Liudger als Missionar


Seminararbeit, 2000

30 Seiten, Note: besser als 2


Leseprobe

Inhaltsübersicht

0. Einleitung

1. Motive der Mission
1.1. Peregrinatio
1.2. Sendungsbewußtsein
1.3. Eigenes Heil
1.4. Vätertradition und geistliche Verwandtschaft

2. Methoden der Mission
2.1. Glaubensentscheid – persönlich oder kollektiv?
2.2. Glaubensentscheid – freiwillig oder erzwungen?

3. Der Missionar Liudger im historischen Kontext
3.1. Die frühe Friesenmission
3.2. Die frühe Sachsenmission

Literatur- und Quellenverzeichnis

0. Einleitung

„Ein gewisser mazedonischer Mann stand da und bat ihn und sprach: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! ... Wir fuhren aber von Troas ab und kamen geradewegs nach Samothraze und am folgenden Tag nach Neapolis und von da nach Philippi, das die erste Stadt jenes Teils von Mazedonien ist, eine Kolonie“ (Apg 16, 9.11 f.[1] ).

Diese Begebenheit ist zurecht oft als Sternstunde für Europa bezeichnet worden[2]: Paulus bringt das Evangelium in unseren Erdteil, nach Europa.

Bis es allerdings wirklich die heimische Gegend erreichen würde, hatte es noch eine weite Strecke zurückzulegen. Einen Boten dieses – inzwischen schon merklich modifizierten – Evangeliums, einen kleinen Zeitraum seiner Verbreitung zu beleuchten, das soll Gegenstand dieser Arbeit, „Liudger als Missionar“, sein.

Zur Ausgangsquelle ist die „Vita secunda sancti Liudgeri“[3] gewählt worden. Für diese Quelle entschied ich mich, obwohl die Vita, die nach 850 ein friesischer Mönch des Klosters Werden den Vorstellungen seines Konvents entsprechend verfaßte[4], wie die „Vita tertia“ (875 verfaßt) und „Vita rhythmica“ (12. Jh.) auf der „Vita sancti Liudgeri auctore Altfrido“ (zwischen 840 und 849 entstanden) fußt und obwohl sie, wenn auch räumlich den Ereignissen sehr nahe steht, zeitlich eine größere Distanz als ihre Vorlage zu Liudger aufweist, der 809 starb. Diese zeitliche Distanz schuf zwar Freiräume, die mit vertrauten Motiven biblischen und hagiographischen Ursprungs gefüllt wurden, aber auch Altfrid, der Neffe und zweite Nachfolger Liudgers als Bischof von Münster und Nachfolger als Abt von Werden, kannte Liudger nicht persönlich und lehnte sich inhaltlich an sog. Gewährsmänner, Gefährten Liudgers, an. Formal ist seine Anlehnung an Alkuins „Vita Willibrordi“ und Liudgers „Vita Gregrorii“ nicht zu übersehen.

Wie uns die Lebensbeschreibung Liudgers zu Anfang selbst mitteilt, ist sie – wie Viten typischerweise – zweigeteilt: Im ersten Teil, der eigentlichen Vita, wird von Liudgers Herkunft, seiner Kindheit, seiner Ausbildung, seinem Wirken, seiner Frömmigkeit und von Wundern, die sich schon während seines Lebens ereignet haben sollen, schließlich von seinem Tod berichtet.

Der zweite Teil besteht aus Wunderberichten, sog. Miracula, über solche Wunder, die sich nach Liudgers Tod aufgrund seines Verdienstes ereignet haben sollen.

So berichtet der Werdener Mönch von Liudgers Großvater Wrising, der, von Radbord aus Friesland zu den Franken vertrieben, dort Christ geworden und schließlich als Bote des christlichen Glaubens in seine Heimat zurückgekehrt sei. Wrising sei mit den Liudger vorausgegangenen angelsächsischen Missionaren Willibrord-Clemens und Wynfrid-Bonifatius befreundet gewesen.

Liudger, dessen Geburt zwei Wunder erst ermöglicht hätten, habe schon früh eine Leidenschaft für Bücher gezeigt und sei schon bald in die Utrechter Klosterschule Gregors gebracht worden. Seine Ausbildung fortgesetzt bis zur Diakonsweihe und drei Jahre lang darüber hinaus habe Liudger bei Alkuin in York.

Zu seinem ersten Missionseinsatz sei Liudger von Gregors Nachfolger, Albricus, nach Deventer gesandt worden, um dort die von Liawburg und Marchelm begonnene Arbeit nach der Zerstörung durch Sachsen wieder aufzunehmen, überdies Liawins Grab aufzufinden und mit einer Kirche zu überbauen.

Nach einem weiteren Einsatz in Friesland und nachdem er zum Priester geweiht worden sei, sei Liudger nach Dokkum, wo Bonifatius getötet worden sei, gesandt worden. Darüber hinaus habe Liudger im Herbst in Utrecht gelehrt. Sieben Jahre habe er erfolgreich in Westfriesland gewirkt, bis er vor dem nach Friesland eindringenden Widukind gewichen und zusammen mit seinem Bruder Hildigrim nach Rom gereist sei. Dort vom Papst persönlich mit Reliquien ausgestattet und nach einem zweijährigen Aufenthalt in Monte Cassino mit der Benediktinerregel vertraut geworden, sei er erst auf Bitten Karls des Großen zurückgekehrt. Dieser habe Liudger ein Kloster in der Region Brabant überlassen und ihm fünf unterworfene friesische Gebiete anvertraut.

Liudgers Vision entsprechend, in der Gregor ihm angedeutet habe, daß er drei Völker missionieren werde, sei er zum Nachfolger Bernrads als Missionsbeauftragter für das westliche Sachsen, Westfalen, bestellt worden.

Liudgers Mission auf Helgoland bzw. Ameland habe Gott selbst durch Dämonenvertreibung unterstützt. Die Missionierung der Normannen, deren Einfall Liudger vorausgesehen und deshalb im Einfallsgebiet, der heimischen Südküste des Ijsselmeers, kein Kloster erbaut habe, habe ihm Karl der Große verwehrt.

Schließlich erfahren wir, daß Liudger, nachdem er auf das Angebot Karls des Großen, in Trier Bischof zu werden, verzichtet habe, geradezu genötigt worden sei, ein Bischofsamt in Münster anzunehmen.

Als Wunder, die sich schon zu Lebzeiten Liudgers und durch Liudger ereignet hätten, wird uns von der Heilung des blinden Bernlef berichtet, der nach seiner Heilung Liudger tatkräftig geholfen habe, indem er angesichts eines Friesenaufstandes zahlreiche Säuglinge getauft habe, damit sie nicht verloren gehen würden. Der Vita-Leser erfährt von einer weiteren Blindenheilung im Münsterland, von der Auferweckung eines wegen Pferdediebstahls Hingerichteten durch Liudger selbst, von einem außergewöhnlichen Fisch, den sich Liudger erbeten habe und der daraufhin vom Himmel gefallen sei. Eine sonntägliche Hinrichtung in Meppen habe Liudger zwar nicht verhindern können, der Gehenkte sei aber durch ein Wunder gerettet worden.

Ein Wunder ist es, durch das Liudger und seinen Helfern an dem für ein Kloster als geeignet offenbarten Platz im Bergwald an der Ruhr Rodungshilfe geleistet und Liudger die Stelle seines Grabes gezeigt wird.

Liudgers Frömmigkeit, seine Tugenden, bekundeten sich darin, wie unbestechlich er eine Verwandtenehe gelöst habe und wie unermüdlich er morgens Lesungen gehalten habe. Sie zeige sich in seiner Kleidung, unter der er stets ein härenes Gewand getragen habe, in seiner Genügsamkeit und Armenfürsorge. Für die Veredelung der Kirchengebäude habe er dagegen kein Geld aufgewendet. Selbst Karl der Große habe ihn von seinem Gebet nicht abhalten können. Liudger habe den streng zurechtgewiesen, der sich beim Beten um das Kohlenfeuer bekümmert habe. Beeindruckt von solcher Tugendhaftigkeit, habe Karl der Große Liudger gegen Anschuldigungen verteidigt.

Bezüglich Liudgers Tod erfahren wir, daß Liudger 31 Tage bis zur Ankunft seines Bruders Hildigrim in Münster aufgebahrt gewesen sein soll, ohne zu verwesen, um dann seiner Anweisung entsprechend und kaiserlichem Befehl gemäß in Werden bestattet worden zu sein.

Von den auf Liudgers Tod folgenden Wunderheilungen berichtet das zweite Buch der Lebensbeschreibung.

Um das „dem Schreiben“, insbesondere dem einer knappen Inhaltsangabe „gesetzte Maß“ nicht zu überschreiten (Vita secunda, S. 29), werden im Folgenden nur Anzahl, Art und Ort des Auftretens der geheilten Erkrankung – sofern angegeben – genannt.

Als Wundererzählungen, „die aus den Berichten anderer erinnert sind“ (S. 55), wird von drei Blindenheilungen berichtet. So sei im friesischen Missionsbezirk Liudgers Irminger nach 13jähriger Blindheit geheilt worden (1). Das Mädchen Modsuith habe für ein Jahr ihr Augenlicht verloren, bis es an Liudgers Grab geheilt worden sei (6). Ebenso sei eine Blinde „fern aus Sachsen“ (S. 52) an Liudgers Grab sehend geworden (9).

Ferner erfährt der Vita-Leser von fünf Gelähmtenheilungen und der Heilung zweier an Verkrümmungen leidender Personen. So sei gleichzeitig zu der erstgenannten Blindenheilung eine Gelähmte geheilt worden (2). Bereits auf dem Weg zu Liudgers Grab sei die Tochter von Berehtricus von ihrer Lähmung geheilt worden (4). Ein höriger junger Mann sei, nachdem er das Gelübde abgelegt habe, Liudger dienen zu wollen, so wiederhergestellt worden, daß er sich nach Werden habe begeben können, wo er vollständig geheilt worden sei (8). Ferner seien eine junge Friesin (11) und ein junges Mädchen (12) am Liudger-Grab geheilt worden. Der Diakon und Mönch Hildigrad, schon zu Lebzeiten an einer Sehnenkrankheit erkrankt, sei nach der Erscheinung Liudgers, der ihn vor dem Vertrauen auf medizinische Hilfe gewarnt und seinen Leichtsinn getadelt habe, geheilt worden (5). Eine Frau aus dem Dorf Büttgen sei auf dem Weg zu dem verstorbenen Liudger von ihren Gliedmaßverkrümmungen und -versteifungen geheilt worden (16).

Von Dämonen seien sowohl ein stummes Mädchen befreit worden, das anschließend wieder habe sprechen können (7), als auch der Sohn eines Hörigen des sächsischen Grafen Cobbo (17) und ein junger Friese, der vergeblich zahlreiche andere Kirchen aufgesucht und erst an Liudgers Grab seine Stimme und seinen Verstand wiedererlangt habe (10). Die Anrufung Liudgers habe sogar den Teufel selbst vor dem Custor Adelward aus der Werdener Kirche zu vertreiben vermocht (14).

Des weiteren wird von der Heilung und anschließenden Taufe der Frau eines Hörigen im Münsterland auf die Erscheinung Liudgers hin berichtet (3).

Der wegen Brudermordes mit Eisenpanzern versehene und ins Exil geschickte Adam habe am Grab des heiligen Gerthrudis das Eisen seines linken Arms, in Rom den Panzer um seinen Körper, an Liudgers Grab schließlich das Eisen seines rechten Arms verloren (15).

Über der Werdener Kirche sei häufig eine Lichtsäule und Glockenläuten zu vernehmen gewesen (13).

Es folgen Erzählungen solcher Wunder, von denen der Autor mitteilt, ihr Augenzeuge gewesen zu sein (vgl. S. 55), die auf die Phase der schlechten Pröpste und eine Phase der Nachlässigkeit seitens der Mönche, in der Wunder ausgeblieben seien, gefolgt sei.

