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Wie lässt sich die hohe Armutsgefährdungsquote von Frauen erklären?

Eine Analyse der Ursachen und möglichen Schutzmaßnahmen des Staates

Titel: Wie lässt sich die hohe Armutsgefährdungsquote von Frauen erklären?

Hausarbeit , 2018 , 10 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Beziehungen und Familie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit wird untersucht, wie Frauenarmut zu Stande kommt und wie sich die hohe Armutsgefährdungsquote erklären lässt. Speziell wird der Fokus auf Alleinerziehende in der Gesellschaft gelegt. Auf diese Weise erhalten wir ein unübertreffliches Bild der Materie. Im Anschluss daran wird darauf eingegangen, wie der Staat agieren kann, um Frauen vor Armut zu schützen.

Deutschland gilt auf internationaler Ebene als ein reiches Land. Jedoch ist Armut nicht nur ein Problem, welches Länder der Dritten Welt betrifft. Armut existiert auch hier in Deutschland. Sei es in den ärmsten Ländern der Welt oder in reichen Ländern, wie zum Beispiel Deutschland. Die Zahl an Menschen, welche unter Armut leiden, steigt immer mehr. Grundlegend gehören Frauen zu den sozialen Gruppen, welche eine hohe Armutsgefährdungsquote aufweisen. Sie geraten oftmals nach der Trennung oder Ehescheidung in Armut. Der Grund dafür ist, dass in den meisten Fällen der Mann der Hauptverdiener ist. Sobald diese Geldquelle fehlt, wird es schwierig alleine ohne jegliche Mittel, finanziell auszukommen. Jedoch könnten auch Gründe, wie der Verdienstabstand zwischen Frauen und Männer, eine Armutsgefährdung einleiten.

Armut ist nicht gleich Armut. Grundsätzlich differenziert man zwischen der absoluten Armut und der relativen Armut. Von absoluter Armut ist die Rede, wenn Menschen ihre lebensnotwendigen Bedürfnisse nicht stillen können. Ausreichend Essen, sauberes Trinken und ein Dach über dem Kopf ist hier ein äußerst seltenes Gut, welches in Ländern der Dritten Welt nicht oft anzutreffen ist. Es herrscht eine Gefährdung der physischen Existenz von Betroffenen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Armut

3. Armut und Armutsrisiken von Frauen und Männern

3.1 Zahlen und Fakten: Welche Bevölkerungsgruppen sind in Deutschland am stärksten bedroht?

3.2 Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit

3.3 Erwerbsmuster und Einkommen

3.4 Armutsrisiko Scheidung

4. Das Armutsrisiko von Alleinerziehenden

4.1 Ist-Stand: Daten und Fakten: Was bedeutet alleinerziehend?

4.2 Handlungsbedarf

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen der hohen Armutsgefährdungsquote von Frauen in Deutschland. Dabei wird analysiert, wie sozioökonomische Faktoren, traditionelle Familienstrukturen und die spezifische Lebenslage von Alleinerziehenden das Risiko für Armut beeinflussen und welche staatlichen Handlungsansätze zur Prävention bestehen.

  • Unterscheidung zwischen absoluter und relativer Armut
  • Einfluss von Erwerbsmustern und Einkommensunterschieden (Gender Pay Gap)
  • Das Armutsrisiko als Folge von Ehescheidungen
  • Die besondere Gefährdungslage von Alleinerziehenden
  • Soziale Vererbbarkeit von Bildungschancen und Armutsfolgen

Auszug aus dem Buch

3.3 Erwerbsmuster und Einkommen

Im Laufe der Zeit hat sich nicht nur die Familienstruktur geändert, sondern auch die Erwerbsmuster haben sich neu geformt. Das bekannte Muster von einer Familie, in welcher nur der Mann arbeitet und die Frau sich um die Kinder und um den Haushalt sorgt, verschwindet immer mehr aus dem Gedankengut der Gesellschaft. Seit Beginn der 90er Jahre fingen mehr Frauen an, Teilzeitjobs oder sogar Vollzeitjobs wahrzunehmen (vgl. Eichhorst & Thode 2010: 7). Der Unterschied zwischen Mann und Frau in Bezug auf das Einkommen macht sich mit 21% bemerkbar. 21% verdient die Frau weniger als der Mann. Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst beträgt bei der Frau 16,59 Euro und 21,00 Euro bei dem Mann. Verschiedene Faktoren könnten der Grund dafür sein. Zum einen, dass Frauen häufiger eine Teilzeitbeschäftigung oder geringfügige Beschäftigung eingehen als Männer. Und zum anderen, dass Frauen in den meisten Fällen niedriger qualifiziert sind und sich in einer anderen Position befinden. Unter vergleichbaren Umständen (gleiche Qualifikation und Position) verdienten Arbeitnehmerinnen rund 6% pro Stunde weniger als Männer (vgl. Statistisches Bundesamt 2018: Verdienstunterschied). Abschließend sollte erwähnt werden, dass Frauen im Alter knapp 60% weniger Geld im Besitz haben als Männer (vgl. Stern 2017: Einkommen).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik der Frauenarmut in Deutschland und Darstellung der zentralen Fragestellung sowie des methodischen Vorgehens.

