Die Überprüfung des Sprachinselkonzeptes. Die deutsche Sprache am Llanquihue-See


Hausarbeit, 2015

19 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Siedlungsgeschichte der deutschen Einwanderer Südchiles
2.1 Allgemeines
2.2 Entstehung und Entwicklung der deutschsprachigen Siedlungen am Llanquihue-See
2.3 Die deutsche Sprache am Llanquihue-See zur Zeit der deutschen Einwanderung

3 Das Sprachinselkonzept

4 Überprüfung des Sprachinselkonzeptes: Spracherhalt oder Sprachwechsel?

5 Fazit

6 Spanische Zusammenfassung

7 Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Ob in Russland, in den USA oder in Osteuropa - deutsche Sprachinseln1 sind im Laufe der Zeit in vielen Ländern entstanden2 und stellen auf Grund ihrer Einzigartigkeit einen der interessantesten Themenbereiche der Linguistik dar. Die wissenschaftliche Untersuchung dieser Sprachinseln hat sich jedoch trotz der großen Anzahl und der verschieden Entstehungs- und Entwicklungsprozesse erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts intensiviert3. Zuvor standen hauptsächlich die sprachlichen Entwicklungen innerhalb der Sprachinsel selbst im Mittelpunkt der Forschung. Der Kontakt mit der „fremden“ Umgebungsgesellschaft und der daraus resultierende mögliche Assimilierungsprozess der Sprache, der die Sprachinsel erst als solche definiert4, ist erst nach dem Zweiten Weltkrieg aufgegriffen worden5. Die politische Wende im Jahr 1990 und die Öffnung der Grenzen nach Osteuropa führten nicht nur zur Untersuchung bisher isolierter Sprachinseln, sondern auch zu neuen Kooperationsmöglichkeiten6, sodass die Sprachinselforschung in größerem Ausmaß und detaillierter betrieben werden konnte.

Die linguistischen Untersuchungen konzentrierten sich bisher vor allem auf die deutschen Sprachinseln in den USA sowie in Russland. Einige von diesen lassen sich auch in Südamerika finden, weshalb es sich anbietet, diese bisher kaum erforschten islas lingüísticas zu untersuchen7. Mit dieser Arbeit soll das Sprachinselkonzept am Beispiel der deutschen Sprache in Südchile, genauer in der Region des Llanquihue-Sees, überprüft werden. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Fragestellung, ob es sich bei der untersuchten Region immer noch um eine deutsche Sprachinsel handele oder ein Sprachwechsel8 zu Gunsten der spanischen Sprache stattgefunden habe.

Zuerst soll knapp die Siedlungsgeschichte der deutschen Einwanderer Südchiles und die parallel dazu laufende Entwicklung des Deutschen vorgestellt werden, bevor auf das Sprachinselkonzept eingegangen wird. Dieses Vorgehen ermöglicht die Anwendung dieses Konzepts auf die Region des Llanquihue-Sees, um die aktuelle Situation dieser isla lingüística anhand unterschiedlicher Faktoren zu bestimmen.

Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen knappen Ausblick auf die aktuelle Situation der Deutschen Sprache in Chile.

2 Siedlungsgeschichte der deutschen Einwanderer Südchiles

2.1 Allgemeines

Im Laufe des 19. Jahrhunderts wanderten mehrere Millionen deutsche Bürger aus, von denen sich der größte Teil in Nordamerika niederließ. Nur etwa 5% emigrierten nach Lateinamerika und Südafrika9. Auch wenn sich die Zahl der nach Chile ausgewanderten Deutschen, die vorrangig aus „Hessen und Brandenburg […], später aus Schlesien […] und […] aus Böhmen“10 stammten, nicht konkretisieren lässt11, sind die einzelnen Stufen der wichtigsten Immigrationsphasen gut zu rekonstruieren:

Im Jahr 1845 wurde in Chile ein Kolonisationsgesetz mit dem Ziel, Siedler anzuwerben, um den Süden des wirtschaftlich rückständigen Landes zu urbanisieren und zu modernisieren12, verabschiedet13. Dieser Vorgang wurde von Beginn an durch den chilenischen Staat überwacht und gefördert, sodass jede Familie ca. 37 Hektar Land erhielt und für 25 Jahre von allen Steuern und Abgaben befreit war14. Aus deutscher Sicht sprachen ebenfalls einige Motive dafür, das Land zu verlassen, da einerseits die Revolution von 1848 gescheitert war und die fortschreitende Industrialisierung andererseits zu einer wachsenden Armut der Handwerker führte15. Die ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstehenden Siedlungen befanden sich hauptsächlich in den südlichen Provinzen Chiles wie zum Beispiel in Valdivia und Osorno sowie am Llanquihue-See, während sich in den großen Städten des Landes weniger Immigranten niederließen16. Da sich diese Arbeit auf die Region des Llanquihue-Sees konzentriert, soll im Folgenden lediglich auf die deutschsprachigen Siedlungen dieser Region und deren Entwicklung eingegangen werden.

