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Der Alltagsbezug im Unterrichtseinstieg. Welchen Einfluss hat er auf die Motivation im Physikunterricht?

Titel: Der Alltagsbezug im Unterrichtseinstieg. Welchen Einfluss hat er auf die Motivation im Physikunterricht?

Studienarbeit , 2018 , 44 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Bachelor of Arts Christoph Schrank (Autor:in)

Pädagogik - Unterrichtsvorbereitung allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird, basieren auf empirischen Erkenntnissen aus einem Praxissemester an einem Gymnasium, der Einfluss von alltagsbezogenen Unterrichtseinstiegen auf die Motivation im Physikunterricht untersucht. Das Schulfach Physik ist oftmals negativ konnotiert, da die Inhalte als schwierig und abstrakt wahrgenommen werden. Dabei lassen sich mit Physik Phänomene des alltäglichen Lebens erklären, somit ist sie eine anwendbare Wissenschaft, die dabei hilft, Grundlagen und Ursachen von eben diesen Phänomenen nachzuvollziehen und zu einem tieferen Verständnis zu gelangen.

Ein Unterrichtseinstieg kann entweder für die Stundeneröffnung oder für den Einstieg in ein neues Unterrichtsthema stehen. Für die Stundeneröffnung sind besonders Rituale von Bedeutung, die die SuS (Schülerinnen und Schüler) auf die bevorstehende Schulstunde vorbereiten und signalisieren, dass der Unterricht beginnt. Des Weiteren sollen die Rituale den SuS dabei helfen, im Thema und Fach anzukommen. Der Einstieg in ein neues Unterrichtsthema ist ein thematischer Einstieg, der im besten Fall Neugier und Interesse am Thema wecken soll. Außerdem ist es die Aufgabe des Unterrichtseinstiegs, die SuS über die kommende Schulstunde zu informieren, einen roten Faden darzulegen und Vorkenntnisse und Erfahrungen zum Gegenstand der Schulstunde in Erinnerung zu rufen.

Dabei ist es wichtig, die SuS in den Unterrichtseinstieg miteinzubeziehen und ihre Neugier und Kreativität mit Anregungen zu wecken. Das kann zum Beispiel durch Inszenierungen des/der Lehrers/Lehrerin von Situation, Experimente oder auch den Besuch von Experten im Klassenzimmer geschehen. Idealerweise muss der/die LehrerIn dann vor allem die Moderation des Lernprozesses übernehmen, da sich die SuS den Einstieg selbst erarbeiten. Der Unterrichtseinstieg hat eine fundamentale Bedeutung für das Gelingen einer Unterrichtstunde, da bereits am Anfang der Grundstein für die Motivation der SuS gelegt wird. Sollten SuS die Lust bereits am Anfang einer Schulstunde bzw. einer neuen Lerneinheit verlieren, ist es schwierig ihr Interesse wieder zu entfachen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Unterrichtseinstiege

2.2 Alltagsbezug im Physikunterricht

2.3 Motivation

2.3.1 Intrinsische Motivation

2.3.2 Extrinsische Motivation

2.4 Selbstkonzept

3. Aktueller Forschungsstand

4. Forschungsfrage

5. Untersuchungsdesign

5.1 Teilnehmende Beobachtung

5.2 Fragebogen

5.3 Faktorenanalyse

6. Zeitplan

7. Datenerhebung und Auswertung

7.1 Physikstunden mit alltagsbezogenem Unterrichtseinstieg

7.2 Physikstunden ohne alltagsbezogenen Unterrichtseinstieg

7.3 Auswertung des Fragebogens

8. Ergebnisdarstellung und Reflexion

8.1 Experimentalgruppe

8.2 Kontrollgruppe

8.3 Reflexion der Ergebnisse

9. Fazit

10. Bullet Points

11. Anhang

Anhang A

Anhang B

Anhang F

Anhang G

Anhang H

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Einfluss von alltagsbezogenen Unterrichtseinstiegen auf die Motivation von Schülerinnen und Schülern im Physikunterricht an einem Gymnasium, um das oft als abstrakt wahrgenommene Fach durch sinnstiftende Kontexte greifbarer zu machen.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen von Motivation und Alltagsbezug im Physikunterricht.
  • Einsatz teilnehmender Beobachtung und standardisierter Fragebögen zur empirischen Datenerhebung.
  • Vergleich von Experimentalgruppen (mit Alltagsbezug) und Kontrollgruppen (ohne Alltagsbezug).
  • Reflexion der pädagogischen Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung im schulischen Alltag.

Auszug aus dem Buch

2.2 Alltagsbezug im Physikunterricht

Alltagsbezug beschreibt, dass sich eine Sache, Erscheinung oder ein Konstrukt in gewöhnlichen und selbst erlebbaren Erfahrungen widerspiegelt. In diesem Abschnitt möchte ich darauf eingehen, wie Alltagsbezug im Physikunterricht als Mittel eingesetzt werden kann um authentische Aufgaben in einem sinnvollen Kontext zu liefern, die die SuS ansprechen und interessieren.

Jeder Lernprozess sollte motiviert und die SuS in einen Zustand der Lernbereitschaft versetzt werden. Dafür eignet sich besonders, wenn die SuS mit ihnen aus dem Alltag bekannten Sachverhalten konfrontiert werden. (Bleichroth 1999: 233) Im Physikunterricht gibt es das Problem, dass Phänomene häufig nicht oder nur schlecht wahrnehmbar sind, da mit modernen Geräten zwar genau gemessen werden kann, die Ergebnisse jedoch von einem Computer verdeckt und Versuche schnell als sogenannte Black-Box-Versuche wahrgenommen werden.

