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Aggressionsdiagnostik bei Kindern und Jugendlichen mit der Achenbach-Skala

Titre: Aggressionsdiagnostik bei Kindern und Jugendlichen mit der Achenbach-Skala

Dossier / Travail , 2016 , 12 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Jens Burmeister (Auteur)

Psychologie - Diagnostiques
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Ausarbeitung bietet einen testdiagnostischen Zugang zu kindlicher und jugendlicher Aggression. Dabei wird zunächst das Phänomen der Aggression kategoriell erfasst. Durch die Auflistung von Stichprobenprävalenzen erfolgt ein geschlechterdifferenzierter Überblick über die Verteilungshäufigkeiten in absoluten Zahlenwerten.

Durch die Reduktion auf eine hoch- bis halbstrukturierte, indirekte Erhebungsform verhaltensorientierter Diagnostik mittels der Achenbachskala kann ein für die Hausarbeit passender Umfang gewährleistet werden. Die verhaltensbezogene Diagnostik mit praktischem Anwendungsbezug für sonderpädagogische Förderungsprozesse bietet durch ihren hohen Normierungsgrad eine zuverlässige Erhebungsmethode zur Erfassung von aggressivem Verhalten im Kindes- und Jugendalter im sonderpädagogischen Kontext. Die Vorteile und Nachteile eines verhaltensbezogenen Zugangs mit hohem Normierungsgrad werden nach einer detaillierten Testbeschreibung evaluiert.

Als Abschluss wird ein kritischer Blick auf die Komplexitätsreduktion eines verhaltensdiagnostischen Zuganges geworfen, sowie weitere Verfahren zur umfassenden diagnostischen Erfassung der Ausprägung von Aggressionsverhalten genannt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

I. Verhaltensstörung, Stichprobenprävalenz

II. Methoden zur Erfassung aggressiven Verhaltens

III. Zugang, Erfassungsbreite und Strukturiertheit

IV. Strukturierungsgrade

V. Verhaltensdiagnostische Diagnostik als indirekte Erhebungsform

VI. Achenbach-Skala - Child Behavior Checklist (CBCL 4-18)

VII. Achenbach-Skala - Teacher’s Report Form (6-18)

VIII. Achenbach-Skala - Youth Self-Report (11-18)

IX. Vor und Nachteile der Achenbachskalen (CBCL 4-19; TRF 6-18; YSR 11-18)

X. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht testdiagnostische Ansätze zur Erfassung von Aggressionsausprägungen bei Kindern und Jugendlichen. Das primäre Ziel ist es, die Eignung der Achenbach-Skalen als verhaltensdiagnostisches Instrument für sonderpädagogische Förderungsprozesse zu evaluieren, wobei insbesondere der Grad der Strukturierung und die Validität der Erfassung im Vordergrund stehen.

  • Testdiagnostische Erfassung von aggressivem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen.
  • Differenzierung zwischen direkten und indirekten Erhebungsverfahren.
  • Anwendung und methodische Einordnung der Achenbach-Skalen (CBCL, TRF, YSR).
  • Kritische Analyse der Strukturierungsgrade und Normbasierung in der Verhaltensdiagnostik.
  • Eignung der Verfahren für sonderpädagogische Förderungsprozesse.

Auszug aus dem Buch

VI. Achenbach-Skala - Child Behavior Checklist (CBCL 4-18)

Anhand der Achenbach-Skala kann eine weitverbreitete Symptomliste aufgelistet werden. Mit der Child Behavior Checklist (CBCL) können anhand der selegierten Testitems des Elternfragebogens drei Kompetenzbereiche kindlichen Verhaltens mittels einem indirekten Erhebungsverfahren genauer untersucht werden. Die Untersuchung der kindlichen Aktivitätsmuster bezieht den Kontakt zu weiteren Sozialpersonen mit ein. Item V beinhaltet die Erfassung kindlicher Aktivität mit Freunden außerhalb der schulischen Einrichtung. Die verbrachte Zeit mit Geschwistern außerschulisch bleibt bei der Erfassung unberücksichtigt.

Die Erfassung des Sozialverhaltens mittels Item VI erfolgt neben einer Peernormierung (Kontakt zu Gleichaltrigen) auf die Kontaktgestaltung des Kindes zu seinen Geschwistern und letztlich zu seinen Eltern. Eine relevante Erfassungsgröße indiziert die zeitliche Erfassung allein verbrachter Arbeits- und Spielzeit. Die intervallskalierten Bezugsgrößen optional erfassbarer Antwortkategorien (worse, average, better) generieren eine interindividuelle Vergleichbarkeit zur gängigen Altersnorm und geben mittels ihrer qualitativen Auswertung einen Hinweis für eine potentielle Abweichung.

