Die Geschichte der Gemeinde Unkel in den Jahren der Weimarer Republik


Examensarbeit, 2005
71 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhalt

I. Einleitung

II. Die politische Entwicklung 1918/19
II.1. Vom Kaiserreich zur Republik
II.1.1. Die Revolutionären Ereignisse in Unkel
II.1.2. Waffenstillstand und Rheinlandabkommen
II.1.2.1. Die Rheinlandkommission
II.1.3. Wahlen im Kreis Neuwied und in der Gemeinde Unkel

III. Zur Situation von Bevölkerung und Wirtschaft in Unkel
III.1. Soziale Verhältnisse
Exkurs I: Das doppelte Hochwasser 1920/21
III.2. Wirtschaftliche Verhältnisse
III.2.1. Industrie in Unkel
III.2.1.1. Die „Pelzfabrik“
III.2.1.2. Betonwaren
III.2.1.3. Marmeladenfabrik
III.2.1.4. Die Firma Rabenhorst
III.2.1.5. Brauerei Steffens
III.2.2. Landwirtschaft
III.2.2.1. Ackerbau
III.2.2.2. Weinbau
III.2.3. Fremdenverkehr in Unkel
III.3. Über-teure Zeiten 38

IV. Das Krisenjahr 1923
IV.1. Die Besetzung des Rheinlands
IV.1.2. Der passive Widerstand und die Rhein-Ruhrhilfe
IV.2. Hyperinflation und Währungsreform
IV.3. Die Separatisten in Unkel

V. Die Phase der „relativen Stabilisierung“
V.1. Wirtschaftliche Entwicklung
V.2. Politische Entwicklung
V.3. Kulturelle Blütezeit

VI. Die Zerstörung der Demokratie
VI.1. Wirtschaftskrise und politische Radikalisierung
VI.2. Räumung des Rheinlands am 1. Juli 1930
VI.3. Die Reichstagswahl 1930 und der Aufstieg der NSDAP
VI.4. Das Ende der Weimarer Republik
VII. Zusammenfassung

Literatur und Quellen

Anhang

I. Einleitung

Unkel liegt auf der rechten Rheinseite zwischen Rheinkilometer 636 und 637. Die Stadt befindet sich in der Mitte einer Ebene, welche im Süden von der Erpeler Ley, im Norden vom Siebengebirge, im Osten vom Westerwald und im Westen vom Rhein abgegrenzt wird. Als die Rheinlande 1815 Preußen zugesprochen wurden, verlor Unkel seine Stadtrechte und wurde Sitz einer Bürgermeisterei. Erst 1952 erhielt Unkel seine Stadtrechte zurück. 1921 hatte die Gemeinde 1368 Einwohner, bis 1933 wuchs diese Zahl auf 1996 an. Heute hat Unkel circa 5.000 Einwohner und verfügt über eine Fläche von 8,16 km².

Mit folgender Darstellung der Ortsgeschichte Unkels zur Zeit der Weimarer Republik soll erstmals der Versuch unternommen werden, die Chronik dieser geschichtsträchtigen Stadt in jenen vierzehn Jahren höchster Komplexität und überreicher Ereignisfülle darzustellen.

Zwar wurden verschiedene Aufsätze über die Geschichte Unkels, hauptsächlich von Mitgliedern des Geschichtsvereins verfasst, sowie eine Stadtchronik vom Stadtarchivar Rudolf Vollmer veröffentlicht. Die Zeit der Weimarer Republik wurde dabei jedoch nur in geraffter Form behandelt. Im Jahre 1992 wurde zudem eine Dokumentation des Landkreises Neuwied über die Zeit seit dem Ende des Ersten Weltkrieges bis zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland von Wolfgang Dietz veröffentlicht.

Beide Darstellungen vervollständigen das Gesamtbild dieser Zeit und vereinfachten die Quellensuche erheblich. Als Quellen dienten vor allem die größtenteils unveröffentlichten Akten des Unkeler Stadtarchivs. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Bürgermeister- sowie die Schul-Chronik, welche einen zeitgenössischen „Insider-Einblick“ erlauben, anhand dessen die damaligen Ereignisse, ihre wirtschaftlichen und sozialen Hintergründe sowie Haltung und Verhalten von Verwaltung und Bevölkerung Unkels rekonstruiert werden. Ergänzt werden diese außerordentlichen Quellen durch Zeitungsberichte der Neuwieder Zeitung, so dass subjektive und zum Teil politisch motivierte Aussagen relativiert werden, um so ein möglichst objektives Bild zu ergeben.

Die Arbeit orientiert sich in ihrer Struktur grob an der Einteilung der Weimarer Zeit Eberhard Kolbs in drei Phasen: Entstehung und Selbstbehauptung der Republik 1918/19 bis 1923, die Republik in der Phase der relativen Stabilisierung 1924 bis 1929 und Zerstörung der Republik 1930 bis 1933. Einzelne Themenbereiche - wie zum Beispiel die Geschichte des Weinbaus - passen jedoch aufgrund ihrer allgemeingültigen Aussagekraft für die Geschichte der Stadt nicht in diesen Rahmen und setzen daher teilweise etwas früher an oder müssen bis in die Zeit des Nationalsozialismus ausgeführt werden.

Die besondere Lage der Stadt Unkel am Rhein findet in mehreren Kapiteln Erwähnung, besonders jedoch in einem Exkurs über das doppelte Hochwasser von 1920/21. So wird neben wirtschaftlichen, politischen und sozialen Aspekten dieser Zeit auch auf lokaltypische Faktoren eingegangen.

Im Zuge der Untersuchung soll unter anderem der Versuch unternommen werden, auf lokaler Ebene Antworten auf die Frage nach dem Scheitern der ersten deutschen Demokratie zu finden.

II. Die politische Entwicklung 1918/19

II.1. Vom Kaiserreich zur Republik

Die Sorge um das Schicksal von rund tausend inhaftierten Kameraden, welche wegen Meuterei verhaftet worden waren und denen die Todesstrafe drohte, mobilisierte in Kiel Soldaten und Matrosen. Nicht willens, ihr Leben auf Befehl der Seekriegsleitung in einer letzten Verzweiflungsschlacht gegen England zu riskieren, forderten sie in massenhaft besuchten Kundgebungen die Freilassung der Inhaftierten. Es kam zu bewaffneten Auseinandersetzungen und Offiziere wurden entwaffnet. Am Abend des 4. November 1918 befand sich Kiel in den Händen der aufständischen Matrosen und Soldaten. Wie ein Steppenbrand griff die Bewegung um sich. Vielerorts schlossen sich ihnen weitere Soldaten und Arbeiter der Fabriken an. Diese „spontane Bewegung der Kriegsmüden Massen“1 erreichte am 6.11.1918 Hamburg, Bremen, Wilhelmshaven und Lübeck; am 7.11. Hannover; am 8.11. Köln, Braunschweig, Düsseldorf, Leipzig und Frankfurt um schließlich am 9.11. in Berlin anzukommen.

Spontan wurden Arbeiter- und Soldatenräte gebildet und der „Exodus“2 der deutschen Monarchen setzte ein. Nachdem der bayerische König als erster den Thron verlassen hatte und ihm die anderen deutschen Fürsten folgten, erwog schließlich auch Kaiser Wilhelm II. am 9. November als Kaiser abzudanken. Mit den Worten: „Ja, wer hätte das gedacht, dass es so kommen würde. Das deutsche Volk ist eine Schweinebande“3, begab er sich ins holländische Exil.

Am selben Tag noch übergab Prinz Max von Baden das Amt des Reichskanzlers an den Führer der Mehrheitssozialdemokratie, Friedrich Ebert. Zu dessen Empörung hatte Eberts Parteifreund Philipp Scheidemann von einem Fenster des Reichstagsgebäudes bereits die Republik proklamiert. Zwei Stunden später rief dann auch der „Spartakus“-Führer Karl Liebknecht vom Balkon des Berliner Stadtschlosses die „freie sozialistische Republik Deutschland“ aus. Staatsrechtlich blieb Liebknechts Aktion ohne Folgen. Die gegensätzlichen Reden von Scheidemann und Liebknecht ließen jedoch heftige Auseinandersetzungen zwischen reformorientierten und revolutionären Sozialisten erwarten.

Um einen Konflikt mit den Berliner Arbeiter- und Soldatenräten zu verhindern, suchte Ebert die direkte Verständigung mit der USPD-Führung. Unter teilweise erheblichen Zugeständnissen der MSPD an die USPD ging schließlich die Interimsregierung des „Rates der Volksbeauftragten“ unter dem Vorsitz Friedrich Eberts hervor. Ihm gehörten an: für die MSPD Philipp Scheidemann und Otto Landsberg; für die USPD ihr Vorsitzender Hugo Haase, Wilhelm Dittmann und Emil Barth.

Im Einklang mit den Arbeiter- und Soldatenräten sprachen sich alle Volksbeauftragten für Wahlen zu einer Verfassungsgebenden Nationalversammlung aus. Sie wurden auf den Januar 1919 angesetzt.

II.1.1. Die revolutionären Ereignisse in Unkel

Am Rhein hatte im Oktober/November 1918 kein „revolutionärer Funke gezündet“[1]. Der Umsturz musste vielmehr durch anreisende Matrosen aus Kiel von außen importiert werden. Dass diese sich am 7. November Köln als ersten Standort aussuchten, lag sicherlich nicht an der radikalen Vorbereitung der Bevölkerung, sondern war auf die Bedeutung der Stadt als Garnisons-Ort und wichtigster Verkehrsknotenpunkt in Westdeutschland zurückzuführen.[2] Als die revolutionären Kräfte dort die Fahne der Revolution hissen wollten, wurden sie umgehend von den dortigen Sozialdemokraten gebändigt und davon überzeugt, die notwendigen Veränderungen der politischen Verhältnisse gemeinsam auf geordnetem und friedlichem Wege herbeizuführen[3]. Ziel der Sozialdemokraten war es, ein postrevolutionäres Chaos im politischen und administrativen Bereich zu verhindern, um so den enormen Herausforderungen der nächsten Zeit gewachsen zu sein. Eine große Herausforderung wie die Rückführung und Demobilisierung des Westheeres konnte nur gemeistert werden, wenn stabile Verhältnisse die öffentliche Ordnung garantierten. Der Fall Köln ist so zum Musterbeispiel für die übrigen Städte des Rheinlands, wie auch für Unkel geworden.

Die Bürgermeisterchronik vermerkt hierzu:

„Die Revolutionswelle, welche über Deutschland hinflutete, spülte auch trübe Blasen bis zu unserem friedlichen Unkel. Nachdem am 9.11. Kaiser Wilhelm abgedankt hatte, fand am 10.11. vormittags nach dem Hochamt eine Versammlung des „Kriegsausschusses“ unter dem Vorsitz des Pfarrers Prof. Dr. Schwamborn statt.

Seine Ansprache an die zahlreich erschienenen Bürger war ein Abschied an die alte und eine Begrüßung der neuen Regierung. Waren wir Rheinländer doch stets etwas Demokraten, wenn auch nicht von uns verlangt werden kann, dass wir so plötzlich uns von unserem Kaiser lossagen und heute schon „kreuzige ihn“ rufen, wo wir gestern noch „hosiannah“ gejubelt haben.

Am Nachmittag beschloss die zu unserer öffentlichen Versammlung berufene Bürgerschaft die Gründung einer Bürgerwehr, doch ist diese zunächst nicht aufgestellt worden, da schon am nächsten Tage junge Burschen aus Erpel und Rheinbreitbach angeführt von aus Cöln gekommenen Elementen, den „Soldatenrat“ ausriefen, der die Gewalt ausüben wollte. Diese „Soldaten“, mit Waffen und (überall ausgestellten) Ausweisen des Cölner „Soldatenrates“ versehen, traten der Bürgerschaft in brüsker und aufrührerischer Weise entgegen und brachten es fertig, da die ruhige Bürgerschaft von dem Vorgehen überrascht war und nicht wusste, welche Art Berechtigung den Burschen zu ihrem Auftreten seitens der in den Großstädten inzwischen aufgetretenen Revolutionsmächte verliehen war, eine gewisse Art Terror auszuüben. Der nächste Tag – Dienstag – brachte indes schon die Aufklärung, dass durchaus nicht etwa diese Burschen von anderer Seite eine Berechtigung zu ihrem Verhalten hätten, dass es vielmehr um versprengte Radaubrüder aus der Stadt (Kiel und Köln) und einige besonders schlimme Gesellen aus Erpel handelte die dieses „Revolutiönchen“ in Szene gesetzt hatten. Den groben Ausschreitungen und wüsten Anrempeleien dieser Burschen haben bei der Ruhe der Bürgerschaft keine weitergehenden Folgen gehabt.“[4]

An Stelle des sich am 11.11.1918 selbst aufgestellten „Arbeiter- und Soldatenrates“, wurde am 17.11 von der Bürgerschaft Unkel ein so genannter Arbeiter-, Bürger- und Soldatenrat gewählt. Dieser Rat tagte und logierte dann im „Christinenstift“, dem ehemaligen Zehnthof in Unkel, welcher 1896 in den Besitz des Zeitungsverlegers August Libert Neven DuMont gekommen war. Neven DuMont stiftete kurz vor seinem Tod 1896 diesen, nach seiner Frau Christine benannten, Bau der Gemeinde Unkel für soziale Zwecke. Während des 1. Weltkrieges diente das „Christinenstift“ als Lazarett.

In der Bürgermeisterchronik findet sich folgende Mitteilung des Arbeiter- und Soldatenrats:

November 1918

Mitteilung !

Der Arbeiter u. Soldatenrat

fordert hiermit das Kloster (Christinenstift) ergebenst auf, den folgenden Sicherheitsposten zeitlich ein zu quartieren mit voller Verpflegung:

1.) Franz Heckner
2.) Michel Rörig
3.) Johann Schopp
4.) Jakob Grünewald
5.) Und ein anderer Soldat

Der Vorstand u. Arbeiterrats u. Soldatenrat

I.A. ? (Nicht lesbar)

In Ermangelung eines Briefsiegels (Erg.: Stempel der Bürgermeisterei Unkel)[5]

Zu einer besonderen Bedeutung ist aber auch dieser Arbeiter- und Soldatenrat nicht gelangt, auch wenn ihm in der Bürgermeisterchronik gewisse Erfolge bei der Unterstützung der Gemeindeverwaltung in der Führung ihrer Geschäfte zugestanden werden.[6]

Während insgesamt gesehen der Umsturz in den größeren Städten fast überall gleich verlief – eingeleitet von revolutionären, von auswärts kommenden Soldaten (Ausnahmen: Mönchengladbach, Rheydt und Saarbrücken) – und die Mehrheitssozialdemokratie in der überwiegenden Zahl der Fälle die Initiative an sich ziehen sollte, ging die Revolution in den Kleinstädten und auf dem Lande geradezu unbemerkt vorüber. Bis auf wenige Ausnahmen stellte sich der revolutionären Bewegung kein Widerstand entgegen.[7]

Die Geschehnisse in Unkel sowie die Aussagen des Bürgermeisters Biesenbach bestätigen die Aussage Wilhelm Janssens, dass in weiten bürgerlichen Kreisen des Rheinlandes, insbesondere den katholischen und zentrumsnahen, die republikanische Staatsform nicht jenes Maß an Abscheu erregte, das einen friedlichen Umsturz ausgeschlossen hätte. Mehrheitlich hätte man sicherlich die Beibehaltung der Monarchie bevorzugt, „aber dem monarchischen Gedanken fehlte am Rhein die emotionale Bindung an die Herrscherdynastie, die ihm erst zu politischer Virulenz verholfen hätte.“[8]

II.1.2. Waffenstillstand und Rheinlandabkommen

Am frühen Morgen des 11. Novembers 1918 unterzeichnete Staatssekretär Matthias Erzberger das Waffenstillstandsabkommen, das um 11 Uhr in Kraft trat. Der Waffenstillstandsvertrag sah einen Rückzug des Westheeres hinter den Rhein innerhalb von 15 Tagen, sowie eine Besetzung der linksrheinischen Gebiete und dreier Brückenköpfe bei Köln, Mainz und Koblenz durch alliierte Truppen innerhalb von 25 Tagen vor. Ein 50 Kilometer breiter Streifen des rechten Rheinufers wurde darüber hinaus als entmilitarisiertes Gebiet ausgewiesen. Dieses auf Kriegsrecht beruhende Vorgehen wurde in dem mit dem Versailler Vertrag verknüpften Rheinlandabkommen vom Juni 1919 auf eine völkerrechtliche Basis gestellt. Das Abkommen sah eine unterschiedlich befristete Besetzung des linksrheinischen Deutschland vor, das dazu in drei Besatzungszonen aufgeteilt wurde: eine Kölner mit Belgiern und Briten, eine Koblenzer mit Franzosen und Amerikanern und eine Mainzer mit Franzosen als Besatzungsmacht. Die rechtsrheinischen Brückenköpfe blieben erhalten.

Unkel gehörte nicht zum besetzten Gebiet. Es lag im so genannten „Flaschenhals“, einer neutralen Zone zwischen den Brückenköpfen Köln und Koblenz. Die nördliche Grenze des neutralen Gebiets verlief bei Königswinter, die südliche auf einer Linie nördlich der Gemeinden Bad Hönningen-Weißenfels-Neschen-Eulenberg-Ascheid-Lahrbach-Steimel-Roßbach.[9] Bürgermeister Biesenbach kommentierte die damalige Lage wie folgt:

„Von der Besetzung durch fremde Truppen ist Unkel bis heute (Ende 1918) verschont geblieben, doch stehen solche in Oberkassel (Engländer) und in Hönningen (Amerikaner). Auf dem linken Rheinufer stehen ebenfalls Amerikaner bis Mehlem, wo die englische Besatzung beginnt.“[10]

Nichtsdestotrotz litt die Gemeinde Unkel unter erheblichen Einschränkungen. Zum Jahreswechsel 1919 berichtet der Bürgermeister:

„Der Verkehr hat große Einschränkungen erfahren, Briefe und Zeitungen bleiben Tage lang aus. Der Eisenbahnverkehr ist äußerst eingeschränkt, es verkehren fast keine Züge über Linz und Königswinter hinaus, und die Einreise, zumal in das von den Engländern besetzte Gebiet, ist verboten bzw. nur unter besonders schweren Bedingungen Erlaubnis hierzu zu erlangen. Von den Amerikanern ist auch der Fährbetrieb von Unkel zum linken Ufer verboten worden.“[11]

Durch die besondere Lage im so genannten „Flaschenhals“, entwickelte sich hier in den ersten Monaten nach dem Krieg ein schwunghafter Handel mit Artikeln, die im ausgehungerten Deutschland zur Mangelware geworden waren.[12] Ebenso blühte der Schmuggel. An der Grenzstation Unkel, der Nahtstelle zum nach wie vor britisch besetzten rechtsrheinischen Brückenkopf Köln, wurden Reisende wegen des verbreiteten Schmuggels besonders intensiv durchsucht.[13] Da Grenzkontrollen allein der Besatzungsmacht nicht ausreichend erschienen, wurden auch an strategischen bzw. verkehrsreichen Punkten Posten aufgestellt.[14]

Schon in der Woche vom 11. bis 17. November 1918 setzte der Durchzug der deutschen Truppen ein. Von der Gründung einer Bürgerwehr, wie zum Beispiel in Linz, wo alle Männer zwischen 20 und 55 Jahren in die Wehr eintreten mussten,[15] sah man in Unkel jedoch letztendlich ab.

Von außerordentlichen Ereignissen während der Zeit des Truppenabzugs wird in der Chronik von Unkel nicht berichtet. Allgemein verlief der Rückzug im gesamten Kreis Neuwied trotz der immensen Anzahl an rückkehrenden Soldaten, geordnet. War der Rückzug auch eine Belastung für die kriegsgebeutelte Zivilbevölkerung gewesen, so überwogen doch noch der Patriotismus und die Solidarität mit den heimkehrenden Soldaten. Die Amtschronik der Bürgermeisterei Asbach vermerkt hierzu:

„Der Rückzug des Heeres aus dem Kriege brachte eine starke Belegung des Asbacher Landes, aber auch opferwillige und dankbare Aufnahmebereitschaft der Bevölkerung. Stolze Trauer bot den tapferen Kriegern alles, was Haus und Keller hergab, bot es mit vollem Herzen und milder Hand. Selbst die mit dem Heere kommende Ungezieferplage, deren endgültige Bekämpfung Jahre später erst gelang, wurde hingenommen in dankbarer Opferbereitschaft.“[16]

Der Truppendurchzug fand sein Ende mit dem Abmarsch der in Unkel einquartiert gewesenen Personen am 5. Dezember 1918.[17]

Der Durchzug der nunmehr geschlagenen Truppe gab der rheinischen Bevölkerung noch mal Gelegenheit, ihre Solidarität, auch zum untergegangenen Kaiserreich, unter Beweis zu stellen. Dies konnte jedoch nur kurzzeitig über die durch den Rückzug noch verschärften wirtschaftlichen, finanziellen und sozialen Schwierigkeiten und Probleme hinwegtäuschen.

II.1.2.1. Die Rheinlandkommission

Die deutsche Verwaltung sollte in den besetzten Gebieten weiterarbeiten, allerdings unter Kontrolle des als oberste Zivilinstanz errichteten „Interallierten Hohen Ausschuss für die Rheinlande“, welcher auch als „Hoher Ausschuss“ oder „Rheinlandkommission“ bezeichnet wurde.

Die Rheinlandkommission, unter dem Vorsitz des französischen Hochkommissars Paul Tirard, war in den besetzten Gebieten der oberste Vertreter der alliierten und assoziierten Mächte. Sie bestand aus den vier Hochkommissaren der Besatzungsmächte Belgien, Frankreich, Großbritannien und den USA und hatte ihren Sitz in Koblenz. Die Hochkommissare waren ihrer jeweiligen Regierung, und nicht dem Kriegsministerium, direkt unterstellt. Es handelte sich also um eine Zivilbehörde, welche als Zentralstelle das einheitliche Vorgehen der Besatzungsmächte garantieren sollte. Die französische Vorherrschaft war jedoch offensichtlich, denn der französische Kommissar war statutgemäß Präsident und verfügte im Fall einer Stimmengleichheit über eine zweite Stimme; außerdem hatte die Nicht-Ratifizierung des Versailler Vertrags durch Amerika das Ausscheiden des amerikanischen Hohen Kommissars herbeigeführt. Die Unterstützung des belgischen Hohen Kommissars reichte seitdem aus, um dem französischen Hohen Kommissar Vollmacht zu verleihen.[18]

Zu weiteren Mitgliedern der Kommission wurden deutsche Beamte, so genannte Delegierte ernannt, womit auch äußerlich zum Ausdruck gebracht werden sollte, dass eine Militärherrschaft nicht mehr stattfand.