In der Krypta Liudgers habe ein Mönch göttliches Licht erblickt und sei daraufhin für mehr als eine Stunde erblindet. Dem gleichen Mönch, inzwischen Custor geworden, sei es nicht gelungen, eine bestimmte Kerze zu löschen, die heller geleuchtet habe als die anderen Kerzen. Außerdem sei ein erblindetes Mädchen sehend geworden; eine Frau, die von ihrem Vater im Bett zur Kirche gebracht worden sei, sei dort geheilt worden von ihrer Lähmung, ebenso wie eine Mutter mit ihrer Tochter, die beide verkrümmt gewesen seien, geheilt worden seien. Eine vornehme Frau aus Westfalen, die vergeblich von der Medizin Hilfe erwartet habe, sei teilweise durch einen Reliquienzug, vollständig in der Krypta Liudgers von ihrer Lähmung geheilt worden. Schließlich sei Radbrand, bis zum Tode an Pocken erkrankt, geheilt worden, nachdem er das Gelübde abgelegt habe, in Werden Opfergaben bringen zu wollen.

Um den Quellenwert der Vita secunda, die als Einzelschrift im ungewöhnlichen Hochformat, das es ermöglichte, sie in die Kutte oder Satteltasche zu stecken, überliefert ist und heute im Besitz der Staatsbibliothek Berlin, Preußischer Kulturbesitz, ist, einschätzen zu können, ist es notwendig, nach der Absicht des Vita-Schreibers und dem Zweck, den er mit der Vita verfolgte, zu fragen.

Einen wertvollen Hinweis gibt die Vita explizit selbst, wenn der Werdener Mönch schreibt, daß sie „schlechteren Pröpsten unterstellt waren“ (S. 55). Eine der Abfassung der Vita vorangegangene Krise der Klosterherrschaft deutet sich hier an.

Bestätigt wird dieser Befund durch das der Vita secunda angehängte (angebliche) Privileg des heiligen Liudger für das Kloster Werden. In dem Privileg heißt es, Liudger habe bei der Klostergründung in Werden verfügt, daß der gesamte Besitz „den Angehörigen der oft genannten Kirche von Werden zu Lebensunterhalt und Kleidung dienen solle“, um „andauernden Nutzen zum Unterhalt [zu] haben“ (S. 59).

Nur deshalb sei das Kloster der gemeinsamen Führung durch Hildigrim, Liudgers Bruder, und Gerfrid, seinem Neffen, unterstellt worden und nicht jemand aus der Mönchsgemeinschaft, weil sie damals zum größten Teil aus Friesen und Sachsen bestanden habe, die noch ungeübt im Glauben gewesen seien, und weil sich darüber hinaus niemand anders bereit gefunden habe, sein weltliches Leben aufzugeben.

Das regelgebundene, mönchische Leben hätten die Schüler angesichts der Befürchtung, andere Rektoren würden sich während der Abwesenheit von Hildigrim und Gerfrid des Klosters ermächtigen und den Mönchen noch schwerere Lasten auferlegen, nicht annehmen wollen und sich nur unter der Bedingung dazu bereit erklärt, „für immer das freie Recht zu haben, an diesem Ort zu bleiben und ihn zu besitzen, ihn im Innern wie auch außerhalb des Klosters zu leiten und das Leben dort auszuüben“ (S. 60). Liudger selbst habe solchen den Bannfluch angedroht, die sich des Klosters ermächtigen würden.

Schließlich sei das gesamte Erbgut auf einer Versammlung der Verwandten Liudgers den „Gott dienenden Brüdern“ überantwortet worden (S. 60). Zudem sei den Werdener Mönchen auf dieser Versammlung das Recht zugestanden worden, den Leiter ihres Klosters mitbestimmen zu dürfen. Keiner der Verwandten Liudgers dürfe nach diesem Entschluß seinen Nachfolger im Amt als Abt von Werden eigenmächtig bestimmen.

Karl der Große habe Liudger erlaubt, daß die Mönche, wenn sich kein Nachfolger in Liudgers Verwandtschaft für dieses Amt fände, aus ihrem Konvent einen Vorsteher wählen dürften, ihnen also das Privileg der freien Abtswahl zugestanden.

Das Privileg muß als Machwerk der Werdener Mönche gelten[5], weil etwa das Recht der freien Abtswahl dem Konvent erst mit dem Diplom Ludwigs des Jüngeren DLJ 6 von 877 zugestanden wurde[6], also nicht von Karl dem Großen noch zu Lebzeiten Liudgers.