Als dritter zu untersuchender Kompetenzbereich werden über Item VII die schulischen Leistungswerte in relevanten Schulfächern wie Mathematik, Sprache, Geschichte und den Naturwissenschaften untersucht. Hierbei erfolgt die Einschätzung mittels einer kategoriellen Quantifizierung in intervallskalierten Quartilen (failing, below average, average, above average). Die weiteren acht Problembereiche (sozialer Rückzug, körperliche Beschwerden, ängstliches / depressives Verhalten, dissoziales Verhalten, aggressives Verhalten, soziale Probleme, schizoides / zwanghaftes Verhalten und Aufmerksamkeitsprobleme) werden über einen zu berechnenden Gesamttestcore ermittelt, wobei als Itemscore maximal zwei Punktwerte für zutreffendes und häufig auftretendes Verhalten vergeben werden. Bei unzutreffend erfolgt keine Punktevergabe (Itemscore=0), sofern gewusst; bei teilweise zutreffend die Vergabe eines Itemscores.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorbemerkung: Einleitende Darstellung des Vorhabens, den Fokus auf die Achenbach-Skalen zur Aggressionsdiagnostik im sonderpädagogischen Kontext zu legen.

I. Verhaltensstörung, Stichprobenprävalenz: Theoretische Klassifikation von Verhaltensstörungen und Darstellung empirischer Daten zur Häufigkeitsverteilung bei Kindern und Jugendlichen.

II. Methoden zur Erfassung aggressiven Verhaltens: Überblick über die Systematik und die Notwendigkeit multimethodaler Diagnoseverfahren bei Aggressionsproblematiken.

III. Zugang, Erfassungsbreite und Strukturiertheit: Definition und Differenzierung diagnostischer Testkriterien wie Zugangswege und Grad der Strukturierung.

IV. Strukturierungsgrade: Erläuterung der Unterschiede zwischen unstrukturierten und hochstrukturierten Verfahren sowie deren Einfluss auf die Testgütekriterien.

V. Verhaltensdiagnostische Diagnostik als indirekte Erhebungsform: Untersuchung der Anwendung von Exploration und Testdiagnostik im klinischen und subklinischen Bereich.

VI. Achenbach-Skala - Child Behavior Checklist (CBCL 4-18): Detaillierte Beschreibung der CBCL als Elternfragebogen zur Erfassung von Kompetenzbereichen und Verhaltensproblemen.

VII. Achenbach-Skala - Teacher’s Report Form (6-18): Vorstellung des Lehrerfragebogens zur Erfassung normativer Symptombilder im schulischen Kontext.

VIII. Achenbach-Skala - Youth Self-Report (11-18): Beschreibung des Selbstberichts für Jugendliche zur Erfassung von Symptombildern und Problemen.

IX. Vor und Nachteile der Achenbachskalen (CBCL 4-19; TRF 6-18; YSR 11-18): Kritische Würdigung der Vorteile und Limitationen der multiperspektivischen Achenbach-Skalen.

X. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Nützlichkeit verhaltensdiagnostischer Zugänge bei gleichzeitigem Hinweis auf die ergänzungsbedürftige qualitative Diagnostik.

Schlüsselwörter

Verhaltensdiagnostik, Aggressionsverhalten, Achenbach-Skala, CBCL, TRF, YSR, sonderpädagogische Förderung, Testdiagnostik, Symptombilder, Strukturierungsgrad, Verhaltensstörung, Intervallskalierung, Multiperspektivität, Normierung, Erhebungsverfahren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der testdiagnostischen Erfassung von aggressivem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen mittels standardisierter, verhaltensbasierter Instrumente.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Systematik der Verhaltensdiagnostik, die Differenzierung von Erhebungsformen und die detaillierte Vorstellung der Achenbach-Skalen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Evaluation der Achenbach-Skalen (CBCL, TRF, YSR) hinsichtlich ihrer Eignung zur normbasierten und reliable Erfassung von Aggressionsverhalten im sonderpädagogischen Kontext.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit diagnostischen Verfahren, deren Gütekriterien und eine vergleichende Analyse der Achenbach-Instrumente auf Basis vorliegender Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Diagnostik, Strukturierungsgrade und die spezifischen Merkmale der drei Achenbach-Fragebögen für Eltern, Lehrer und Jugendliche analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Verhaltensdiagnostik, Aggressionsdiagnostik, Achenbach-Skala, Normierung und sonderpädagogische Förderung gekennzeichnet.

Warum ist die Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Erhebungsverfahren wichtig?

Die Unterscheidung ist für die pädagogische Praxis entscheidend, da indirekte Verfahren (wie Fragebögen) zeitversetzt und durch Dritte erfolgen, während direkte Verfahren die Situation unmittelbar erfassen.

Was ist laut der Arbeit eine wesentliche Limitation der Achenbach-Skalen?

Eine zentrale Einschränkung liegt darin, dass diese hochstrukturierten Screeninginstrumente die innere Konflikthaftigkeit von Kindern nicht erfassen und im subklinischen Bereich nicht immer ausreichend sensitiv sind.

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Résumé des informations

Titre
Aggressionsdiagnostik bei Kindern und Jugendlichen mit der Achenbach-Skala
Université
Humboldt-University of Berlin  (Verhaltensgestörtenpädagogik)
Cours
Verhaltensstörung und Kriminalität
Note
1,7
Auteur
Jens Burmeister (Auteur)
Année de publication
2016
Pages
12
N° de catalogue
V461236
ISBN (ebook)
9783668891487
ISBN (Livre)
9783668891494
Langue
allemand
mots-clé
aggressionsdiagnostik kindern jugendlichen achenbach-skala
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jens Burmeister (Auteur), 2016, Aggressionsdiagnostik bei Kindern und Jugendlichen mit der Achenbach-Skala, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/461236
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Extrait de  12  pages
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