Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Was brauchen Angehörige von dementiell erkrankten Menschen in der Städteregion Aachen?

Titel: Was brauchen Angehörige von dementiell erkrankten Menschen in der Städteregion Aachen?

Hausarbeit , 2016 , 31 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Nadine-Dominique van der Meulen (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wir werden weniger, älter, bunter und dementer. Doch wie geht es den Angehörigen damit?
‚Alzheimer wird aufgrund des demographischen Wandels zu einer der größten gesellschaftlichen Herausforderungen“ (Prof. Dr. Stefan Willich, Berliner Charité).
Mit der vorliegenden Hausarbeit möchte ich nichts Geringeres als einen Beitrag zum Forschungsschwerpunkt „Bildung und Integration“ in der Form leisten, Menschen zu Wort kommen zu lassen, die Angehörige von demenziell erkrankten Menschen sind und damit Expert*innen ihrer eigenen Situation.

Die vorliegende Hausarbeit ist wie folgt aufgebaut: In Kapitel 2 wird zunächst der theoretische Bezugsrahmen dargestellt, welcher erst eine Definition von Demenz nach dem ICD-10 darstellt und darauf aufbauend die Methodik der Studie sowie das Forschungsdesign aufzeigt, um in Kapitel 3 abschließend erste Antworten der Angehörigen von dementiell erkrankten Menschen in der Städteregion Aachen anhand einer Fokusgruppe darstellen zu können, denn im Fokus der Forschung sollen die Angehörigen von demenziell erkrankten Menschen stehen. Sie sollen als Betroffene zu Wort kommen, um sagen zu können, was gut läuft, was falsch läuft und was sich ändern muss, wie die Situation der Angehörigen selber ist, um daraus dann ein Manual mit Handlungsleitlinien für die Angehörigenarbeit erstellen zu können im Rahmen der Betreuung und Pflege sowohl des demenziell erkrankten Menschen als auch seiner Angehörigen in Bezug auf Unterstützung ihrer selbst. Letztlich sollen dann am Ende einige Punkte kritisch veranschaulicht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Bezugsrahmen

2.1 Definition Demenzerkrankung

2.2 Demenzerkrankung in der Städteregion Aachen

2.3 Methodik

2.4 Forschungsdesign

3 Handlungsbedarf der Sozialen Arbeit

3.1 Angehörige kommen zu Wort

3.2 Kritik

3.3 Definition Case-Management

3.4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Lebenssituation von Angehörigen demenziell erkrankter Menschen in der Städteregion Aachen, um Bedarfe zu identifizieren und die professionelle Unterstützung durch die Soziale Arbeit zu verbessern. Im Fokus steht dabei die Etablierung eines Handlungsmanuals, das auf den tatsächlichen Erfahrungen und Bedürfnissen betroffener pflegender Angehöriger basiert.

  • Analyse der Versorgungssituation von Demenzkranken und deren Angehörigen in Aachen
  • Erfassung von Barrieren bei der Inanspruchnahme von Unterstützungsangeboten
  • Untersuchung der Rolle des Case-Managements in der Angehörigenarbeit
  • Kritische Reflexion der aktuellen sozialarbeiterischen Praxis
  • Identifikation von Handlungsbedarfen für eine verbesserte Unterstützung

Auszug aus dem Buch

3.1 Angehörige kommen zu Wort

Dargestellt werden nachfolgend nun anhand eigener Grafiken die Antworten der Angehörigen zu den gebildeten Kategorien „Gesamtgesundheitswesen“, „einzelne Personen“ und „Einzelaspekte für die Wissenschaft und Profession Sozialer Arbeit“ unter den Fragestellungen: Was muss passieren? / Was läuft falsch?

Was muss passieren? / Was läuft falsch?

Gesamtgesundheitswesen: Einige Hausärzte: Es gibt keine Demenz, nur Geldmacherei. Medikamente nur, wenn absolut notwendig. Angebote für junge Erkrankte schaffen (30 – 50 Jahre). Netzwerke schaffen. Mitteilungspflicht muss eingehalten werden. Mehr Aufklärung in der Sache. Pflegedienst noch nicht für alle möglich. Stelle, die erläutert, was wo wie beantragt werden kann. Entlastung durch Arbeitsstelle muss gegeben sein. Entlastung durch Arbeit & Pflege muss durch die Politik anders geregelt werden, um Langzeitfolgen für Angehörige zu verhindern. Tagespflege für junge Erkrankte fehlt gänzlich. Einfühlungsvermögen des Medizinisches Dienstes muss vorhanden sein. Informationspflicht der Krankenkassen nicht gewährleistet. Anträge: Zeitaufwendig, kompliziert, man ist viel unterwegs, um Hilfe zu finden, obwohl man diese Zeit nicht hat.