2.2 Entstehung und Entwicklung der deutschsprachigen Siedlungen am Llanquihue-See

Die ersten der insgesamt ca. 400017 Siedler ließen sich ab 185318 in dieser bisher nicht besiedelten Region nieder, die flächenmäßig größer als Osterreich ist19. Um ein „geschlossenes deutsches Siedlungsgebiet“ 20 zu vermeiden, wurde den Siedlergruppen anfangs möglichst entferntes Land zugewiesen. Dadurch trat der erhoffte wirtschaftliche Aufschwung später ein. In der geographisch vom Zentrum Chiles isolierten colonia 21 waren die deutschen Siedler auf sich gestellt, da die vom Staat versprochene Förderung und Unterstützung nur selten realisiert wurden. Man verwaltete die am Ufer entstehenden Siedlungen also selbst, woraus letztendlich nicht nur eine geographische Isolation, sondern auch eine wirtschaftliche Autarkie resultierte. Dass sich die colonia jedoch zu einem der ökonomisch rentabelsten Siedlungszentren Chiles22 entwickelte, ist nicht nur auf die Eigeninitiative der Siedler und deren Fleiß23, sondern ebenfalls auf die Freiheiten, die der chilenische Staat den Immigranten gewährte, zurückzuführen. Um die „unbedingte Loyalität“24 der deutschen Einwanderer25 für die Urbanisierung des Südens zu gewinnen, erlaubte die chilenische Regierung neben katholischen auch protestantischen26 Deutschen die Einreise. Neben dieser Religionsfreiheit durften die Siedler deutsche Schulen, Vereine und diverse Institutionen errichten27 - es entstand eine deutsche Infrastruktur, die bis heute Bestand hat. Diese Freiheiten wirkten der vom Staat gewünschten Integration zwar eindeutig entgegen, ohne sie wäre diese positive Entwicklung der colonia aber nicht möglich gewesen28. So entwickelte sich bis zur Jahrtausendwende am Llanquihue-See eine deutsche Gemeinschaft, die sich auf Grund der geographischen und gesellschaftlichen29 Isolation mit keiner Akkulturation konfrontiert sah und sich lediglich an die natürliche Umgebung anpassen musste, die der Deutschlands relativ ähnlich war30. In diesem „estado dentro del estado“31, wie Waldmann diese Gemeinschaft deutscher Siedler beschreibt, blieben die deutsche Sprache, Kultur und Traditionen erhalten32.

Der Anschluss der Llanquihue-Region an das Eisenbahnnetz33, das den Süden mit der Hauptstadt Santiago verband, stellte kurz nach der Jahrtausendwende den Beginn einer bedeutenden Veränderung der bisherigen gesellschaftlichen und ökonomischen Strukturen dar. Durch die neugewonnene Mobilität entstand eine „massive Zuwanderung [einer] spanisch sprechende[n] Bevölkerung“34, die den beachtlichen wirtschaftlichen Erfolg der deutschen Siedler zu einem „Wirtschaftsboom“ heranwachsen und ein wachsenden Wohlstand erkennen ließ35. Zu diesem Zeitpunkt „begann die „geschlossene Gesellschaft“ der deutschen Einwanderer und ihrer Nachkommen auseinanderzubrechen“36, da sie sich im Gegensatz zu vorher nun mit einer Akkulturation auseinandersetzen musste. Dass die bisher erhaltenen deutschen Lebensweisen und Traditionen nicht sofort davon beeinflusst worden sind, ist offensichtlich. Inwiefern jedoch die deutsche Sprache durch die zugewanderten Chilenen gefährdet worden ist, soll im anschließenden Kapitel beleuchtet werden.

