Prof. Xenophon Zolotas ist international bekannt als Wrtschaftswissenschaftler. In der Geschichte der griechischen Sprachwissenschaft sind seine unten gegebenen Reden unvergesslich geblieben, die er als Vorsitzende der Bank von Griechenland am Abschlusstag der Internationalen Bank für Rekonstruktion und Entwicklung am 26. September 1957 und am 2. Oktober 1959 gehalten hat. Was diese Reden ungewöhnlich machte, war, dass sie außer den Präpositionen, einigen Verben und Artikeln ausschließlich aus griechischen Wörtern bestanden. Charakteristisch sagte er humorvoll:
“I always wished to address this Assembly in Greek, but I realized that it would have been indeed Greek to all present in this room. I found out, however, that I could make my address in Greek which would still be English to everybody. With your permission, Mr. Chairman, I shall do it now, using with the exception of articles and prepositions only Greek words.
Mr. Xenophon Zolotas”.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung "Xenophon Zolotas Reden"
- Historischer Überblick der griechischen Sprache
- Altgriechisch
- Dimotiki vs. Katharevousa
- Auf dem Weg zum Neugriechisch
- Fremdsprachliche Elemente im Griechischen
- Einfluss des Lateinischen
- Umfrage
- Ergebnisse der Umfrage
- Zusammenfassung der Ergebnisse
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die historische Entwicklung der griechischen Sprache, insbesondere den Weg zum modernen Neugriechischen. Dabei werden die wichtigsten Einflüsse auf die griechische Sprache, wie z.B. das Latein, beleuchtet und anhand einer Umfrage über fremdsprachliche Elemente im Griechischen untersucht.
- Historische Entwicklung der griechischen Sprache
- Einfluss des Latein auf das Griechische
- Die Rolle von Dimotiki und Katharevousa
- Die Frage der Standardsprache im modernen Griechenland
- Fremdsprachliche Elemente im modernen Griechischen
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung "Xenophon Zolotas Reden": Dieses Kapitel stellt Xenophon Zolotas' Reden in den Kontext der griechischen Sprachgeschichte und erklärt, warum sie so ungewöhnlich waren. Es bietet einen Überblick über die historischen und kulturellen Hintergründe der Reden.
- Historischer Überblick der griechischen Sprache: Dieser Abschnitt beleuchtet die verschiedenen Perioden der griechischen Sprache, beginnend mit dem Altgriechischen. Er beschreibt die Entwicklung der Sprache und ihre Dialekte.
- Fremdsprachliche Elemente im Griechischen: Dieser Teil konzentriert sich auf den Einfluss des Lateinischen auf die griechische Sprache und untersucht die Ergebnisse einer Umfrage über fremdsprachliche Elemente im Griechischen.
Schlüsselwörter
Griechische Sprache, Altgriechisch, Neugriechisch, Dimotiki, Katharevousa, Latein, Fremdsprachliche Elemente, Sprachgeschichte, Entwicklung, Standardsprache, Umfrage, Einfluss, Geschichte, Kultur.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Xenophon Zolotas?
Xenophon Zolotas war ein international bekannter Wirtschaftswissenschaftler und Vorsitzender der Bank von Griechenland, der durch Reden berühmt wurde, die fast ausschließlich aus griechischen Wörtern bestanden, aber auf Englisch verständlich waren.
Was ist der Unterschied zwischen Dimotiki und Katharevousa?
Dimotiki ist die Volkssprache, während Katharevousa eine künstlich geschaffene Hochsprache ist, die sich stärker am Altgriechischen orientiert. Der Streit zwischen beiden prägte die griechische Sprachgeschichte.
Welchen Einfluss hatte das Lateinische auf das Griechische?
Die Arbeit untersucht den Einfluss des Lateinischen als eines der wesentlichen fremdsprachlichen Elemente, die den griechischen Wortschatz im Laufe der Jahrhunderte mitgeprägt haben.
Worum ging es in den berühmten Reden von 1957 und 1959?
Zolotas hielt Reden vor der Internationalen Bank für Rekonstruktion und Entwicklung, um zu demonstrieren, wie tief die griechische Sprache in der internationalen Wissenschaftsterminologie verwurzelt ist.
Wie wird das moderne Neugriechisch in der Arbeit analysiert?
Die Arbeit nutzt einen historischen Überblick und eine Umfrage, um die heutige Standardsprache und die darin enthaltenen fremdsprachlichen Einflüsse zu identifizieren.
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- Eleni Rigaki (Author), 2003, Fremdsprachliche Elemente im griechischen Wortschatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/47249