Es gibt keine Hilfe zur Antragstellung. Pflegeberatung unterversorgt. Fehlende Fachberater*innen. Keine passenden Angebote. Akute, dauerhafte psychologische Beratung für Angehörige und psychologische Begleitung für Kinder. Feste Sachbearbeiter notwendig. Termine bei Fachärzten müssen akut möglich werden. Versorgung mit Material für die erkrankte Person darf nicht an bestimmte Menge gebunden sein! „50 Ausscheidungen pro Monat. Wenn se drüber sind, ham se Pech gehabt!“ Dienstmitarbeiter*innen dürfen nicht andauernd wechseln. Im Krankenhaus sind Stationen nicht geschlossen: Gefährlich bei Weglauftendenzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die demografische Herausforderung der Demenzerkrankung dar und definiert das Ziel, Angehörige als Experten ihrer eigenen Situation zu Wort kommen zu lassen.

2 Theoretischer Bezugsrahmen: Hier werden Definitionen von Demenz, der lokale Kontext der Städteregion Aachen sowie das methodische Forschungsdesign zur Datenerhebung erläutert.

3 Handlungsbedarf der Sozialen Arbeit: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Fokusgruppeninterviews, übt Kritik am bestehenden System und diskutiert die Rolle des Case-Managements als notwendige Unterstützungsform.

Schlüsselwörter

Demenzerkrankung, Soziale Arbeit, Angehörige, Städteregion Aachen, Case-Management, Pflegeberatung, Versorgungsforschung, Bildung und Integration, niedrigschwellige Angebote, Fokusgruppe, Angehörigenarbeit, Systemmanagement, Versorgungsstrukturen, Lebensqualität, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Lebenssituation von pflegenden Angehörigen dementiell erkrankter Menschen in der Städteregion Aachen und sucht nach Wegen, diese durch professionelle Soziale Arbeit besser zu unterstützen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Versorgungsstrukturen, die Inanspruchnahme von Hilfen, Barrieren im Alltag der Angehörigen sowie die Rolle des Case-Managements.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Bedürfnisse der Angehörigen zu erfassen, um ein Manual mit Handlungsleitlinien für die Angehörigenarbeit zu entwickeln und politische sowie professionelle Defizite aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt einen qualitativen Ansatz, primär durch die Durchführung von Fokusgruppeninterviews mit Angehörigen, Anbietern und Schlüsselpersonen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ergebnisse der Fokusgruppen, stellt diese in den Kontext der Sozialen Arbeit, übt Kritik am bestehenden Gesundheitswesen und definiert Case-Management als notwendiges Instrument.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Demenz, Soziale Arbeit, Angehörigenarbeit, Case-Management, Versorgungsforschung und Städteregion Aachen.

Welche Kritik übt die Autorin am medizinischen Dienst im Kontext der Pflege?

Die Autorin bemängelt unter anderem das fehlende Einfühlungsvermögen des Medizinischen Dienstes sowie die starre Bindung der Materialversorgung an unzureichende Mengenbegrenzungen.

Warum betont die Autorin die Notwendigkeit von Angeboten für junge Erkrankte?

Sie weist darauf hin, dass die aktuelle Versorgungslandschaft oft nicht auf Menschen im Alter von 30 bis 50 Jahren ausgerichtet ist und hier eine Versorgungslücke klafft.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Was brauchen Angehörige von dementiell erkrankten Menschen in der Städteregion Aachen?
Hochschule
Katholische Hochschule NRW; ehem. Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen
Veranstaltung
“Konzepte und Methoden der Geragogik, der Gerontologie und der Gerontopsychiatrie” (Modul 6, Master Bildung und Integration)
Note
2,7
Autor
Nadine-Dominique van der Meulen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
31
Katalognummer
V463681
ISBN (eBook)
9783668928992
ISBN (Buch)
9783668929005
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Modul 6 Master Soziale Arbeit Bildung und Integration
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nadine-Dominique van der Meulen (Autor:in), 2016, Was brauchen Angehörige von dementiell erkrankten Menschen in der Städteregion Aachen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/463681
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  31  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum