicht über aktuelle Methoden zu geben und Entscheidungshilfen für die Praxis zu formulieren, damit für jedes Projekt das am besten geeignete Modell gewählt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor nutzte eine fundierte Literaturrecherche in Bibliotheken und Online-Datenbanken, um den aktuellen Wissensstand zu den verschiedenen Modellen zusammenzuführen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Methoden (z. B. Wasserfall, V-Modell, Scrum, Kanban, XP) und deren Einordnung anhand von Auftrags-, Management-, Technik- und Personalkriterien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind insbesondere Projektmanagement, klassische vs. agile Methoden, Wasserfallmodell, Scrum, Kanban und Auswahlkriterien.

Warum wird bei der Softwareentwicklung häufig das V-Modell eingesetzt?

Das V-Modell ist besonders in Branchen mit hohen Sicherheitsanforderungen wie der Luft- und Raumfahrt oder Medizintechnik verbreitet, da es durch Verifizierungs- und Validierungsphasen eine klare Struktur und Nachweisbarkeit bietet.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen dem Wasserfallmodell und agilen Ansätzen bei der Einbindung des Kunden?

Während beim Wasserfallmodell der Kunde das Ergebnis primär am Ende abnimmt, zeichnen sich agile Methoden wie Scrum durch eine kontinuierliche, kollaborative Einbindung des Kunden während des gesamten Prozesses aus.

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Details

Titel
Screening. Übersicht aktueller klassischer und agiler Projektmanagement-Methoden
Hochschule
Provadis School of International Management and Technology AG
Note
1,7
Autor
Marion Obrist (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
20
Katalognummer
V458110
ISBN (eBook)
9783668900707
ISBN (Buch)
9783668900714
Sprache
Deutsch
Schlagworte
screening übersicht projektmanagement-methoden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marion Obrist (Autor:in), 2018, Screening. Übersicht aktueller klassischer und agiler Projektmanagement-Methoden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/458110
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Leseprobe aus  20  Seiten
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