2.3 Die deutsche Sprache am Llanquihue-See zur Zeit der deutschen Einwanderung

Da die Siedler des 19. Jahrhunderts hauptsächlich aus der unteren Mittelschicht37 und aus verschiedenen Regionen stammten, sind starke „dialektale Schwankungen“38 zwischen den einzelnen Gruppen zu vermuten. Zur Verständigung mit den „Nachbarn“ gab man diese Dialekte in der Llanquihue-Region zugunsten des Hochdeutschen39 auf; der hohe Bildungsstand der Siedler bestätigt dies40. Wie bereits erwähnt führten einige integrationshemmende Faktoren dazu, dass eine deutsche Gemeinschaft entstand, deren Eingliederung in die chilenische Gesellschaft später als in den ebenfalls von Deutschen besiedelten Städten Osorno und Valdivia stattfand41. Auch wenn zu Beginn neben den deutschen Einwanderern einige indigene Hilfskräfte am Llanquihue-See lebten42 betraf die Isolation die deutsche Sprache. Zurückzuführen ist dies auf die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen Siedlern und Arbeitern; ein regelmäßiger Sprachkontakt zwischen diesen beiden Gruppen wurde durch die andere Konfession und Tradition sowie durch den höheren Bildungsstand der Deutschen verhindert43. Burdach und Vega haben diesen Kontakt mit „de patrones a obreros“ beschrieben44.

Der Anschluss an das Eisenbahnnetz Chiles, der sich positiv auf die Wirtschaft dieser Region auswirkte, bedeutete jedoch auch einen zwingenden Sprachkontakt mit der zugewanderten spanischsprechenden chilenischen Bevölkerung. Die „Bewohner“ dieser erst „fast monolinguale[n] deutsche[n] Sprachinsel“45 (die Einheimischen dieser Region nicht mit einbezogen) mussten also die chilenische Nationalsprache erlernen. Obwohl die deutschen Institutionen die bisherige Muttersprache der Siedler weiterhin vermittelten und es mittlerweile schon die deutschsprachige Zeitung „Condor“ und einige deutsche Radiosender gab46, begannen die „sozialen Kontraste“ und die „ethnisch-kulturellen Unterschiede“47 zwischen den deutschen Siedlern und den Chilenen langsam zu verschwinden. Diese Veränderung der Umwelt und auch andere Faktoren wie zum Beispiel die Zunahme der Mischehen48 führten letztendlich zu einem spanisch dominierten Bilingualismus49 am Llanquihue-See50. Des Weiteren entstand eine durch den Einfluss der spanischen Sprache bedingte „Ausgleichsvarietät, das sogenannte „Launa-Deutsch““51, bei der man spanische Lexeme in die deutsche Sprache integrierte und sie dieser anpasste, sodass sich zahlreiche Hispanismen sowie „false friends“ ergaben52.

Eine Verdrängung der deutschen und der zunehmende Gebrauch der spanischen Sprache in dieser Region deuteten sich also schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts an. Zuerst soll das Sprachinselkonzept vorgestellt werden; darauf basierend werden die Faktoren des Assimilationsprozesses untersucht, um zu überprüfen, ob es zu einem Sprachwechsel zu Gunsten des Spanischen gekommen ist.

3 Das Sprachinselkonzept

Peter Wiesinger definiert Sprachinseln als „punktuell oder flächenhaft auftretende, relativ kleine geschlossene Sprach-und Siedlungsgemeinschaften in einem anderssprachigen, relativ größeren Gebiet.“53 Im Normalfall findet ein sprachlicher undkultureller Assimilierungsprozess der Sprachminderheit an die Mehrheitssprache bzw.

[...]


1 Mattheier definiert Sprachinseln als „[…] eine durch verhinderte oder verzögerte sprachkulturelle Assimilation entstandene Sprachgemeinschaft […].“(K. J. Mattheier: „Theorie der Sprachinsel. Voraussetzungen und Strukturierungen“, in: N. Berend/K. J. Mattheier(Hgg.): Sprachinselforschung. Frankfurt am Main u.a. 1994, S. 333-346, hier S. 334).

2 Vgl. N. Berend: Sprachinselwelten: Entwicklung und Beschreibung der deutschen Sprachinseln am Anfang des 21 . Jahrhunderts. Frankfurt am Main u.a. 2006, S.8-9.

3 Vgl., ebd., S. 8-9.

4 S. Kapitel „Das Sprachinselkonzept“

5 Vgl. K. J. Mattheier: „Theorie der Sprachinsel. Voraussetzungen und Strukturierungen“, in: N. Berend/K. J.Mattheier(Hgg.): Sprachinselforschung. Frankfurt am Main u.a. 1994, S. 333-346, hier S. 336-337.

6 Vgl. N. Berend: Sprachinselwelten: Entwicklung und Beschreibung der deutschen Sprachinseln am Anfang des 21 . Jahrhunderts. Frankfurt am Main u.a. 2006, S. 8-9.