Die Rheinlandkommission beanspruchte folgende Rechte:

a.) Hinsichtlich der Gesetzgebung: sie erlässt Verordnungen mit Gesetzeskraft und prüft die Gültigkeit der deutschen Gesetze.
b.) Hinsichtlich der Rechtsprechung: sie errichtet besondere Gerichte in Straf- und Zivilsachen und entscheidet ziemlich frei über deren Zuständigkeit. In gewissen Fällen übt sie das Begnadigungsrecht gegenüber deutschen Urteilen aus.
c.) Hinsichtlich der Verwaltung: sie unterhält Verbindungsoffiziere bei den deutschen Verwaltungsbehörden, sog. Delegierte, kann Beamte absetzen, missliebige Personen ausweisen, Zeitungen verbieten, Versammlungen untersagen, die Post beaufsichtigen und den Belagerungszustand erklären.[19]

Für die kommende Friedenszeit wurde sogar das Requisitionsrecht weiter beansprucht. Dabei berief man sich auf die Haager Landkriegsordnung. Die Frage der Requisitionen war in diesem Zusammenhang aber nur von nebensächlicher Bedeutung. Weitaus einschneidender sollte sich Art. 3 des Rheinlandabkommens auswirken, der der Kommission das Recht zusprach, „Verordnungen zu erlassen, soweit dies für die Gewährleistung des Unterhalts, der Sicherheit und der Bedürfnisse der Streitkräfte der alliierten und assoziierten Mächte nötig ist.“[20]

Ausgestattet mit diesen weit reichenden Kompetenzen, von welchen Paul Tirard keineswegs zurückhaltend Gebrauch machte,[21] trat die Rheinlandkommission, als faktisch oberste öffentliche Autorität links des Rheins, ihren Dienst am 10. Januar 1920 an. Dennoch wurde das Inkrafttreten des Rheinlandabkommens nicht von vornherein pessimistisch gesehen, schien es doch gegenüber den Härten der Waffenstillstandszeit einen gewissen Fortschritt darzustellen.[22]

II.1.3. Wahlen im Kreis Neuwied und in der Gemeinde Unkel

Die ersten reichsweiten Wahlen nach dem I. Weltkrieg waren die zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919. Sie standen im Zeichen der militärischen Niederlage des Kaiserreiches, der Revolution mit ihren Unruhen, der Besorgnis weiter Teile des Bürgertums über die noch ungeklärte Zukunft des Reiches und der Auseinandersetzungen innerhalb des Rates der Volksbeauftragten über den einzuschlagenden reformistischen oder revolutionären Kurs.[23]

Das Wahlsystem des Kaiserreichs, die absolute Mehrheitswahl mit Stichwahlentscheidung in Einmannwahlkreisen, wurde durch ein nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gestaltetes Übergangswahlsystem, das 1920 dann durch das endgültige, nur noch geringfügig modifizierte Reichswahlgesetz ersetzt wurde, abgelöst.[24]

Mit der Einführung des Frauenwahlrechts und durch die Senkung des Wahlalters von bisher 25 Jahren auf 20 Jahre wurde die Zahl der Wahlberechtigten mehr als verdoppelt.

„Auch im Kreise Neuwied führte „die Sehnsucht nach Frieden und der Glaube an einen gerechten Friedensvertrag auf der Basis der Versöhnung und Gleichberechtigung der Völker zu einem überwältigendem Wahlerfolg der Parteien, die entschlossen waren, den jungen Staat zu tragen.“[25]

Zu jenen staatstragenden Parteien zählten im Kreise Neuwied die Sozialdemokratische Partei (SPD), das konfessionell katholisch gebundene Zentrum (Z) sowie die Deutsche Demokratische Partei (DDP), die zusammen mit der Deutschen Volkspartei (DNVP), welche sich noch in der Entwicklung zu einer republikfreundlichen Partei befand, in einer Listenverbindung kandidierte. Oppositionspartei war zu diesem Zeitpunkt allein die Deutschnationale Volkspartei (DNVP), welche die parlamentarische Demokratie grundsätzlich ablehnte und weiterhin einem autoritären Obrigkeitsstaat anhing.

Auf Kreisebene erzielten diese vier Parteiungen folgendes Ergebnis:

Tabelle 1

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Dietz, Wolfgang, Neuwied, S. 152.

Hinzu kamen noch 61 ungültige Stimmen.[26] Unter dem Eindruck des abgewirtschafteten Kaiserreiches, aber noch nicht schockiert und erbittert über die erst im Frühjahr 1919 erkennbaren harten Bedingungen des Versailler Vertrags, standen den Deutschnationalen mit 0,79 % im Kreis Neuwied ein über 99 % Wählervotum für die neue Demokratie entgegen.

Bei den Reichstagswahlen 1912 hatten erhalten:

Konservative 1697, Nationalliberale 5159, Zentrum 10468, Sozialdemokraten 1767. Wahlberechtigt waren damals 21272 Personen und 19114 Stimmen wurden abgegeben.[27]

In der Bürgermeisterei Unkel, welche eine von 12 Bürgermeistereien im Kreis Neuwied bildete, nahmen die Wahlen einen ruhigen Verlauf.[28] Das Ergebnis sah folgendermaßen aus:[29]

Unkel: 892 Wahlberechtigte, 93 DVP/DDP, 599 Z und 109 SPD.