Um so deutlicher zeigt sich hier die Existenzangst des Werdener Konvents, das sich durch das sog. „Gründungsprivileg“[7] Rechtssicherheit verschaffen wollte: die Angst davor, daß Blutsverwandte Liudgers das Klostergut unter Berufung auf das Erbrecht unter sich aufteilen könnten[8], ebenso die Angst, daß jemand, wie es angeblich nach dem Tode Altfrids Liudgers Verwandter Bertold versucht haben soll, das Klostergut entfremden und als Eigentum beanspruchen würde. Nachdem Altfrid 839/40 allein Abt des Werdener Konvents geworden war – zuvor hatten nach Liudgers Tod der Münsterer Bischof Gerfrid zusammen mit dem Bischof von Halberstadt und Bruder Liudgers, Hildegrim, später zusammen mit dessen Nachfolger als Bischof von Halberstadt, Theadgrim, das Rektorat von Werden gemeinsam wahrgenommen –, drohte überdies die Gefahr, daß angesichts des Rektorats nur eines Bischofs die entsprechende Bischofskirche Ansprüche auf das Kloster erheben könnte.

Diese Befürchtungen veranlaßten die Mönche von Werden nicht nur, das Privileg zu verfassen, sie prägten auch bereits die Vita secunda, die als Schutzbrief der Werdener Gemeinschaft fungiert.

[...]


[1] Die Bibelstellen des Neuen Testaments sind nach der Überarbeiteten Fassung der Elberfelder Übersetzung (Wuppertal: R. Brockhaus Verlag u. Hückeswagen: Christliche Schriftenverbreitung, 11999) zitiert, die des Alten Testaments nach der Nichtrevidierten Fassung der Elberfelder Übersetzung (Wuppertal: R. Brockhaus Verlag, 731993 (11933)).

[2] Z. B. von Wilhelm Busch, Sternstunde Europas (Wetzlar: Verlag Hermann Schulte, 11979), S. 7 f.

[3] Vita secunda sancti Liudgeri, deutsche Übersetzung und Kommentar von E. Freise, in: Die Vita sancti Liudgeri, Text, Übersetzung und Kommentar, Forschungsbeiträge, hg. von E. Freise (Graz: Akademische Druck- u. Verlagsanstalt, Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte, 1999), S. 29-61.

[4] Vgl. Eckhard Freise, Liudger und das Kloster Werden. Über Gründervater, Gründerjahre und Gründungstradition, S. 59, in: Das Jahrtausend der Mönche: Kloster Welt Werden 799 – 1803, hg. von J. Gerchow (Köln: Wienand Verlag, 1999), S. 59-64.

[5] Vgl. Karl Schmid, Die „Liudgeriden“. Erscheinung und Problematik einer Adelsfamilie, S. 316, in: Karl Schmid, Gebetsgedenken und adliges Selbstverständnis im Mittelalter. Ausgewählte Beiträge. Festgabe zu seinem sechzigsten Geburtstag (Sigmaringen: Jan Thorbecke Verlag, 1983), S. 305-335.

[6] Vgl. Vita secunda, Anmerkungen 194 u. 178.

[7] Seine Entstehungszeit ist umstritten, von einigen Forschern um 880-900, von anderen auf 1100 oder 1155 angesetzt (vgl. Freise, S. 59).

[8] In der Schenkungsurkunde an Werden schließt der Friese Folker 855 gerade diese Gefahr nicht aus und droht für diesen Fall, daß er bzw. seine Erben mit den Gütern zu dem Kloster Fulda wechseln würden (vgl. Vita secunda, Anmerkung 165, u. Schmid, S. 315 f.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Liudger als Missionar
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal  (Geschichte)
Note
besser als 2
Autor
Jahr
2000
Seiten
30
Katalognummer
V4726
ISBN (eBook)
9783638128896
ISBN (Buch)
9783638638708
Dateigröße
622 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Liudger, Missionar
Arbeit zitieren
Marcel Haldenwang (Autor), 2000, Liudger als Missionar, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4726

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