7 Vgl. ebd., S. 8-9.

8 Als Synonym für diesen Begriff wird im Laufe der Arbeit language shift verwendet.

9 Vgl. E. K. Müller: Sprachwahl im spanisch-deutschen Sprachkontakt in Südchile. Frankfurt am Main u.a. 2000, S. 65.

10 P. Rosenberg: „Deutsche Minderheiten in Lateinamerika“, [https://archive.is/NJ5bc], S. 7.

11 Waldmann gibt insgesamt 11.000 Immigranten an, während Müller sich auf 10.000 bezieht; s. dazu P. Waldmann: „Conflicto cultural y adaptación paulatina: La evolución de las colonias de inmigrantes alemanes en el sur de Chile“, in: R. Konetzke(Hgg.): Jahrbuch für Geschichte von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Lateinamerikas. Band 25, Köln u.a. 1988, S. 333-346, hier S. 437 & E. K. Müller: Sprachwahl im spanisch- deutschen Sprachkontakt in Südchile. Frankfurt am Main u.a. 2000, Anmerkung 66, S. 73.

12 Vgl. P. Waldmann: „Conflicto cultural y adaptación paulatina: La evolución de las colonias de inmigrantes alemanes en el sur de Chile“, in R. Konetzke(Hgg.): Jahrbuch für Geschichte von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Lateinamerikas. Band 25, Köln u.a. 1988, S. 333-346, hier S. 438.

13 Vgl. E. K. Müller: Sprachwahl im spanisch-deutschen Sprachkontakt in Südchile. Frankfurt am Main u.a. 2000, S. 70-71.

14 Vgl. ebd., S. 71.

15 Vgl. ebd., S. 65-66 & P. Rosenberg: „Deutsche Minderheiten in Lateinamerika“, [https://archive.is/NJ5bc], S. 7-8.

16 Vgl. J. Born/S. Dickgießer: Deutschsprachige Minderheiten. Ein Überblick über den Stand der Forschung für 2 7 Länder. Mannheim 1989, S. 67-68.

17 E. K. Müller: Sprachwahl im spanisch-deutschen Sprachkontakt in Südchile. Frankfurt am Main u.a. 2000, S. 73.

18 P. Rosenberg: „Deutsche Minderheiten in Lateinamerika“, [https://archive.is/NJ5bc], S. 7.

19 Vgl. J. Born/S. Dickgießer: Deutschsprachige Minderheiten. Ein Überblick über den Stand der Forschung für 2 7 Länder. Mannheim 1989, S. 67-68.

20 E. K. Müller: Sprachwahl im spanisch-deutschen Sprachkontakt in Südchile. Frankfurt am Main u.a. 2000, S. 84.

21 Ebd., S. 84.

22 „[…] daß [sic!] 1917 ungefähr 38,5% der gesamten landwirtschaftlichen Fläche der Provinz im Besitz von Deutschstämmigen war.“ (s. ebd., S. 88).

23 Innerhalb von nur 2 Generationen haben die deutschen Siedler den Urwald in fruchtbares Ackerland umgewandelt (vgl. ebd., S. 87).

24 P. Rosenberg: „Deutsche Minderheiten in Lateinamerika“, [https://archive.is/NJ5bc], S. 7.

25 Vgl. dazu das Zitat von Karl Anwandter (P. Rosenberg: „Deutsche Minderheiten in Lateinamerika“, [https://archive.is/NJ5bc], S. 7).

26 Die Konfession spielt bei der Sprachwahl im katholischen Chile eine wichtige Rolle (s. Kapitel „Überprüfung des Sprachinselkonzeptes: Spracherhalt oder Sprachwechsel“).

27 Vgl. J. Born/S. Dickgießer: Deutschsprachige Minderheiten. Ein Überblick über den Stand der Forschung für 2 7 Länder. Mannheim 1989, S. 69.

28 Vgl. E. K. Müller: Sprachwahl im spanisch-deutschen Sprachkontakt in Südchile. Frankfurt am Main u.a. 2000, S. 86.

29 Bis auf wenige Iberochilenen waren die deutschen Siedler unter sich (vgl. ebd., S. 89).

30 Vgl. ebd., S. 89.

31 P. Waldmann: „Conflicto cultural y adaptación paulatina: La evolución de las colonias de inmigrantes alemanes en el sur de Chile“, in R. Konetzke(Hgg.): Jahrbuch für Geschichte von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft Lateinamerikas. Band 25, Köln u.a. 1988, S. 437-453, hier S. 441.

