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Regulation als Staatsform im kapitalistischen Akkumulationsregime

Title: Regulation als Staatsform im kapitalistischen Akkumulationsregime

Term Paper , 2004 , 25 Pages , Grade: Eins

Autor:in: J. Krista (Author), Ardita Shilova (Author)

Politics - Topic: Globalization, Political Economics
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Summary Excerpt Details

Das Thema „Regulation als Staatsform im kapitalistischen Akkumulationsregime“ ist ein sehr komplexes Thema. Die Komplexität dieses Themas macht die Vieldeutigkeit des Begriffs „Regulation“ und „Akkumulation“, welche von Zeitabschnitt zu Zeitabschnitt sich unterschiedlich positioniert und entwickelt haben. Der Begriff „Regulation“, die aus der französischen Regulationsschule abstammt, wird uns in dieser Hausarbeit, als Fachbegriff für die Variante der neueren politischen Ökonomie, begleiten. Die Aufgabe dieser Regulationsschule war die Konzentration von Beschreibung und Erklärung, verlaufenden Politik Ökonomie Beziehungen.
Als grundlegende Fragestellung des Begriffs Regulation, sind der Kapitalismus und deren Grundstruktur zu bezeichnen, was es in dieser Hausarbeit vorkommt. Weiter in dieser Hausarbeit werden fünf Formen der Theorie der Regulation vorkommen. Diese sollen uns ermöglichen, mit den Entwicklungsmodellen und Entwicklungsstrukturen in dem gesellschaftlichen Sinne differenzierter umzugehen. Gleichzeitig, bei diesen Formen, ist die Regulationsweise als eine Methode zu verstehen, welche die Reproduktion des Gesamtsystems sichert.
In dem zweiten Teil dieser Hausarbeit konfrontieren wir mit der ursprünglichen Akkumulation, als einem brutal entwickelten geschichtlichen Prozess, deren Entwicklung auf die Brutalität sich beruht. Dabei haben wir zutun, mit einer Klassenformation und mit der Herausbildung der kapitalistischen Produktionsweisen durch gewaltsame Trennung der unmittelbaren Produzenten von ihren Produktionsmitteln. Hierzu wird eine Form der Produktion erwähnt, welche eine Klasse von Lohnarbeitern, wegen Produktionsmitteln an Händen von Kapitalisten, schuf. Zum Erkennen wird gegeben, dass verschiedene brutale Entwicklungsformen bestimmt wurden, die den Kapitalismus bevorzugt und entwickelt haben. In diesem Kapitel wird die ursprünglich politische Akkumulation noch als ein Typus dargestellt, welche zur Bildung des Nationalstaates geführt hat.

Excerpt


Gliederung

I. Einführung:

II. Die Wurzeln der Regulationstheorie

2.1. Die Entwicklung, die Wurzeln und die Bedeutung von der Theorie der Regulation

2.2. Das Verhältnis von Regulation und Produktionsweise des kapitalistischen Akkumulationsregimes

2.3. Die Theorie der Regulation- was wird dabei reguliert?

III. Die ursprüngliche Akkumulation

3.1. Die ursprüngliche Akkumulation des Kapitals, ein Konzept von Alnasseri

3.2 Das Gelingen der Akkumulation, Formen des Gelingens der Akkumulation

3.3. Extensive und intensive Typen des Akkumulationsregimes

3.3.1 Extensive Akkumulationsregime

3.3.2 Intensive Akkumulationsregimetypen

IV. Die Funktionsweise und ihre Bedeutung des regulativen Systems

4.1. Die Individualisierung und ihre Bedeutung des regulativen Systems

4.2. Die Rolle und die Bedeutung von Institutionen in den Regulationsprozessen

4.3. Der Einfluss des Staates in den Regulationsprozessen

V. Schlussbetrachtung:

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht das komplexe Verhältnis von Regulation, Akkumulation und Staat innerhalb des kapitalistischen Systems. Ziel ist es, die Vieldeutigkeit dieser Begriffe zu klären und theoretische Ansätze zur Beschreibung der Reproduktion kapitalistischer Gesellschaftsformationen sowie der Rolle des Staates als Partei des Kapitals kritisch zu beleuchten.

  • Grundlagen und Wurzeln der Regulationstheorie
  • Die historische Bedeutung der ursprünglichen Akkumulation
  • Unterscheidung zwischen extensiven und intensiven Akkumulationsregimen
  • Funktionsweise des regulativen Systems und Individualisierung
  • Institutionen als Bestandteil von Klassen und deren Wirken
  • Die Rolle des Staates innerhalb des Regulationsprozesses

Auszug aus dem Buch

3.1. Die ursprüngliche Akkumulation des Kapitals, ein Konzept von Alnasseri

Wenn über die Form der ursprünglichen Akkumulation geschrieben wird, was es meinetwegen ein sehr komplexes Thema ist, ist es wichtig dabei zu erwähnen, dass es wir im Kapital und den Einführungen, mit theoretischen Konstruktionen zu tun haben. Zu dieser Analyse der „ursprünglichen Akkumulation“ zu schreiben, ist es gut an Marx Beiträgen sich orientieren, aber Marx ursprüngliche Akkumulation enthält mehr Merkmale der Gewalt in seiner Entstehung.