2. Definition von Armut: Theoretische Abgrenzung zwischen absoluter und relativer Armut sowie Erläuterung der sozioökonomischen Folgen von Armut.

3. Armut und Armutsrisiken von Frauen und Männern: Analyse der geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Armutsrisiken unter Berücksichtigung von Arbeitsmarkt, Einkommen und Scheidungsfolgen.

3.1 Zahlen und Fakten: Welche Bevölkerungsgruppen sind in Deutschland am stärksten bedroht?: Detaillierte Darstellung statistischer Daten zu Armutsgefährdungsquoten in verschiedenen Lebenssituationen.

3.2 Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit: Untersuchung der Hürden auf dem Arbeitsmarkt und der spezifischen Risiken, die zur Arbeitslosigkeit führen.

3.3 Erwerbsmuster und Einkommen: Erörterung der Auswirkungen unterschiedlicher Erwerbsbiografien und Gehaltsstrukturen auf die finanzielle Situation von Frauen.

3.4 Armutsrisiko Scheidung: Betrachtung der ökonomischen Abhängigkeit innerhalb der Ehe und der finanziellen Folgen nach einer Ehescheidung.

4. Das Armutsrisiko von Alleinerziehenden: Fokus auf die spezifische prekäre Lebenssituation von Ein-Eltern-Haushalten.

4.1 Ist-Stand: Daten und Fakten: Was bedeutet alleinerziehend?: Beschreibung der demografischen Lage und der Mehrfachbelastung von alleinerziehenden Müttern.

4.2 Handlungsbedarf: Diskussion über politische Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

5. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfrage und kritische Reflexion bestehender Lösungsansätze.

Schlüsselwörter

Armut, Armutsgefährdungsquote, Frauenarmut, Alleinerziehende, Geschlechterunterschiede, Gender Pay Gap, relative Armut, soziale Ausgrenzung, Einkommensunterschiede, Scheidungsrisiko, Arbeitsmarkt, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Sozialleistungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie die hohe Armutsgefährdungsquote von Frauen in Deutschland zu erklären ist und welche strukturellen Faktoren dazu beitragen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Armut, die Analyse von Arbeitsmarktverhältnissen, Einkommensunterschiede, die Auswirkungen von Scheidungen sowie die besondere Situation von Alleinerziehenden.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Untersuchung?

Die Forschungsfrage lautet: "Wie lässt sich die Armutsgefährdungsquote von Frauen erklären?"

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine analytische Hausarbeit, die auf Basis einer Literaturrecherche und der Auswertung statistischer Daten (u.a. Statistisches Bundesamt) argumentiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definitionen von Armut, vergleicht Armutsrisiken zwischen den Geschlechtern, beleuchtet Erwerbsmuster sowie Scheidungsfolgen und widmet sich intensiv der Lebenslage von Alleinerziehenden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Frauenarmut, Armutsgefährdungsquote, Alleinerziehende, Gender Pay Gap und die soziale Vererbbarkeit von Bildungschancen.

Warum ist das Armutsrisiko bei alleinerziehenden Frauen besonders hoch?

Durch die Kombination von Kinderbetreuung, Haushalt, Pflege von Angehörigen und häufigen Defiziten in der beruflichen Qualifikation oder Erwerbsbiografie sind sie wirtschaftlich deutlich schlechter gestellt.

Welche Lösungsansätze diskutiert die Autorin/der Autor für das Problem der Frauenarmut?

Diskutiert werden eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexiblere Arbeitszeiten, der Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen sowie gesetzliche Maßnahmen zur Verringerung des Verdienstabstands.

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Details

Titel
Wie lässt sich die hohe Armutsgefährdungsquote von Frauen erklären?
Untertitel
Eine Analyse der Ursachen und möglichen Schutzmaßnahmen des Staates
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,6
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
10
Katalognummer
V469402
ISBN (eBook)
9783668944947
ISBN (Buch)
9783668944954
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Armut Armutsrisiko Frauen Frauenarmut Geschlecht Arbeitslosigkeit Alleinerziehend Sozialwissenschaft Soziologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2018, Wie lässt sich die hohe Armutsgefährdungsquote von Frauen erklären?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/469402
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Leseprobe aus  10  Seiten
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