32 Vgl. E. K. Müller: Sprachwahl im spanisch-deutschen Sprachkontakt in Südchile. Frankfurt am Main u.a. 2000, S. 87.

33 „1909-1912: Fertigstellung der Eisenbahnlinie zwischen Santiago und Puerto Montt“ (s. ebd., S. 91).

34 P. Rosenberg: „Deutsche Minderheiten in Lateinamerika“, [https://archive.is/NJ5bc], S. 8.

35 Vgl. ebd., S. 8.

36 E. K. Müller: Sprachwahl im spanisch-deutschen Sprachkontakt in Südchile. Frankfurt am Main u.a. 2000, S. 90.

37 Vgl. J. Born/S. Dickgießer: Deutschsprachige Minderheiten. Ein Überblick über den Stand der Forschung für 2 7 Länder. Mannheim 1989, S. 68.

38 E. K. Müller: Sprachwahl im spanisch-deutschen Sprachkontakt in Südchile. Frankfurt am Main u.a. 2000, S. 85.

39 Während Müller von Hochdeutsch ausgeht, spricht Rosenberg von einer ab 1864 verwendeten „relativ hochdeutschnahe[n] Varietät“. Über die Zweisprachigkeit in dieser Region zu dieser Zeit ist die Forschung sich derzeit nicht einig (vgl. dazu E. K. Müller: Sprachwahl im spanisch-deutschen Sprachkontakt in Südchile. Frankfurt am Main u.a. 2000, S. 85 & P. Rosenberg: „Deutsche Minderheiten in Lateinamerika“, [https://archive.is/NJ5bc], S. 8).

40 Vgl. E. K. Müller: Sprachwahl im spanisch-deutschen Sprachkontakt in Südchile. Frankfurt am Main u.a. 2000, S. 85 & Anmerkung 75 auf S. 89.

41 Vgl. ebd., S. 87.

42 Vgl. ebd., S. 89.

43 Vgl. P. Rosenberg: „Deutsche Minderheiten in Lateinamerika“, [https://archive.is/NJ5bc], S. 8.

44 Zitiert nach: A. M. Burdach/O. Vega: Uso actual del alemán en situación de coexistencia con el espa ñ o l en tres grupos generacionales en el Sur de Chile. Santiago de Chile (unveröff. Ms.), S. 17.

45 Zitiert nach: E. K. Reiter: Die Deutschen in Chile. Mainz. (unveröff. Ms.), S. 98.

46 Vgl. U. Ziebur: „Die soziolinguistische Situation von Chilenen deutscher Abstammung“, in: Linguistik online. 7/3 2000, s.p. [http://www.linguistik-online.de/3_00/ziebur.html], S. 4.

47 P.Rosenberg: „Deutsche Minderheiten in Lateinamerika“, [https://archive.is/NJ5bc], S. 8.

48 Die Nachkommen dieser Mischehen werden im Laufe dieser Arbeit als Deutschchilenen oder als Deutsche chilenischer Abstammung bezeichnet.

49 Definition von Bilingualismus s. H. Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. Stuttgart 32002, Artikel: Bilingualismus.

50 Vgl. P. Rosenberg: „Deutsche Minderheiten in Lateinamerika“, [https://archive.is/NJ5bc], S. 8.

51 Ebd., S. 8.

52 Vgl. dazu U. Ziebur: „Die soziolinguistische Situation von Chilenen deutscher Abstammung“, in: Linguistik online. 7/3 2000, s.p. [http://www.linguistik-online.de/3_00/ziebur.html], S. 6 & P. Rosenberg: „Deutsche Minderheiten in Lateinamerika“, [https://archive.is/NJ5bc], S. 8.

53 53P.Wiesinger: „Deutsche Sprachinseln“, in: H. P. Althaus(Hgg.): Lexikon der Germanistischen Linguistik.Tübingen 21980, S. 491-500, hier S. 491.

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Details

Titel
Die Überprüfung des Sprachinselkonzeptes. Die deutsche Sprache am Llanquihue-See
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Romanisches Seminar)
Veranstaltung
Einführung in die Spanische Sprachwissenschaft II
Note
2,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
19
Katalognummer
V459923
ISBN (eBook)
9783668909380
ISBN (Buch)
9783668909397
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachinsel, deutsche Sprache in Chile, deutsche Sprache, spanische Sprache, Spracherhalt
Arbeit zitieren
Philipp Scheerer (Autor), 2015, Die Überprüfung des Sprachinselkonzeptes. Die deutsche Sprache am Llanquihue-See, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/459923

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