In dieser Hausarbeit wird untersucht, wie Frauenarmut zu Stande kommt und wie sich die hohe Armutsgefährdungsquote erklären lässt. Speziell wird der Fokus auf Alleinerziehende in der Gesellschaft gelegt. Auf diese Weise erhalten wir ein unübertreffliches Bild der Materie. Im Anschluss daran wird darauf eingegangen, wie der Staat agieren kann, um Frauen vor Armut zu schützen.
Deutschland gilt auf internationaler Ebene als ein reiches Land. Jedoch ist Armut nicht nur ein Problem, welches Länder der Dritten Welt betrifft. Armut existiert auch hier in Deutschland. Sei es in den ärmsten Ländern der Welt oder in reichen Ländern, wie zum Beispiel Deutschland. Die Zahl an Menschen, welche unter Armut leiden, steigt immer mehr. Grundlegend gehören Frauen zu den sozialen Gruppen, welche eine hohe Armutsgefährdungsquote aufweisen. Sie geraten oftmals nach der Trennung oder Ehescheidung in Armut. Der Grund dafür ist, dass in den meisten Fällen der Mann der Hauptverdiener ist. Sobald diese Geldquelle fehlt, wird es schwierig alleine ohne jegliche Mittel, finanziell auszukommen. Jedoch könnten auch Gründe, wie der Verdienstabstand zwischen Frauen und Männer, eine Armutsgefährdung einleiten.
Armut ist nicht gleich Armut. Grundsätzlich differenziert man zwischen der absoluten Armut und der relativen Armut. Von absoluter Armut ist die Rede, wenn Menschen ihre lebensnotwendigen Bedürfnisse nicht stillen können. Ausreichend Essen, sauberes Trinken und ein Dach über dem Kopf ist hier ein äußerst seltenes Gut, welches in Ländern der Dritten Welt nicht oft anzutreffen ist. Es herrscht eine Gefährdung der physischen Existenz von Betroffenen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Definition von Armut
- 3. Armut und Armutsrisiken von Frauen und Männern
- 3.1 Zahlen und Fakten: Welche Bevölkerungsgruppen sind in Deutschland am stärksten bedroht?
- 3.2 Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit
- 3.3 Erwerbsmuster und Einkommen
- 3.4 Armutsrisiko Scheidung
- 4. Das Armutsrisiko von Alleinerziehenden
- 4.1 Ist-Stand: Daten und Fakten: Was bedeutet alleinerziehend?
- 4.2 Handlungsbedarf
- 5. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Armutsgefährdungsquote von Frauen in Deutschland. Sie analysiert die Ursachen für die hohe Armutsgefährdung von Frauen und untersucht, wie sich die Situation erklären lässt.
- Definition von Armut: Absolute und relative Armut
- Armutsrisiken von Frauen und Männern: Zahlen und Fakten
- Die Rolle der Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit
- Das Armutsrisiko von Alleinerziehenden
- Mögliche Handlungsansätze zur Bekämpfung von Frauenarmut
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die Problematik der Armut in Deutschland und stellt die hohe Armutsgefährdungsquote von Frauen in den Vordergrund. Das zweite Kapitel definiert Armut und unterscheidet zwischen absoluter und relativer Armut. Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit den Armutsrisiken von Frauen und Männern. Es präsentiert Zahlen und Fakten, analysiert die Rolle von Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit und betrachtet die Bedeutung von Erwerbsmustern und Einkommen für die Armutsgefährdung. Das vierte Kapitel widmet sich dem besonderen Armutsrisiko von Alleinerziehenden. Es beleuchtet die Situation von Alleinerziehenden in Deutschland und zeigt den Handlungsbedarf in diesem Bereich auf.
Schlüsselwörter
Frauenarmut, Armutsgefährdungsquote, relative Armut, Arbeitslosigkeit, Langzeitarbeitslosigkeit, Alleinerziehende, soziale Ausgrenzung, Bildungschancen, Handlungsbedarf, Geschlechterungleichheit, Einkommen, Erwerbsmuster.
Häufig gestellte Fragen
Warum haben Frauen ein höheres Armutsrisiko als Männer?
Gründe sind unter anderem geringere Einkommen, Erwerbsunterbrechungen durch Kindererziehung und die Tatsache, dass Männer oft die Hauptverdiener sind, was nach Trennungen zu finanziellen Lücken führt.
Was ist der Unterschied zwischen absoluter und relativer Armut?
Absolute Armut gefährdet die physische Existenz (Mangel an Nahrung/Dach über dem Kopf). Relative Armut bezieht sich auf den Lebensstandard im Vergleich zum Durchschnitt der Gesellschaft.
Warum sind Alleinerziehende besonders armutsgefährdet?
Alleinerziehende müssen Erwerbstätigkeit und Kinderbetreuung allein bewältigen, was oft nur Teilzeitarbeit ermöglicht und das Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit erhöht.
Welchen Einfluss hat eine Scheidung auf das Armutsrisiko von Frauen?
Nach einer Scheidung fehlt oft die bisherige Hauptgeldquelle durch den Partner. Ohne ausreichende eigene Mittel oder Qualifikationen geraten Frauen dann häufig in eine prekäre Lage.
Spielt Bildung eine Rolle beim Armutsrisiko?
Ja, geringere Bildungschancen und traditionelle Erwerbsmuster führen häufig zu niedrigeren Einkommen und schränken die finanzielle Unabhängigkeit von Frauen ein.
Wie kann der Staat Frauen vor Armut schützen?
Die Arbeit diskutiert Handlungsansätze wie bessere Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, Förderung der Erwerbstätigkeit und Maßnahmen gegen den Verdienstabstand (Gender Pay Gap).
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- Anonym (Author), 2018, Wie lässt sich die hohe Armutsgefährdungsquote von Frauen erklären?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/469402