Bruchhausen: 236 Wahlberechtigte, 217 Z und 8 SPD

Erpel: 665 Wahlberechtigte, 29 DVP/DDP, 522 Z und 51 SPD

Heister: 91 Wahlberechtigte, 2 DVP/DDP, 75 Z und 3 SPD

Niederkasbach:45 Wahlberechtigte, 41 Z und 2 SPD

Orsberg: 18 Wahlberechtigte, 105 Z und 5 SPD

Rheinbreitbach:759 Wahlberechtigte, 82 DVP/DDP, 509 Z und 92 SPD

Prozentual gesehen gab es so in der Gemeinde Unkel eine Wahlbeteiligung von 89,9 %, welche somit knapp über der der Stadt Neuwied (87 %)[30] und relativ deutlich über der reichsweiten Wahlbeteiligung (83 %)[31] lag. 11,6 % der Unkeler Wähler hatten ihre Stimme der Verbindung von DVP und DDP gegeben, 74,7 % der Stimmen gingen an das Zentrum und 13,6 % bekam die SPD. Stärkste Partei blieb somit im Kreis Neuwied sowie im gesamten katholisch geprägten Rheinland das Zentrum.

Reichsweit bestätigte das Ergebnis der Wahl zur Nationalversammlung den politischen Kurs der seit 1917 im interfraktionellen Ausschuss verbündeten Parteien. SPD, DDP und Z wurden von mehr als drei Viertel der Wähler unterstützt. Die Gegner der parlamentarischen Regierungsform, die USPD auf der Linken, die DNVP auf der Rechten, erreichten zusammen noch nicht einmal 20 Prozent der Stimmen. Die in der Nachfolge der Nationalliberalen stehende DVP blieb mit weniger als 5 Prozent nahezu bedeutungslos. Insgesamt deutete viel auf einen – zumindest was die parlamentarische Ebene angeht – reibungslosen Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Republik hin.[32]

Der Vollständigkeit halber und als Grundlage für folgende Kapitel sollen an dieser Stelle die reichsweiten Ergebnisse der Wahl zur Nationalversammlung 1919 und der Reichstage 1920 bis 1933 grafisch aufgeführt werden:[33]

Tabelle 2

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Wahlen vom 26. Januar zur preußischen Landesversammlung hatten in Unkel das Ergebnis:

549 Zentrum

91 Volkspartei Deutsche Partei

124 Sozialdemokratische Partei

Außerdem wurden sieben Zettel für die Deutsch Nationale Partei abgegeben.[34]

In Folge der von der neuen Regierung erlassenen Anordnung zu Neuwahlen der Gemeindevertretungen fanden am 2. März diese Wahlen statt.

Es waren, da Versuche einen Kompromiss zu schließen gescheitert waren, 3 Listen aufgestellt worden. Auf die Liste der Zentrumspartei entfielen 405 Stimmen, die Liste der unparteiischen Bürgerschaft wurde mit 182 Stimmen gewählt und die Sozialdemokraten bekamen 94 Stimmen. Das Ergebnis war also das 8 Kandidaten der Zentrumsliste, 3 Kandidaten der Bürgerschaftsliste und 1 Sozialdemokrat in den Gemeinderat gewählt wurde.“[35]

Die starke Stellung der Zentrumspartei, „der Sachwalterin des politischen Katholizismus“[36] wurde hier nochmals bestätigt. Erstmals zog jedoch die SPD mit einem Sitz in den Gemeinderat Unkel ein.

III. Zur Situation von Bevölkerung und Wirtschaft

III.1. Soziale Verhältnisse

Die Folgen der gewaltigen Belastungen, die der Erste Weltkrieg verursachte – ca. 65 Millionen Männer standen von 1914 bis 1918 im Felde – sollten schon sehr bald spürbar werden. Einkommensverluste, Nahrungsmittelknappheit, Wohnungsnot sowie Ausfälle durch Gefallene und Verwundete charakterisierten vor allem die erste Phase der Weimarer Republik (1918/19-1923).

Zum Jahreswechsel 1919/20 fasste Lehrer Wies die Situation des deutschen Volkes mit den Worten: „Gott lässt wohl sinken aber nicht ertrinken!“ zusammen.[37] War die Situation der Bevölkerung schon in den Kriegsjahren unermesslich hart gewesen, so schien sich die Lage nun noch zu verschlimmern:

„Noch harren hunderte von Gefangenen der lange ersehnten Rückkehr in die deutsche Heimat. Unsere Währung steht momentan so tief wie noch nie, der Verkehr ist stark eingeschränkt und wickelt sich nur mit größten Schwierigkeiten ab. Das deutsche Volk ist noch müde, krank und verdrossen. Die Sorge um Nahrung, Kleidung und Obdach lasten fast schwerer auf ihm wie in den letzten Kriegsjahren, das ist wahrlich keine gute Jahresbilanz.“[38]

[...]