Bei der Form der Akkumulation des Kapitals will ich mich an Alnasseri orientieren, weil die ursprüngliche Akkumulation von einer anderen Perspektive und einer anderen Form als Marx betrachtet und dargestellt wird. Er geht einen Schritt weiter als Marx indem er, außer der gewaltigen Entstehung, noch die historische Entwicklung, in dieser Form (Akkumulation des Kapitals) der Regulation mit einbezieht.

Würde man den Raum der Darstellung zur Marxform forschen, so stoßen wir nach Alnasseri auf eine illustrative Darstellung. Bei Marx stellt die Zeit keine historische Evolution dar, sondern eine Dynamik der Begriffe und nicht die reale Entwicklung. Als Erläuterung zu diesem Ansatz unterscheidet Alnasseri den Marxschen Begriff der ursprünglichen Akkumulation von der ursprünglichen Akkumulation von Adam Smith. Der Unterschied zu Adam Smith ist bei Marx, dass der Begriff von ihm, keine historisch wirkende Zeit charakterisiert, sondern eine gegenwärtige Zeit (zukünftige Zeit) und somit die ursprüngliche Akkumulation bei Marx hat ihre Entwicklung in die Zukunft. „Die Ursache, der Ursprung oder die Urform hat ihren Ort in der Zukunft“ (Alnasseri: 2004, S. 82).

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einführung: Die Einleitung erläutert die Vieldeutigkeit der Begriffe „Regulation“ und „Akkumulation“ und setzt den Rahmen für die Untersuchung der kapitalistischen Produktionsweise.

II. Die Wurzeln der Regulationstheorie: Dieses Kapitel definiert die Regulationstheorie als Ansatz der politischen Ökonomie und beleuchtet die historische Entwicklung sowie die fünf Formen der Regulation.

III. Die ursprüngliche Akkumulation: Hier wird die historische, durch Gewalt geprägte Herausbildung kapitalistischer Produktionsverhältnisse und die Trennung der Produzenten von Produktionsmitteln analysiert.

IV. Die Funktionsweise und ihre Bedeutung des regulativen Systems: Der Fokus liegt auf der Rolle von Institutionen, der Individualisierung und der Funktion des Staates als institutionalisierter Kristallisationspunkt innerhalb des Regulationsprozesses.

V. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Komplexität der Thematik sowie die Herausforderungen bei der theoretischen Erfassung gesellschaftlicher Wandlungsprozesse.

Schlüsselwörter

Regulationstheorie, Akkumulationsregime, ursprüngliche Akkumulation, Kapitalismus, Produktionsweise, Staat, Regulation, Institutionen, Individualisierung, Klassenformation, politische Ökonomie, Reproduktion, gesellschaftliche Verhältnisse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Analyse des kapitalistischen Akkumulationsregimes und der Rolle der Regulation als Form gesellschaftlicher Steuerung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Regulationstheorie, die ursprüngliche Akkumulation, die Typologie von Akkumulationsregimen und die Bedeutung staatlicher sowie institutioneller Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist eine transparente Definition und differenzierte Darstellung der Begriffe Regulation und Akkumulation in ihrem historischen und theoretischen Kontext.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine strukturtheoretische Analyse, basierend auf Beiträgen führender Theoretiker wie Joachim Hirsch, Alian Lipietz und Sabah Alnasseri.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung und Funktionsweise des Kapitals, die Differenzierung in extensive und intensive Akkumulationsregime sowie die institutionelle und staatliche Steuerung der Gesellschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Regulation, Akkumulation, Kapitalismus, Staat, Institutionen und gesellschaftliche Reproduktion.

Wie unterscheidet der Autor den Begriff der „ursprünglichen Akkumulation“ bei Marx von Adam Smith?

Der Autor stellt heraus, dass bei Marx die Zeit keine historische Evolution, sondern eine Dynamik der Begriffe darstellt, deren Ursprung und Entwicklung auf die Zukunft gerichtet sind.

Warum wird der Staat in dieser Arbeit nicht als „Subjekt“ verstanden?

Nach Hirsch wird der Staat als ein Phänomen oder institutionalisierter Kristallisationspunkt gesehen, der aus der kapitalistischen Vergesellschaftungsweise hervorgeht, anstatt als handelndes Subjekt mit eigenem Willen zu agieren.

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Details

Title
Regulation als Staatsform im kapitalistischen Akkumulationsregime
College
University of Frankfurt (Main)  (Goethe Universität)
Course
Sommer- Semester 2004
Grade
Eins
Authors
J. Krista (Author), Ardita Shilova (Author)
Publication Year
2004
Pages
25
Catalog Number
V46865
ISBN (eBook)
9783638439558
Language
German
Tags
Regulation Staatsform Akkumulationsregime Sommer- Semester
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
J. Krista (Author), Ardita Shilova (Author), 2004, Regulation als Staatsform im kapitalistischen Akkumulationsregime, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/46865
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