Darunter versteht man Experimente, die von SuS nicht durchschaut bzw. nachvollzogen werden können, weil sie nicht in einer transparenten Weise ausgeführt und erklärt werden und daher unverständlich bleiben. Dabei ist es eine notwendige Bedingung für allgemeinbildende Ziele, dass sich sowohl SuS als auch LehrerInnen mit „Dingen der Realität“ (Kircher 2000: 64) beschäftigen. Einführende Beispiele sollten demnach aus der Lebens- und Erfahrungswelt der SuS stammen, um diese zu motivieren und auch das Verständnis zu fördern. (ebd.: 64)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der persönlichen Motivation des Autors, den Alltagsbezug im Physikunterricht zu untersuchen, um das Fach für Schülerinnen und Schüler sinnstiftender zu gestalten.

2. Theoretische Grundlagen: Definition zentraler Begriffe wie Unterrichtseinstiege, Alltagsbezug, intrinsische/extrinsische Motivation sowie das schulische Selbstkonzept.

3. Aktueller Forschungsstand: Erläuterung der didaktischen Relevanz von lebensnahem Unterricht und der bisherigen Forschungslücke hinsichtlich alltagsbezogener Unterrichtseinstiege.

4. Forschungsfrage: Formulierung der zentralen Frage, inwieweit alltagsbezogene Einstiege die Motivation im Physikunterricht steigern können.

5. Untersuchungsdesign: Detaillierte Beschreibung der methodischen Vorgehensweise mittels teilnehmender Beobachtung und Fragebögen in zwei Klassen der Mittelstufe.

6. Zeitplan: Übersicht über den zeitlichen Ablauf des Praxissemesters von der Vorbereitung bis zur Auswertung.

7. Datenerhebung und Auswertung: Darstellung der konkreten didaktischen Umsetzung des Studienprojekts und der methodischen Durchführung in den jeweiligen Unterrichtsstunden.

8. Ergebnisdarstellung und Reflexion: Präsentation der erhobenen Daten aus den Fragebögen und kritische Analyse der Ergebnisse im Kontext des Schulalltags.

9. Fazit: Zusammenfassende Bewertung des Studienprojekts, der Schwierigkeiten bei der quantitativen Messung von Motivation und neue Hypothesen für weiterführende Ansätze.

Schlüsselwörter

Alltagsbezug, Physikunterricht, Motivation, Unterrichtseinstieg, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Selbstkonzept, Faktorenanalyse, teilnehmende Beobachtung, Schülermotivation, Didaktik, Mittelstufe, Forschungsdesign, Realitätsbezug.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, welchen Einfluss die Integration von Alltagsbezügen in den Einstieg von Physikstunden auf die Motivation der Schülerinnen und Schüler hat.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Themengebiete Motivationstheorien, die Rolle des Selbstkonzepts, die didaktische Gestaltung von Unterrichtseinstiegen und die Einbindung von lebensnahen Kontexten im Physikunterricht.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das primäre Ziel ist es, zu prüfen, ob alltagsbezogene Unterrichtseinstiege dazu beitragen können, das Interesse und die Motivation der Lernenden im Fach Physik nachhaltig zu steigern.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es wird ein qualitativ-quantitativer Forschungsansatz verfolgt, bestehend aus der teilnehmenden Beobachtung durch den Autor sowie einer Fragebogenerhebung (Pre- und Posttest) zur Auswertung latenter Variablen.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Planung und Durchführung einer Unterrichtsreihe zum Thema Kräfteaddition, bei der in zwei Gruppen (Experiment- und Kontrollgruppe) unterschiedliche Einstiegsszenarien erprobt und ausgewertet werden.

Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind hierbei der Alltagsbezug, die Motivation, das schulische Selbstkonzept sowie die Faktorenanalyse als statistisches Instrument zur Auswertung der Fragebogendaten.

Welche Rolle spielten die "Hunde-Metaphern" im Unterricht?

Die Hunde-Metapher diente als Versuch einer Alltagsanalogie für die Kräfteaddition, stieß jedoch in der Anwendung auf Schwierigkeiten, da nicht alle Schülerinnen und Schüler mit der konkreten Situation vertraut waren.

Warum konnte die erste Arbeitshypothese nicht quantitativ bestätigt werden?

Die Hypothese konnte nicht bestätigt werden, da sich in der Erhebung zeigte, dass die Schülerinnen und Schüler dem Unterricht nur wenig Alltagsbezug zuschrieben und auch äußere Faktoren, wie Unterrichtsausfälle, die Messdaten negativ beeinflussten.

Ende der Leseprobe aus 44 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Alltagsbezug im Unterrichtseinstieg. Welchen Einfluss hat er auf die Motivation im Physikunterricht?
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,3
Autor
Bachelor of Arts Christoph Schrank (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
44
Katalognummer
V462682
ISBN (eBook)
9783668922037
ISBN (Buch)
9783668922044
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Studienprojekt Physik Lehramt Praxisprojekt Praxissemester Alltag Alltagsbezug Einstieg Unterricht Unterrichtseinstieg Schule Motivation Fragebogen Auswertung Experimentalgruppe Kontrollgruppe
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Christoph Schrank (Autor:in), 2018, Der Alltagsbezug im Unterrichtseinstieg. Welchen Einfluss hat er auf die Motivation im Physikunterricht?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/462682
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Leseprobe aus  44  Seiten
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