1 Kolb, Eberhard, Grundriß der Geschichte: Die Weimarer Republik, München, Wien 1984, S.6.

2 Wehler, Hans-Ulrich, Deutsche Gesellschaftsgeschichte, vierter Band 1914-1949, München 2003, S. 192.

3 Ebd.: S. 193.

[1] Janssen, Wilhelm, Kleine Rheinische Geschichte, Düsseldorf 1997, S. 375.

[2] Petri, Franz und Georg Droege (Hg.), Rheinische Geschichte, Band 2, Düsseldorf 1979, S. 684.

[3] Vgl.: Ebd.

[4] P 13/9 Bürgermeister Chronik (handschriftlich), Stadtarchiv Unkel.

[5] P 13/9 Bürgermeisterchronik.

[6] Ebd.

[7] Vgl.: Petri und Droege, Rheinische Geschichte, S. 687f.

[8] Janssen, S. 375.

[9] Vgl.: Dietz, Wolfgang, Der Landkreis Neuwied – Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Nachkriegszeit, Neuwied 1992, S. 35.

[10] P 13/9 Bürgermeisterchronik.

[11] Ebd.

[12] Vgl.: Burghard, Hermann und Cordula Capser, Linz am Rhein - Die Geschichte der Stadt von der Frühzeit bis zur Gegenwart, Köln 2002, S. 200.

[13] Vgl.: Dietz, Neuwied, S. 82.

[14] Ebd.

[15] Vgl.: Burghard und Capser, Linz, S. 198.

[16] Zitiert nach: Dietz, Neuwied, S. 31.

[17] Vgl.: P13/9 Bürgermeisterchronik.

[18] Bariéty, Jaques, Die französische Besatzungspolitik im Rheinland nach dem ersten Weltkrieg. Historisch-politische Mythen und geostrategische Realitäten. In: Koops, Tilman und Martin Vogt (Hg.), Das Rheinland in zwei Nachkriegszeiten 1919-1930 und 1945-1949, S. 12.

[19] Rheinland-Abkommen. Art. 2.1., in: Das Rheinlandabkommen und die Ordonnanzen der Interalliierten Rheinlandkommission in Coblenz, Berlin 1924.

[20] Art. 3, in: Ebd.

[21] Vgl. dazu: Hofstadt, Alfred, Das Verordnungsrecht der Interalliierten Rheinlandkommission und seine Handhabung in den Jahren 1920 - 1923 (bis zum Beginn der Ruhraktion), Diss. Köln 1924.

[22] Vgl.: Köhler, Henning, Preußen und die Rheinlandbesetzung, in: Koops, Tilman und Martin Vogt (Hg.), Das Rheinland in zwei Nachkriegszeiten, S. 41.

[23] Vgl.: Falter, J., Lindenberger, Th. und S. Schumann, Wahlen und Abstimmungen in der Weimarer Republik, München 1986, S. 15.

[24] Ebd.

[25] Zitiert nach: Dietz, Neuwied, S. 152.

[26] Neuwieder Zeitung vom 21. Januar 1919.

[27] Ebd.

[28] P 13/9 Bürgermeisterchronik.

[29] Neuwieder Zeitung vom 21. Januar 1919.

[30] Ebd.

[31] Vgl.: Falter, J., Lindenberger, Th. und S. Schumann, Wahlen und Abstimmungen, S. 44.

[32] Vgl.: Ebd.: S. 15f.

[33] Entnommen der Webseite: www.Gonschior.de, 09.05.2005.

[34] P 13/9 Bürgermeisterchronik.

[35] Ebd.

[36] Bers, Günter, Jülich – Geschichte einer rheinischen Stadt, Jülich 1989, S. 56.

[37] Wies, Schul-Chronik (handschriftlich), Stadtarchiv Unkel.

[38] Ebd.

Ende der Leseprobe aus 71 Seiten

Details

Titel
Die Geschichte der Gemeinde Unkel in den Jahren der Weimarer Republik
Hochschule
Universität zu Köln  (Seminar für Geschichte und Philosophie)
Veranstaltung
1. Staatsexamen
Note
2,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
71
Katalognummer
V47175
ISBN (eBook)
9783638441759
ISBN (Buch)
9783668105447
Dateigröße
637 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Ausführliche Recherche im Stadtarchiv von Unkel.
Schlagworte
Geschichte, Gemeinde, Unkel, Jahren, Weimarer, Republik, Staatsexamen
Arbeit zitieren
Benjamin Klaus (Autor), 2005, Die Geschichte der Gemeinde Unkel in den Jahren der Weimarer Republik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47175

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Titel: Die Geschichte der Gemeinde Unkel in den Jahren der Weimarer Republik


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